Kategorie-Archiv: Ernährung

Kokosöl – das Universalgenie

Kokosöl ist ein „Must-have“ in der Küche für alle Gesundheitsbewussten, Veganer und Food-Trend Liebhaber. Aber nicht nur in der Küche soll das wertvolle Öl wahre Wunder vollbringen. Auch in der Kosmetikbranche wird das Koksöl geschätzt.

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Gesund, lecker und vielfältig kochen – ja das geht. Immer mehr professionelle und erfahrene Köche schwören auf Kokosöl. Das Fushi Bio Kokosnussöl, erhältlich bei rileystore.de unter http://www.rileystore.de/bio-kokosnuss-oel?c=7 ist der perfekte Küchenbegleiter für ein gesünderes Kochen. Das kaltgepresste Kokosöl kann helfen, den Cholesterinspiegel dauerhaft im Gleichgewicht zu halten, das Gewicht zu reduzieren und die Verdauung und den Stoffwechsel anzuregen. In Kokosöl ist ein hoher Gehalt an gesättigten Fetten enthalten. Das bedeutet, dass sie im Vergleich zu anderen Fettsäuren deutlich weniger Kalorien haben. Kokosöl soll laut Ernährungswissenschaftlern zudem viele weitere gesundheitsfördernde Eigenschaften besitzen: es soll ein wahrer Energielieferant sein und darüber hinaus unterstützend bei der Gewichtsreduktion wirken.

Dem aber nicht genug. Kokosöl gilt als absoluter Geheimtipp, wenn es um natürliche und nachhaltige Körperpflege geht. Das biologisch zertifizierte Kokosöl ist ein natürlicher Anti-Aging Feuchtigkeitsspender und damit eine wohltuende Pflege für Haut und Haar, denn: das Öl schmilzt bei 25 Grad Celsius und kann deshalb super als Hautlotions oder Haaröl verwendet werden. Das Kokosöl nährt die Haut mit natürlichen Inhaltsstoffen, zieht schnell ein und kann deshalb auch perfekt als Massageöl zum Gebrauch kommen. Zudem pflegt das Kokosöl auch empfindliche Haut und kann bei Hauterkrankungen von Ekzemen, oder spröden Lippen als Weichmacher wirken.
Als Haaröl im Einsatz kann das Fushi Kokoköl nicht nur bei der Schuppenbekämpfung helfen, sonder auch die Kopfhaut pflegen, ein gesundes Haarwachstum anregen und dünnes Haar von innen heraus wieder stärken.

Wir sind besonders stolz, mit dem Fushi Bio Kokosöl einen Hersteller gefunden zu haben, der das Kokosöl aus einem nachhaltigem Anbau in Sri Lanka bezieht, sodass dadurch keine wertvollen Regenwälder gerodet werden müssen. Das kaltgepresste und unraffinierte Kokosöl ist bei rileystore.de im Online.Shop unter http://www.rileystore.de/ernaehrung-und-genuss/ im 300 ml Glas erhältlich.

Rileystore.de ist ein Shop mit ausgewählten, natürlichen Produkten. Alle Artikel werden vom Team getestet – nur die Besten schaffen es in den Shop. Großer Wert wird auf natürliche Produktion und Nachhaltigkeit gelegt. Ein Haut-Öl gegen Neurodermitis, innovative Haarentfernung, das Prorepatin Fissur-Öl, Poo-Pourri sowie weitere nachhaltige Kosmetik- und Pflegeprodukte bilden die Basis

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Sind Ärzte bei dicken Kindern zu tolerant?

Übergewicht ist zu keiner Zeit harmlos

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In jungen Jahren werden in entscheidendem Maße die Weichen für die Gesundheit im Laufe des gesamten Lebens gestellt. Das gilt auch im Hinblick auf das Gewicht. Die Wahrscheinlichkeit, dass übergewichtige Kinder und Jugendliche auch als Erwachsene zu viele Pfunde auf die Waage bringen, liegt bei über 80 Prozent. Fest steht: Übergewicht und Adipositas sind zu keiner Zeit harmlos und nur ein kosmetisches Problem. Fatal ist deshalb: Nicht nur viele Eltern neigen dazu, Speckfältchen bei ihren Sprösslingen zu verniedlichen, auch Ärzte scheinen Gewichtsprobleme oft nicht ernst genug zu nehmen. „Vielleicht tolerieren wir in dieser Altersgruppe zu hohe Werte“, gibt Prof. Renate Oberhoffer vom Lehrstuhl Präventive Pädiatrie (Technische Universität München) zu denken.

