Kategorie-Archiv: News

Homöopathischer Weltärztekongress, Juni 2017, Leipzig

Ärztliche Zusammenarbeit zum Wohle des Patienten

Pressemeldungen Gesundheit

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Prof. Dr. med. Jürgen Pannek ist Chefarzt der Neuro-Urologie des Schweizer Paraplegiker-Zentrums in Nottwill. Während des Homöopathischen Weltärztekongresses Mitte Juni in Leipzig moderiert er das Dialogforum Urologie – Niereninsuffizienz und Harnwegsinfekte. Weitere Experten in diesem Forum sind der indische Facharzt für Urologie und spezielle urologische Chirurgie, Dr. med. Alok Pareek, Prof. Dr. med. Jens Lutz, Leiter des Schwerpunktes Nephrologie, Universitätsmedizin Mainz, und Dr. med. Martin Bündner, Facharzt für Allgemeinmedizin aus Tübingen. Es gibt während des 72. Homöopathischen Weltärztekongresses, zu dem etwa 1.200 Ärztinnen und Ärzte aus rund 60 Nationen erwartet werden, verschiedene Dialogforen, in denen zu bestimmten Themen verschiedene medizinische Ansätze diskutiert werden. Gemäß dem Kongress-Mottos Ärztliche Zusammenarbeit zum Wohle des Patienten soll die wissenschaftliche und therapeutische Vernetzung der Homöopathie mit anderen ärztlichen Disziplinen und Fachgesellschaften weiter entwickelt werden – es sprechen 120 Referenten. Ein Ziel ist, Patienten mit Mehrfachdiagnosen oder schweren chronischen Erkrankungen leichter individuelle Therapiemöglichkeiten bereitstellen zu können. Es soll aber auch gezeigt werden, wie integrative Medizin bereits schon heute in der täglichen Praxis angewendet wird.

Ärztliche Homöopathie kennenlernen – Schnupperkurse für Ärzte und Apotheker

Ärzte und Apotheker mit wenig oder keiner Homöopathie Erfahrung können in separaten Veranstaltungen erste Einblicke in die Therapiemethode bekommen. Erfahrene homöopathische Ärzte erläutern die Einsatzmöglichkeiten bei akuten und chronischen Erkrankungen und ein Apotheker gibt Einblicke in das Thema Homöopathie in der Apotheke.

Samuel Hahnemann in Leipzig

Samuel Hahnemann begann in Leipzig 1775 sein Medizinstudium, 1811 kehrte der Begründer der Homöopathie in die Stadt zurück, lehrte an der Universität und führte eine Praxis. 1821 verließ Hahnemann Leipzig und ließ sich in Köthen nieder. 1851 wurde das Hahnemann-Denkmal in Leipzig enthüllt, das heute noch besichtigt werden kann.

Am 28. Februar endet der Frühbucherrabatt

Der Deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte (DZVhÄ, www.dzvhae.de) ist Ausrichter des 72. Homöopathischen Weltärztekongresses der Liga Medicorum Homoeopathica Internationalis (LMHI). Der Kongress findet vom 14. bis 17. Juni 2017 in der Kongresshalle Leipzig statt. Schirmherrin ist Annette Widmann-Mauz, parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesministerium für Gesundheit. Alle Informationen und die Online-Anmeldung befinden sich auf www.lmhi-congress-2017.de.

Kongress kompakt

  1. Homöopathischer Weltärztekongress

NETWORKING IN MEDICAL CARE – Ärztliche Zusammenarbeit zum Wohle der Patienten

14.-17. Juni 2017, Kongresshalle Leipzig

Schirmherrschaft: Annette Widmann-Mauz, Staatssekretärin beim Bundesministerium für Gesundheit

www.lmhi-congress-2017.de

Pressekontakt / Akkreditierung

Christoph Trapp, Redaktionsbüro Trapp, Wilskistraße 114, 14163 Berlin, 0170 9917649

