Kategorie-Archiv: Vitamine

Neue Referenzwerte für Natrium, Chlorid und Kalium

Schätzwerte gelten für angemessene Zufuhr

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Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) hat die Referenzwerte für die Zufuhr von Natrium, Chlorid und Kalium aktualisiert. Die Schätzwerte basieren auf neuen wissenschaftlichen Daten, informiert die DGE. Sie werden nicht mehr wie bisher für die minimale Zufuhr angegeben, sondern für eine angemessene Zufuhr. Für Natrium gilt nun für Erwachsene eine tägliche Zufuhr von 1.500 mg als angemessen. Bei Chlorid sind es 2.300 mg und bei Kalium 4.000 mg. Bei Stillenden liegt der Schätzwert für eine angemessene Zufuhr von Kalium aufgrund des erhöhten Bedarfs bei 4.400 mg am Tag.

Natrium, Chlorid und Kalium sind für den Körper lebensnotwendig. Sie gehören zu den wichtigsten Elektrolyten und regulieren den Wasser- und Säure-Basen-Haushalt.

Natrium und Kalium werden zum Aufbau der elektrischen Spannung an den Zellmembranen gebraucht. Das ist die Voraussetzung für die Weiterleitung von Nervenimpulsen, die unter anderem Muskelkontraktionen und die Herzfunktion steuern. Kalium gewährleistet die Enzymfunktion und ist an der Bildung von Eiweißen und Glykogen beteiligt.

Natrium und Chlorid werden in erster Linie über Speisesalz (chemisch: Natriumchlorid) und die Nahrung aufgenommen. Bei den meisten Deutschen übersteigt die Salzzufuhr die angestrebten 6 g pro Tag. Der Salzgehalt eines vorverpackten Lebensmittels muss auf dem Etikett angegeben sein. Eine hohe Natriumzufuhr erhöht das Risiko für Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen, während eine kaliumreiche Kost den Blutdruck senken kann.

Ernährungswissenschaftler empfehlen eine Ernährung, die den Körper mit vergleichsweise wenig Natrium und viel Kalium versorgt. Dazu gehören viel Obst und Gemüse, aber wenig verarbeitete Produkte wie Brot, Wurstwaren, Käse und Fertigerzeugnisse. Abschmecken mit Gewürzen und Kräutern spart Salz. Kalium ist vor allem in Haselnüssen, Mandeln, Trockenobst, Dinkel- und Roggenvollkornmehl enthalten.

Quelle: Heike Kreutz, www.aid.de

Weitere Informationen:

https://www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/

http://www.aid.de/inhalt/was-im-essen-steckt-vitamine-und-mineralstoffe-1307.html

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Alter hat Einfluss auf Mikronährstoffe

Mehr Vitamin E, weniger Carotinoide

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Ältere Menschen haben vermutlich mehr Vitamin E und geringere Mengen bestimmter Carotinoide im Blut. So lautet das Fazit einer europäischen Studie mit über 2.000 gesunden Teilnehmern. Die Probanden waren 35 bis 74 Jahre alt und lebten in sieben europäischen Ländern (Österreich, Belgien, Finnland, Griechenland, Italien, Polen und Deutschland). Hierzulande waren das Deutsche Institut für Ernährungsforschung (DIfE) Potsdam-Rehbrücke und die Universität Hohenheim an der Untersuchung beteiligt. Die Wissenschaftler nahmen Blutproben und protokollierten Alter, Geschlecht und Gesundheitsstatus. In Fragebögen machten die Probanden Angaben zu ihren Ernährungs- und Lebensgewohnheiten.

Offenbar wirkt sich auch das Alter auf den Mikronährstoffgehalt im Blut aus. In der aktuellen Studie wurden bei alpha-Carotin, dem roten Farbstoff von Tomaten Lycopin und Vitamin E deutliche Unterschiede zwischen Alt und Jung gefunden. Lycopin und alpha-Carotin sind natürlicherweise in Pflanzen enthaltene Farbstoffe. Sie gehören zu den Carotinoiden und schützen den Körper als Antioxidanzien vor schädlichen freien Radikalen. Vitamin E ist ein Sammelbegriff für die fettlöslichen Tocopherole und Tocotrienole. Im Detail nahmen die Blutkonzentrationen von Lycopin pro fünf Jahre Altersunterschied um durchschnittlich 6,5 Prozent und von alpha-Carotin um 4,8 Prozent ab. Bei Vitamin E stieg der Spiegel dagegen um 1,7 Prozent an. Die Unterschiede waren unabhängig von Geschlecht, Jahreszeit, Cholesterinspiegel, Body-Mass-Index (BMI), Raucherstatus, Obst- und Gemüseverzehr und erstaunlicherweise auch der Einnahme von Vitaminpräparaten.

Der veränderte Mikronährstoffgehalt im Alter ist vermutlich auf viele verschiedene Faktoren zurückzuführen. Mit den Jahren ändert sich die Ernährungs- und Lebensweise, und die Bioverfügbarkeit für verschiedene Nährstoffe sinkt. Auch die Nährstoffspeicherung in den Organen und der Nährstoffbedarf sind bei älteren Menschen anders, ist in der Fachzeitschrift Nutrients zu lesen. Der Forschungsbedarf ist erwartungsgemäß nach wie vor groß. Eine wichtige Frage ist, wie sich der Verzehr einzelner Obst- und Gemüsearten auf den Mikronährstoffgehalt auswirkt. In Zukunft sollen die Studienergebnisse zu verbesserten Ernährungsempfehlungen für Senioren beitragen, um ein gesundes Altern zu unterstützen.