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Dabei haben Studien gezeigt, Übergewicht in der Kindheit verursacht bereits deutliche Schädigungen an kardiovaskulären Strukturen und birgt ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen im Erwachsenenalter. Laut Angaben der Deutschen Hochdruckliga sind schon bei 6,4 Prozent der Kinder erhöhte Blutdruckwerte feststellbar. Neben Hypertonie begünstigt Übergewicht zudem Störungen des Stoffwechsels, die Teil des metabolischen Syndroms sind und ebenso im Fokus stehen müssen wie bei Erwachsenen. Prof. Oberhoffer fordert deshalb, dass Ärzte sich stärker einsetzen sollten, um zu einem gesünderen Lebensstil zu motivieren. Wichtig sind ein aktiver Schulweg, regelmäßiger Sportunterricht sowie Bewegungspausen. Denn Hauptursache für das stetig steigende Körpergewicht ist neben einseitiger Ernährung die vorwiegend sitzende Lebensweise. „Im Vergleich zu Kindern, die weniger als eine Stunde pro Tag fernsehen oder am Computer spielen dürfen, haben diejenigen, die dort beispielsweise drei Stunden verbringen, ein um 80 Prozent erhöhtes Risiko für Übergewicht“, bestätigt Prof. Manfred Müller vom Institut für Humanernährung und Lebensmittelkunde (Kiel).

Konsequent limitierter Medienkonsum sowie ein moderates bis intensives Bewegungspensum von mindestens einer Stunde pro Tag sollten Eltern nicht nur im Hinblick auf die Vermeidung von Übergewicht bei ihrem Nachwuchs äußerst wichtig sein. „Es lohnt sich immer, die Kinder in dem Aufbau ihrer körperlichen Fitness zu unterstützen, denn auch die geistige Entfaltung junger Menschen wird maßgeblich davon beeinflusst“, betont Dr. Axel Armbrecht (Institut für Bewegungstherapie, Eutin), der sich als Experte u. a. für die Ratgeber-Portale www.komm-in-schwung.de sowie www.fitte-schule.de engagiert.

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Wasser ist Leben

Jeder Tropfen ist kostbar

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Ohne Wasser gibt es kein Leben. Ohne Wasser gibt es keine Landwirtschaft und keine Lebensmittel für die weiter wachsende Weltbevölkerung. Viele Pflanzen wachsen nur mit zusätzlicher Bewässerung. Vor allem in Gegenden, die von Natur aus zu trocken sind, muss künstlich bewässert werden. So lange aus wasserreichen Gegenden das kostbare Nass stetig nachfließt, ist das kein Problem. Doch zunehmend leben ganze Regionen über ihre „Wasserverhältnisse“. Die Welthungerhilfe macht beispielsweise auf den Wassernotstand in Peru aufmerksam. Dort boomt in der trockenen Küstenregion der Anbau von grünem Spargel, Avocados und Weintrauben für den europäischen Markt. Ohne Bewässerung ist das nicht möglich.

Gemüse wie zum Beispiel Avocados geraten wegen ihres hohen Bewässerungsbedarfs zunehmend in die Kritik. 1.000 Liter Wasser werden für ein Kilogramm Avocodos benötigt. Dazu kommen lange Transportwege und der Anbau in Monokulturen. Das ist auch bei Bio-Ware nicht anders. Denn Bio-Avocados benötigen dieselbe Menge Wasser und haben dieselben langen Transportwege. Wichtig für die Ökobilanz ist das Klima vor Ort, schreibt Leo Frühschütz auf bio-markt.info. Wenn bewässert werden muss, sollte das Wasser möglichst effizient zu den Pflanzen gelangen. Da seien größere Betriebe, die sich eine Tröpfchenbewässerung leisten können, tendenziell im Vorteil.

Im Sinne einer guten Wasserbilanz wären regionale Erzeugnisse, die gerade Saison haben, die bessere Wahl. Wie wäre es im Winter mit Rotkohl, Grünkohl oder Steckrüben vom Bauern nebenan statt Grünspargel, Erdbeeren oder Avocados aus Übersee?