dialog@redaktionsbuero-trapp.de

www.redaktionsbuero-trapp.de

Heilpraktiker-Regeln sind gut, zuverlässig und sicher

Heilpraktiker Berufs-Bund zur Diskussion Heilpraktikergesetz

Pressemeldungen Gesundheit

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„Auch unter dem Eindruck der Vorkommnisse in einem Naturheilzentrum in Brüggen ist keine Grundlage zu finden, irgendetwas an den Zulassungsvoraussetzungen für Heilpraktiker zu ändern“, so der Vorsitzende des HBB-Heilpraktiker Berufs-Bund, Bernd Schmidt. Die Ursache der Vorkommnisse in einem „Krebszentrum“ in Brüggen sind weder in der Ausbildung noch in Zulassungsregeln für Heilpraktiker zu suchen. Es handelt sich allein um eine individuelle Verantwortungsfrage eines Einzelnen.

Das Heilpraktikergesetz mit seiner Durchführungsverordnung, die Länderrichtlinien, die Rechtsprechung (z.B. das Sorgfaltspflichturteil des BGH), die Überprüfungen mit ihren stetig gewachsenen Ansprüchen für eine Erlaubniserteilung stellen heute eine erhebliche Hürde dar. Entsprechend der Vorgabe, keine Gefahr für die Patienten zu sein, wirken die Heilpraktiker/innen in ihrer überwiegend großen Mehrheit.

 

Aus- und Weiterbildung werden groß geschrieben.

Mit den gegebenen Grundlagen hat einerseits der Gesetzgeber alle Möglichkeiten der Absicherung, auch im Sinne des Verbraucherschutzes, und andererseits haben die Patienten die freie und eigenverantwortliche Wahl für ihre Behandlung auf sicherer Ebene.

Die Patientinnen und Patienten können sich ihrer Heilpraktikerin, ihrem Heilpraktiker für eine verantwortungsvolle Behandlung anvertrauen. Der HBB steht in allen Fragen zur Verfügung.

Quelle: Bernd Schmidt, Vorsitzender HBB – Heilpraktiker Berufs-Bund, Selbach 22, 34513 Waldeck, Tel.: 05634/994310 – Fax: 05634/994312 www.heilpraktiker-berufs-bund.de, info@heilpraktiker-berufs-bund.de

Behandlungsskandal in Naturheilzentrum mit 3-Bromopyrovat

Heilpraktiker-Berufs-Bund nimmt Stellung zum Behandlungsskandal in Naturheilzentrum

Pressemeldungen Gesundheit

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In einem Naturheilzentrum in Bracht/Brüggen soll es bei Krebspatienten in einer Vielzahl zu Todesfällen gekommen sein. Im Mittelpunkt steht hierbei die Verabreichung eines nicht zugelassenen Präparates 3-Brompyrovat.

Für eindeutige Schlußfolgerungen und Beurteilungen ist es noch zu früh. Die Staatsanwaltschaft ermittelt und versucht, die Klarheit zu den Todesursachen zu finden. Liegen Fehlbehandlungen des Therapeuten vor? Hat dieser leichtfertig gehandelt? Handelt es sich um Folgen aus dem verabreichten Präparat? Oder waren es doch die Krebserkrankungen selbst? All dies wird durch die Staatsanwalt zu prüfen sein. Man kann nur hoffen, daß die Ermittlungen zu einem eindeutigen Ergebnis führen werden.

Eines scheint jedoch schon sicher zu sein: Der Heilpraktiker hat ein nicht zugelassenes Präparat eingesetzt und möglicherweise Risiken der Behandlung auf sich genommen. Dies spricht gegen die Grundauffassung der Heilpraktiker, deren gesetzliche Grundlagen, Berufsordnung, Berufsbild und Ethikrichtlinien. Wenn dem so ist, ist der Betreiber des Naturheilzentrums im Tätigkeitsbereich der Heilpraktiker fehl am Platze und die Erlaubnis ist einzuziehen. Wenn das verabreichte Präparat ein derartiges Risiko darstellt und darin Todesursachen zu suchen sind, muß die Frage gestellt werden ob und in welchem Umfange auch ein behördliches Versagen vorliegt. So manches harmloses pflanzliche und homöopathische Mittel wird als Risiko eingestuft und der Verschreibungpflicht unterworfen, während hier ein derartiges Mittel dann freiverkäuflich für Jedermann zu erwerben ist.

