Kategorie-Archiv: Harnwege, Nieren

Risikogene für Eiweißausscheidung im Urin von Diabetikern identifiziert

Wissenschaftler haben zwei Gene entdeckt, die bei Diabetikern das Risiko für eine vermehrte Eiweißausscheidung im Urin erhöhen.

Forschung Wissenschaft Gesundheit

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Die übermäßige Ausscheidung von Eiweißen im Urin, insbesondere von Albumin, ist ein Zeichen für eine fortschreitende Nierenerkrankung. Die Ergebnisse der Mega-Studie wurden am 2. Dezember 2015 online im Fachmagazin Diabetes (http://diabetes.diabetesjournals.org ) veröffentlicht.

An der Mega-Studie war ein internationales Team von mehr als 120 Wissenschaftlern beteiligt, die im CKDGen-Konsortium (1) zusammengeschlossen sind. Zu ihnen gehören auch Forscher der Universitätsmedizin Greifswald.

Mehr Infos dazu: https://idw-online.de/de/news643641

Quelle: Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

Chronische Nierenerkrankungen

Forschung Wissenschaft Gesundheit

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Biomarker Cystatin C sorgt für eine bessere Diagnostik

Mehr als jeder zehnte Erwachsene weltweit lebt mit einer chronischen Nierenerkrankung. Dieses Leiden gilt nicht nur als Risikofaktor für eine vorzeitige Sterblichkeit oder eine Ersatztherapie durch Dialyse und Transplantation. Es scheint auch Herz-Kreislauferkrankungen und Diabetes zu begünstigen. Allerdings ist die bisher gängige Bestimmung der Nierenfunktion über den so genannten Kreatinin-Wert im Serum unbefriedigend. Wissenschaftler des „Chronic Kidney Disease Prognosis-Consortium“, darunter die Ulmer Professoren Dietrich Rothenbacher und Wolfgang Koenig, haben nun gezeigt, dass der Biomarker Cystatin C alleine oder in Kombination mit dem Kreatinin-Wert die Diagnostik verbessern kann.

Mehr Infos dazu unter http://idw-online.de/de/news550462

Quellen: Universität Ulm, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Herzpatienten mit Nierenproblemen haben schlechte Aussichten

Herzschwäche-Patienten, die darüber hinaus auch an einer Niereninsuffizienz leiden, haben eine deutlich schlechtere Krankheits-Prognose als ihre Leidensgenossen mit funktionstüchtigen Nieren. Das zeigen an sieben deutschen Kliniken ausgewerteten Daten des „EVITA-HF-Registers“, die auf der Herbsttagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) und der Jahrestagung der Arbeitsgruppe Rhythmologie in Hamburg präsentiert wurden.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news501368

Quellen: Deutsche Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung e.V., Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Prostatakrebs – Traditioneller Naturstoff hemmt Metastasen

Bei Arthrose und anderen Leiden ist die Gelbwurzel seit Jahrtausenden als Heilmittel bekannt. Sie enthält einen Wirkstoff, der Entzündungen hemmt und auch der Bildung von Metastasen vorbeugen kann, wie neue Ergebnisse nun zeigen.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news501201

Quellen: Ludwig-Maximilians-Universität München, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Studien warnen: Krebsgefahr bei Männern steigt weiter an

Alarmzeichen früh erkennen / Prostata wird zu oft vernachlässigt

Umwelteinflüsse, Stress, Chemikalien, …. Jetzt vorgestellte Studien belegen, dass die Krebsgefahr bei Männern in den vergangenen Jahren angestiegen ist. So erkrankt mittlerweile jeder 10. Man an Krebs – und die Heilungschancen wären deutlich höher, wenn rechtzeitig Vorsorge betrieben würde.Nähere Informationen unter www.prostaquick.de.

„Bei einem harmlosen Schnupfen greifen wir sofort zum Medikament. Schon Kinder kennen die verschiedenen Pillen und Präparate. Aber fragen sie mal 10 Personen, was die Prostata ist – ich sage ihnen, 9 kennen keine Antwort“, sagt Dr. Olaf Stiller: „Es ist das wohl unbekannteste und vernachlässigte Organ des Mannes. Absolut fatal, denn Entzündungen und Schädigungen der Prostata können gravierende Folgen haben.“

Ständig zur Toilette zu müssen oder Fruchtbarkeitsprobleme beim Mann können durch die Prostata verursacht werden. Der wichtigste Grund, dieses Organ regelmäßig zu untersuchen, ist aber die Krebsgefahr, die von der Prostata ausgeht. Hilfe bietet jetzt ein rezeptfreier Schnelltest, den es sowohl in Apotheken wie auch im Internet gibt (www.prostaquick.de).  Dr. Stiller: „Männer meiden Arztpraxen, das ist nun einmal so. Dabei ist ein jährlicher Prostatacheck absolut notwendig. Insofern begrüße ich diskrete Schnelltests wie ProstaQUICK, die zuhause angewandt werden.“

Das Marburger Unternehmen Nano Repro AG hat der Test entwickelt. Der sogenannte Kassetten-Test misst die Konzentration des Prostata-Spezifischen Antigens (PSA) im Organismus. Liegt ein erhöhter PSA-Wert vor, heißt das, dass etwas mit der Prostata nicht stimmt und abgeklärt werden muss. Mehr Informationen zum Thema Prostata und Krebsvorsorge gibt es unter www.zuhausetest.de oder in der Apotheke.

