Archiv der Kategorie: Abnehmen, Übergewicht, Gewichtskontrolle

Typ-2-Diabetes

Längeres Stillen kann die Mutter schützen

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenStillen ist nicht nur das Beste für das Baby, sondern bringt auch der Mutter viele gesundheitliche Vorteile. Das hat eine aktuelle Langzeitstudie erneut bestätigt. Frauen, die ihr Kind mindestens sechs Monate mit Muttermilch ernährten, erkrankten im späteren Leben deutlich seltener an Typ-2-Diabetes. Das Risiko war nur halb so groß, ist im Fachblatt „JAMA Internal Medicine“ zu lesen.

Für die Untersuchung hatten die US-amerikanischen Wissenschaftler mehr als 1.200 Mütter über einen Zeitraum von 30 Jahren begleitet. Zu Beginn waren die Probandinnen 18 bis 30 Jahre alt und nicht an Typ-2-Diabetes erkrankt. Diabetes ist eine Stoffwechselstörung, bei welcher der Blutzuckerspiegel dauerhaft erhöht ist.

Beim Typ-2-Diabetes spricht der Körper nicht mehr ausreichend auf das Hormon Insulin an. Die Frauen nahmen alle fünf Jahre an Stoffwechseluntersuchungen teil und machten zusätzlich Angaben zur Stillzeit, ihrer Gewichtsentwicklung und Ernährungs- sowie Lebensgewohnheiten.

Bei Stillzeiten von bis zu sechs Monaten war das Diabetesrisiko im Vergleich zu nicht stillenden Frauen um 25 Prozent reduziert – bei über sechs Monaten sogar um 47 Prozent. Dabei konnten sich die „Stillmonate“ auf mehrere Kinder verteilen.

 Diabetes mellitus, erhöhter Blutzucker – was ist mit Bioresonanz möglich

Offenbar hat längeres Stillen in Bezug auf Typ-2-Diabetes einen schützenden Effekt. Das galt laut Studie auch für Frauen mit Schwangerschaftsdiabetes. Nach der Entbindung normalisiert sich der Blutzuckerspiegel in der Regel wieder, aber das Risiko für Typ-2-Diabetes ist erhöht. Der positive Effekt des Stillens war nach den Untersuchungsergebnissen unabhängig von Herkunft und Hautfarbe, Lebensgewohnheiten und Körpergewicht. Allerdings handelt es sich um eine Beobachtungsstudie, die keinen Beweis für ursächliche Zusammenhänge liefern kann, geben die Autoren zu bedenken. Es ist auch nicht abschließend geklärt, welche biologischen Mechanismen hinter dem Phänomen stecken. In der Stillzeit werden Hormone wie Prolaktin vermehrt ausgeschüttet. Es wäre möglich, dass sie auf die Zellen der Bauchspeicheldrüse und damit über das Hormon Insulin auf den Blutzuckerspiegel einwirken.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

https://jamanetwork.com/journals/jamainternalmedicine/article-abstract/

Netzwerk Gesund ins Leben: www.gesund-ins-leben.de

https://www.bzfe.de/inhalt/was-frauen-uebers-stillen-wissen-wollen-5072.html

Artikel auf Facebook teilen

Kontakt:

Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)
Präsident
Dr. Hanns-Christoph Eiden
Deichmanns Aue 29
53179 Bonn
Telefon: 0228 / 68 45 – 0
Internet: www.ble.de
E-Mail: info@ble.de

Presserechtlich verantwortlich:
Dr. Margareta Büning-Fesel, BLE

Redaktion:
Harald Seitz, BLE
Renate Kessen, BLE

Heilfasten – Aber wie? Die richtige Anleitung macht´s

Urlaub für die Verdauung

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenIn unserer Konsum- und Überflussgesellschaft erlangt das moderne Heilfasten immer mehr an Bedeutung. Denn viele Menschen sind mit ihrer Alltagssituation unzufrieden. Zu den Ursachen zählen beispielsweise lange Arbeitszeiten, kurze Pausen, ungesundes Fast Food und mangelnde Freizeitaktivitäten. Spätestens zu diesem Zeitpunkt sollten Menschen die Notbremse ziehen und über eine Heilfastenkur nachdenken.

Klar, der Entschluss zu Fasten fordert von den Probanden eine hohe Willensstärke und Disziplin ab. Hinzu kommt die Unsicherheit, welche Methode beziehungsweise welche Anleitung wirklich sinnvoll ist. In diesem Zusammenhang muss klargestellt werden: Viele angepriesene Varianten haben mit Heilfasten nichts zu tun. Deshalb besser ein Ratgeber-Fachbuch benutzen, was folgende Details behandeln sollte:

1. Vor Beginn des Fastens werden Entlastungstage empfohlen, um die Nahrungsaufnahme zu minimieren. Außerdem wird auf den Konsum von Alkohol, Nikotin, Koffein, Weizenmehl, Fleisch Salz, Zucker verzichtet. Stattdessen gibt es viel Wasser, ungesüßte Kräutertees, sowie Gemüse und Salate.

Tipp: Zur Vorbereitung für eine Woche Heilfasten sollten 3 Entlastungstage eingeplant werden.

2. Der Start des eigentlichen Fastens beginnt mit der Darmentleerung. Für diese Prozedur wird in der Apotheke Bittersalz oder Glaubersalz angeboten. Wer unsicher ist, sollte sich beraten lassen. Außerdem die Hinweise und Dosierung des jeweiligen Herstellers beachten. Denn eine gründliche Darmentleerung ist die Grundvoraussetzung für eine optimale Heilfastenkur.

Tipp: Die gründliche Darmentleerung wird unterstützt durch eine reichliche Flüssigkeitszufuhr.

 Darmbeschwerden und Verdauungsstoerungen – was ist mit Bioresonanz moeglich

3. Mit Beginn der Vollfastentage wird auf feste Nahrung komplett verzichtet. Die ersten Tage sind für einen Großteil der Fastenwilligen die schwersten. Deshalb vorher den Kühlschrank leeren und den ganzen Haushalt auf Fastenmodus umstellen. Wer in dieser Phase nur an Essen denkt, lenkt sich mit Spaziergängen, Sport, Lesen und mit verschiedenen Wellnessaktivitäten ab.

