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Diabetes mellitus, wann die Ernährung zum Risiko wird

Bioresonanz-Redaktion warnt vor einseitiger Betrachtung bei den Ursachen von Diabetes mellitus.

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenDiabetes mellitus wird sehr oft mit der Ernährung in Verbindung gebracht. Doch das alleine entscheidet in vielen Fällen nicht über die Erkrankung, darauf weist die Bioresonanz-Redaktion hin. Sie erläutert, wann die Ernährung zum Risiko für Diabetes mellitus wird.

Die Schwankungen des Zuckerhaushalts

Nach jedem Essen steigt der Zuckerspiegel im Blut an. Ein völlig normaler natürlicher Vorgang. Für Diabetiker bedeutet das Hochalarm. Der Grund: während sich der Zuckerspiegel bei Gesunden wieder normalisiert, bleibt er bei Diabetes mellitus zu lange zu hoch. Im Extremfall ist er dauerhaft erhöht. Maßgeblich daran beteiligt ist das Insulin. Es sorgt dafür, dass Zucker in die Zellen zur Verwertung und in die Leber zur Speicherung transportiert wird. Bei gestörten Verhältnissen in diesem Prozess bleibt der Zucker im Blut. So erscheint der Zusammenhang zur Ernährung auf den ersten Blick als logisch.

Differenzierte Betrachtung der Ganzheitsmedizin zum Diabetes mellitus

 Diabetes mellitus, erhöhter Blutzucker – was ist mit Bioresonanz möglich

Ganzheitlich orientierte Mediziner warnen allerdings vor einer zu einseitigen Betrachtung. Tatsächlich stehen hinter dem Zuckerhaushalt umfangreiche Regulationssysteme. Wie beispielsweise der Stoffwechsel. Unter anderem können zahlreiche Stoffwechselstörungen eine Zuckerkrankheit unterhalten. Liegen solche Grundstörungen bei einem Menschen vor, dann kann eine falsche Ernährungsweise tatsächlich fatale Folgen haben. So beobachteten Wissenschaftler, dass bei Jugendlichen, die abends regelmäßig Kohlenhydrate verzehren, das Risiko für einen Diabetes Typ 2 steige. Wie der Zusammenhang zu den Stoffwechselstörungen genau zu verstehen ist, erläutert die Bioresonanz-Redaktion in dem Beitrag: Bioresonanz zum Ernährungsverhalten bei Diabetes mellitus.

Anwender der Bioresonanz nach Paul Schmidt empfehlen deshalb, bei der Zuckerkrankheit Diabetes mellitus stets die Gesamtheit der Regulationssysteme zu beachten, möglichst schon auf energetischer Ebene, anstatt sich nur auf einzelne Aspekte zu beschränken.

Wichtiger Hinweis: Die Bioresonanz gehört in den Bereich der Erfahrungsmedizin. Die klassische Schulmedizin hat die Wirkung bioenergetischer Schwingungen weder akzeptiert noch anerkannt. Die dargestellten Zusammenhänge gehen deshalb teilweise weit über den aktuellen Stand der Wissenschaft hinaus.

Die Redaktion von www.bioresonanz-zukunft.de veröffentlicht regelmäßig aktuelle Informationen über die Bioresonanz. Von den Hintergründen bis hin zu den Anwendungsmöglichkeiten, mit zahlreichen Erfahrungsberichten direkt aus den anwendenden Praxen. Aber auch zu den Fortschritten in der Wissenschaft.

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Bioresonanz-Redaktion warnt: Diabetes-Risiko durch Umweltbelastungen

Empfehlungen für Diabetiker, wie sie den Risiken aus Umweltbelastungen begegnen können.

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Über sieben Millionen Menschen allein in Deutschland leiden an Diabetes mellitus, der Zuckerkrankheit. Dabei stehen die Bauchspeicheldrüse und der Insulinhaushalt unter Generalverdacht. Doch auch äußere Einflüsse spielen dabei eine Rolle.

Nach neueren Untersuchungen können Umweltbelastungen das Diabetes-Risiko erhöhen, erläutert die Bioresonanz-Redaktion in einem aktuellen Beitrag auf ihrem Blog. Eine Studie des Helmholtz Zentrum München habe gezeigt, dass Menschen, die zu Diabetes mellitus neigen, besonders auf Einflüsse durch Luftverschmutzung reagieren.