Jetzt aus diesem Fall Schlußfolgerungen mit angeblich nicht genügender Ausbildung der Heilpraktiker sowie Forderungen nach gesetzlichen Änderungen werden dem Berufsstand der Heilpraktiker nicht gerecht und sind eher diskriminierend. Die Heilpraktiker bilden sich gut und regelmäßig aus und weiter. Ihr oberstes Ziel ist, dem Patienten nicht zu schaden und Gefahren von ihm fernzuhalten. Innerhalb der Ärzteschaft kommt im Gegensatz zum vorliegenden Einzelfall gehäuft zu Risikosituationen, trotz ihrer universitären Ausbildung, und ohne daß wir damit den Ärztestand pauschal angreifen. Die Patienten können sich nach wie vor vertrauensfall an die Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker wenden. Der HBB steht jederzeit für alle Fragen zur Verfügung.

Quelle: Bernd Schmidt, Vorsitzender HBB – Heilpraktiker Berufs-Bund
Selbach 22, 34513 Waldeck
Tel.: 05634/994310 – Fax: 05634/994312
www.heilpraktiker-berufs-bund.de, info@heilpraktiker-berufs-bund.de

Mikrowelle – Gefahr für die Gesundheit?

Artikel, News, Gesundheit

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Schutz der Gesundheit bei richtigem Umgang mit Mikrowelle

Schnell mal ein Gericht aufwärmen –  so lieben es viele Menschen, wenn es schnell gehen muss. Doch die Skepsis gegenüber der Mikrowelle ist groß.

Gehen beim Erwärmen in der Mikrowelle Vitamine verloren? Schaden die Strahlen sogar?

Ein aktueller und interessanter Artikel zu diesem Thema findet sich in der Apotheken-Umschau. Dort wird erklärt, wie man sach- und fachgerecht mit der Mikrowelle umgeht.

Hier zum Artikel auf Apotheken-Umschau.

NeoDoc – Ihre Gesundheitsmediathek

Filme zu den Themen Gesundheit und Medizin für Patienten und Ärzte

 

Gesundheitsfilme informieren auf NeoDoc www.neodoc.de, dem Bewegtbild-Portal für medizinische Filme, über unterschiedliche Krankheiten. Aktuell und umfassend wird auf Diagnosemöglichkeiten, neue Behandlungen und individuelle, personalisierte Therapien hingewiesen und eingegangen. Ärzte berichten beispielsweise in Kurz-Interviews und klären über Krankheiten in dem exklusiven Gesundheits-Portal auf.

 

Laut einer Umfrage schätzten die User besonders, dass Sie mit NeoDoc ein Portal finden, in dem sich ausschließlich Filme zu den Themen Gesundheit und Medizin befinden. „Wir wissen was uns hier erwartet und müssen nicht umständlich nach Videos zu Krankheitsbildern suchen. Das ist ein wirklicher Vorteil von NeoDoc – im Gegensatz zu anderen Bewegtbildportalen, die Videos zu allen Themen anbieten. Deshalb schaue ich regelmäßig nach und informiere mich bei NeoDoc. Denn Bilder sagen mehr als tausend Worte“, so Frederike R. (Patientin und Gesundheitsinteressierte).

 

Quellen:

Übermittelt durch www.pr-gateway.de

 

Kontakt/Pressekontakt: Redaktion MEDIZIN ASPEKTE / MCP Wolff GmbH, Martina Wolff

Gugelstr. 5, 67549 Worms, 06241- 955421, http://medizin-aspekte.de, info@mcp-wolff.de

                                                   

 

Immunsystem – So funktioniert Immunität

Wenn wir Immunsystem hören, dann denken wir an Viren und Bakterien, an Gefahr und deren Abwehr. Doch, was ist das eigentlich, unser Immunsystem?

Zuerst räumen wir einen Irrtum auf: Viren und Bakterien sind keine Gefahr. Sie sind Natur, wie wir Menschen. Ohne Bakterien wäre sogar unser Leben gar nicht möglich.