Renate Kessen, www.aid.de

Weitere Informationen:

„Mein Essen – unser Klima“
Bestell-Nr. 1577, Preis: 2,50 Euro
www.aid.de/shop/shop_detail.php?bestellnr=1577

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Bestell-Nr. 3488, Preis: 2,50 Euro
www.aid.de/shop/shop_detail.php?bestellnr=3488

Frühkindliche Entwicklung

Auch Adipositas der Väter hat Einfluss

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Starkes Übergewicht der Eltern beeinträchtigt offenbar auch die nächste Generation. Wenn Kinder adipöse Eltern haben, ist häufig ihre motorische und soziale Entwicklung in den ersten Lebensjahren verzögert. Das lässt eine Untersuchung des US-amerikanischen Nationalen Instituts für Gesundheit (NIH) vermuten.

An der Studie nahmen mehr als 5.000 Frauen teil. Vier Monate nach der Entbindung machten sie unter anderem Angaben zu Körpergewicht und Körpergröße vor und nach der Schwangerschaft. Auch die Daten des Vaters wurden erhoben und der Körpermassenindex (BMI) bestimmt. Der BMI beschreibt das Verhältnis von Körpergewicht zur Körpergröße und gilt als Orientierung für das „Sollgewicht“ eines Erwachsenen. Ab einem BMI von 25 spricht man von Übergewicht, ab 30 von Fettleibigkeit (Adipositas).

Des Weiteren wurde der Entwicklungsstand der Kinder im Alter von 4 Monaten bis zu drei Jahren in regelmäßigen Abständen eingeschätzt. Dazu diente ein standardisierter Fragebogen, für den die Mütter zu speziellen Tests mit ihrem Nachwuchs angeleitet wurden. In der Praxis wird er zur Identifizierung von Kindern verwendet, die in ihrer Entwicklung eine besondere Unterstützung brauchen.

Frühere Studien hatten bereits Zusammenhänge zwischen dem Körpergewicht der Mutter und der frühkindlichen Gehirnentwicklung aufgedeckt. Nach den aktuellen Ergebnissen können Kinder von fettleibigen Müttern (BMI mindestens 30) mit einer um 67 Prozent höheren Wahrscheinlichkeit die altersgemäßen Anforderungen an die Feinmotorik im dritten Lebensjahr nicht erfüllen. Das ist die Fähigkeit, kleine Muskeln, etwa in den Fingern, kontrolliert zu bewegen. War der Vater fettleibig, stieg die Wahrscheinlichkeit für eine verzögerte soziale Entwicklung um 75 Prozent. Im zugehörigen Test sollten die Dreijährigen zeigen, wie gut sie mit Gleichaltrigen interagieren und Beziehungen aufbauen. Waren beide Elternteile extrem fettleibig (BMI über 35), hatte der Nachwuchs erhebliche Schwierigkeiten bei der eigenständigen Suche nach Problemlösungen. Als Vergleichsgruppe dienten jeweils Kinder von Eltern mit einem BMI unter 25.

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Noch ist nicht abschließend geklärt, wie das elterliche Übergewicht die Entwicklung des Kindes beeinflusst. Tierstudien lassen vermuten, dass Entzündungsprozesse im Laufe der Schwangerschaft beteiligt sind. Spezielle Ernährungsempfehlungen für adipöse Schwangere könnten diesem Prozess entgegenwirken, schreiben die Autoren im Fachjournal Pediatrics. Überraschend ist, dass offenbar auch das Körpergewicht des Vaters einen signifikanten Einfluss hat. Es wäre möglich, dass epigenetische Prozesse die Eigenschaften des Spermas verändern. Das Epigenom beschreibt sämtliche Zustände in der Umgebung der Gene. Aber auch hier besteht noch viel Forschungsbedarf.