Ein Expertenrat: Nach Möglichkeit die Benutzung des Smartphones einschränken oder noch besser ganz darauf verzichten. Zahlreiche Menschen gewöhnen sich dabei auch das Rauchen ab, obwohl sie es gar nicht vor hatten.

4. Am Ende der Fastenzeit wird schrittweise der Körper an eine ausgewogene und gesunde Ernährung gewöhnt. Für die meisten Menschen ist das auch der perfekte Zeitpunkt, den Lebensstil und die Ernährung grundsätzlich zu überdenken. Denn Fakt ist: Eine fachgerechte Fastentherapie verändert die Seele, den Geist und den Körper des Menschen positiv. Einige sprechen sogar von einer der sinnvollsten „Operationsmethoden“, die ohne Narkose und ohne Messer auskommen!

Fazit:
Wer auf der Suche nach einer perfekten Anleitung ist, dem empfehlen wir den Bestseller: „Vitalität pur durch Heilfasten“ von Rene Gräber. Der Autor beschreibt in seinem Ratgeberbuch genau, worauf jeder individuell zu achten hat, um seinen persönlichen Fastenerfolg zu erzielen. Mehr Informationen dazu finden Sie auf der Webseite von René Gräber: https://www.heilfasten-anleitung.de/

René Gräber: Heilfasten-Experte mit eigener Praxis seit 1998. Experte für zahlreiche Verlage mit dem Schwerpunkt Naturheilkunde und Alternative Medizin.

Übermittelt durch www.pr-gateway.de

Kontakt
Richtig Heilfasten
René Gräber
Hufenweg 24
24211 Preetz
04342-84888
info@renegraeber.de
https://www.heilfasten-anleitung.de/

Entschlackungskur – Tipps zu Fasten, Entgiften oder Detox

Wie entschlacke oder entgifte ich? Was ist eine Entschlackungskur bzw. was heißt Entgiften? 

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenEntschlackungskur, oder Detox, bedeutet das Entgiften des Körpers. Durch ungesunde Ernährung, schlechten Gewohnheiten und Stress hat sich viel Gift in dem Körper angesammelt. Mit einer Entschlackungskur werden die Organe gereinigt und der Körper entgiftet. Dadurch erlangen Sie verlorene Energie zurück und fühlen sich regeneriert. Insgesamt steigert sich Ihr Wohlbefinden und Sie profitieren von Gewichtsreduktion.

Wie entschlacke oder entgifte ich?

Mittlerweile haben sich viele Entschlackungskuren gebildet. Die berühmtesten und effektivsten Kuren stellt die Fastenkur nach Buchinger und F.X. Meyr, sowie das Detox dar.

Fastenkur nach Buchinger:

Dr. Otto Buchinger begann in den 1920er Jahren mit der Entwicklung eines Fastenkonzepts. Dem Körper werden während des Entgiftens weiterhin relevante nährstoffreiche Flüssigkeiten zugeführt. Dadurch wird das Abnehmen erzielt und gleichzeitig der Körper, gemeinsam mit der Seele, entgiftet. Diese Fastenkur ist auch eine Trinkkur. Es wird nicht völlig auf Nahrung verzichtet, sondern Gemüsebrühe und Kräutertees konsumiert. Nach Buchinger können viele Krankheiten, unter anderem Schuppenflechte oder Gicht geheilt werden.

Fastenkur nach F.X. Meyr:

Bei dieser Entschlackungskur konzentriert man sich hauptsächlich auf die Steigerung der Gesundheit und nicht nur auf die Gewichtsreduktion. Erkrankungen mit dem Magen und Darm hängen oft mit chronischen Erkrankungen zusammen. Damit es erst nicht zu chronischen Erkrankungen kommt, wird das Entschlacken dem entgegenwirken. Eine Entschlackungskur nach F.X. Mayr wird Stoffwechselprodukte des Organismus ausscheiden, mit dem Ziel den Säure-Basen-Haushalt ins auszugleichen und Krankheiten zu heilen, wie zum Beispiel Rheuma, Stoffwechselerkrankungen, Gelenkprobleme oder Migräne. Auch bei F.X. Mayr wird mit einer Darmsäuberung ebgonnen. Danach kommt eine Umstellung der Ernährung auf basische Lebensmittel, wie Obst, Gemüse, Nüsse und Salat. Auf Getreideprodukte und kohlensäurehaltige Getränke wird verzichtet.

 Wegweiser Abnehmen

Detox als Entschlackungskur:

Detox Rezepte bieten entgiftende Lebensmittel bzw. Getränke zum entschlacken, entgiften und abnehmen.Innerhalb von 7 Tagen wird das Säuren-Basen-Verhältnis weitestgehend wiederhergestellt. Dabei wird sich ausschließlich von unverarbeiteten Lebensmitteln ernährt, damit der Darm die Möglichkeit zum entgiften hat. Eine besondere Wichtigkeit stellt hier das viele trinken dar. Ihr Körper braucht die Versorgung von viel Flüssigkeit, um sich zu regenerieren. Erfolge von Detox stellen die Beseitigung von Schlafstörungen, stechenden Kopfschmerzen sowie andauernde Antriebslosigkeit dar.

Entschlackungskur in 3 Tagen (Rezepte)

Eine Entschlackungskur wird am Besten mit einem Plan erzielt. Das wichtigste ist das kontinuierliche trinken.

1. Tag: Trinken Sie zu Beginn einen Smoothie. Zum Mittag wird ein leicht verdaulicher Salat gegessen, der gekochtes Gemüse enthält. Die Entschlackungskur wird zum Beispiel mit Yoga-Übungen oder mit Spazierengehen unterstützt. Am Abend wird eine Suppe, wie eine Karotten- oder Broccoli Suppe gekocht.

2. Tag: Sie werden erste Erfolge der Entschlackungskur spüren. Sie beginnen Ihren Tag mit einem leichten Obstsalat, bei dem Sie sich die Früchte aussuchen dürfen. Machen Sie leichte sportliche Aktivitäten, um Ihren Körper zu fördern. Mittags und abends genießen Sie einen Salat sowie Vollkornreis mit Gemüse.