Umwelteinflüsse auf die Regulation des Zuckerhaushalts

Für ganzheitlich orientierte Mediziner ist das keine Überraschung. Wenn Umweltbelastungen, wie Luftverschmutzung, unsere Gesundheit beeinträchtigen, dann beeinflusst das zwangsläufig auch die Regulationsmechanismen, die den Zuckerhaushalt steuern. Die Zuckerkrankheit Diabetes mellitus ist dann bei entsprechenden fehlerhaften Regulationen die logische Folge.

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 Diabetes mellitus, erhöhter Blutzucker – was ist mit Bioresonanz möglich

Bioresonanz empfehlen ganzheitliche Analyse bei Diabetes mellitus

Bioresonanz-Therapeuten raten deshalb denjenigen Menschen, die zum Diabetes mellitus neigen, beim Gesundheitscheck auch zu untersuchen, welche Umweltbelastungen auf ihren Organismus welche Auswirkungen haben. Um Erkenntnisse auf der feinen energetischen Ebene zu erlangen, empfehlen sie entsprechende Untersuchungen beispielsweise mit der Bioresonanz nach Paul Schmidt. Außerdem sei man den Umweltbelastungen nicht schutzlos ausgeliefert. So könne man mit baubiologischen Maßnahmen einiges tun, um dem Problem der Umweltbelastungen zu begegnen.

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Was hat die Leber mit Zuckerkrankheit zu tun

Die Bioresonanz-Redaktion erläutert Einflussfaktoren, die zum Diabetes mellitus führen können und zeigt Lösungsmöglichkeiten auf.

Pressemeldungen Gesundheit

Pressemeldungen Gesundheit

Bei Diabetes mellitus, der Zuckerkrankheit, denken wir zuerst an Insulin und Bauchspeicheldrüse. Doch es gibt noch andere Faktoren, die den Blutzuckerspiegel beeinflussen, wie die Redaktion von bioresonanz-zukunft.de erläutert.

Zucker ist wichtig für unseren Energiehaushalt. Damit wir nicht ständig essen müssen, um den Zuckerhaushalt aufrechtzuerhalten, verfügt der Körper über einen intelligenten Mechanismus. Er lagert überschüssigen Zucker im Blut in den Zellen ein und gibt ihn zwischen den Mahlzeiten bedarfsgerecht ab. Auf diese Weise wird der Zuckerhaushalt im Gleichgewicht gehalten.

Der Zucker in der Leber

Ein wichtiger Zuckerspeicher ist die Leber. Störungen der Leberfunktion können dazu beitragen, dass der Zuckerspiegel im Blut zu hoch bleibt, im Sinne des Diabetes mellitus, berichtet die Bioresonanz-Redaktion ( Bioresonanz zur Rolle der Leber bei Diabetes mellitus). Und dies sei zwischenzeitlich wissenschaftlich erwiesen, heißt es dort weiter.

 Diabetes mellitus, erhöhter Blutzucker – was ist mit Bioresonanz möglich

Bioresonanz zum Thema Diabetes mellitus

Doch auch das ist nur eine von vielen Möglichkeiten, die eine Zuckerkrankheit unterhalten können. Die Bioresonanz nach Paul Schmidt nennt in ihrem Testprotokoll zum Diabetes mellitus 52 Einflussfaktoren, die für den Zuckerhaushalt energetisch relevant sind. Der Bioresonanz-Experte Michael Petersen erläutert die möglichen Ursachenzusammenhänge und Ansatzpunkte detailliert in seinem Report “ Diabetes mellitus – was ist mit Bioresonanz möglich„.

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Rätselhafter Anstieg

Rätselhafter Anstieg: Immer mehr Kinder erkranken an Diabetes mellitus Typ 1

Forschung Wissenschaft Gesundheit

Forschung Wissenschaft Gesundheit

360 zuckerkranke Kinder – vom Säugling bis zum jungen Erwachsenen – werden gegenwärtig in der Kinderklinik am Universitätsklinikum Leipzig betreut. „Als ich 1998 nach Leipzig kam, waren es 160. Daran ist schon zu sehen, dass es immer mehr Kinder gibt, die an einer Störung des Zuckerhaushaltes leiden“, sagt Klinikdirektor Prof. Dr. Wieland Kiess mit Blick auf den Welt-Diabetes-Tag am 14. November.