Heike Kreutz, www.aid.de

Weitere Informationen:

http://pediatrics.aappublications.org/content/early/2016/12/29/peds.2016-1459

http://www.aid.de/inhalt/adipositas-3173.html

http://www.aid.de/inhalt/uebergewicht-wirkt-auf-das-erbgut-29428.html

Neue Referenzwerte für Natrium, Chlorid und Kalium

Schätzwerte gelten für angemessene Zufuhr

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Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) hat die Referenzwerte für die Zufuhr von Natrium, Chlorid und Kalium aktualisiert. Die Schätzwerte basieren auf neuen wissenschaftlichen Daten, informiert die DGE. Sie werden nicht mehr wie bisher für die minimale Zufuhr angegeben, sondern für eine angemessene Zufuhr. Für Natrium gilt nun für Erwachsene eine tägliche Zufuhr von 1.500 mg als angemessen. Bei Chlorid sind es 2.300 mg und bei Kalium 4.000 mg. Bei Stillenden liegt der Schätzwert für eine angemessene Zufuhr von Kalium aufgrund des erhöhten Bedarfs bei 4.400 mg am Tag.

Natrium, Chlorid und Kalium sind für den Körper lebensnotwendig. Sie gehören zu den wichtigsten Elektrolyten und regulieren den Wasser- und Säure-Basen-Haushalt.

Natrium und Kalium werden zum Aufbau der elektrischen Spannung an den Zellmembranen gebraucht. Das ist die Voraussetzung für die Weiterleitung von Nervenimpulsen, die unter anderem Muskelkontraktionen und die Herzfunktion steuern. Kalium gewährleistet die Enzymfunktion und ist an der Bildung von Eiweißen und Glykogen beteiligt.

Natrium und Chlorid werden in erster Linie über Speisesalz (chemisch: Natriumchlorid) und die Nahrung aufgenommen. Bei den meisten Deutschen übersteigt die Salzzufuhr die angestrebten 6 g pro Tag. Der Salzgehalt eines vorverpackten Lebensmittels muss auf dem Etikett angegeben sein. Eine hohe Natriumzufuhr erhöht das Risiko für Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen, während eine kaliumreiche Kost den Blutdruck senken kann.

Ernährungswissenschaftler empfehlen eine Ernährung, die den Körper mit vergleichsweise wenig Natrium und viel Kalium versorgt. Dazu gehören viel Obst und Gemüse, aber wenig verarbeitete Produkte wie Brot, Wurstwaren, Käse und Fertigerzeugnisse. Abschmecken mit Gewürzen und Kräutern spart Salz. Kalium ist vor allem in Haselnüssen, Mandeln, Trockenobst, Dinkel- und Roggenvollkornmehl enthalten.

Quelle: Heike Kreutz, www.aid.de

Weitere Informationen:

https://www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/

http://www.aid.de/inhalt/was-im-essen-steckt-vitamine-und-mineralstoffe-1307.html

aid-Heft „Vitamine und Mineralstoffe – eine starke Truppe“
Bestell-Nr. 1364, Preis: 4,00 Euro

www.aid.de/shop/shop_detail.php?bestellnr=1364

Weitere Leseempfehlung:

Ein Buch, das in die ganzheitlichen Hintergründe der Gesundheit einführt:

 Vom Schmerz zur Heilung

Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Mangelnde Bewegung problematischer als Übergewicht

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Übergewicht ist meist unübersehbar, mangelnde körperliche Fitness fällt auf den ersten Blick hingegen kaum auf. Bezogen auf die Gesundheit wirkt sich ein chronisches Bewegungsdefizit aber deutlich negativer aus als dauerhaft zu viele Pfunde: „Das Mortalitätsrisiko hängt eher von der Fitness als von der „Fatness“ ab“, bestätigt Dr. Susanne Berrisch-Rahmel (CardioCentrum, Düsseldorf). Auch übergewichtige Menschen können, so die Kardiologin, wenn sie fit sind und regelmäßig trainieren, ihr Herz-Kreislauf-Risiko senken. Die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie (DGK) rät deshalb zu vier- bis fünfmal wöchentlich 30 bis 45 Minuten moderater Bewegung (z. B. Spazierengehen, langsames Radfahren, Staubsaugen oder Rasen mähen), davon aber mindestens je zehn Minuten mit mäßiger Intensität (z. B. dynamische Ausdauersportarten wie Joggen, Schwimmen oder Tennisspielen jeweils ergänzt durch Kraftsport).

