Archiv der Kategorie: Nährstoffe

Nahrungsergänzungsmittel

Nützlich oder überflüssig

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenGepriesen oder verteufelt: An Nahrungsergänzungsmitteln scheiden sich die Geister. Sind sie nützlich oder kann man auf die Nahrungsergänzung getrost verzichten? Im September 2017 luden die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V., die Ärztekammer Niedersachsen und das Niedersächsische Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit zum 7. Niedersächsischen Forum Gesundheitlicher Verbraucherschutz nach Oldenburg ein.

Zum Thema Nahrungsergänzungsmittel muss dabei erst definiert sein, worum es sich bei dieser Produktgruppe überhaupt handelt: um Lebensmittel, die Nährstoffe in konzentrierter Form enthalten und in Kapseln, Ampullen oder Tabletten dosiert sind. Ein für den Verbraucher erzielbarer Nutzen ist nicht vorgeschrieben.

„Viele als Nahrungsergänzungsmittel angebotene Produkte sind eigentlich keine“, erklärte Professor Dr. Hahn, der an der Leibniz Universität Hannover das Institut für Lebensmittelwissenschaft und Humanernährung leitet. Das liegt nicht nur daran, dass sie die gesetzliche Definition nicht erfüllen: „Für viele Stoffe gibt es nur wenig Daten, die den etablierten wissenschaftlichen Kriterien genügen“, sagt Hahn. Viele Stoffe können physiologisch nicht alleine betrachtet werden oder ihre Wirkung ist nicht ausreichend belegt. Verbraucher konsumieren Nahrungsergänzungsmittel eher auf Verdacht.

Dabei ist „Viel hilft viel“ nicht richtig. Nahrungsergänzung kann sinnvoll sein bei erhöhtem Bedarf, zum Ausgleich einer unzureichenden Zufuhr oder zur Vorbeugung zum Beispiel in der Schwangerschaft. Generell geht es aber allenfalls um den Ausgleich eines Defizits: „Im Einzelfall weiß ich gar nicht, was ich ergänzen muss“, erläutert Hahn und konstatiert, dass sich ausgewogene Ernährung nicht ersetzen lässt: „Nahrungsergänzungsmittel sind keine Nahrungsersatzmittel.“

Regina Bartel, www.bzfe.de

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Lebensfreude per Ernährung verboten?

Lassen Sie sich die Lust auf Süßes nicht verleiden!

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenDie nahezu täglich neuen Hiobsbotschaften rund um die Ernährung können schon ganz ordentlich die Freude am Essen verderben. Insbesondere der Genuss von zuckerhaltigen Lebensmitteln soll mit zahlreichen Bedrohungen für unser Leben verbunden sein, glaubt man den Warnungen der wachsenden Anzahl an selbsternannten Ernährungsapokalyptikern. Jüngsten Meldungen zufolge soll es sogar einen Zusammenhang zwischen Zuckerkonsum und Depressionen geben, obgleich die Autoren der Studie selbst betonen, dass sich aus ihren Ergebnissen keine Kausalität ableiten lässt. Mit solchen Spitzfindigkeiten haben sich erklärte Zucker-Gegner jedoch noch nie herumgeplagt. Was nicht in ihre Ideologie passt, wird eben passend gemacht.

Doch wer profitiert eigentlich von dieser Panikmache auf breiter Front bei einem Nährstoff, für den Menschen eine angeborene Vorliebe haben und der im Gehirn die Bildung von Serotonin anregt, einem natürlichen Impulsgeber für ein positives Lebensgefühl? „Ernährung soll kein Zuckerschlecken mehr sein. Sie ist zu einem Kriegsschauplatz von angeblich diätbewussten Trendsettern, Verzichtsextremisten, nahrungsmittelorientierten Moralaposteln und vor allem von Geschäftemachern geworden“, warnt der Gesellschaftskritiker Detlef Brendel, Autor des lesenswerten Buches Die Zucker-Lüge: Wie das Lebensmittel-Kartell uns einredet, dass Essen krank macht.