Prof. Kiess hat als Beleg für den erstaunlichen Anstieg nicht nur die Zahl der praktischen Fälle, sondern auch eine jüngst veröffentlichte Studie, an der Ärzte und Wissenschaftler aus Dresden Karlsburg, Düsseldorf, Tübingen und natürlich Leipzig beteiligt waren. Diese zeigt beim Vergleich der Jahreszeiträume 1999 bis 2003 mit denen von 2004 bis 2008: Die Rate der an Diabetes mellitus Typ 1 erkrankten Kinder im Alter bis zu 14 Jahren stieg um 18 Prozent und erreicht in Deutschland nunmehr eine Häufigkeit von 148 auf 100 000 Kindern. Damit gehört Deutschland weltweit zu den Ländern, in denen Kinder am häufigsten von Diabetes Typ 1 betroffen sind.

Mehr Infos dazu: https://idw-online.de/de/news641272

Quelle: Universitätsklinikum Leipzig AöR, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

Mit Zimt den Blutzucker natürlich senken

Sekundäre Pflanzenstoffe im Zimt regulieren natürlich den Blutzuckerspiegel und beugen Diabetes mellitus Typ 2 vor

Es müssen nicht immer nur Tabletten sein. Die Natur hält viele nützliche, effektive Helfer bereit, die den Blutzuckerspiegel von Diabetikern verbessern können. Die Autoren des Ratgebers Sven-David Müller und Claudia Reimers nehmen das Weihnachtsgewürz Zimt unter die Lupe und zeigen, wie sich damit der Zuckerstoffwechsel regulieren lässt. Das erste Kapitel des Buches behandelt grundlegende Informationen zur Krankheit. Was genau ist Diabetes mellitus überhaupt und wie entsteht er? Und, was noch viel wichtiger ist, was kann man dagegen tun? Patienten und Angehörige finden hier grundlegende Hinweise und viele hilfreiche Anregungen und Tipps, um mit der Krankheit bestmöglich umzugehen.

Hier kommt der Zimt ins Spiel. Die Autoren stellen das aromatische Gewürz vor, erklären sowohl die Herkunft als auch die Inhaltsstoffe. Wissenschaftliche Studien, deren Vorgang und Ergebnisse im Buch aufgeführt sind, belegen die positive Wirkung des Gewürzes. Doch nicht nur der namensgebende Zimt wird beleuchtet. Auch Nährstoffe im Essen werden genau analysiert und verständlich erklärt. Hierbei werden viele verbreitete, gebräuchliche „Diabetes-Mythen“ entlarvt und richtig gestellt. Den Abschluss des Buches bildet ein ausführliches 14-Tage-Programm für Diabetiker. Natürlich spielt in diesem Ernährungsplan, mit dessen Hilfe der Blutzuckerwert auf natürliche Weise gesenkt werden kann, Zimt eine zentrale Rolle. Weitere Informationen über Zimt sowie Zimt und Diabetes unter www.svendavidmueller.de – Rezensentin: Jennifer Kosche, freie Journalistin.

Quellen:

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Kontakt:ZEK, Sven-David Müller, Ostheimer Straße 27d, 61130 Nidderau, pressemueller@web.de, 06421-951449, http://www.svendavidmueller.de

 

 

Gibt es für Diabetiker natürliche Alternativen zu Pillen und Insulinspritzen?

Diabetes natürlich behandeln

In seinem neuen Ratgeber „Diabetes natürlich behandeln“ geht der Diabetesexperte und ernährungsmedizinische Wissenschaftler Sven-David Müller der Frage nach, welchen Stellenwert die Naturheilkunde in der Behandlung des Diabetes mellitus hat. Können Zimt, Zink, Chrom, sekundären Pflanzenstoffe oder Vitamin C Tabletten oder gar Insulin ersetzen? Und bringen Bewegung, Ernährungsumstellung oder Entspannungstechniken Diabetiker wirklich etwas? Auch wenn die Naturheilkunde die herkömmliche Diabetestherapie nicht ersetzen kann, ist sie doch in der Lage, diese effektiv zu ergänzen und die Blutzuckereinstellung zu optimieren, macht Sven-David Müller bei der Vorstellung seines Buches in Berlin deutlich.