3. Tag: Die Kur ist fast vorbei und Sie werden merken, wie Sie sich besser fühlen. Frühstück und Mittagessen sind wie bei Tag 2. Am Abend bereiten Sie sich Fisch oder Zucchini Nudeln zu. Gehen Sie zu Bett und fühlen sich regeneriert.

Wo mache ich eine Entschlackungskur?

Von der Ostsee, bis ins Allgäu und Bayern. Die Auswahl an Hotels und Orten ist riesig. Durch den aufkommenden Trend der Entschlackungskur haben sich immer mehr Hotels auf diese Form von Wellnessurlaub spezialisiert. Verwirklichen Sie Ihre Entschlackungskur jetzt in einem der vielen Hotels! Angebote und Wellnesshotels zur Entschlackungskur (Alle Angaben ohne Gewähr!)

Wellnessurlaub.com ist ein Reiseportal für Wellnessreisen in Deutschland und zu weltweiten Zielen. Das Portal informiert über Reiseangebote, Wellnesshotels und zu gesundheitsrelevanten Themen von Ayurveda bis Yogareisen, von Entschlackungskur bis Thalasso. Das Wellness ABC von Wellnessurlaub.com hilft Ihnen zu fast jeder Anwendung und oder Gesundheitszielen von Hautproblemen bis Übergewicht, von Ernährung bis Entspannung das richtige Angebot zu finden.

Übermittelt durch www.pr-gateway.de

Kontakt
Wellnessurlaub.com
Dorethea Fahrtmann
Davenstedter 60
30453 Hannover
01794621949
team@wellnessurlaub.com
https://www.wellnessurlaub.com/entschlackungskuren

Kopflastige Ernährungserziehung wenig sinnvoll

Kindern Freude, Neugier und Genuss vermitteln

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenWie sieht eine empfehlenswerte Ernährung für Kinder aus? Während sich Eltern früher diese Frage nur selten stellten und bevorzugt nach dem Motto handelten „es wird gegessen, was auf den Tisch kommt“, treibt heute viele Väter und Mütter die Sorge um, in dieser Hinsicht bloß nichts falsch zu machen.

Welche Lebensmittel sind gesund und welche sind ungesund, wie verhindere ich, dass mein Kind zu dick wird oder Essstörungen bekommt? Die Beschäftigung mit solchen Gedanken ist inzwischen weit verbreitet. Und da es immer mehr Experten gibt, oft allerdings nur selbsternannte, die vor allem nur Warnungen und Verbote aussprechen, ist die Verunsicherung bei Eltern mittlerweile sehr groß geworden.

Auf der Strecke bleibt bei der oft kopflastig orientierten Ernährungserziehung vor allem eine ganz wesentliche Grundhaltung zur täglichen Ernährung: Essen sollte Spaß machen und mit Genusserlebnissen verbunden sein. Und bei Kindern sollte außerdem Neugierde auf bislang unbekannte Geschmacksrichtungen geweckt werden. Solch eine offensive Einstellung zur Ernährung spielt eine große Rolle, damit Kinder unter dem Strich für eine abwechslungsreiche Kost begeistert werden können. „Genuss ist ein elementarer Bestandteil der Selbstfürsorge und trägt zur seelischen Balance bei“, erinnert der Psychologe Dr. Rainer Lutz (Philipps-Universität Marburg), der sich u. a. für die Portale www.genuss-tut-gut.de sowie www.komm-in-schwung.de engagiert. Mahlzeiten sollten für Kinder ein stressfreies, freudiges Zusammensein in entspannter Atmosphäre bilden und kein Anlass für vermeintliche Gesundheitsaufklärung sein.

 Naehrstoffe_Spirulina

Ohnehin ist die von vielen Eltern vorgenommene Unterteilung von Lebensmitteln in gesund bzw. ungesund auch unter ernährungswissenschaftlichen Gesichtspunkten wenig sinnvoll. Denn entscheidend für eine insgesamt ausgewogene Ernährung ist die Gesamtauswahl und nicht einzelne Produkte. Grundsätzlich darf alles auf den Tisch kommen, was schmeckt, satt macht und möglichst viele Nährstoffe enthält, bestätigt die Kinderärztin Prof. Olga Kordonouri (Kinder- und Jugend-Krankenhaus Auf der Bult, Hannover): „Auch Süßigkeiten und Fast Food sind erlaubt, der Anteil sollte aber möglichst nicht mehr als zehn Prozent der täglichen Ernährung ausmachen.“ Wichtig sind zudem regelmäßige Essenszeiten, am besten im Kreis der Familie, damit keine Heißhungerphasen entstehen, bei denen Lebensmittel oft völlig unkontrolliert verzehrt werden. Generell gilt: Eine positiv ausgerichtete Ernährungserziehung mit Wahrnehmung der Vorbildfunktion sowie oftmals auch mehr Gelassenheit bewahren Kinder und Jugendliche viel eher vor einer einseitigen Ernährungsweise als permanente Ermahnungen und Belehrungen.

Übermittelt durch www.pr-gateway.de

Kontakt
Supress
Andreas Uebbing
Alt-Heerdt 22
40549 Düsseldorf
0211/555548
redaktion@supress-redaktion.de
http://www.supress-redaktion.de

Erfolgreich abnehmen

Veranlagung für Übergewicht ist kein Hindernis

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenDie Fastenzeit hat begonnen. Viele nutzen die Wochen vor dem Osterfest, um sich gesünder zu ernähren und ein paar winterliche Pfunde zu verlieren. Häufig wird vermutet, dass Menschen mit einer Veranlagung für Übergewicht schwieriger abnehmen können.

Nach einer US-amerikanischen Studie ist das Gegenteil der Fall: Betroffene profitieren sogar in besonderem Maße von einer Ernährungsumstellung.

Die Wissenschaftler der Tulane University in New Orleans hatten zwei Langzeitstudien mit insgesamt mehr als 14.000 Teilnehmern ausgewertet. Mithilfe von Blutproben bestimmten sie die Zahl der Risikogenvarianten. Über zwei Jahrzehnte wurden im Abstand von vier Jahren Ernährungsgewohnheiten und Körpermassenindex (BMI) protokolliert. Der BMI gibt das Verhältnis des Gewichts (in kg) zur Körpergröße (in m zum Quadrat) an und ist ein Maß zur Beurteilung des Körpergewichts.

