Archiv der Kategorie: Nährstoffe

Nahrungsergänzungsmittel

Vorsicht beim Kauf im Internet

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenWer Nahrungsergänzungsmittel online einkauft, muss genau hinschauen. Häufig ist der versprochene Nutzen nicht gegeben, warnt das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL). In manchen Pillen sind sogar verbotene Wirkstoffe enthalten, die unter Umständen die Gesundheit gefährden können.

Die Zentralstelle der Bundesländer für die Kontrolle des Internethandels „G@ZIELT“ hat verschiedene Angebote unter die Lupe genommen. Online-Händler müssen sich bei der örtlichen Lebensmittelüberwachungsbehörde registrieren. Die Aufgabe der Zentralstelle G@ZIELT ist es, nach nicht registrierten Anbietern und gesundheitsgefährdenden Angeboten zu suchen.

Bei ihren Recherchen haben die Mitarbeiter einige Präparate mit der Substanz Sibutramin entdeckt. Sie wurde früher als Appetitzügler in Medikamenten verwendet, ist aber seit Jahren aufgrund starker Nebenwirkungen verboten. Nahrungsergänzungen für Sportler enthielten den Stoff 1,3-Dimethylbutylamin (DMBA), der Unruhe und Bewegungsdrang verursachen kann. In manchen, als „natürlich“ beworbenen Produkten war der Arzneistoff Sildenafil nachweisbar. Mehr als 30 weitere bedenkliche Präparate hat die Zentralstelle im Rahmen der europaweit koordinierten Internetrecherche „eFood“ gefunden.

 Naehrstoffe_Spirulina

Die Verbraucherschützer raten, Internetseite und Angebote für Nahrungsergänzungsmittel vor dem Kauf genau zu prüfen. Es ist zum Beispiel verdächtig, wenn im Impressum nur ein Postfach und keine vollständige Adresse angegeben ist. Seriöse Anbieter lassen sich an Gütesiegeln erkennen, die den Qualitätskriterien der „Initiative D21“ entsprechen. Diese Gütesiegel können nur erworben werden, wenn der Online-Händler registriert ist und somit überwacht wird. Eine Nahrungsergänzung aus dem Ausland kann hierzulande als Arzneimittel angesehen werden. Dann wäre der Import verboten. Wichtige Informationen wie das Zutatenverzeichnis müssen dem Verbraucher bereits vor Abschluss des Kaufvertrags vorliegen. Außerdem ist es ratsam, vor der Bestellung die Allgemeinen Geschäftsbedingungen, kurz AGB, zu lesen.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

https://www.bvl.bund.de

https://www.bzfe.de/inhalt/nahrungsergaenzungsmittel-31009.html

https://www.bzfe.de/inhalt/online-einkauf-von-lebensmitteln-564.html

Heft „Nahrungsergänzungsmittel – Nutzen oder Risiko?“
Bestell-Nr. 1480, Preis: 3,00 Euro
www.ble-medienservice.de

Artikel auf Facebook teilen

Kontakt:

Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)
Präsident
Dr. Hanns-Christoph Eiden
Deichmanns Aue 29
53179 Bonn
Telefon: 0228 / 68 45 – 0
Internet: www.ble.de
E-Mail: info@ble.de

Presserechtlich verantwortlich:
Dr. Margareta Büning-Fesel, BLE

Redaktion:
Harald Seitz, BLE
Renate Kessen, BLE

Wasser – Aus der Flasche oder dem Hahn

Neuer Hörfunkbeitrag vom Bundeszentrum für Ernährung

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenIm Schnitt sollte jeder Erwachsene am Tag mindestens 1,5 l trinken. Ernährungsexperten raten dabei gern zu ungezuckerten Tees oder Saftschorlen. Und natürlich zu Wasser. Der 22. März ist von den Vereinten Nationen zum Welttag des Wassers erklärt worden, mit dem Ziel, auf die Bedeutung dieser lebenswichtigen Ressource hinzuweisen.

Wir hier in Deutschland müssen uns bezüglich der Trinkwasserversorgung keine Gedanken machen – Deutschland ist eines der wasserreichsten Länder der Welt. Als kalorienfreier und gesunder Durstlöscher ist Wasser das Getränk erster Wahl, egal ob Trinkwasser aus der Leitung, Mineral-, Quell-, Tafel- oder Heilwasser.

In einem neuen Hörfunkbeitrag des Bundeszentrums für Ernährung erfährt man, dass Wasser nicht gleich Wasser ist. Das wird einem spätestens bewusst, wenn man sich die Bandbreite des Angebotes im Handel anschaut. Für welches Wasser man sich in welcher Situation entscheidet, hängt von unterschiedlichen Verpackungsformen, Transportwegen, Kosten sowie den Inhaltsstoffen ab. „Letztendlich ist es auch reine Geschmackssache“, sagt Ernährungswissenschaftler Harald Seitz vom Bundeszentrum für Ernährung.