Vielfältige Informationen sowie alltagsnahe, leicht umsetzbare und auch mit leckeren Rezepten ist Diabetes natürlich behandeln ein Buch für die ganze Familie. Das neue Buch des Ernährungs- und Diabetesexperten Sven-David Müller, Master of Science in Applied Nutritional Medicine (Angewandte Ernährungsmedizin,  ist ein echtes Praxisbuch für Diabetiker und Angehörige. Der Autor, der selbst seit 1976 an Diabetes mellitus Typ 1 leidet, legt anschaulich dar, wie einfach es ist, den Blutzucker auf natürliche Weise zu senken, und wie vital und genussvoll Diabetiker trotz ihrer Krankheit leben können.

Bibliografische Daten: Diabetes natürlich behandeln, Wirksame Wege, Ihren Blutzucker natürlich zu senken, Sven-David Müller, 180 Seiten, 80 Farbfotos, ISBN 978-3-89993-587-5, EUR 14,95 [D] / EUR 15,40 [A]

Quellen:

Übermittelt durch www.pr-gateway.de

Kontakt: ZEK, Sven-David Müller, Haddamshäuser Weg 4a, 35096 Weimar an der Lahn, pressemueller@web.de, 06421-951449, http://www.svendavidmueller.de

Neue Biomarker für Diabetes gesucht

Omics-Technologie könnte Diabetes vor dem Ausbruch erkennen

Ob Menschen an Diabetes mellitus erkranken, könnten zukünftig bioanalytische und genetische Tests genauer vorhersagen. Darüber hinaus ließe sich anhand der Ergebnisse die Therapie der Erkrankung gezielter auf den einzelnen Patienten ausrichten. Zwar seien entsprechende Erkenntnisse noch sehr jung und nicht in der Praxis, so die Einschätzung der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG). Doch die Suche etwa nach neuen Biomarkern, die Diabetes anzeigen, erscheine durchaus vielversprechend.

Viele Diabeteserkrankungen sind vorhersehbar. Bei Kindern weisen oft Antikörper im Blut auf einen bevorstehenden Typ 1 Diabetes hin. Beim Erwachsenen erhöhen Übergewicht und ein Lebensstil mit wenig Bewegung das Risiko für Stoffwechselstörungen, die wiederum auf einen bevorstehenden Typ 2 Diabetes hindeuten. Eine Reihe neuer biochemischer und genetischer Tests, die sogenannte Omics-Technologie, könnte diese Vorhersage zukünftig noch erheblich verbessern. Die Tests würden Ärzten einen Überblick über das Erbgut, die in den Zellen abgelesenen Gene und die Stoffwechselprodukte eines Patienten liefern. „Metabolomics-Untersuchungen“ könnten erste Stoffwechselstörungen aufdecken. „Dies wäre theoretisch möglich, lange bevor der Blutzucker auf Dauer ansteigt und der Typ 2 Diabetes zu ersten Schäden geführt hat“, erläutert Professor Dr. med. Andreas Fritsche, Pressesprecher der DDG aus Tübingen.

Die Deutsche Diabetes Gesellschaft rechnet damit, dass noch mehrere Jahre bis zur Einführung der neuen Technologien vergehen. „Vorerst bleiben die Bestimmung des Nüchternblutzuckers, des Langzeitwertes HbA1c und der orale Glukosebelastungstest die wichtigsten Instrumente für die Frühdiagnose des Diabetes“, sagt Professor Fritsche. Eine Einschätzung können Interessierte auch ohne Blutuntersuchung vornehmen: Der Deutsche Diabetes-Risiko-Test im Internet (http://www.diabetesde.org/ueber_diabetes/was_ist_diabetes/habe_ich_diabetes/diabetes_risikotest_findrisk/) der mit Fragen zu Taillenumfang und Lebensstil auskommt, lässt Aussagen über das persönliche Risiko zu, innerhalb der nächsten fünf Jahre an einem Typ 2 Diabetes zu erkranken. Eine ärztliche Untersuchung ersetze er jedoch nicht.