 Wegweiser Abnehmen

Bei der Entstehung von Übergewicht spielen viele Faktoren eine Rolle. Neben Umwelteinflüssen gibt es bestimmte Gene, die das Risiko für eine Gewichtszunahme erhöhen. Die Auswertung der Daten hat gezeigt, dass eine genetische Vorbelastung kein Hindernis für eine Ernährungsumstellung ist. Je mehr Risikogene die Probanden hatten, desto höher war der Gewichtsverlust infolge der veränderten Kost. Eine Ernährung mit viel Obst und Gemüse, Nüssen und Vollkornprodukten, aber wenig Salz und zuckerhaltigen Getränken wirkte sich positiv aus.

Offenbar kann eine gesündere Ernährung nicht nur die genetische Disposition für Übergewicht ausgleichen, sondern ist für Betroffene sogar besonders vorteilhaft. Bislang ist nicht bekannt, welche biologischen Mechanismen hinter diesem Phänomen stecken könnten. Die Wissenschaftler geben zu bedenken, dass reine Beobachtungsstudien keine ursächlichen Zusammenhänge nachweisen können. Es wäre auch möglich, dass bestimmte Lebensstilfaktoren wie sportliche Aktivitäten für die erfolgreiche Gewichtsabnahme verantwortlich waren. Ferner könnte es sein, dass Menschen, die bereits ihr ganzes Leben mit Übergewicht kämpfen, bei einer Ernährungsumstellung konsequenter sind. Diese Fragen sollen in weiteren Forschungen geklärt werden, ist im British Medical Journal (BMJ) zu lesen.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

https://doi.org/10.1136/bmj.j5644

https://www.bzfe.de/inhalt/wohlfuehlgewicht-31763.html

BMI-Rechner: Bin ich übergewichtig?

https://www.bzfe.de/inhalt/bmi-rechner-5423.php

Heft „Mein Weg zum Wohlfühlgewicht“
Bestell-Nr. 1389, Preis: 2,50 Euro

Heft „Genussvoll Kalorien sparen“
Bestell-Nr. 1637, Preis: 2,00 Euro
www.ble-medienservice.de

Kontakt:

Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)
Präsident
Dr. Hanns-Christoph Eiden
Deichmanns Aue 29
53179 Bonn
Telefon: 0228 / 68 45 – 0
Internet: www.ble.de
E-Mail: info@ble.de

Presserechtlich verantwortlich:
Dr. Margareta Büning-Fesel, BLE

Redaktion:
Harald Seitz, BLE
Renate Kessen, BLE

Kindheit im Sitzen begünstigt Bluthochdruck

Bringen Sie Ihren Nachwuchs in Schwung

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenDer zunehmend bewegungsarme Lebensstil von Kindern und Jugendlichen schadet ihrer Herz-Fitness. Das belegen Zahlen zur Häufigkeit von Bluthochdruck (Hypertonie) eindrucksvoll: Während 1982 gerade einmal bei 1,5 Prozent der Kinder Bluthochdruck diagnostiziert wurde, war dies 1993 schon bei 2,9 Prozent der Fall.

Rasant ist dieser Anteil dann auf bereits 10,3 Prozent im Jahr 2015 gestiegen, wie Daten der KiGGS-Langzeitstudie des Robert Koch-Instituts zeigen. Wegen dieser erschreckenden Zunahme hat die Europäische Gesellschaft für Bluthochdruck (European Society of Hypertension) ihre Leitlinien überarbeitet und empfiehlt jetzt, dass ab dem dritten Lebensjahr bei jeder ärztlichen Vorstellung eine Blutdruck-Messung erfolgen sollte.

Dabei gilt: Der Blutdruck muss bei Kindern und Jugendlichen niedriger sein als bei Erwachsenen: „Ein Wert von 120/80 mmHg, der für Erwachsene optimal ist, ist bei einem 12-Jährigen gerade noch normal, bei einem 6-Jährigen zu hoch, bei einem 3-Jährigen ist es eine schwere Hypertonie und bei einem Neugeborenen ein Notfall“, erläutert Prof. Elke Wühl (Uniklinikum Heidelberg) die Blutdruckgrenzen für verschiedene Lebensalter.

 Bluthochdruck – was ist mit Bioresonanz moeglich

Ein wichtiger Risikofaktor für Hypertonie ist Übergewicht. Als wesentliche Ursache für zu viele Pfunde gilt in der Kindheit vor allem eine unausgeglichene Energiebilanz bedingt durch mangelnde körperliche Aktivität. Aber auch normalgewichtige Kids können durch eine vorwiegend sitzende Lebensweise an Bluthochdruck erkranken. Entsprechend gelten Lebensstilinterventionen auch als Therapie der ersten Wahl: „Wenn die Kinder abnehmen und Sport treiben, normalisiert sich in der Regel auch der Blutdruck“, berichtet Prof. Wühl.

Eltern sollten deshalb dafür Sorge tragen, dass ihr Nachwuchs täglich für mindestens 60 Minuten körperlich aktiv ist. „Weniger als ein Drittel der Kinder und Jugendlichen erreicht heute noch diese Bewegungsempfehlung“, warnt Dr. Axel Armbrecht (Institut für Bewegungstherapie, Eutin), der sich als Experte u. a. für die Ratgeberportale www.familienaufstand.de sowie www.komm-in-schwung.de engagiert. Fazit: Ein altersangemessenes Bewegungsniveau ist die beste Basis für die Herzgesundheit sowie für Normalgewicht.

Übermittelt durch www.pr-gateway.de

Kontakt
Supress
Andreas Uebbing
Alt-Heerdt 22
40549 Düsseldorf
0211/555548
redaktion@supress-redaktion.de
http://www.supress-redaktion.de

Weiterer Award für Natura Vitalis: Führend in ganz Europa

Vitalstoffspezialist Natura Vitalis wurde von der unabhängigen Informationsplattform Global Health & Pharma aus England mit dem „2018 Biotechnology Award“ ausgezeichnet. Schon 2016 und 2017 hatte das Unternehmen Awards erhalten.