Im Fokus der Kritik der Lebensstil-Diskussionen stehen heute allerdings vor allem die Ernährung und hier insbesondere Zucker sowie zuckerhaltige Lebensmittel, nachdem jahrelang fettreiche Kost verpönt wurde. Doch Fakt ist: Die Deutschen nehmen im Schnitt nachweislich nicht mehr Kalorien auf als früher, aber sie verbrauchen entscheidend weniger, weil sie körperlich erheblich seltener aktiv sind. Die hieraus resultierende unausgewogene Energiebilanz führt nicht nur zu Übergewicht, mangelnde Fitness schadet auch unabhängig vom Gewicht unserem Lebensmotor, dem Herzen.

Statt die Lebensmittelindustrie und ihr reichhaltiges Angebot für unsere Gesundheitsprobleme verantwortlich zu machen, wie dies von den zahlreichen selbsternannten Ernährungsideologen kontinuierlich geschieht, sollte sich jeder lieber fragen, wie er täglich für mehr Bewegung in seinem Leben sorgen kann. Diese Eigenverantwortung lässt sich nicht delegieren. „Auf jedem TV-Gerät oder jeder Spielkonsole, auf jedem Laptop oder Smartphone müsste eigentlich der Hinweis angebracht sein: Kann zu Übergewicht, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen“, formuliert der Wirtschaftspublizist Detlef Brendel provokant in seinem lesenswerten Buch “ Die Zucker-Lüge“ (Ludwig-Verlag, 16,99 Euro). Denn unbestritten ist, nicht einzelne Lebensmittel oder Nährstoffe machen uns krank, sondern in erster Linie unser sitzender Lebensstil.

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Zucker – Süße Alternativen

Alternativen zum Zucker sind heute gefragter denn je

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Immer mehr Menschen leiden an Diabetes oder Übergewicht und müssen auf ihren Zuckerstoffwechsel achten. Andere wollen der Gesundheit zuliebe bestimmte Substanzen vermeiden. Allen gemeinsam ist jedoch: Sie suchen nach natürlichen und gesunden Süßungsmitteln.

Dr. Andrea Flemmer bietet in ihrem Buch mit dem Titel „Echt süß!“ einen umfassenden Überblick über gesunde Zuckeralternativen und ihre Wirkungen auf den Stoffwechsel: Es beschreibt Vorteile und Anwendung der natürlichen, eindeutig positiven Zuckerersatzstoffe (im Vergleich zu vermeintlichgesunden Substanzen und Süßstoffen) und gibt Hinweise auf Bezugsquellen.

Im eJournal MEDIZIN ASPEKTE finden Sie weitere Details zum Buch „Echt süß!“

MEDIZIN ASPEKTE ist ein monatlich erscheinendes Journal. MEDIZIN ASPEKTE informiert Patienten und Angehörige über Krankheiten und Therapieoptionen. Einen besonderen Fokus bildet die Prävention. Medienschwerpunkte liegen sowohl in der Berichterstattung als auch in den Bereichen Experten.TV, Experten-Interviews, Launch-Talks, Image-Filme sowie Veranstaltungsdokumentationen.

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Alter hat Einfluss auf Mikronährstoffe

Mehr Vitamin E, weniger Carotinoide

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Ältere Menschen haben vermutlich mehr Vitamin E und geringere Mengen bestimmter Carotinoide im Blut. So lautet das Fazit einer europäischen Studie mit über 2.000 gesunden Teilnehmern. Die Probanden waren 35 bis 74 Jahre alt und lebten in sieben europäischen Ländern (Österreich, Belgien, Finnland, Griechenland, Italien, Polen und Deutschland). Hierzulande waren das Deutsche Institut für Ernährungsforschung (DIfE) Potsdam-Rehbrücke und die Universität Hohenheim an der Untersuchung beteiligt. Die Wissenschaftler nahmen Blutproben und protokollierten Alter, Geschlecht und Gesundheitsstatus. In Fragebögen machten die Probanden Angaben zu ihren Ernährungs- und Lebensgewohnheiten.