Quelle und mehr Infos dazu:

Deutsche Diabetes Gesellschaft, Geschäftsstelle, Reinhardtstr. 31, 10117 Berlin, Tel.: 030 3116937-11, Fax: 030 3116937-20, E-Mail: info@ddg.info , www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de

 

Typ-1-Diabetes spezifische Antikörper entwickeln sich besonders im frühen Kindesalter

Neun Monate bis zwei Jahre – in diesem Alter treten am häufigsten Antikörper gegen die Insulin produzierenden Betazellen auf. Kinder, die in diesem frühen Alter Antikörper entwickeln, haben wiederum ein sehr hohes Risiko bis zum zehnten Lebensjahr an Typ-1-Diabetes zu erkranken. Diesen konkreten Zusammenhang zwischen Inzidenz der sogenannten Inselautoimmunität* und dem Lebensalter konnten Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München und der Technischen Universität München erstmals herstellen. Das Ergebnis zeigt Ansatzpunkte um möglichst frühe Präventionsstrategien und Immuntherapien gegen Typ-1-Diabetes zu entwickeln (Online ahead of print, Diabetologia).

Der Entwicklung von Typ-1-Diabetes, einer der häufigsten chronischen Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter, geht eine Phase der Inselautoimmunität* voraus. Prof. Anette-Gabriele Ziegler vom Institut für Diabetesforschung am Helmholtz Zentrum München und ihren Kollegen der Forschergruppe Diabetes der Technischen Universität München ist es gelungen, einen konkreten Zeitraum einzugrenzen: Zwischen neun Monaten und zwei Jahren treten am häufigsten Antikörper auf. „Neu ist auch die Erkenntnis, dass in den ersten sechs Lebensmonaten fast keine Antikörper nachgewiesen werden konnten“, erklärt Ziegler. Antikörper bilden sich gegen bestimmte Bestandteile der Insulin produzierenden Betazellen im Pankreas – und greifen diese an.

„Diese Ergebnisse machen deutlich, dass Präventionsstrategien und Immuntherapien insbesondere für das frühe Kindesalter entwickelt werden müssen“, sagt Ziegler. Damit, so hoffen die Forscher, ließe sich der drastisch steigenden Zahl an Typ-1-Diabetes-Erkrankungen entgegen wirken.

Weitere Informationen

Hintergrund: * Inselautoimmunität: Vorhandensein von körpereigenen Antikörpern, die sich gegen Bestandteile der Insulin produzierenden Betazellen richten

Original-Publikation: Ziegler, AG et al. (2012), Age-related islet autoantibody incidence in offspring of patients with type 1 diabetes, Diabetologia, Epub ahead of print. Link zur Fachpublikation: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22289814

Das Helmholtz Zentrum München verfolgt als deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt das Ziel, personalisierte Medizin für die Diagnose, Therapie und Prävention weit verbreiteter Volkskrankheiten wie Diabetes mellitus und Lungenerkrankungen zu entwickeln. Dafür untersucht es das Zusammenwirken von Genetik, Umweltfaktoren und Lebensstil. Der Hauptsitz des Zentrums liegt in Neuherberg im Norden Münchens. Das Helmholtz Zentrum München beschäftigt rund 1.900 Mitarbeiter und ist Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft, der 18 naturwissenschaftlich-technische und medizinisch-biologische Forschungszentren mit rund 31.000 Beschäftigten angehören.  www.helmholtz-muenchen.de

Das Institut für Diabetesforschung (IDF1) befasst sich mit der Pathogenese und Prävention sowohl von Typ-1-Diabetes als auch Gestationsdiabetes. Es untersucht Mechanismen, die zur Initiierung und Progression der Erkrankungen führen und erforscht Gen-Umwelt-Interaktionen, die zur Entwicklung von Diabetes führen. In präklinischen Modellen werden Mechanismen untersucht, die Insel-Autoimmunität initiieren, sowie Präventionsstudien durchgeführt. Ziel ist die Identifizierung von Markern für die frühe Diagnose des Typ-1 und Typ-2-Diabetes und die Entwicklung von Interventionsstrategien.