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenNatura Vitalis ist für seine hohe natürliche Qualität bekannt: Regelmäßig entwickeln die Experten neue Vitalstoffprodukte auf rein natürlicher Basis und fördern damit Gesundheit und Wohlbefinden ihrer Kunden. „Der Weg zur Gesundheit führt über die Natur“, ist ein Leitspruch des Unternehmens.

Dabei setzt das Essener Unternehmen, im Jahr 1999 von Frank Felte gegründet und seit langem einer der führenden Hersteller für natürliche Nahrungsergänzung, auch auf kontinuierliche Weiter- und Neuentwicklungen von Gesundheitsprodukten auf wissenschaftlicher Basis und nutzt dabei auch moderne Methoden aus der Biotechnologie.

Dieser Ansatz kommt nicht nur bei den Kunden gut an. So hat das Unternehmen von der unabhängigen Informationsplattform Global Health & Pharma aus England den „2018 Biotechnology Award“ erhalten. Dabei kürt Global Health & Pharma Unternehmen aus dem Pharmazie- und Gesundheitssektor, die sich besonders durch Methoden aus der Biotechnologie auszeichnen und dadurch die Entwicklung im Gesundheitsbereich der Zukunft vorantreiben.

 Naehrstoffe_Spirulina

Natura Vitalis hat den Award als „Best Nutritional Supplement & Cosmetics Provider – Europe“ erhalten, also als führender europäischer Nahrungsmittelergänzungshersteller. „Das ist für uns eine große Auszeichnung und zeigt uns, dass wir mit unserer Arbeit völlig richtig liegen. Es ist unser Anspruch, die Zukunft des Gesundheitsmarktes aktiv mitzugestalten. Dazu gehört, dass wir uns mit neuen wissenschaftlichen Methoden auseinandersetzen und diese, wenn möglich, für unsere Produkte nutzen“, sagt Frank Felte erfreut. Entscheidend sei, immer wieder innovative, natürliche Produkte zu entwickeln, die den Anforderungen der Kunden entsprächen.

Schon 2017 wurde Natura Vitalis mit einem Award ausgezeichnet, damals als bester Nahrungsmittelergänzungshersteller für Westeuropa. Dass es dieses Jahr sogar für ganz Europa gereicht hat, freut Frank Felte natürlich sehr: „Wir arbeiten konsequent und hart daran, unsere hohe und etablierte Qualität zu erhalten. Ein solcher Award ist eine Bestätigung für uns, dass wir den richtigen Weg gehen und dies international wahrgenommen wird.“

Ebenso hatte Natura Vitalis 2016 den „Pharmaceutical Packaging & Manufacturing Award“ als „Best Natural Healthcare Supplier – Europe & Recognised Leaders in High Quality Nutrition Supplements“. Diese Auszeichnung richtet sich an Unternehmen aus dem Pharmazie- und Gesundheitssektor, die durch besonders innovative und nachhaltige Verpackungen Wert legen, die auch noch durch spannendes Design auffallen. Gekürt wurde das Produkt Hyaluronsäure Kapseln MM. Der Fokus dabei liegt auf Hyaluronsäure von höchster Reinheit. Natura Vitalis verwendet in den Hyaluronsäure-Kapseln MM ausschließlich die beste medizinisch-/pharmakologische Qualität.

Über Natura Vitalis
Die Gesundheit der Menschen ist die Leidenschaft von Natura Vitalis. Unter dem Motto „natürlich gut“ stellt das Essener Unternehmen Natura Vitalis seit 18 Jahren Gesundheitsprodukte auf rein natürlicher Basis her, um so Wohlergehen und Wohlbefinden zu fördern und langfristig zu erhalten. Die Bandbreite ist groß: Natura Vitalis, das zu den führenden Herstellern natürlicher Nahrungsergänzung und Vitalstoffe in ganz Deutschland gehört und vor allem durch Gründer und Inhaber Frank Felte aus dem TV bekannt ist, bietet die passenden Produkte für so gut wie alle Anwendungsbereiche, von der Nahrungsergänzung bis hin zu Hyaluron-Gels und -Kapseln zur Behandlung von Falten. Ein traditioneller Schwerpunkt ist die vitalstoffreiche Mikroalge Spirulina. Die Algen werden aufgrund ihrer besonderen Eigenschaften mittlerweile bei der Raumfahrtbehörde NASA eingesetzt. Natura Vitalis war das erste Unternehmen, das Spirulina, dieses „Kraftwerk der Natur“, eingesetzt hat und kultiviert die Alge auf einer eigenen Farm. Natura Vitalis ist ein offizieller Partner des „GOGREEN“-Programms und trägt damit aktiv zum Klimaschutz bei und darf die vom Bundesverband Initiative 50 Plus e.V. vergebene „Verbraucherempfehlung 50Plus“ führen. Weitere Informationen auf www.naturavitalis.de

Übermittelt durch www.pr-gateway.de

Kontakt
Natura Vitalis GmbH
Dr. Patrick Peters
Adlerstraße 29
45307 Essen
0170 5200599
patrick.peters@naturavitalis.com
http://www.naturavitalis.de

Westliche Diät macht das Immunsystem hyperaktiv

Gefäßkrankheiten werden begünstigt

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenAuf eine fett- und kalorienreiche Kost reagiert das Immunsystem ähnlich wie auf eine bakterielle Infektion. Auch lange nach dem Wechsel zu gesunder Kost bleibt die Körperabwehr hyperaktiv. Das zeigt eine aktuelle Studie unter Federführung der Universität Bonn.

Die Wissenschaftler setzten Mäuse einen Monat lang auf eine sogenannte westliche Diät: viel Fett, viel Zucker, wenig Ballaststoffe. Die Tiere entwickelten daraufhin eine massive Entzündung – fast wie nach einer Infektion durch gefährliche Bakterien. „Die ungesunde Kost hat zu einem unerwarteten Anstieg einiger Immunzellen im Blut geführt.

Das war ein Hinweis auf eine Beteiligung von Vorläuferzellen im Knochenmark in dem Entzündungsgeschehen”, so Anette Christ vom Institut für Angeborene Immunität der Universität Bonn. Aus diesen Vorläuferzellen entwickeln sich Blut-zirkulierende Immunzellen.