Offenbar wirkt sich auch das Alter auf den Mikronährstoffgehalt im Blut aus. In der aktuellen Studie wurden bei alpha-Carotin, dem roten Farbstoff von Tomaten Lycopin und Vitamin E deutliche Unterschiede zwischen Alt und Jung gefunden. Lycopin und alpha-Carotin sind natürlicherweise in Pflanzen enthaltene Farbstoffe. Sie gehören zu den Carotinoiden und schützen den Körper als Antioxidanzien vor schädlichen freien Radikalen. Vitamin E ist ein Sammelbegriff für die fettlöslichen Tocopherole und Tocotrienole. Im Detail nahmen die Blutkonzentrationen von Lycopin pro fünf Jahre Altersunterschied um durchschnittlich 6,5 Prozent und von alpha-Carotin um 4,8 Prozent ab. Bei Vitamin E stieg der Spiegel dagegen um 1,7 Prozent an. Die Unterschiede waren unabhängig von Geschlecht, Jahreszeit, Cholesterinspiegel, Body-Mass-Index (BMI), Raucherstatus, Obst- und Gemüseverzehr und erstaunlicherweise auch der Einnahme von Vitaminpräparaten.

Der veränderte Mikronährstoffgehalt im Alter ist vermutlich auf viele verschiedene Faktoren zurückzuführen. Mit den Jahren ändert sich die Ernährungs- und Lebensweise, und die Bioverfügbarkeit für verschiedene Nährstoffe sinkt. Auch die Nährstoffspeicherung in den Organen und der Nährstoffbedarf sind bei älteren Menschen anders, ist in der Fachzeitschrift Nutrients zu lesen. Der Forschungsbedarf ist erwartungsgemäß nach wie vor groß. Eine wichtige Frage ist, wie sich der Verzehr einzelner Obst- und Gemüsearten auf den Mikronährstoffgehalt auswirkt. In Zukunft sollen die Studienergebnisse zu verbesserten Ernährungsempfehlungen für Senioren beitragen, um ein gesundes Altern zu unterstützen.

Heike Kreutz, www.aid.de

Weitere Informationen:

www.dife.de

http://www.mdpi.com/2072-6643/8/10/614

http://www.aid.de/inhalt/wechseljahre-3666.html

http://www.aid.de/inhalt/essen-und-trinken-bei-demenz-3667.html

aid-Kompaktinfo „Essen & Trinken im Alter – Tipps für den Alltag – 10er-Pack“,
Bestell-Nr. 0375, Preis: 2,50 Euro

http://www.aid.de/shop/shop_detail.php?bestellnr=0375

Essen für die Seele

Welchen Einfluss hat die Ernährung auf die Psyche?

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Die dunkle Jahreszeit schlägt vielen Menschen auf das Gemüt. Eine gesunde Ernährung kann neben vielen anderen Faktoren einer trüben Stimmung entgegenwirken und bestimmten psychischen Erkrankungen vorbeugen, lassen Studien vermuten.

Seit langem ist bekannt, dass eine ausgewogene Ernährung ein Grundpfeiler der körperlichen Gesundheit ist. Der Zusammenhang zwischen Lebensmitteln, bestimmten Nährstoffen und mentaler Gesundheit ist dagegen ein relativ neues Forschungsfeld. Mit einer Artikel-Serie in der Fachzeitschrift „Clinical Psychological Science“ möchte die amerikanische Gesellschaft für psychologische Wissenschaft (aps) auf dieses Thema aufmerksam machen.

So wurde zum Beispiel in einer spanischen Langzeitstudie mit 11.800 Teilnehmern der Zusammenhang zwischen mentaler Gesundheit und einem mediterranen Lebensstil untersucht. Dazu gehört neben einer Mittelmeerkost mit viel Obst und Gemüse, gesunden Fetten, Nüssen und Fisch auch körperliche Bewegung und soziale Aktivitäten. Es zeigte sich, dass alle Faktoren unabhängig voneinander das Risiko für eine Depression um bis auf die Hälfte senken konnten.

Auch zwischen Entzündungsprozessen im Körper und Depression scheint es eine Verbindung zu geben. Ein internationales Wissenschaftlerteam hatte bei über 4.000 Erwachsenen über einen Zeitraum von fünf Jahren Daten zur Ernährung und mentaler Gesundheit gesammelt. Dabei wurde festgestellt, dass durch Essen mitbedingte Entzündungsmarker im Körper offenbar in Zusammenhang mit dem geistigen Wohlbefinden stehen: Eine Depression war stärker ausgeprägt, wenn mehr Entzündungsmarker gefunden wurden. Allerdings ausschließlich bei Frauen. Des Weiteren ist die Forschung an Schlafstörungen interessant, da sie viele mentale Gesundheitsprobleme hervorrufen können. Es wird vermutet, dass die Aufnahme bestimmter Vitamine und Mineralien diesen Beschwerden entgegenwirken kann.