Die Technische Universität München (TUM) ist mit rund 460 Professorinnen und Professoren, 7.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (einschließlich Klinikum rechts der Isar) und 26.000 Studierenden eine der führenden technischen Universitäten Europas. Ihre Schwerpunktfelder sind die Ingenieurwissenschaften, Naturwissenschaften, Lebenswissenschaften, Medizin und Wirtschaftswissenschaften. Nach zahlreichen Auszeichnungen wurde sie 2006 vom Wissenschaftsrat und der Deutschen Forschungsgemeinschaft zur Exzellenzuniversität gewählt. Das weltweite Netzwerk der TUM umfasst auch eine Dependance in Singapur. Die TUM ist dem Leitbild einer unternehmerischen Universität verpflichtet.

Das Deutsche Zentrum für Diabetesforschung e.V. bündelt Experten auf dem Gebiet der Diabetesforschung und verzahnt Grundlagenforschung, Epidemiologie und klinische Anwendung. Mitglieder des Verbunds sind das Deutsche Diabetes-Zentrum DDZ in Düsseldorf, das Deutsche Institut für Ernährungsforschung DIfE in Potsdam-Rehbrücke, das Helmholtz Zentrum München – Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt, die Paul Langerhans Institute des Carl Gustav Carus Universitätsklinikums Dresden und der Eberhard-Karls-Universität Tübingen sowie die Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz e.V. und die Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren. Ziel des DZD ist es, über einen neuartigen, integrativen Forschungsansatz Antworten auf offene Fragen in der Diabetesforschung zu finden und einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung von Prävention, Diagnose und Therapie des Diabetes mellitus zu leisten.

Quelle:

Helmholtz Zentrum München, Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH), Ingolstädter Landstr. 1, 85764 Neuherberg, www.helmholtz-muenchen.de, Aufsichtsratsvorsitzende: MinDir´in Bärbel Brumme-Bothe, Geschäftsführer: Prof. Dr. Günther Wess und Dr. Nikolaus Blum, Registergericht: Amtsgericht München HRB 6466, USt-IdNr: DE 129521671.

 

Diabetes mellitus und seine Ursachen

Warum eine ganzheitliche Betrachtung bei Diabetes mellitus so wichtig ist

Bei Zuckerkrankheit, Diabetes mellitus, denkt man zuerst einmal an eine gestörte Insulinproduktion in der Bauchspeicheldrüse. Oder eine gestörte Aufnahme durch die Zellen.

Es gibt aber noch andere Ursachen. So wird der Insulinhaushalt gesteuert unter anderem von Hormonen der Nebennieren. Diese wiederum werden vom Gehirn beeinflusst über das Hormonsystem. Störungen in diesen Bereichen können einen Diabetes mellitus verursachen. Auch eine gestörte Leberfunktion kann zur Zuckerkrankheit beitragen.

Eine ausführliche Information findet sich auf www.mediportal-online.eu:

Diabetes mellitus – warum?

Der Rat: eine ganzheitliche Betrachtung und Untersuchung kann weiter helfen.

Josef Senn, Redaktion mediportal-online

Frühe Periodenblutung kann höheres Diabetesrisiko bedeuten

Je jünger Mädchen bei ihrer ersten Periodenblutung sind, umso höher ist ihr Risiko im Laufe des Lebens an Vorstufen von Diabetes oder auch Diabetes selbst zu erkranken. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler des Helmholtz Zentrum München bei Auswertung von Daten der KORA-Kohorte. Mit dem jetzt vorab online bei dem Fachjournal Diabetologia veröffentlichten neuen Risikofaktor hoffen die Forscher, künftig Diabetes präventiv besser begegnen zu können.