Den vollständigen Hörfunkbeitrag „Aus der Flasche oder dem Hahn – Wasser“ finden Sie unter https://www.bzfe.de/inhalt/hoerfunkbeitraege-2018-31366.html. Hier steht der Beitrag direkt als mp3-Datei zum Anhören oder Herunterladen bereit. Ebenso finden Sie hier das Text-Manuskript als PDF-Dokument.

www.bzfe.de

Artikel auf Facebook teilen

Kontakt:

Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)
Präsident
Dr. Hanns-Christoph Eiden
Deichmanns Aue 29
53179 Bonn
Telefon: 0228 / 68 45 – 0
Internet: www.ble.de
E-Mail: info@ble.de

Presserechtlich verantwortlich:
Dr. Margareta Büning-Fesel, BLE

Redaktion:
Harald Seitz, BLE
Renate Kessen, BLE

Präbiotika und Probiotika

Was ist der Unterschied?

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenIm menschlichen Darm leben Billionen Mikroorganismen, die auch als Mikrobiom bezeichnet werden. Eine gesunde Ernährung mit reichlich Gemüse, Hülsenfrüchten und Vollkorn fördert eine günstige Darmflora. Dann ist im Verdauungstrakt ein breites Spektrum an Bakterien mit einem hohen Anteil an schützenden Keimen vorhanden.

Eine fett- und eiweißreiche Ernährung lässt dagegen Keime wachsen, die Giftstoffe bilden können und Entzündungen fördern können. Wenn das Gleichgewicht im Darm durch eine einseitige Kost, Stress oder die Einnahme von Antibiotika gestört ist, kann die regelmäßige Einnahme von Pro- und Präbiotika helfen. Sie haben unterschiedliche Wirkungen und werden auch in Kombination eingesetzt.

Probiotika sind Milchprodukte wie Joghurt und Joghurtdrinks, die spezielle Milchsäurebakterien (Laktobazillen) oder Bifidobakterien enthalten. Die nützlichen Keime sind besonders widerstandsfähig gegenüber Verdauungsenzymen, Magen- und Gallensäuren und können daher zumindest teilweise lebend in den Darm gelangen. Die Mikroorganismen siedeln sich allerdings nicht dauerhaft im Dickdarm an, sondern müssen regelmäßig über die Nahrung ersetzt werden. Dann unterstützen sie das Immunsystem und können Darmkrankheiten vorbeugen. Das gelingt unter anderem durch ein saures Milieu, das schädliche Bakterien eindämmt. Voraussetzung ist allerdings, dass die Ernährung insgesamt vollwertig ist.

 Darmbeschwerden und Verdauungsstoerungen – was ist mit Bioresonanz moeglich

Präbiotika sind natürliche Nahrungsmittelbestandteile, die das Wachstum und die Vermehrung von nützlichen Bakterien fördern. Das sind vor allem Oligosaccharide wie Inulin, die im Dünndarm nicht aufgeschlossen werden und daher intakt in den Dickdarm gelangen. Der Ballaststoff Inulin ist zum Beispiel in Chicorée, Topinambur, Artischocken, Knoblauch und Zwiebeln enthalten. Manchen Lebensmitteln wie Müsli und Backwaren werden Präbiotika auch zugesetzt. Im Dickdarm werden die Präbiotika von den Bakterien aufgespalten oder fermentiert. Dabei kommt es zur Bildung von Vitaminen und kurzkettigen Fettsäuren, die sich positiv auf das Darmmilieu auswirken. Nebenbei bringen die Ballaststoffe auch den Darm in Schwung und wirken Verstopfung entgegen.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

https://www.bzfe.de/inhalt/milch-gesund-trinken-6971.html

https://www.bzfe.de/inhalt/gute-darmbewohner-foerdern-6875.html

https://www.charite.de/arbmkl/publikationen/2007meierlochsprobiotika.pdf

https://www.bzfe.de/inhalt/milch-einkauf-6969.html

Heft „Milch und Milcherzeugnisse“
Bestell-Nr. 1008, Preis: 4,50 Euro
www.ble-medienservice.de

Artikel auf Facebook teilen

Kontakt:

Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)
Präsident
Dr. Hanns-Christoph Eiden
Deichmanns Aue 29
53179 Bonn
Telefon: 0228 / 68 45 – 0
Internet: www.ble.de
E-Mail: info@ble.de

Presserechtlich verantwortlich:
Dr. Margareta Büning-Fesel, BLE

Redaktion:
Harald Seitz, BLE
Renate Kessen, BLE

Bio-Lebensmittel

Fragen und Antworten

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenDie Nachfrage nach Bio-Produkten steigt. Aber warum? Lesen Sie nach, welche Ideen hinter dem biologischen Landbau und der Verarbeitung seiner Produkte stehen. Dann wissen Sie, wann und warum Bio-Lebensmittel bei Ihrem Einkauf Sinn machen. Dass Bio-Landbau viel mehr ist als die Produktion „ungespritzter“ Lebensmittel, ist vielen bereits klar. Doch was genau ist eigentlich anders? Sind ökologische Lebensmittel gesünder? Schmecken sie besser? Und was hat die Umwelt davon?