Aus ernährungswissenschaftlicher Sicht gibt es keinerlei Grund für die pauschale Verteufelung von Zucker. Ganz im Gegenteil: Wer nicht hemmungslos übertreibt, sollte im Rahmen eines ausgewogenen Ernährungs- und Bewegungsstils keineswegs auf zuckerhaltige Lebensmittel verzichten. Nicht nur der Organismus und insbesondere auch die Gehirnzellen benötigen die schnell wirksame Energie aus diesen Kohlenhydraten, auch das seelische Wohlbefinden wird durch den Genuss von zuckerhalten Speisen nachweislich positiv beeinflusst. Depressiv werden dagegen weitaus eher diejenigen, die sich von Ernährungsfanatikern die Lust auf Süßes verleiden lassen.

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Die Zwiebel – Gestauchte Kostbarkeit

Was essen wir da eigentlich?

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenÄußerst vielseitig und sehr gesund – mit diesen Eigenschaften lassen sich viele Gemüsearten beschreiben. Wenn sich dazu ein außergewöhnliches Aroma gesellt, dann ist meist die Rede von der Speise- oder Küchenzwiebel. Aber was genau ist die „Zwiebel“ eigentlich? Um welchen Teil der Pflanze handelt es sich und warum müssen wir weinen, wenn wir sie schneiden?

Der Begriff „Zwiebel“ ist zweideutig. Er bezeichnet zum einen die Pflanzenart Allium cepa. Botanisch betrachtet handelt es sich bei einer Zwiebel aber auch um das Speicherorgan verschiedener Pflanzenarten. Gemeint ist dann eine stark gestauchte Sprossachse mit fleischig verdickten Unterblättern. In diesen Zwiebelschuppen speichert die Pflanze Nährstoffe, die sie für das Überleben von Trockenheit und Kälte sowie später zur Blütenbildung benötigt. Beim Aufschneiden der Zwiebel ist die zu einem flachen, scheibenförmigen Gebilde verbreiterte Sprossachse gut zu erkennen.

Von diesem als „Zwiebelkuchen“ bezeichneten Teil wachsen nach oben die schuppenförmigen Blätter, nach unten die Wurzeln. Wenn wir die Zwiebel in der Küche verarbeiten, haben wir sozusagen die für die Überdauerung fertige Version der Pflanze vorliegen: Die Assimilate aus den einst grünen Blättern sind im unteren Bereich eingelagert, die Unterblätter dadurch fleischig verdickt, die Blätter im oberen Bereich abgestorben. Eine trockene Außenhaut schützt das Speicherorgan vor Austrocknung.

Hinter der trockenen Schale verbergen sich zahlreiche Vitamine sowie Mineralstoffe wie Kalium und Schwefel. Die Schwefelverbindungen sind es auch, die dem Gemüse das Aroma verleihen und uns beim Schneiden zum Weinen bringen. Gleichzeitig haben sie viele gesundheitsfördernde und heilsame Eigenschaften. So wird die Speisezwiebel seit Jahrtausenden als Gemüse-, Gewürz- und als Heilpflanze kultiviert. In der Naturheilkunde greift man auf die heilenden Eigenschaften zurück, ob als Sirup, Saft, Tee oder Tinktur. Zwiebeln wirken appetitanregend, regulierend auf den Magen-Darm-Trakt, beugen altersbedingten Gefäßveränderungen vor, lösen Schleim in den Bronchien und vieles mehr.

 Vom Schmerz zur Heilung

Beim Einkauf sollte man auf Qualität achten, das heißt auf feste, trockene und glänzende Ware ohne grüne Triebe oder dunkle Stellen. Zuhause empfiehlt es sich, die Zwiebeln offen an einem kühlen, dunklen und trockenen Ort aufzubewahren. Optimal gelagert, halten sie sich bis zu einem halben Jahr, je nach Sorte.