Man spricht hier von einer genetischen Reprogrammierung des angeborenen Immunsystems: „Genomische Untersuchungen zeigen, dass in den Vorläuferzellen durch die westliche Diät eine große Anzahl von Genen aktiviert werden. Die ungesunde Kost führt also dazu, dass der Körper schnell und unerwünscht überschießend eine riesige schlagkräftige Kampftruppe rekrutiert“, erklärt Professor Joachim Schultze vom Life & Medical Sciences Institute (LIMES) der Universität Bonn.

 Vom Schmerz zur Heilung

Diese „Kampftruppe“ – eigentlich wichtig für die Abwehr von Bakterien und Viren – kann die Entstehung von Gefäßkrankheiten drastisch beschleunigen: Bei der Arteriosklerose bestehen die typischen Gefäßablagerungen, die Plaques, zum großen Teil aus Fetten und Immunzellen. Die Entzündungsreaktion trägt direkt zu ihrem Wachstum bei; denn dabei wandern stetig neue aktivierte Immunzellen in die veränderten Gefäßwände ein. Wenn die Plaques zu groß werden, platzen sie auf, werden vom Blutstrom fortgetragen und können andere Gefäße verstopfen. Mögliche Folgen sind Schlaganfall und Herzinfarkt.

Besonders fatal: Wenn die Wissenschaftler den Nagern nun vier weitere Wochen lang arttypische Getreidekost anboten, verschwand zwar die akute Entzündung, nicht jedoch die genetische Reprogrammierung der Immunzellen: Auch nach diesen vier Wochen waren in ihnen noch viele der Erbanlagen aktiv, die in der „Fastfood-Phase“ angeschaltet worden waren. Dazu Professor Eicke Latz, Leiter des Instituts für angeborene Immunität der Universität Bonn und Wissenschaftler am Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE): „Wir wissen erst seit kurzem, dass das angeborene Immunsystem über ein Gedächtnis verfügt. Nach einer Infektion bleibt die Körperabwehr in einer Art Alarmzustand, um dann schneller auf einen neuen Angriff reagieren zu können.“ Bei den Mäusen wurde dieser Prozess nicht durch Mikroorganismen ausgelöst, sondern durch eine ungesunde Ernährungsweise.

 Vom Schmerz zur Heilung

Die Wissenschaftler haben daraufhin ein Zellkultursystem mit isolierten Immunzellen aus dem menschlichen Blut entwickelt. Dabei konnten sie sogar den „Fastfood-Sensor“ in den Immunzellen identifizieren. Sie konnten nachweisen, dass eine Veränderung im genetischen Code – hervorgerufen durch bestimmte Nahrungsmittel-Inhaltsstoffe – einen Einfluss auf die Gedächtnisentwicklung und die damit verbundene überschießende Immunantwort hat.

Fehlernährung kann also dramatische Konsequenzen haben. In den vergangenen Jahrhunderten ist die durchschnittliche Lebenserwartung in den westlichen Ländern stetig gestiegen. Dieser Trend wird gerade erstmalig durchbrochen: Wer heute geboren wird, wird im Schnitt vermutlich kürzer leben als seine Eltern. Falsches Essen und zu wenig Bewegung dürften daran einen entscheidenden Anteil haben.

Rüdiger Lobitz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

http://www.cell.com/cell/fulltext/S0092-8674(17)31493-9

Kontakt:

Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)
Präsident
Dr. Hanns-Christoph Eiden
Deichmanns Aue 29
53179 Bonn
Telefon: 0228 / 68 45 – 0
Internet: www.ble.de
E-Mail: info@ble.de

Presserechtlich verantwortlich:
Dr. Margareta Büning-Fesel, BLE

Redaktion:
Harald Seitz, BLE
Renate Kessen, BLE

 

Weg mit den überflüssigen Pfunden

Neuer Hörfunkbeitrag vom Bundeszentrum für Ernährung

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenGeht es Ihnen nach den Feiertagen auch so? Da hat man geschlemmt und es sich gut gehen lassen, aber jetzt im neuen Jahr will man endlich Nägel mit Köpfen machen und ein paar überflüssige Pfunde abnehmen.

Leichter gesagt als getan, denn Diäten lösen doch letztlich sehr gemischte Gefühle aus. Mühsames Kalorienzählen, Verzicht, komplizierte Diätvorschriften sind da nur drei Stichworte. Dass es auch anders geht, erklärt Ernährungswissenschaftler Harald Seitz vom Bundeszentrum für Ernährung: „Eine dauerhafte Veränderung des eigenen Essverhaltens erreicht man nicht mit fader Schmalkost oder Vorschriften, die von den normalen Gewohnheiten abweichen. Außerdem schränken Diäten die Lebensqualität viel zu sehr ein.“

Im Mittelpunkt steht stattdessen die sogenannte Energiedichte von Lebensmitteln. Das Prinzip ist nicht neu, rückt aber mehr und mehr in den Fokus. Denn Wissenschaftler haben erkannt, dass die kontroverse Diskussion um einzelne Bausteine unserer Ernährung nicht zielführend ist. Da muss es nicht um Pro oder Contra Fett oder Kohlenhydrate gehen. „Dreh- und Angelpunkt ist die Energiedichte. Wie viel Energie hat ein Lebensmittel pro Gramm. Tortellini mit Käsesauce haben beispielsweise eine Energiedichte von 2,4 kcal/g und eine Portion liefert rund 1205 kcal. Essen Sie die gleiche Menge Tortellini mit Tomaten-Basilikumsauce kommen Sie auf eine Energiedichte von 1 kcal/g und nur noch 535 kcal pro Portion“, so Seitz.