Die kostenfreie Kompaktinformation des Bundeszentrums für Ernährung geht den wichtigsten Fragen zu „Bio“ klar und verständlich nach und zeigt, woran Bio-Produkte zu erkennen sind. Eine praktische Hilfe für Ihre persönliche Kaufentscheidungen.

www.bzfe.de

Kompaktinfo “Bio-Lebensmittel – Fragen und Antworten“, 20 Seiten, 8. Auflage 2018

Bestell-Nr.: 0392, Preis: 0,00 Euro, zzgl. einer Versandkostenpauschale von 3,00 EUR

BLE-Medienservice, c/o IBRo Versandservice GmbH
Kastanienweg 1, 18184 Roggentin

Telefon: +49 (0)38204 66544, Telefax: +49 (0)228 8499-200

E-Mail: bestellung@ble-medienservice.de
Internet: http://www.ble-medienservice.de

Artikel auf Facebook teilen

Kontakt:

Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)
Präsident
Dr. Hanns-Christoph Eiden
Deichmanns Aue 29
53179 Bonn
Telefon: 0228 / 68 45 – 0
Internet: www.ble.de
E-Mail: info@ble.de

Presserechtlich verantwortlich:
Dr. Margareta Büning-Fesel, BLE

Redaktion:
Harald Seitz, BLE
Renate Kessen, BLE

Vollwertig essen nicht vergessen

Die Ernährungspyramide als Tischaufsteller

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenHeute schon genug getrunken? Sind die fünf Portion Gemüse und Obst gegessen oder zu viel Süßes genascht? Schnellen Aufschluss darüber, wie ein ausgewogener Speiseplan aussieht, gibt die Ernährungspyramide des Bundeszentrums für Ernährung.

Als praktischer Tischaufsteller erinnert sie zum Beispiel Kantinen-Gäste daran, welche Bausteine ihnen für eine vollwertige Ernährung noch fehlen. Damit das Ganze nicht belehrend „rüberkommt“, sind Sprüche wie „Bei Stress essen, stresst beim Essen“ oder „Tanken nicht vergessen!“ ergänzt. Sie sollen zum Schmunzeln anregen und gleichzeitig im Gedächtnis bleiben.

Die Ernährungspyramide ist ein alltagstaugliches Modell, mit dem jeder sein Ernährungsverhalten prüfen und optimieren kann – ganz ohne Kalorienzählen. Mit ihren anschaulichen Symbolen, selbsterklärenden Ampelfarben den Portionsbausteinen bietet sie eine klare Orientierung für eine ausgewogene Ernährung. Dabei gibt die Pyramide den äußeren Rahmen vor, den jeder nach eigenem Geschmack gestalten kann. Damit Essen keine Wissenschaft wird, sondern eine genussvolle Angelegenheit ist.

Die Tischaufsteller eignen sich für Caterer oder Firmen im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung, machen sich aber auch gut in der Ernährungsberatungspraxis. Ein Paket besteht aus sechs Aufstellern mit unterschiedlichen Sprüchen. Außerdem gibt es Platz zum Anbringen eines Firmenaufklebers.

 Naehrstoffe_Spirulina

www.bzfe.de

Weitere Informationen:

Die Ernährungspyramide – Tischaufsteller, Sechs Aufsteller im Paket, Bestell-Nr.: 1688
Preis: 5,00 Euro, zzgl. einer Versandkostenpauschale von 3,00 Euro gegen Rechnung

E-Mail: bestellung@ble-medienservice.de

Internet: www.ble-medienservice.de

Artikel auf Facebook teilen

Kontakt:

Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)
Präsident
Dr. Hanns-Christoph Eiden
Deichmanns Aue 29
53179 Bonn
Telefon: 0228 / 68 45 – 0
Internet: www.ble.de
E-Mail: info@ble.de

Presserechtlich verantwortlich:
Dr. Margareta Büning-Fesel, BLE

Redaktion:
Harald Seitz, BLE
Renate Kessen, BLE

 

Drei Fruchtsaft-Mythen auf dem Prüfstein

Es gibt einige Mythen rund um das Thema Fruchtsaft, die sich selbst unter Ernährungsexperten überaus hartnäckig halten.

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenEine forsa Umfrage unter deutschen Ernährungsexperten zeigte jüngst, dass nur 60 % der befragten Ernährungswissenschaftler und -berater wussten, dass Fruchtsaft immer zu 100 % aus Frucht besteht. 40 % waren der Meinung, dass Fruchtsaft Zucker zugesetzt wird, was jedoch nicht stimmt.

Diese Ergebnisse hat die vom Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie in Deutschland gestartete Informationsinitiative „Fruit Juice Matters“ zum Anlass genommen, Vorurteile und Irrtümer zum Thema Frucht- und Orangensaft wissenschaftlich basiert und mit Fakten aufzuarbeiten. Besonders die drei folgenden Fruchtsaft-Mythen stehen dabei im Fokus der Aktivitäten.