Übrigens: Die Zwiebel lagert keine Stärke, sondern Fruktane ein. Da der menschliche Darm nicht in der Lage ist, diese zu verarbeiten, gelangen sie unverdaut in den Dickdarm und werden dort verstoffwechselt. Dabei entstehen Gase, die ihren Geruch den Abbauprodukten der Fruktane sowie schwefelhaltigen Inhaltsstoffen verdanken. Gewürze wie Kümmel und Oregano können helfen, die Winde zu verringern.

Heike Stommel, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

Heft „Gemüse“, Bestell-Nr. 1024, Preis: 4,00 Euro
www.ble-medienservice.de

Einen Flyer mit Produktinfos zum Download gibt es hier:
http://www.ble.de/SharedDocs/Downloads/DE/Ernaehrung-Lebensmittel/Vermarktungsnormen/VermarktungsnormenObstGemuese/Flyer/Zwiebeln.html

Tipps zum Anbau:
http://www.ble.de/DE/BZL/Themen-kompakt/Rund-um-den-Garten/EssbarerGarten/Pflanzensteckbriefe/Gemuese/Speisezwiebel.html

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Neue Webpräsenz zeigt wie vielseitig Walnussöl sein kann

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenHäufig wird Walnussöl vor allem zum Kochen und Backen, für Cremes und Suppen, verwendet. Dabei wissen viele nicht, dass man das Öl auch sehr gut für andere Zwecke benutzen kann. Die neue Webpräsenz walnussoele.net hat es sich zur Aufgabe gemacht, aufzuzeigen, welche Möglichkeiten Walnussöl bietet und wie man es richtig anwenden kann.

Es fällt oftmals nicht leicht sich alle Informationen zu einem bestimmten Produkt herauszusuchen, da es eine Vielzahl von Websites gibt, die man all erst einzeln studieren müsste. Die Website erleichtert die Informationsfindung sehr, da sich alles, was man über Walnussöle wissen muss, nun auf einer zentralen Seite befindet. Die Seite klärt über die vielseitigen Einsatzgebiete von Walnussöl auf und bietet zahlreiche interessante Berichte und Artikel, die alle sehr anschaulich aufbereitet sind. Solch detaillierte Informationen können lokale Geschäfte oft nicht bieten.

Es fällt den Besuchern leicht sich auf der Webseite zurechtzufinden, da die Seite sehr modern und übersichtlich gestaltet ist. In einem Inhaltsverzeichnis sind alle wichtigen Links aufgeführt, die bei der Orientierung sehr helfen. So kann man die FAQ Seite schnell aufrufen, genauso wie die Vergleichstabelle und viele Berichte zum Thema. Zudem gibt es eine Auswahl an leckeren Rezepten, die Walnussöl verwenden. Durch den Einsatz von Videos zur Wissensvermittlung, fällt es den Besuchern umso leichter sich in die Thematik einzufinden.

Es wird davor gewarnt, das falsche Öl zum Braten von Fleisch zu verwenden. Öle, wie das Walnussöl, haben einen geringen Rauchpunkt. Erhitzt man diese Öle zu sehr, entwickelt sich giftiger Rauch. Hinweise, wie diese, werden auf der Website kenntlich gemacht und durch rote Schrift hervorgehoben. Dies ist für den Verbraucher sehr hilfreich, da man so gefährlichen Unfällen vorbeugt.

Es gibt verschiedene Unterkategorien. In der Rubrik Verwendungsmöglichkeiten erfährt man alles rund um den Einsatz von Walnussöl in der Haar- und Zahnpflege, als Nahrungsergänzungsmittel und als Behandlung für Holz. Dort kann man auch Tipps zur korrekten Anwendung finden. Weiteren Rat findet man im FAQ Bereich. Es ist auch möglich, eigene Fragen zu stellen, auf die es fundierte Antworten gibt.

Zusätzlich werden die unterschiedlichen Herstellungsverfahren von Walnussöl erläutert. Zudem werden verschiedene Marken dargestellt. Auf der Startseite befindet sich eine Tabelle zum Vergleich verschiedener Produkte. Dabei werden Produktdetails, sowie das Preis-Leistungs-Verhältnis aufgeführt. Durch eine Bewertungsskala kann man einsehen, was andere Käufer vom erworbenen Produkt denken. Dies kann bei der Entscheidungsfindung hilfreich sein.