Damit wir leben können in dieser Welt mit Viren und Bakterien, dafür brauchen wir das Immunsystem. Über Gesundheit oder Krankheit entscheidet als unsere Abwehrkraft und nicht das Vorhandensein von Mikroorganismen.

Dazu hat das Immunsystem mehrere Schutzmechanismen

Schutzmechanismus 1: Die Haut und die Schleimhäute. Letztere fangen mit dem Sekret Fremdkörper ab. Mit den Flimmerhärchen werden diese wieder nach draußen transportiert. Normalerweise spüren wir das nicht. Gibt es Turbulenzen beim Abtransport, erleben wir das in der Nase mit Schnupfen und Niesen, in den Bronchien mit Husten und verstärkter Schleimproduktion. Interessant, oder?

Schutzmechanismus 2: Dringen Fremdkörper, wie beispielsweise Parasiten, ein, werden sie in der Blutbahn von unseren Abwehrkörperchen erwartet. Das sind vor allem unsere weißen Blutkörperchen.

Eine „Abteilung“ der weißen Blutkörperchen ist darauf programmiert, den „Feind“, der ja keiner ist, zu erkennen. Andere entwickeln Antikörper gegen ihn und machen ihn unschädlich.

Und dann gibt es da noch welche, die erkennen verletzte Zellen. Damit diese nicht ausrasten und Krebs entsteht, werden diese Zellen vernichtet. Der Körper hat also eine eigene Krebsabwehr. Und genau hierauf muss man achten, wenn es zum Krebs kommt. Überrascht? Ich hoffe es.

Schutzmechanismus 3: Und dann gibt es noch Abwehrzellen, die fressen die Trümmer auf. Damit nichts hängen bleibt und Krankheiten fördert. Sie heißen so, wie das, was sie tun: Fresszellen.

Es ist ein geniales System. Und deshalb verdient es auch, gut gepflegt zu werden. Die Verbesserung unserer Abwehrkräfte ist für uns deshalb ein zentrales Thema. In unserer Hausapotheke aus der Natur ( http://www.hausapotheke-natur.de/category/abwehrkrafte-starken/ ) haben wir dazu mehrere Artikel für Sie vorbereitet.

Josef Senn, Redaktion mediportal-online

 

Unterscheidung zwischen Naturheilkunde, Homöopathie und noch einigem mehr

Das wilde Durcheinander in den Begrifflichkeiten

In der Begriffswelt der Naturheilkunde geht es wild durcheinander. So wird beispielsweise heute im Sprachgebrauch oft Naturheilkunde mit Homöopathie gleich gesetzt. Und wegen des allgemeinen Sprachgebrauchs wird das in den Berichterstattung der Einfachheit halber auch so unterhalten. Dabei geht der Begriff Naturheilkunde viel weiter. Er deckt eine Vielzahl von Heilmethoden ab, von denen die Homöopathie nur eine davon ist. Und bei dem Begriff der Homöopathie wird es ganz verwirrend.

Es geht aber nicht nur um einen Theorienstreit, sondern um handfeste Missverständnisse. Weswegen wir versuchen wollen, etwas Klarheit zu schaffen.

Der Begriff Homöopathie wurde von ihrem Wiederentdecker, dem Arzt Samuel Hahnemann (1755-1843), geprägt. Er wollte damit zum Ausdruck bringen, „durch ähnlich krankmachende Tendenz Krankheiten heilen zu können“. Was wir heute als Ähnlichkeitsprinzip bezeichnen. Wozu übrigens rein pflanzliche wie verdünnte Arzneimittel im Stande sind (dazu später). Demgegenüber prägte er den Begriff Allopathie für Arzneien, die “im gesunden Körper andersartiges (allopathisches) Uebelbefinden erzeugen, als die zu heilende Krankheit hervorrufe“. Letztlich setzte sich der Begriff Allopathie als Sammelbezeichnung für die Gegner der Homöopathie durch. (Quelle dieser Zitate und der Abgrenzung: Robert Jütte: Samuel Hahnemann – Begründer der Homöopathie,dtv 2005, S.86f.). Wie man sieht, schon damals eine höchst verwirrende Angelegenheit.