Heike Kreutz, www.aid.de

Weitere Informationen:

www.dife.de

http://www.mdpi.com/2072-6643/8/10/614

http://www.aid.de/inhalt/wechseljahre-3666.html

http://www.aid.de/inhalt/essen-und-trinken-bei-demenz-3667.html

aid-Kompaktinfo „Essen & Trinken im Alter – Tipps für den Alltag – 10er-Pack“,
Bestell-Nr. 0375, Preis: 2,50 Euro

http://www.aid.de/shop/shop_detail.php?bestellnr=0375

Vitamin-Mangel, der Kampf gegen die Antriebslosigkeit und Nahrung für die Nerven

Gesundheitsportal PhytoDoc zu Symptomen, Studien und individuellen Maßnahmen

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Regelmäßig während der dunklen Jahreszeit kommt die Sorge vor der sogenannten Winterdepression auf. Häufig verbirgt sich hinter den Beschwerden aber nicht nur das Schlafhormon Melatonin, sondern Vitamin-Mangel. Das Gesundheitsportal PhytoDoc hat dazu einen umfassenden Überblick erstellt.

Lichtmangel schlägt automatisch auf die Stimmung, hier können in der Regel zusätzliche Sonnenbäder oder Speziallampen (Lichttherapie) helfen, auch Johanniskraut hat sich bewährt. Wenn jedoch der Stoffwechsel entgleist, kann es zu noch unangenehmeren Symptomen kommen. Wir sollten also besonders jetzt auf eine ausreichende Versorgung mit Mineralstoffen und Vitaminen achten.

Vitamin B12 Mangel droht vor allem Veganern. Das Vitamin kommt nämlich überwiegend in Fleisch, Eiern und Käse vor. Ein Mangel an Vitamin B12 wird als möglicher Risikofaktor für Depressionserkrankungen angesehen. Nahrungsergänzungsmittel können dann durchaus hilfreich sein. Diese Entscheidung sollte aber immer ein Arzt treffen, der auch per Bluttest bestimmen lässt, ob tatsächlich ein Mangel vorliegt.

Im kurzen Überblick:

-Nervennahrung: Vitamin B-Komplex hat sich hier gut bewährt
-Vitamin D: ein ausgeglichener Spiegel von 40 bis 50 ng/ml ist wichtig für die Knochengesundheit, das Immunsystem und die Psyche
-Entkrampfend: Magnesium. Magnesium wird von der orthomolekularen Medizin auch zur Aufhellung der Stimmung eingesetzt.
-Omega-3-Fettsäuren könnten gegen Depressionen durch Stabilisierung der Nervenzellmembranen wirken. Die Wirkung wird diskutiert, ist aber bisher nicht bewiesen.

Vitamin D Mangel ist ein komplexes Thema

Vitamin D hat eine sehr wichtige Funktion für Wohlbefinden und Gesundheit und fast alle Körpergewebe können prinzipiell auf dieses Vitamin reagieren. Zu den Aufgaben von Vitamin D gehören zum Beispiel die Steuerung des Kalziumhaushalts und die Mineralisation der Knochen. Aber auch für die Muskelstärke und Koordination ist Vitamin D wichtig. Kein Wunder also, dass viele Krankheiten zusammen mit einem Vitamin D-Mangel häufiger auftreten. Aber dies ist bisher nur eine beobachtete Korrelation und noch keine kausale Beziehung, hier müssen weitere Studien Klarheit schaffen. Eindeutig ist jedoch die Erkenntnis, dass wenn der Wert massiv und über Jahre unterschritten wird, die Knochengesundheit angegriffen wird. Dann greift der Körper auf alle kalziumreichen Körperbestandteile zu, wie Knochen und Zähne. Unbehandelt kommt es zu einer langsamen Knochenentkalkung, verbunden mit Knochenbrüchen vor allem bei älteren Menschen.

Vitamin D wird übrigens mithilfe des Sonnenlichts über die Haut selbst gebildet. Im Jahresverlauf dauert die Vitamin D- Knappheit daher von Oktober bis März – das sind die klassischen sonnenarmen Monate und auch die Zeit der Winterdepression. Setzt man voll aufgefüllte Körperspeicher voraus, geht der Vorrat Ende Januar, spätestens jedoch Anfang März zur Neige.

Um festzustellen, ob der Vitamin D-Spiegel zu niedrig ist, führt man einen Bluttest durch. Bei einem Vitamin D-Mangel liegt der Wert unter 25 ng/ml, bei schwerem Mangel unter 12,5 ng/ml. Auf Basis der ermittelten Werte und der individuellen Krankheitsvorgeschichte wird der Arzt sein Behandlungskonzept festlegen.

Mehr zum Thema: Risikogruppen und Behandlung von Vitamin D Mangel
Lesen Sie hier außerdem: Tipps und Tricks bei Winterdepression
Mehr zum Thema Gesundheit und Naturheilkunde bei PhytoDoc: http://www.phytodoc.de

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Das Internetportal bietet gesundheitsbewussten Verbrauchern wissenschaftlich gesicherte und umfassende Informationen rund um die Thematik Gesundheit, Prävention, Naturheilkunde und Heilpflanzen. Die Themenbereiche richten sich an Patienten, Mediziner und Heilpraktiker. Die PhytoDoc-Informationen sollen den Verbraucher bei seinen Entscheidungen unterstützen, alternative Therapien und Präparate zu wählen, Krankheitssymptome ganzheitlich behandeln zu lassen und bewusst auf Gesundheitsvorsorge zu setzen.

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