MYTHOS 1: Fruchtsaft wird Zucker zugesetzt

Wie die forsa-Ergebnisse zeigen, nehmen rund 40 % der befragten Ernährungsexperten fälschlicherweise an, dass Fruchtsaft Zucker zugesetzt werde. Dies ist jedoch europaweit gesetzlich verboten.[1] Dabei macht es keinen Unterschied, ob es sich um Direktsaft oder um Fruchtsaft aus Fruchtsaftkonzentrat handelt. Beide bestehen ausschließlich aus den gepressten Früchten und enthalten daher wie die Früchte selbst nur den natürlich in der Frucht enthaltenen Zucker, darunter Glukose, Fruktose und Saccharose. Generell sollte Zucker nicht aus energiedichten und nährstoffarmen, sondern nährstoffreichen Nahrungsmitteln, zu denen auch Fruchtsaft gehört, konsumiert werden.

MYYHOS 2: Im Fruchtsaft sind kaum noch Nährstoffe enthalten

 Naehrstoffe_Spirulina

Ebenso wie die verschiedenen Früchte bietet jeder Fruchtsaft eine einzigartige Mischung an Nährstoffen: Orangensaft etwa enthält unter anderem Vitamin C, Folat, Kalium sowie sekundäre Pflanzenstoffe wie Carotinoide und Flavonoide. Das schonende Verfahren der Pasteurisierung dient dazu, unerwünschte Keime und Mikroorganismen abzutöten und den Fruchtsaft haltbar zu machen. Die wertvollen Inhaltsstoffe der Früchte bleiben dabei weitgehend erhalten. Die kurzzeitige Erhitzung bei circa 85 Grad garantiert eine bestmögliche Qualität und Haltbarkeit des Safts. Um die Nährstoffe optimal zu schützen, wird der Saft in luft- und blickdichte Verpackungen gefüllt.

Es gibt sogar Nährstoffe, die durch das Pressen der Früchte biologisch besser verfügbar werden, wie zum Beispiel die Carotinoide in Orangensaft. Prof. Dr. Reinhold Carle und seine Arbeitsgruppe von der Universität Hohenheim konnten in einer Studie nachweisen, dass die Freisetzung der Carotinoide von 11 % in der Frucht auf über 28 % im Frischsaft und bis zu 40 % im pasteurisierten Saft anstieg.[2] „Die Inhaltsstoffe im Saft werden bei der Pasteurisierung besser freigesetzt als beim Verzehr der ganzen Frucht und können so vom Körper besser aufgenommen und verstoffwechselt werden.“[3], so das Fazit der Studie.

MYTHOS 3: Die Deutschen trinken zu viel Fruchtsaft

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) definiert Fruchtsaft aufgrund seiner hohen Nährstoffdichte als pflanzliches Lebensmittel und nicht als Erfrischungsgetränk und empfiehlt ihn daher als wichtigen Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung. Im Rahmen der „5 am Tag“-Kampagne kann ein Glas Fruchtsaft gelegentlich eine Portion Obst ersetzen und dazu beitragen, die Aufnahme von Obst und Gemüse zu steigern.[4] Dabei empfiehlt die DGE eine Portionsgröße von einem kleinen Glas Saft mit 150 ml. Der durchschnittliche Fruchtsaftverzehr der Deutschen liegt mit 90 ml pro Tag noch deutlich unter dieser Menge.[5]

Anzeige

 Checkliste Basenpulver kaufen

Quellen:
[1] RICHTLINIE 2001/112/EG DES RATES vom 20. Dezember 2001 über Fruchtsäfte und bestimmte gleichartige Erzeugnisse für die menschliche Ernährung. Abrufbar unter http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:L:2012:115:0001:0011:DE:PDF (zuletzt eingesehen am 9. Februar 2017)

[2] JK Aschoff, S Kaufmann, O Kalkan, S Neidhart, R Carle, RM Schweiggert: In Vitro Bioaccessibility of Carotenoids, Flavonoids, and Vitamin C from Differently Processed Oranges and Orange Juices [Citrus sinensis(L.) Osbeck]. In: Journal of Agricultural and Food Chemistry. 2015. 63 (2): 578

[3] Universität Hohenheim: Orange oder Orangensaft: Was ist gesünder. Pressemitteilung vom 23.03.2015. Abrufbar unter https://www.uni-hohenheim.de/pressemitteilung?&tx_ttnews%5Btt_news%5D=26826&cHash=38957cf8b4, (zuletzt eingesehen am 01.02.2018)

[4] http://www.dge.de/ernaehrungspraxis/vollwertige-ernaehrung/5-am-tag/ (zuletzt eingesehen, 09.02.2018)

[5] Pro-Kopf-Konsum 2016: 33 Liter/365 Tage = 90 ml. Abrufbar unter https://www.fruchtsaft.de/presse/meldungen/jahrestagung-vdf-2017 (zuletzt eingesehen, 09.02.2018)

Fruit Juice Matters ist eine europaweite Informationsinitiative, die auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse über die ernährungsrelevanten Aspekte von Fruchtsaft informiert. Weitere Informationen unter: https://fruitjuicematters.de/de/ueber-fruit-juice-matters

Übermittelt durch www.pr-gateway.de

Firmenkontakt
Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie e. V. (VdF)
Klaus Heitlinger
Mainzer Str. 253
53179 Bonn
0228 / 95 46 00
fruitjuicematters@wprc.de
http://www.fruitjuicematters.de

Pressekontakt
WPR COMMUNICATION GmbH & Co. KG
Janine Lage-Schulte
Invalidenstraße 34
10115 Berlin
030/44 03 88 12
lage-schulte@wprc.de
http://www.fruitjuicematters.de

Grippe ade! Jetzt Sonne und Vitamin D tanken!