Die neue Webpräsenz hat sich auf die Wissensvermittlung rund um das Thema Walnussöle.
Durch die Spezialisierung auf Walnussöl kann die Website sehr gut recherchierte Artikel und Informationen bieten. Damit steht die Wissensvermittlung im Fokus der Seite und so wird dem Interessenten geholfen, sich auf dem Markt zurechtzufinden und das richtige Produkt auszuwählen.

Zur Webseite: https://walnussoele.net.

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Vogelbeeren

Herb-säuerlicher Genuss

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenWer im Herbst durch Feld und Flur spaziert, kann in Hecken und am Wegesrand knallig rote Vogelbeeren entdecken. Sie sind nicht giftig, wie häufig vermutet wird. Allerdings sollten die herben Wildfrüchte vor dem Essen erhitzt werden, um die bittere Parasorbinsäure in die gut verträgliche Sorbinsäure umzuwandeln.

Vogelbeeren lassen sich zu Marmelade, Gelee, Kompott, Sirup, Saft und Likör verarbeiten. Sie schmecken aber auch in Gebäck und Kuchen. Für ein leckeres Mus werden die Früchte über Nacht in Wasser mit einem Schuss Essig eingeweicht. Anschließend abseihen, mit wenig Wasser weichkochen und durch ein Sieb passieren. Wer mag, kann das Vogelbeerenmus mit mildschmeckenden Früchten wie Äpfeln, Quitten oder Birnen mischen und mit Zimt und Kardamom würzen. Anschließend weitere 15 Minuten leicht köcheln und in Gläser umfüllen.

Die getrockneten Beeren können auch Früchte- und Kräutertees beigemischt werden. Ein Vogelbeer-Chutney mit Zwiebeln, Tomaten, roter Paprika und Rosinen passt hervorragend zu Weichkäse und Wildgerichten. Nebenbei ist das Wildobst sehr gesund und enthält reichlich Vitamin C (80- 100 mg pro 100 g Beeren), Provitamin A, ätherische Öle, Ballaststoffe wie Pektin und wertvolle sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe. Ein Mus aus Vogelbeeren soll gegen Appetitlosigkeit und Verdauungsbeschwerden helfen. Zudem werden die Früchte in der Volksmedizin bei Erkältungskrankheiten, Rheuma und Gicht eingesetzt.

 Vom Schmerz zur Heilung

Die Eberesche (Sorbus aucuparia), wie die Vogelbeere eigentlich genannt wird, gehört zur Familie der Rosengewächse und ist in ganz Europa verbreitet. Sie wächst bevorzugt an warmen Waldrändern, Kahlschlägen und in Hecken. Im Herbst trägt der Baum sehr herbe, etwas bittere Beeren, die orangegelb bis korallenrot gefärbt sind. Noch bis Ende Oktober sind die Früchte zu finden, wenn sie nicht vorher von Vögeln und Kleinsäugern genascht werden. Daher sollte nicht zu spät geerntet werden. Mit den ersten Frösten schmecken die Früchte süßer und weniger bitter, enthalten aber auch weniger Vitamin C. Vor der Zubereitung werden die Beeren gründlich gewaschen und von den Dolden gezupft.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

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Zur Mineralstoffversorgung in Deutschland

Mangel an Vitamin D und Jod

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenIn Deutschland haben viele Menschen einen Vitamin-D-Mangel. Auch bei Jod ist die Versorgung für jeden dritten Erwachsenen nicht optimal, hat die Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland (DEGS) gezeigt. Für die erste Erhebungswelle wurden in den Jahren 2008 bis 2011 Blut- und Urinproben von knapp 8.000 Teilnehmern ausgewertet.