Frauen mit einem erhöhten Diabetesrisiko könnten künftig anhand ihrer ersten Regelblutung identifiziert werden. Denn je früher diese eintritt, so haben Dr. Christine Meisinger, Dr. Doris Stöckl und ihre Kollegen vom Helmholtz Zentrum München jetzt herausgefunden, desto wahrscheinlicher treten im weiteren Leben Vorstufen von Diabetes oder auch Diabetes selbst auf. Zu diesem Ergebnis kamen die Forscher nach der Untersuchung von 1.503 Frauen im Alter von 32-81 Jahren im Rahmen der KORA-F4-Studie, wobei das durchschnittliche Alter, in dem die erste Regelblutung auftrat, 13 Jahre beträgt. Anders als bisher vermutet ist dieser Zusammenhang unabhängig vom BMI, den die Studienteilnehmer als Erwachsene haben

„Wir hoffen, dass es so möglich sein wird, Personen mit einem erhöhten Diabetes-Risiko frühzeitig zu erkennen und vorbeugende Maßnahmen zu treffen“, sagt Doris Stöckl. Sie und Ihre Kollegen untersuchen nun, inwiefern der entdeckte Zusammenhang auf genetische beziehungsweise sozialökonomische Faktoren beruht. Das Verständnis der Entstehungsmechanismen von Volkskrankheiten und die Ableitung neuer Angriffspunkte für Diagnose, Therapie und Prävention ist Ziel des Helmholtz Zentrums München.

Weitere Informationen

Hintergrund

Über sechs Millionen Menschen in Deutschland sind an Typ 2 Diabetes mellitus erkrankt, die Dunkelziffer könnte ebenso hoch sein. Bisher gibt es keine Therapie, die die Volkskrankheit heilen könnte. Typ 2 Diabetes ist eine Erkrankung des Glukosestoffwechsels. Charakteristisch ist, dass Wirkung und ausreichende Produktion des Hormons Insulin verloren gehen. Die Entstehungsmechanismen der Erkrankung sind nicht vollständig geklärt. Es ist jedoch bekannt, dass die Kombination von genetischen und Lebensstilfaktoren zu Diabetes führt. Das Verständnis der Entstehungsmechanismen von Volkskrankheiten und die Ableitung neuer Angriffspunkte für Diagnose, Therapie und Prävention ist Ziel des Helmholtz Zentrums München.

Original-Publikation:

Stöckl, D. et al. (2010). Age at menarche is associated with prediabetes and diabetes in women (aged 32-81 years) from the general population: the KORA F4 Study, Diabetologia, DOI: 10.1007/s00125-011-2410-3

Link zur Fachpublikation: http://www.springerlink.com/content/b527xmhm84128151/

Das Helmholtz Zentrum München verfolgt als deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt das Ziel, personalisierte Medizin für die Diagnose, Therapie und Prävention weit verbreiteter Volkskrankheiten wie Diabetes mellitus und Lungenerkrankungen zu entwickeln. Dafür untersucht es das Zusammenwirken von Genetik, Umweltfaktoren und Lebensstil. Der Hauptsitz des Zentrums liegt in Neuherberg im Norden Münchens. Das Helmholtz Zentrum München beschäftigt rund 1.900 Mitarbeiter und ist Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft, der 17 naturwissenschaftlich-technische und medizinisch-biologische Forschungszentren mit rund 31.000 Beschäftigten angehören.  www.helmholtz-muenchen.de

Das Helmholtz Zentrum München ist Partner im Deutschen Zentrum für Diabetesforschung (www.dzd-ev.de) und im Kompetenznetz Diabetes mellitus ( www.kompetenznetz-diabetes-mellitus.net).

Die Kooperative Gesundheitsforschung in der Region Augsburg (KORA) untersucht seit über 20 Jahren die Gesundheit tausender Bürger aus dem Raum Augsburg. Ziel ist es, die Auswirkungen von Umweltfaktoren, Verhalten und Genen zu verstehen. Kernthemen der KORA-Studien sind Fragen zu Entstehung und Verlauf von chronischen Erkrankungen, insbesondere Herzinfarkt und Diabetes mellitus. Hierzu werden Risikofaktoren aus dem Bereich des Gesundheitsverhaltens (u.a. Rauchen, Ernährung, Bewegung), der Umweltfaktoren (u.a. Luftverschmutzung, Lärm) und der Genetik erforscht. Aus Sicht der Versorgungsforschung werden Fragen der Inanspruchnahme und Kosten der Gesundheitsversorgung untersucht. www.helmholtz-muenchen.de/kora

 Quellen: www.helmholtz-muenchen.de