Vitamin D schützt Säuglinge vor Grippe

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenIn einer aktuellen klinischen Studie mit 400 Kindern wurde die präventive Wirkung von Vitamin D3 auf die saisonale Grippeerkrankung untersucht. Jeweils die Hälfte der Kinder im Alter von 3-12 Monaten erhielt über einen Zeitraum von vier Monaten täglich Vitamin D3 in einer niedrigen (400 I.E.) oder hohen (1200 I.E.) Dosierung. In der Gruppe mit 1200 I.E. Vitamin D3 litten deutlich weniger Kinder an einer Infektion mit dem Influenza-A-Virus (43 Kinder) als in der Gruppe mit 400 I.E. Vitamin D3 (78 Kinder). Zudem verschwanden die Symptome Fieber, Husten und keuchender Atem schneller.

Die Viruslast reduzierte sich im Zeitverlauf bei beiden Gruppen signifikant, in der Hochdosis-Gruppe jedoch deutlich stärker. Nebenwirkungen traten nur äußerst selten auf und waren unabhängig von der Höhe der Dosierung.

Vitamin D senkt das Risiko für akute Atemwegsinfekte um bis zu 70 Prozent

Akute Atemwegsinfektionen sind weltweit eine wichtige Ursache von erhöhter Sterblichkeit. Vitamin D bewirkt die Bildung von antimikrobiellen Proteinen. Daher ist eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D von besonderer Bedeutung für unser Immunsystem und schützt vor den gefährlichen Atemwegsinfekten. Menschen mit niedrigem Vitamin-D-Spiegel leiden signifikant häufiger an Atemwegsinfekten wie bei einer Erkältung, einer Grippe oder einer Bronchitis. Eine aktuelle Übersichtsstudie ergab, dass eine Supplementierung von Vitamin D das Risiko für akute Atemwegsinfekte um durchschnittlich 12 Prozent senkte. Bei Personen mit einem niedrigen Vitamin-D-Spiegel sank das Risiko sogar um bis zu 70 Prozent. Dies fällt angesichts des hierzulande weit verbreiteten Vitamin-D-Mangels besonders ins Gewicht.

Es wundert nicht, dass Grippe und Erkältung meist am Ende des Winters auftreten: Denn dann ist der Vitamin-D-Spiegel aufgrund andauernden Sonnenmangels und aufgebrauchter Speicher am niedrigsten.

 Vom Schmerz zur Heilung

Vitamin D schützt vor Epstein-Barr- und Herpes-Zoster-Virus

Vitamin D wird nicht nur für das Immunsystem, Knochen und Muskeln benötigt. Es spielt auch eine zentrale Rolle in der Prävention von Infektions- und Autoimmunerkrankungen.

Patienten mit Pfeifferschem Drüsenfieber zeigen zum Zeitpunkt der Infektion signifikant niedrigere Vitamin-D-Spiegel als Kontrollpersonen. Das Pfeiffersche Drüsenfieber wird durch das Epstein-Barr-Virus ausgelöst, das damit – neben Vitamin-D-Mangel – einer der beiden Hauptrisikofaktoren für Autoimmunerkrankungen ist. Epstein-Barr-Virus-Infektionen sind auch häufig kausal an einem chronischen Erschöpfungssyndrom beteiligt.

 Naehrstoffe_Spirulina

Gürtelrose ist eine häufige und überaus schmerzhafte Erkrankung bei älteren und immungeschwächten Personen. Verantwortlich ist das Herpes-Zoster-Virus, das bei jüngeren Menschen Windpocken auslöst. Eine Gürtelrose kann noch Jahre nach einer Ansteckung mit dem Virus auftreten und schlägt vor allem in Zeiten eines geschwächten Immunsystems zu. Dialyse-Patienten sind für Gürtelrose daher besonders anfällig. Hier konnte in einer klinischen Studie konkret der Zusammenhang zwischen niedrigen Vitamin-D-Spiegeln und dem vermehrten Auftreten von Gürtelrose nachgewiesen werden. Vitamin D kann das gesamte Wirkspektrum des Herpes-Zoster-Virus beeinflussen, vor allem im Hinblick auf Krankheitsanfälligkeit und -verlauf, Wirksamkeit der pharmakologischen Behandlung und die während einer Behandlung auftretenden Komplikationen. Auch den Verlauf einer postherpetischen Neuralgie – starken Nervenschmerzen als Folge einer Gürtelrose – kann Vitamin D möglicherweise abmildern.