Der Körper braucht Vitamin D vor allem für den Knochenstoffwechsel. Allerdings hat nach den aktuellen Daten jeder dritte Deutsche mit einer Serumkonzentration von weniger als 30 nmol/l 25-Hydroxy-Vitamin-D einen Mangel, meldet die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE). Nur knapp 40 Prozent sind ausreichend versorgt. Der Körper kann unter Einfluss von UVB-Licht selbst Vitamin D bilden. Daher sollte man zwischen März und Oktober zwei- bis dreimal in der Woche mit unbedecktem Gesicht, Händen und Armen und ohne Sonnenschutz in die Sonne gehen, aber ohne einen Sonnenbrand zu riskieren.

Folat ist wichtig für Wachstum, Teilung und Differenzierung der Zellen. Eine gute Versorgung ist daher vor allem in der Schwangerschaft und in Phasen des Wachstums von Bedeutung. 86 Prozent der erwachsenen Bevölkerung sind angemessen mit Folsäure versorgt (mindestens 4,4 ng/ml). Die empfohlenen Konzentrationen für Frauen im gebärfähigen Alter werden jedoch von den meisten Frauen nicht erreicht. Wer schwanger werden möchte oder sein könnte, sollte daher im ersten Schwangerschaftsdrittel täglich 400 µg Folsäure als Präparat einnehmen, damit sich das Ungeborene optimal entwickeln kann.

Jod ist ein lebenswichtiges Spurenelement und unter anderem ein Bestandteil der Schilddrüsenhormone. Deutschland ist aufgrund geographischer Gegebenheiten ein Jodmangelgebiet. Für 30 Prozent der Erwachsenen ist die Jodversorgung nicht zufriedenstellend. Eine Lösung könnte laut DGE die vermehrte Verwendung von jodiertem Speisesalz in der Lebensmittelindustrie sein.

Der Mineralstoff Kalium ist unter anderem bei der Regulierung des Wasserhaushalts und der Reizleitung über die Nerven beteiligt. Eine angemessene Zufuhr liegt bei 4.000 mg pro Tag, die in der Regel auch erreicht wird. Bei Natrium ist die Aufnahme sogar zu hoch: Bei einem Großteil liegt die Zufuhr weit über dem Referenzwert von 1,5 g pro Tag für einen Erwachsenen. Bei Männern wurden im Mittel 4,0 g und bei Frauen 3,4 g gemessen, was etwa 10 g bzw. 9 g Speisesalz täglich entspricht. Das ist bedenklich, da zu viel Speisesalz das Risiko für Bluthochdruck erhöht. Empfohlen werden höchstens 6 g pro Tag.

„Wer sich vollwertig ernährt und die Vielfalt der Lebensmittel nutzt, nimmt in der Regel genug Nährstoffe auf“, erklärt Ernährungswissenschaftler Harald Seitz vom Bundeszentrum für Ernährung (BZfE). „Meiden Sie verarbeitete Produkte, die meist viel Salz enthalten.“ Bei bestimmten Erkrankungen und besonderen Belastungen, in der Schwangerschaft und Stillzeit, im hohen Lebensalter und bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten kann die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln sinnvoll sein. „Betroffene lassen sich am besten bei einer Ernährungsfachkraft oder einem Ernährungsmediziner beraten“, rät Seitz.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

www.dge.de

https://www.bzfe.de/inhalt/was-im-essen-steckt-vitamine-und-mineralstoffe-1307.html

Heft „Vitamine und Mineralstoffe – eine starke Truppe“
Bestell-Nr. 1364, Preis: 4,00 Euro

Heft „Nahrungsergänzungsmittel – Nutzen oder Risiko?“
Bestell-Nr. 1480, Preis: 3,00 Euro
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Hagebutte

Vitamin-C-Kick aus der Natur

Gesundheit_Nachrichten,_Pressemeldungen„Ein Männlein steht im Walde…“ – in diesem bekannten Kinderlied wird die purpurrote Hagebutte besungen. Jetzt sind die feinsäuerlichen Früchte reif und sorgen nicht nur für Farbakzente in der Natur sondern auch auf dem Teller. Das Mark wird gerne für Kuchen und Desserts, aber auch für fruchtige Soßen zu Fleisch und Wild verwendet. Ein Hagebutten-Chutney mit Feigen und Quitten ist ein Highlight in der Herbstküche. In der Konfitüre und im Gelee harmoniert die Hagebutte mit Äpfeln und Orangen, aber auch Gewürzen wie Nelken, Ingwer und Piment.