 Wegweiser Abnehmen

Den vollständigen Hörfunkbeitrag „Gute Vorsätze fürs neue Jahr – Weg mit den überflüssigen Pfunden“ finden Sie unter https://www.bzfe.de/inhalt/hoerfunkbeitraege-2018-31366.html. Hier steht der Beitrag direkt als mp3-Datei zum Anhören oder Herunterladen bereit. Ebenso finden Sie hier das Text-Manuskript als PDF-Dokument.

www.bzfe.de

Kontakt:

Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)
Präsident
Dr. Hanns-Christoph Eiden
Deichmanns Aue 29
53179 Bonn
Telefon: 0228 / 68 45 – 0
Internet: www.ble.de
E-Mail: info@ble.de

Presserechtlich verantwortlich:
Dr. Margareta Büning-Fesel, BLE

Redaktion:
Harald Seitz, BLE
Renate Kessen, BLE

Gesundheit – Schicksalhafte Gene?

Werk des Lebensstils

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenWer träumt nicht davon bis ins hohe Alter gesund und vital das Leben zu beschreiten? Doch welche Faktoren beeinflussen unsere Lebenserwartung? Sind wir unseren Genen ausgeliefert oder können wir aktiv durch einen gesunden Lebensstil unsere Gesundheit verbessern oder sogar Lebenszeit gewinnen?

Einflussfaktor Gene

Unsere Lebenserwartung ist zu rund einem Viertel genetisch vorprogrammiert, so ergeben grobe Schätzungen. Forscher der Universität Edinburgh (Joshi et al., 2017) untersuchten das Erbgut von über einer halben Million Menschen aus Großbritannien, um den Einflussfaktor – Varianten gesundheitsrelevanter Gene – zu erforschen.

Bestimmte Genvarianten schützen vor der Entstehung von Autoimmunerkrankungen und können so die Lebenserwartung erhöhen, andere erhöhen das Risiko, Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu erleiden und reduzieren somit die Lebenserwartung um 8 Monate. Wieder andere Genvarianten spielen eine wichtige Rolle im Fettstoffwechsel und beeinflussen die Lebensdauer auf diese Weise.

Basierend auf diesen neuen Ergebnissen scheinen die Gene nur einen begrenzten Einfluss von wenigen Monaten auf die Lebenserwartung zu haben.

Entscheidender Einflussfaktor Lebensstil

 Vom Schmerz zur Heilung

Laut den Forschungsergebnissen von Joshi und Mitarbeitern (2017)
– reduziert das tägliche Rauchen einer Packung Zigaretten (20 Stück) das Leben um knapp 7 Jahre
– verkürzt ein hoher systolischer Blutdruck die Lebenszeit um rund 5 Jahre
– reduzieren zu hohe Insulinwerte das Leben um ca. 4 Jahre
– verkürzt jedes Kilo mehr bei Adipositas die Lebenszeit um 2 Monate

Lebensstiländerungen schenken bis zu 17 Lebensjahre

Ein gesunder Lebensstil schlägt sich in einer erhöhten Lebenserwartung nieder, der Konsum von Tabak, Alkohol und rotem Fleisch kostet hingegen Lebensjahre. Das zeigen die Ergebnisse einer Studie des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) (Kuanrong et al., 2014). Die Ergebnisse der Studie basieren auf den Daten, die im Rahmen der EPIC-Studie von den Heidelberger Studienteilnehmern erhoben wurden. Die Forscher berechneten, wie sich ein einzelnes Risikoverhalten auf die durchschnittliche Lebenserwartung auswirkt. Außerdem wurden die Folgen der kombinierten Risiken ermittelt.

Die Fakten:
– Ein Mann, der mehr als zehn Zigaretten pro Tag raucht, verliert 9,4 Lebensjahre, bei einer Frau sind es 7,3 Lebensjahre. Bei zehn Zigaretten täglich oder weniger wird die Lebenserwartung beider Geschlechter um ca. 5 Jahre reduziert.
– Adipöse Männer und Frauen verlieren etwa 3 Lebensjahre.
– Starker Alkoholkonsum (mehr als 4 Drinks/Tag) verkürzt das Leben von Männern um 3,1 Jahre.
– Hoher Verzehr von verarbeitetem und/oder rotem Fleisch (ab 120 g/Tag) reduziert das Leben von Männern um 1,4 Jahre, bei Frauen sind es 2,4 Jahre.

Meist treten die Risikofaktoren kombiniert auf. Die Forscher berechneten, dass ein adipöser starker Raucher, der viel Alkohol trinkt und viel verarbeitetes/rotes Fleisch verzehrt, gegenüber seinen Mitmenschen mit günstigem Risikoprofil 17 Jahre an Lebenserwartung einbüßt. Bei einer Frau sind es 13,9 Jahre.

Wegweisende Studienergebnisse zur Lebenszeit (Adventist Health Study)

In der Adventist Health Study untersucht die Loma Linda-Universität eine christliche Glaubensgemeinschaft, die Adventisten, die eine gesunde Lebens- und Ernährungsweise pflegt.

Ergebnisse der Studie zeigten bereits in den 1970er und 1980er Jahren, dass Vegetarier unter der Gruppe länger leben als Nicht-Vegetarier. Im Vergleich zur kalifornischen Durchschnittsbevölkerung lebten im Jahr 1985 vegetarische Adventisten im Schnitt 9,5 (Männer) beziehungsweise 6,1 Jahre (Frauen) länger (Fraser und Shavlik, 2001).

Männer, die sich vegetarisch ernährten und gleichzeitig gesund lebten, wurden im Schnitt sogar 87 Jahre, Frauen 88,5 Jahre alt. Im Vergleich zur kalifornischen Durchschnittsbevölkerung sind dies 13,2 bzw. 8,9 Jahre mehr (Fraser und Shavlik, 2001), im Vergleich zu deutschen Männern im gleichen Zeitraum sogar 15,5 Jahre (Statistisches Bundesamt, 2012).
(Eine gesunde Lebensweise im Rahmen der Studie bedeutete: intensive körperliche Betätigung mindestens dreimal pro Woche, Verzehr von Nüssen öfter als viermal wöchentlich, lebenslang Nichtraucher sowie ein BMI von unter 25,9 bei Männern und unter 25,2 bei Frauen (Fraser und Shavlik, 2001).)