Mit Vitamin D Leben retten

Eine optimale Vitamin-D-Versorgung senkt bei Erwachsenen mit metabolischem Syndrom das Risiko an Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu sterben um rund 66 %. Die Gesamtsterblichkeit sinkt bei ausreichender Vitamin-D-Versorgung im Vergleich zu Personen mit Vitamin-D-Mangel sogar um 75 %. Da das metabolische Syndrom in unseren Breitengraden sehr verbreitet ist, hat eine gute Vitamin-D-Versorgung das Potential, die Zahl vorzeitiger Todesfälle erheblich zu reduzieren.

Eine Studie zeigt, dass ein ausreichender Vitamin-D-Status in der allgemeinen Bevölkerung die Gesamtsterblichkeit deutlich reduzieren könnte. Lediglich 7 % der Studienteilnehmer erreichten den empfohlenen Serumwert. Der ermittelte durchschnittliche Serumwert lag knapp 50 % unter dem empfohlenen Wert. Anhand von Berechnungen wurde ermittelt, dass jedes Jahr 18.300 Leben in Deutschland gerettet werden könnten, wenn die gesamte deutsche Bevölkerung den empfohlenen Wert erreichen würde.

Was sind natürliche Vitamin-D-Spiegel? Was uns Naturvölker verraten

Hinsichtlich des empfohlenen Vitamin-D-Serumwerts sind sich Ärzte und Wissenschaftler nicht ganz einig. Die Hauptquelle des Menschen für die Bildung von Vitamin D ist die Sonneneinstrahlung auf die Haut. Da unser Lebensstil häufig mit einem geringen Aufenthalt im Freien verbunden ist, und wir unsere Haut größtenteils mit Kleidung bedecken, ist die Vitamin-D-Bildung stark beeinträchtigt.

Traditionell lebende Völker aus Ostafrika, die das ganze Jahr über Sonnenlicht auf ihre Haut scheinen lassen, können uns Informationen zum natürlichen und somit optimalen Vitamin-D-Status liefern. Eine Studie untersuchte Massai und Hadzabe, Völker, die nahe des Äquators in Tansania leben. Beide Völker bedecken ihren Körper nur moderat mit Kleidung und halten sich tagsüber hauptsächlich im Freien auf, meiden dabei jedoch direkte Sonneneinstrahlung. Die Werte reichten von 58 bis 171 nmol/l. Der Durchschnitt bei beiden Völkern war sehr ähnlich und betrug insgesamt 46 ng/ml (115 nmol/l) – unabhängig von Geschlecht, Alter, BMI und Ernährung. Der wichtigste Faktor war die Sonnenlicht-Exposition.

Damit werden Vitamin-D-Experten wie Michael Holick, der berühmte Entdecker der aktiven Form von Vitamin D, bestätigt: Vitamin-D-Werte sind optimal im Bereich von 40-60 ng/ml (100-150 nmol/l), Werte zwischen 20-30 ng/ml kennzeichnen einen moderaten Mangel, ein ausgeprägter Mangel liegt bei Werten unter 20 ng/ml (50 nmol/l) vor.

Speziell für Personen im höheren Alter hat die American Geriatrics Society eine Empfehlung herausgegeben. Um Vitamin-D-Serumwerte von größer/gleich 30 ng/ml (größer/gleich 75 nmol/l) zu erzielen, sollten Personen ab 70 Jahren täglich 4000 I.E. Vitamin D supplementieren. Die Gesellschaft bezieht sich hierfür auf Studien, in denen diese Serumwerte nachweislich das Risiko für Stürze und Knochenbrüche in dieser Personengruppe senkten.

Wichtige Tipps

Es ist besonders wichtig, seinen Vitamin-D-Spiegel im Blut über das Jahr hinweg möglichst konstant zu halten. Die tägliche Aufnahme geringer Mengen Vitamin D ist dabei sinnvoller als die monatliche Aufnahme hoher Dosen. Dies entspricht auch am ehesten einer täglichen Sonnenlicht-Exposition der Haut.

Sonnenlicht ist gesund – in Maßen. Intensives Sonnenlicht macht die Haut faltig und fördert auch die Entstehung von Hautkrebs. Daher sollte man sich nicht zu intensiv der Sonne aussetzen und besonders die Hautareale schützen, die ohnehin von der Sonne geschädigt werden, also den Kopf und das Gesicht. Die Mittagssonne mit ihrem hohen UV-Anteil ist am wirkungsvollsten in der Vitamin-D-Bildung. Im Süden sollten Sie sich der intensiven Mittagssonne nicht länger als 30 bis maximal 60 Minuten – je nach Hauttyp – aussetzen – mit freiem Oberkörper und nackten Beinen, aber immer mit Sonnenhut und Sonnenbrille, denn Sonnenlicht verursacht grauen Star. Die Sonne am späten Nachmittag enthält vor allem Infrarot-Strahlen, die das in der Haut gebildete Vitamin D eher wieder abbauen.

Die Sonne lacht schon jetzt bald im April intensiv. Dann heißt es ab in den Garten, um die Vitamin-D-Spiegel wieder aufzuladen!