Bereits die Benediktinerin Hildegard von Bingen wusste, dass ein Hagebuttentee die Abwehrkräfte stärkt und Erkältungen vorbeugen kann. Dazu werden klein geschnittene, getrocknete Hagebuttenschalen mit wenig Wasser zehn Minuten geköchelt und abgeseiht. Wer mag, kann den Tee mit etwas Honig süßen. Das Wildobst ist ein wertvoller Vitaminspender und enthält mehr Vitamin C als Zitrone und Sanddorn. Je nach Rosenart und Reifegrad kann der Vitamin-C-Gehalt zwischen 400 und 5.000 mg pro 100 g liegen. Außerdem sind Hagebutten reich an B-Vitaminen, Provitamin A und Mineralstoffen wie Eisen, Magnesium und Natrium. Auch Pektin, Gerbstoffe, ätherische Öle und der rote Pflanzenfarbstoff Lycopin sind enthalten. Lycopin gehört zu den Antioxidantien, die den Körper vor schädlichen freien Radikalen schützen.

Die Hagebutte, auch Hiffe genannt, ist die Frucht verschiedener Wildrosenarten wie Kartoffelrose (Rosa rugosa) und Hundsrose (Rosa canina). Sie sind bevorzugt in Hecken an Weg- und Waldrändern zu finden und lieben es sonnig und nährstoffreich. Bis weit in den November kann die Hagebutte in der Natur gesammelt werden. Die Früchte sind reif, wenn sie sich problemlos pflücken lassen und die Schale auf leichten Fingerdruck nachgibt. Die Verarbeitung ist etwas mühsam, aber es lohnt sich. Stiel, Blütenansatz und die im Inneren der Fruchtkapsel sitzenden Samen (Nüsschen) mit ihren Härchen müssen entfernt werden. Am besten tragen Sie dabei Handschuhe, denn die Härchen reizen Haut und Schleimhäute. Nicht umsonst ist das Innere der Hagebutte bei Kindern auch als „Juckpulver“ bekannt. Wer das vermeiden möchte, wählt die schnelle Variante: Früchte in wenig Wasser einige Minuten weich garen und das Mus anschließend durch ein feines Passiersieb streichen.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

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Was Probiotika versprechen – und was sie erreichen können

Prof. Dr. Christine Lang beim Mikrobiom-Kongress in Heidelberg

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenDie Nachfrage nach Probiotika zum Beispiel als Bestandteil von Nahrungsergänzungsmitteln steigt, doch um ihre Wirkweise zu verstehen, müssen Verbraucher genau hinschauen. Darauf weist die Mikrobiologin Prof. Dr. Christine Lang hin. Sie erforscht die positive Wirkung von Bakterien unter anderem zur Entwicklung neuer Stoffe, die der Erhaltung der Haut- und Darmgesundheit dienen sollen.

„Für eine gesunde Balance der zahlreichen verschiedenen Darm-Bakterien kann es sinnvoll sein, Probiotika-Präparate zu sich zu nehmen“, erklärt Prof. Lang im Vorfeld. Wichtig sei es darauf zu achten, dass sie spezifische und gut erforschte Probiotika-Stämme enthalten und klinische Studien vorliegen, die eine positive Wirkung nachweisen.

Da die Zusammensetzung der Darmflora von Mensch zu Mensch unterschiedlich sein kann, gebe es bereits vielversprechende Ansätze zunächst die spezifische Zusammensetzung der eigenen Darmflora oder Darm-Mikrobiota bestimmen zu lassen und Präparate und Therapien darauf anpassen. „Es ist wichtig, dass wir darüber noch mehr wissen und dies dann bei der Nutzung von Probiotika anwenden können.“