Zudem scheinen sich bestimmte Nährstoffe auf das Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätssyndrom (ADHS) auszuwirken. In einer kleinen Studie hatten Kinder, die weniger Omega-3-Fettsäuren aufnahmen, stärkere Symptome. Das könnte bedeuten, dass Hyperaktive im Vergleich zu gesunden Altersgenossen einen höheren Bedarf an diesen mehrfach ungesättigten Fettsäuren haben. Das Forschungsfeld wirft noch viele Fragen auf. Bis die Hintergründe klarer werden und konkrete Ernährungsempfehlungen möglich sind, wird noch einige Zeit ins Land gehen.

Heike Kreutz, www.aid.de

Weitere Informationen:

www.psychologicalscience.org

http://cpx.sagepub.com/content/4/6/1080.full

Übergewicht in der Kindheit

Gesundes Frühstück und genug Schlaf beugen vor

Pressemeldungen Gesundheit

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Der Alltag in der Familie kann stressig sein, wenn am Morgen alle rechtzeitig aus dem Haus müssen. Eine tägliche Routine schont nicht nur die Nerven, sondern erhält auch die Gesundheit. Wenn Kinder nicht genug schlafen und morgens ohne Frühstück aus dem Haus gehen, leiden sie häufiger an Übergewicht. Das hat eine britische Studie gezeigt, an der knapp 17.000 Familien mit ihren Kindern teilnahmen.

Die Wissenschaftler der University College London bestimmten in den Lebensjahren 3, 5, 7 und 11 den Körpermassenindex, kurz BMI, der jungen Probanden. Der BMI beschreibt das Verhältnis von Körpergewicht zur Körpergröße und gilt als ist eine Maßzahl für die Bewertung des Gewichts. Da sich der normale Körperfettanteil bei Kindern und Jugendlichen ständig ändert, wird das Gewicht anhand von Normwertkurven je nach Alter und Geschlecht eingeordnet. Für die aktuelle Untersuchung wurde die Gewichtsentwicklung im ersten Lebensjahrzehnt mit verschiedenen Lebensstilfaktoren in Zusammenhang gesetzt. Im Alter von 11 Jahren stand auch die mentale Gesundheit auf dem Prüfstand.

Viele Faktoren im frühen Leben können die Gewichtsentwicklung in der Kindheit beeinflussen. So hat die Auswertung der Daten bestätigt, dass Rauchen in der Schwangerschaft und der BMI der Mutter großen Einfluss auf das Körpergewicht des Kindes haben. Auch die tägliche Routine ist von Bedeutung, schreiben die Autoren im Fachblatt „Pediatrics“. Wenn Kinder keine regelmäßigen Einschlafzeiten haben, zu wenig schlafen und morgens nicht frühstücken, neigen sie zu Übergewicht. Vermutlich sind diese Verhaltensweisen mit einem gesteigerten Appetit und einem höheren Verzehr an energiereichen Lebensmitteln verbunden.

Ein weiterer Aspekt ist, dass Übergewicht auch die Psyche beeinträchtigt. Das kann sich bis in die Jugend und in das Erwachsenenalter fortsetzen, befürchten die Wissenschaftler. Die Kinder haben häufig ein schlechtes Selbstbewusstsein, sind mit ihrem Körper unzufrieden und knüpfen schwieriger Freundschaften. Viele sind bereits mit Alkohol und Zigaretten in Kontakt gekommen.

Die Wissenschaftler betonen, wie wichtig die Unterstützung junger Familien im Alltagsleben ist. So können Risikofaktoren für Übergewicht frühzeitig erkannt werden, damit Kinder psychisch und körperlich gesund bleiben.

Heike Kreutz, www.aid.de

Weitere Informationen:

www.ucl.ac.uk

http://pediatrics.aappublications.org/content/early/2016/11/09/peds.2016-0967

aid-Heft „Das beste Essen für Kinder – Empfehlungen für die Ernährung von Kindern“
Bestell-Nr. 1447, Preis: 2,50 Euro

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