 Vom Schmerz zur Heilung

Seit 2002 läuft die Adventist Health Study 2 mit 96.000 Teilnehmern. In einem Zeitraum von 5,8 Jahren hatten darin Vegetarier im Vergleich zu Nicht-Vegetariern eine 52 % niedrigere Mortalität durch Nierenversagen und eine 39 % niedrigere Diabetes-Mortalität. Bei männlichen Vegetariern war die Herz-Kreislauf-Mortalität 29 % niedriger (Orlich et al., 2013). Vegetarier leiden nur etwa halb so häufig an Diabetes mellitus Typ 2 wie Mischköstler (Tonstad et al., 2013) und haben zudem ein 56 % geringeres Risiko, ein metabolisches Syndrom zu entwickeln (Rizzo et al., 2011).

Das Risiko für gastrointestinale Krebsarten kann durch eine vegetarische Ernährung um 24 % vermindert werden. Eine vegane Ernährung senkt das Risiko für frauenspezifische Krebserkrankungen um 34 % (Tantamango-Bartley et al., 2013). Auch das Risiko, an Prostatakrebs zu erkranken, wird durch eine rein pflanzliche Ernährung um 35 % gesenkt. Dieser Effekt war mit 37 % insbesondere bei weißen Männern zu sehen (Tantamango-Bartley et al., 2016). Ein hoher Konsum von Fleisch, Eiern, Käse und Milch ging in der Adventist Health Study 1 mit einem 3,6-fachen Risiko für einen tödlich verlaufenden Prostatakrebs einher (Snowdon et al., 1984).

Rizzo et al. (2013) analysierten die spezifische Ernährung der Adventisten. Die veganen Adventisten, die in den Studien besonders gut abschnitten, aßen relativ viel Soja (durchschnittlich 10,9 g Sojaprotein/Tag). Die Ovolacto-Vegetarier verzehrten relativ viele Sojaprodukte (8 g Sojaprotein/Tag), aber im Vergleich zu anderen US-Amerikanern und Europäern wenige Milchprodukte (4,8 g Milchprotein, entspricht etwa 150 ml Milch). Adventisten, die öfter als einmal am Tag einen Sojadrink zu sich nahmen, hatten ein 70 % niedrigeres Risiko für Prostatakrebs (Jacobsen et al., 1998).

Dass Prostatakrebs eine oft vermeidbare Zivilisationserkrankung und nicht das Ergebnis des Alterns an sich ist, wird im „Prostatakrebs-Kompass“ von Dr. med. L. M. Jacob auf 350 Seiten mit fast 1000 Studien aufgezeigt.

Das tödliche Quartett der westlichen Zivilisationskost

Fleisch- und Milchprodukte, Zucker und Salz: Das tödliche Quartett der Zivilisationskost fördert die sogenannten Zivilisationskrankheiten wie Hypertonie, Diabetes mellitus Typ 2, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Demenz und Krebs. Viele Studien bestätigen diesen Zusammenhang. Besonders gravierend ist der Einfluss der Ernährung bei gleichzeitigem Bewegungsmangel.

Insulin spielt bei der Entwicklung von Zivilisationserkrankungen eine große Rolle. Das Hormon der Bauchspeicheldrüse senkt den Blutzuckerspiegel, indem es Körperzellen dazu anregt, Glukose aus dem Blut aufzunehmen. Vor allem gesättigte Fettsäuren und Proteine aus Fleisch und Milchprodukten fördern bei mangelnder körperlicher Aktivität die Insulinresistenz (verminderte Reaktion der Zellen auf Insulin), während die Kombination von Zucker mit tierischem Eiweiß zu besonders hohen Insulinausschüttungen führt. Auch die Verfettung von Bauch und Leber fördert Insulinresistenz, chronische Hyperinsulinämie und das metabolische Syndrom und begünstigt damit Erkrankungen, die mit einer stark verringerten Lebenserwartung einhergehen.

Wirkung von Lebensstiländerungen

Eine Veränderung der Lebens- und Ernährungsweise zeigt deutliche Anti-Aging-Langzeiteffekte, das beweisen zahlreiche klinische Studien. Forscher beobachteten eine Verlängerung der relativen Telomerlänge (verkürzte Telomere von Chromosomen können zur Prognose von Alterung, Erkrankungen und frühzeitiger Sterblichkeit herangezogen werden) (Ornish et al., 2013), den Rückgang von arteriosklerotischen Gefäßverengungen (Ornish et al., 1990 und 1998) und eine Linderung von Diabetes mellitus Typ 2 (Barnard et al., 2006 und 2009; Pischke et al., 2006). Durch eine Energierestriktion, die mit dem Abbau von Leberfett einhergeht, kann Diabetes Typ 2 sogar geheilt werden (Lim et al., 2011).

Eigenverantwortlich handeln

„Eine natürliche Ernährung, ausreichende körperliche Aktivität und Maßhalten in allen Dingen des Lebens sind das beste Rezept, um in Gesundheit alt zu werden.“ (Hippokrates)

 Naehrstoffe_Spirulina

Diese Weisheit ist schon seit Jahrtausenden bekannt und braucht sicherlich keine weiteren Studien. Das Geheimnis gesunden Alterns besteht im Maßhalten, Verzicht auf schädliche Ernährungs- und Lebensgewohnheiten, in moderater Bewegung, Stressreduzierung sowie dem Vermeiden von Giften wie Nikotin. Das sind die effektivsten Methoden, um dem Alterungsprozess entgegenzuwirken. Die Kalorienrestriktion ist dabei evidenzbasiert die wirkungsvollste Anti-Aging-Methode, um oxidativen Stress und vorzeitiges Altern zu vermeiden.

Das Fachbuch „Dr. Jacobs Weg des genussvollen Verzichts“ untermauert mit 1400 zitierten wissenschaftlichen Studien die Inhalte dieses alten Wissens.

Die Literatur zum Artikel können Sie anfordern unter: info@drjacobsinstitut.de

Das Dr. Jacobs Institut für komplementärmedizinische Forschung ( http://www.drjacobsinstitut.de) hat sich zum Ziel gesetzt, ganzheitliche Zusammenhänge in der Ernährungs- und Naturheilkunde wissenschaftlich aufzuklären.

Übermittelt durch www.pr-gateway.de

Kontakt
Dr. Jacobs Institut
Dr. rer. nat. Susanne Cichon
Egstedterstraße 46
55262 Heidesheim
info@drjacobsinstitut.de
http://www.drjacobsinstitut.de