 Darmbeschwerden und Verdauungsstoerungen – was ist mit Bioresonanz moeglich

Das von Christine Lang geleitete Forschungs-Unternehmen Organobalance hat zum Beispiel aus einer eigenen mehrere tausend Bakterien umfassenden Sammlung den speziellen Stamm Lactobacillus reuteri DSM17648 identifiziert – basierend auf seiner spezifischen Bindefähigkeit an das Magenbakterium Helicobacter pylori. „Ein solch intensiver Screening-Prozess ist optimal“, kommentiert Prof. Lang, „allerdings auch zeitintensiv. Die Forschung ist in den vergangenen Jahren sehr weit gekommen, einen großen Teil des Mikrobioms kennen wir aber noch nicht.“

Die Organobalance GmbH ist ein Forschungs- und Entwicklungsunternehmen der Biotechnologie mit Standorten in Berlin und Flensburg. Es wurde 2001 gegründet und entwickelt Produkte auf Basis probiotischer Bakterienkulturen sowie Hefeproduktionsstämme für die industrielle Biotechnologie. Eines der bekanntesten Produkte ist Pylopass™, ein natürliches Milchsäurebakterium, das spezifisch an den Magenkeim Helicobacter pylori bindet. Zu den Kunden zählen deutsche und internationale Unternehmen aus den Branchen Lebensmittel, Kosmetik, Futtermittel, Landwirtschaft und Pharma. Das Unternehmen verfügt über eine umfassende Sammlung von Hefe- und Milchsäurebakterien-Kulturen, die bis in die 1920-er Jahre zurückreicht. Geschäftsführerin Christine Lang lehrt außerdem als Professorin für Mikrobiologie und Molekulargenetik an der TU Berlin und wurde mit mehreren Unternehmer-Preisen ausgezeichnet. Sie ist zudem Vorsitzende des deutschen Bioökonomierates. Seit September 2016 ist Organobalance Teil der dänischen Novozymes A/S.

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Ginseng: Natürliche Kraft aus der Wurzel

Medicom stellt das neue Ginseng aus Medicom Terra vor

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenDie Medicom Pharma GmbH stellt Ihnen das neue Ginseng-Produkt aus der Medicom Terra-Reihe vor.

In bestimmten Lebensphasen, bei beruflicher und privater Belastung, aber auch in der Genesungszeit nach einer Krankheit oder Operation können Heilpflanzen ein gutes und natürliches Stärkungsmittel sein.

Ginseng – eine stärkende Wurzel

Die Ginsengwurzel gilt in der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) als Sinnbild für ein langes und gesundes Leben. Sie wird schon seit mehr als 2000 Jahren in der TCM als Heilpflanze zur Stärkung, Kräftigung und gegen Schwäche eingesetzt. Zudem kann sie die Leistungskraft und Konzentrationsfähigkeit unterstützen.

Was macht Ginseng besonders?

Zu den gesundheitsfördernden Inhaltsstoffen dieser asiatischen Pflanze zählen die zahlreichen Ginsenosiden, das sind die sekundären Pflanzenstoffe der Ginsengwurzel, mit antioxidativen Eigenschaften. Ihre Kombination und ihre Konzentration sind für die Qualität der Ginsengwurzel entscheidend. Sie können die Bildung Freier Radikale mindern und fördern somit die Zellerneuerung. Das kann unter anderem die positiven Effekte für das körperliche und geistige Wohlbefinden ausmachen. Zusätzlich gilt sie als adaptogene Heilpflanze, das heißt, sie unterstützt den Körper sich besser auf Stress einzustellen.

Medicom Terra Ginseng – Hochwertiger Ginsengextrakt

Es gibt verschiedene Arten dieser asiatischen Pflanze. Der koreanische Ginseng (Panax ginseng) gilt aufgrund seiner Inhaltsstoffe als der wertvollste. Ginseng von Medicom Terra bietet deswegen ein Produkt mit hochwertigem Ginsengextrakt aus Panax ginseng an. Der Vorteil von Extrakten gegenüber anderen Rohstoffaufbereitungen wie Pulver besteht darin, dass im Extrakt die Ginsengwirkstoffe in reinerer Qualität und angereichert vorliegen.