Bis zum heutigen Tage unterscheidet sich der Symptom beseitigenden allopathische Schulmediziner vom Ursachen orientierten Mediziner, dem homöopathischen Arzt. Dabei ist allerdings so mancher homöopathische Arzt von der Ursachenbehandlung weit entfernt. Und er benutzt nicht nur Homöopathie zur Therapie, sondern auch viele andere Methoden aus der Naturheilkunde.

Etwas klarer grenzt sich der Heilpraktiker ab. In diesem Begriff steckt keine bestimmte Heilrichtung. Obwohl er im Sprachgebrauch wiederum verwirrend oft als Homöopath bezeichnet wird. Was insofern für den Laien frustrierend ist, als ihm dort leider allzu oft ein allopathisch denkender und handelnder Heilpraktiker begegnet. Was vielleicht damit zusammen hängt, dass die Prüfungsvorbereitung wie auch die Prüfung selbst schulmedizinisch dominiert ist.

Noch verwirrender wird es, wenn man die Unterscheidung der Arzneimittelhersteller betrachtet. Sie unterscheiden die rein pflanzlichen Arzneimittel, die Phytotherapie, von den verdünnten Mitteln, den Homöopathika. Was auch irgendwie seine Berechtigung hat, war es doch die berühmte Verdünnung des Mittels Chinarinde, was Hahnemann zum Durchbruch verholfen haben soll. Zumindest der Legende nach. Wobei wiederum das homöopathische Arzneimittel auch anderem als nur pflanzlichen Ursprungs sein kann. Wie beispielsweise menschlichen, tierischen, mineralischen oder chemischen Ursprungs.

Während also Hahnemann den Begriff Homöopathie benutzte, um seiner Heilmethode nach dem Ähnlichkeitsprinzip einen Namen zu geben (dabei benutzte er in seinem berühmt gewordenen Versuch sowohl die Ursubstanz der Chinarinde wie die verdünnte Form), nutzen ihn die Arzneimittelhersteller, um das verdünnte Mittel von der Ursubstanz zu unterscheiden. Und die Mediziner wiederum nutzen den Begriff, um sich je nach Denkrichtung zu unterscheiden. Und strapazieren ihn dabei auch noch gehörig, wie wir gesehen haben.

Sie sehen, man kann das nicht eindeutig differenzieren, da es doch sehr darauf ankommt, mit wem und über was man spricht. Vermutlich auch der Grund dafür, warum man im allgemeinen Sprachgebrauch und in der medialen Berichterstattung einfach die Begriffe vermischt.

Was können Sie nun tun?

In der praktischen Handhabung dürfte es weniger auf die Bezeichnung ankommen, als vielmehr, wie der Mediziner ihr Leiden anpackt. Ob er es also lediglich „entfernen“ will, oder ob er das Leiden durch die ganzheitliche Betrachtung des Organismus echt zu heilen versucht. Diese Unterscheidung erkennt man am besten, indem man dem Mediziner bestimmte Fragen stellt. (Der Ratgeber „So erkennen Sie den Weg zu mehr Gesundheit“ gibt dazu Hilfestellung). Mit einem Begriff alleine  jedenfalls kann man das nicht seriös unterscheiden.

Und bei den Arzneimitteln erkennt man den Unterschied in der Beschreibung des jeweiligen Mittels, ob es sich um die Ursubstanz handelt oder um eine verdünnte Form. Letztere erkennt man an den Potenzen, die sich beispielsweise durch die Buchstaben wie C und D, und den entsprechenden Ziffern unterscheiden (Bsp: D6 oder C30).

Übrigens: In manchen bei der Selbstbehandlung beliebten Kombinationsmittel (Komplexmittel) werden je nach individueller Erfahrung des Herstellers auch beide Formen gemischt.

Josef Senn, Redaktion mediportal-online

 

Buchtipp Ernährungsratgeber Arthritis und Arthrose

Mit gesunder Ernährung Rheuma lindern.