Quellen:

Übermittelt durch www.pr-gateway.de

Kontakt:NanoRepro AG, Olaf Dr. Stiller, Untergasse 8, 35037 Marburg, presse@nanorepro.com, 06421-951449, http://www.nano.ag

 

Phytotherapie bei Harnwegsinfekten

Erfahrungen zweier Pflegefachfrauen

Das Interesse an komplementärmedizinischen Zusatzbehandlungen von Harnwegsinfekten ist groß (vgl. Wenn das Wasserlassen schmerzt, Mit Laktobazillen gegen Scheidenpilz), die Anzahl verfügbarer und vielversprechender Therapien aber zahlenmäßig noch klein. Zwei Pflegefachfrauen aus der Schweiz haben nun kürzlich ihre Erfahrungen mit Heilpflanzenanwendungen zu diesem Thema zusammengetragen (1).

Mehr Infos dazu unter http://www.carstens-stiftung.de/artikel/phytotherapie-bei-harnwegsinfekten.html

Quelle: Carstens-Stiftung

 

Homöopathie Hausapotheke: Was hilft bei Blasenbeschwerden?

Mit Naturheilkunde und Homöopathie Blasenbeschwerden überwinden

Viele Frauen kennen das: Nach einem Tag im Schwimmbad oder am Baggersee brennt abends das Wasserlassen. Reizblase und Blasenentzündungen, damit schlagen sich regelmäßig viele Menschen herum.

In schweren Fällen, oder wenn sich die Beschwerden immer wiederholen, muss das von einem Fachmann abgeklärt werden. Leichtere Beschwerden, und auch in der ersten Hilfe, wollen viele selbst behandeln, mit Mittel aus der Naturheilkunde und Homöopathie.

Da die Wahl des richtigen Einzelmittels nicht gerade leicht ist, empfiehlt sich ein Kombinationsmittel (Komplexmittel).

Für die Selbstbehandlung mit Kombinationsmitteln mehr unter www.hausapotheke-natur.de

Josef Senn, Redaktion mediportal-online

Wenn das Wasserlassen schmerzt

Laktobazillen gegen wiederkehrende Infektionen des Harntraktes

Durch die Hormonumstellung in der Menopause verändert sich die Scheidenflora der Frau. Unter anderem verringert sich die Anzahl der Milchsäurebakterien (Laktobazillen), sodass sich vermehrt Enterobakterien (z.B. Escherichia coli) ansiedeln können. Diese werden für eine große Zahl von Infektionen des Harntraktes, also auch für Blasenentzündungen, verantwortlich gemacht. Diese Entzündungen werden häufig chronisch und kehren immer wieder zurück. Die Standard-Therapie erfolgt mit Antibiotika. Eine aktuelle Studie (1) prüft, ob die Einnahme von Laktobazillen eine gleichwertige Wirkung erzielen kann.

Mehr Infos dazu unter http://www.carstens-stiftung.de/artikel/wenn-das-wasserlassen-schmerzt.html

Quelle: Carstens-Stiftung

 

Saurer Zucker ist für Nieren unentbehrlich

Die Entwicklung der Barriere zwischen Blut und Harn hängt von Sialinsäure ab / MHH-Forscherinnen veröffentlichten im Journal of the American Society of Nephrology / Arbeit von Nature Reviews Nephrology als Highlight gewürdigt

Ein Team um Dr. Birgit Weinhold und Dr. Anja Münster-Kühnel, Institut für Zelluläre Chemie der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH), konnte zeigen, dass der saure Zucker Sialinsäure für die Entwicklung funktionstüchtiger Filtrationseinheiten der Niere, der Glomeruli, unentbehrlich ist: Ohne Sialinsäure können Podozyten nicht reifen – Zellen, die für die Ausbildung der Filtrationsbarriere der Niere eine entscheidende Rolle spielen. Die Forscherinnen veröffentlichten diese Ergebnisse im Journal of the American Society of Nephrology und Nature Reviews Nephrology würdigt diese Arbeit als Highlight.

Mehr Infos dazu http://www.idw-online.de/de/news489661

Quellen: Medizinische Hochschule Hannover, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Neue Nierenerkrankung entdeckt

Freiburger Nephrologen an der Identifizierung des verursachenden Gendefekts beteiligt

Das Team von Prof. Dr. Tobias Huber, Geschäftsführender Oberarzt der Nephrologischen Abteilung am Universitätsklinikum Freiburg, hat gemeinsam mit dem Nephropathologen Dr. Thorsten Wiech und dessen Mitarbeitern vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf eine neue Nierenerkrankung identifiziert. Die Freiburger Wissenschaftler gehören zur Gruppe um Prof. Dr. Friedhelm Hildebrandt, einem ehemaligen Freiburger Kinderarzt, der seit einigen Jahren an der University Michigan (Ann Arbor/USA) tätig ist. Die Ergebnisse wurden in der letzten Ausgabe des renommierten Journals „Nature Genetics“ veröffentlicht.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news489135

Quellen: Universitätsklinikum Freiburg, Informationsdienst Wissenschaft (idw)