Ginseng aus Medicom Terra
Packungsgröße und Preis im Überblick:
1 Packung, 60 Kapseln 20,40 EUR
Ginseng-Extrakt (mit 80% Ginsenosiden) 50 mg
entspricht Panax ginseng mindestens 1.500 mg

Über eine Million zufriedener Kunden sind Medicoms Referenz für die erstklassige Service- und Beratungsleistung in Sachen individueller Gesundheitsprävention. Seit mehr als 20 Jahren ist Medicom ein in Deutschland ansässiges Unternehmen und vertreibt neben freiverkäuflichen Arzneimitteln auch Medizinprodukte und Nahrungsergänzungsmittel in Premium-Qualität. Mehr über Medicom unter www.medicom.de

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Zeitgeist verdirbt den Appetit

Gefährlich: Verzicht ist in, Genuss ist out

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenWer sich mit Genuss, Freude und Neugier abwechslungsreich ernährt und dabei auf das Wohlbefinden seines Körpers achtet, macht aus ernährungswissenschaftlicher Perspektive eigentlich alles richtig. Mit dieser unproblematischen Einstellung zur täglichen Ernährung, die in gesundheitlicher Hinsicht begrüßenswert ist, verstößt man jedoch eindeutig gegen den Zeitgeist und macht sich als gedankenloser, hedonistischer, wenn nicht sogar skrupelloser Mensch verdächtig. Und warum soll es uns nicht mehr schmecken? Detlef Brendel, Gesellschaftskritiker und Autor des Buches „Die Zucker-Lüge: Wie das Lebensmittel-Kartell uns einredet, dass Essen krank macht“ (Ludwig-Verlag) ist überzeugt: „Ernährung ist zu einem Kriegsschauplatz von angeblich diätbewussten Trendsettern, Verzichtsextremisten, nahrungsmittelorientierten Moralaposteln und vor allem von Geschäftemachern geworden, die ohne wissenschaftliche Grundlagen abenteuerliche Heilslehren verkünden.“

Ernährung soll kein Zuckerschlecken mehr sein, sondern je nach Ideologie frei von Fett, Kohlenhydraten, Gluten, Laktose, Fleisch – aber vor allem frei von Genuss! Und warum lassen sich so viele Menschen derart den Appetit verderben? In erster Linie, weil ihnen Angst gemacht wird. Wer sich einfach nur so unbekümmert aus unserem vielfältigen Lebensmittelangebot bedient, das weltweit höchsten Sicherheitsstandards und Transparenzkriterien entspricht, soll sich vor Übergewicht, Diabetes, Krebs, Alzheimer, Schlaganfall oder Herzinfarkt fürchten. Zwar ist die Lebenserwartung in Wohlstandsgesellschaften seit Jahrzehnten kontinuierlich gestiegen, nicht zuletzt auch dank der hohen Lebensmittelqualität, aber die Mortalitätsrate ist natürlich bei 100 Prozent geblieben.

Fakt ist: Für Menschen ohne Nahrungsmittelunverträglichkeiten, also für die ganz überwiegende Mehrheit, macht die von Ernährungsgurus gerne vorgenommene Unterteilung in gute/gesunde bzw. böse/ungesunde Nahrungsmittel keinen Sinn. Relevant ist dann vielmehr ausschließlich die unter dem Strich möglichst ausgewogene Gesamtauswahl, am besten in Kombination mit einem bewegungsfreudigen Lebensstil. Definitiv krank machen kann hingegen ein genussfeindlich orientiertes Leben und hier spielt die Ernährung als eine mögliche Genussquelle eine entscheidende Rolle. „Momente des Genießens helfen, uns gegen den alltäglichen Stress zu schützen und stellen den negativen Gefühlen positive entgegen“, bestätigt der Psychologe Dr. Rainer Lutz (Marburg/Dreihausen), der das erlebenswerte Internetportal www.genuss-tut-gut.de mitgestaltet hat. Wer verlernt hat zu genießen, wird psychisch krank, denn genießen zu können, ist ein wichtiger Bestandteil der Selbstfürsorge.

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