Gerade jetzt, wenn es wieder Herbst wird, haben Menschen mit rheumatischen Erkrankungen wieder besonders stark zu leiden. Das feuchte und kalte Wetter sind Gift für die Gelenke.

Die meisten Betroffenen wissen, dass sie mit der Ernährung viel tun können, um die Beschwerden zu lindern. Doch viele sind verunsichert. Außerdem verbinden sie damit Entbehrungen und Einschränkungen ihrer Lebensqualität.

Dass dem nicht so sein muss, zeigt der Ernährungsratgeber Arthritis und Arthrose

Der erfahrene Diätassistent und Bestsellerautor Sven-David Müller zeigt, zusammen mit der Diät- und Diabetesassistentin Christiane Weißenberger, einmal mehr, dass gesunde Ernährung und Genuss kein Widerspruch sein muss. Im Gegenteil: Die leckeren Gerichte, die er in dem Buch vorstellt, lassen nicht nur dem Kranken sprichwörtlich das Wasser im Munde zusammen laufen. Die Tipps und Ratschläge helfen auch denjenigen, die vorsorgen wollen. Oder auf den Punkt gebracht: gesund und genussvoll essen wollen.

Buchdaten: Müller-Nothmann, Sven-David; Weißenberger, Christiane: Ernährungsratgeber Arthritis und Arthrose, Genießen erlaubt; Auflage: 2. Auflage 2010, 132 Seiten mit zahlreichen Farbfotos, erschienen bei Schlütersche Verlagsgesellschaft mbH & Co.KG, Hannover, ISBN 978-3-89993-589-9

Josef Senn, Redaktion  mediportal-online

Buchtipp Abnehmen mit Schüßler-Salze

Mit einem strategischen Plan und mit den passenden Heilmitteln aus der Natur will das Buch „Schüssler-Salze Natürlich abnehmen“ helfen, das Gewicht unter Kontrolle zu bringen.

Die Autorin Maria Lohmann kombiniert geschickt ein Ernährungskonzept mit den bewährten Mitteln der Schüßler-Salze. Sie zeigt auf, welche Hindernisse und Blockaden in unserem Organismus dem Wunschgewicht im Wege stehen. Außerdem mit welchen Mitteln man gezielt darauf einwirken kann. Und das Ganze mit leckeren Rezepten.

Ein vielversprechendes Konzept. Immerhin gibt die Autorin, Heilpraktikerin, Medizinjournalistin und Buchautorin, ihr Wissen aus über 25 Jahren Erfahrung mit Naturheilkunde und Schüßler-Salze in das Buch hinein.

Buchdaten: Lohmann, Maria: Schüßler-Salze – Natürlich abnehmen; Abnehmblockaden lösen – dauerhaft schlank!, Auflage: 1. Auflage 2012, 103 Seiten, erschienen bei TRIAS, Thieme Verlagsgruppe, Stuttgart, ISBN: 978-3-8304-6077-0

Josef Senn, Redaktion  mediportal-online

Schützt Selen vor Krebs?

Mit dieser Frage beschäftigte sich die Ärztezeitung am Beispiel des Prostatakrebses. Und kam zu einem relativ positiven Ergebnis, unter Bezugnahme auf aktuelle Studien. Mehr Infos dazu hier: http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/krebs/prostatakrebs/article/820995/spurenelemente-selen-koennte-prostatakrebs-schuetzen.html

Warum Selen positiv bei Erkrankungen wirkt

Das Spurenelement Selen ist für Naturheilkundler schon lange ein hilfreiches Mittel im Kampf gegen den Krebs. Der Grund liegt in der Bandbreite des Wirkungskreises. So stärkt Selen das Immunsystem. Es fördert den Stoffwechsel. Es bindet Toxine und es schützt die Zellen vor freien Radikalen.

Auf breiter Front sind das alles maßgebliche Faktoren, die bei Krebs bedeutungsvoll sind.

Selen ist generell lebenswichtig für unseren Organismus. Das Spurenelement ist reichhaltig vorhanden im Fisch, Fleisch, im Gemüse und in der Milch, in Getreideprodukten und Sesam, sowie in Nüssen.

Josef Senn, Redaktion mediportal-online