Die Literatur zum Artikel können Sie anfordern unter: info@drjacobsinstitut.de

Das Dr. Jacobs Institut für komplementärmedizinische Forschung ( http://www.drjacobsinstitut.de) hat sich zum Ziel gesetzt, ganzheitliche Zusammenhänge in der Ernährungs- und Naturheilkunde wissenschaftlich aufzuklären.

Übermittelt durch www.pr-gateway.de

Kontakt
Dr. Jacobs Institut
Dr. rer. nat. Susanne Cichon
Egstedterstraße 46
55262 Heidesheim

info@drjacobsinstitut.de
http://www.drjacobsinstitut.de

Vegan, biodynamisch oder künstlich?

Schöne neue Ernährungswelt

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenVeggieburger, Algensphagetti und Fleisch aus dem Labor – Wie ernähren wir uns in Zukunft? So lautete die Frage einer Podiumsdiskussion auf der Nürnberger Messe Biofach. Noch nicht im Trend, aber im Kommen ist künstliches Fleisch. Dabei entnehmen die Forscher einer lebenden Kuh Stammzellen.

Diese wachsen auf einer Nährlösung mit Kohlehydraten, Aminosäuren und Vitaminen im Labor zu Muskelfleisch heran. Dieses „cultured beef“ oder Kunstfleisch erspart Tieren Leid und dient dem Klimaschutz. „Dann brauchen wir statt 1,5 Milliarden Kühe nur noch 500“, lautet die Vision von Professor Mark Post von der Universität Maastricht. Außerdem benötige die Herstellung von In-vitro-Fleisch 90 Prozent weniger Fläche und Wasser wie die von echtem Fleisch.

Der Verein für biozyklisch-vegane Landwirtschaft setzt sich gleich für eine viehlose Landwirtschaft und vegane Ernährung ein. „Fast 30 Prozent der Biobetriebe arbeiten schon jetzt ohne Nutztiere. Mit viel Kompostierung und weiten Fruchtfolgen bleibt der Boden fruchtbar“, erläutert Daniel Mettke. Dem widerspricht Antje Kölling vom Öko-Anbauverband demeter. „Unsere Betriebe arbeiten in geschlossenen Kreisläufen. Kühe können Gras in hochwertiges Protein umwandeln und ihr Mist düngt die Felder. Damit lassen sich Boden und Bodenfruchtbarkeit am besten bewahren.“ Außerdem hielten Kühe und Co. die Landschaft offen und sorgten für Artenvielfalt. Diese Biodiversität gelte es gerade in Zeiten des Klimawandels zu erhalten.

 Naehrstoffe_Spirulina

Einig waren sich alle darin, dass wir zukünftig viel weniger tierische Lebensmittel essen können. Die Ressourcen der Erde reichen auf keinen Fall, um zehn Milliarden Menschen mit einem hohen Fleischkonsum zu ernähren. „Aber wenn 95 Prozent der Menschen Fleisch möchten, können wir die nicht alle zu Veganern bekehren, sondern müssen einen Weg finden, dies zu ermöglichen“, so Post. Neben Fleisch könnten künftig auch Milch und Eier aus dem Labor auf den Tisch kommen. Bis die ersten Produkte in unseren Supermärkten landen, dürften noch vier bis fünf Jahre vergehen, schätzt der niederländische Wissenschaftler. Dass es geht und schmeckt, hat er bereits vor einigen Jahren mit einem künstlichen Beefburger bewiesen. Nur ist der noch unbezahlbar.

Jutta Schneider-Rapp, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4648904/

http://biozyklisch-vegan.de/biozyklischvegan/

https://www.demeter.de/

Kontakt:

Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)
Präsident
Dr. Hanns-Christoph Eiden
Deichmanns Aue 29
53179 Bonn
Telefon: 0228 / 68 45 – 0
Internet: www.ble.de
E-Mail: info@ble.de

Presserechtlich verantwortlich:
Dr. Margareta Büning-Fesel, BLE

Redaktion:
Harald Seitz, BLE
Renate Kessen, BLE

Vom Blatt bis zur Wurzel

Obst und Gemüse komplett verwenden?

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenEs ist die Macht der Gewohnheit: Wer frisches Obst und Gemüse zubereitet, wirft zum Beispiel Möhrengrün, Sellerieblätter, Gurkenschalen und Kürbiskerne in den Müll. „Viel zu schade zum Wegwerfen“, sagen die Anhänger des neuen Trends „From Leaf to Root“. Übersetzt heißt das „Vom Blatt bis zur Wurzel“. Die Idee ist, genießbare Teile von Obst und Gemüse wie Schalen, Blätter, Wurzeln und Stiele nicht einfach wegzuwerfen, sondern mit zu verwenden.

Mittlerweile befassen sich Kochbücher ausschließlich mit diesem Thema, und im Internet gibt es Rezeptvorschläge wie man Melonenschalen und Avocadokerne verwerten kann. Manch einer rümpft die Nase und fragt sich: Geht das? Das BZfE hat dieses Thema in einem neuen Online-Beitrag kritisch hinterfragt.

In der Tat lassen sich pflanzliche Abfälle allein dadurch vermeiden, dass man bei manchen Obst- und Gemüsearten auf das Schälen verzichtet. So kann man Gurken, Möhren, Pastinaken, Rettich und Kiwis nach gründlichem Waschen mit Schale essen. Aus den Blättern von Wirsing und Grünkohl lassen sich zum Beispiel Chips zubereiten. Gemüsereste wie Zwiebeln, Sellerie, Möhren, Fenchel, Radieschen, Porree oder Champignons kann man für eine Gemüsebrühe verwenden: Dafür sammelt man die Reste in Gefrierbeuteln im Gefrierfach bis genügend für einen Topf Brühe zusammengekommen sind. Auch Kürbiskerne und Papayakerne sind – richtig verarbeitet – genießbar.

 Naehrstoffe_Spirulina

Aber sind alle Pflanzenteile gesundheitlich unbedenklich? Professor Dr. Sabine Kulling vom Max Rubner-Institut (MRI) rät zur Vorsicht: „Pflanzenteile wie Möhrengrün oder Kohlrabiblätter werden bisher wenig auf Rückstände untersucht, da nicht von ihrem Verzehr als Lebensmittel ausgegangen wird. Daher ist nicht auszuschließen, dass sie mit Pflanzenschutzmitteln oder anderen unerwünschten Substanzen belastet sein könnten.“ Fraglich sei außerdem, welchen Einfluss die Zubereitungsart auf die pflanzeneigenen Verbindungen hat. Dass rohe grüne Bohnen giftige Stoffe enthalten, die beim Kochen zerstört werden und dann unbedenklich sind, ist bekannt. Solche Eigenschaften kennt man aber (noch) nicht von allen Bestandteilen jeglicher Obst- und Gemüsearten. Deshalb: Wer Stiel, Stängel & Co. unbedingt probieren möchte, sollte sich vorab gut informieren.

Hedda Thielking, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

https://www.bzfe.de/inhalt/vom-blatt-bis-zur-wurzel-31270.html

Artikel auf Facebook teilen

Kontakt:

Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)
Präsident
Dr. Hanns-Christoph Eiden
Deichmanns Aue 29
53179 Bonn
Telefon: 0228 / 68 45 – 0
Internet: www.ble.de
E-Mail: info@ble.de

Presserechtlich verantwortlich:
Dr. Margareta Büning-Fesel, BLE

Redaktion:
Harald Seitz, BLE
Renate Kessen, BLE

Stubenhocker mit Mangelerscheinungen

Vitamin D nicht unterschätzen

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenVitamin D hat eine Sonderstellung unter den Vitaminen. Unser Körper, genauer gesagt die menschliche Haut, stellt das wichtige Vitamin selbst her. Benötigt werden dazu allerdings die ultravioletten Strahlen der Sonne, die aus in der Haut lagernden Vorstufen das Vitamin D aktivieren.

Dieses Vitamin ist besonders für das Wachstum von Kindern, für den Aufbau der Knochen und auch zur Versorgung des Herzmuskels und des Nervensystems von großer Bedeutung. So ist die ausreichende Versorgung mit Vitamin D dafür verantwortlich, den wichtigen Baustein Kalzium in die Knochen einzubauen.

In der größten Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland (KiGGS) wurde festgestellt, dass 63 Prozent des Nachwuchses mehr oder weniger zu niedrige Werte an Vitamin D haben.

 Naehrstoffe_Spirulina

Auch die Faktoren, die zu einem Mangel an Vitamin D führen, wurden untersucht. Ausgeprägt war der Mangel bei Kindern und Jugendlichen, die nur wenig Sport treiben, selten im Freien spielen und bei Kindern mit einem ausgeprägten Fernseh- und Medien-Konsum. Das Leben als Stubenhocker lässt also den Vitamin D-Spiegel sinken.

„Ausreichende Bewegungserfahrungen sind insbesondere in den ersten zwölf Jahren unersetzlich, weil sie entscheidend wachstums- und reifungsbedingte Veränderungen des Muskel-, Skelett- und Nervensystems prägen“, betont Dr. Axel Armbrecht (Institut für Bewegungstherapie, Eutin), der sich als Experte für das Ratgeber-Portal www.komm-in-schwung.de engagiert. Eltern sollten ihre Sprösslinge täglich mindestens eine Stunde lang zu moderater bis intensiver körperlicher Aktivität motivieren. Und das sollte möglichst im Freien sein, um den Stubenhocker-Mangel an Vitamin D auszugleichen. Anregungen zu einem dem jeweiligen Alter ihrer Sprösslinge angemessenen Lebensstil finden Eltern z. B. auf Portalen wie www.familienaufstand.de, www.kindergesundheit-info.de sowie www.komm-in-schwung.de.

Übermittelt durch www.pr-gateway.de

Kontakt
Supress
Andreas Uebbing
Alt-Heerdt 22
40549 Düsseldorf
0211/555548
redaktion@supress-redaktion.de
http://www.supress-redaktion.de