Schlagwort-Archive: Herzschwäche

Salzreduktion schützt vor Herzschwäche

Forschung Wissenschaft Gesundheit

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Wer viel Kochsalz konsumiert, hat ein erhöhtes Risiko, eine Herzschwäche (Herzinsuffizienz) zu entwickeln.

Das zeigt die Auswertung von Daten aus einer großen Bevölkerungsstudie, die von einer Kölner Forschergruppe auf dem Kongress der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (ESC) in Amsterdam präsentiert wurden. „Unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass eine Reduktion der Natrium-Aufnahme von einem hohen auf ein moderates Niveau das Risiko, im späteren Leben eine Herzinsuffizienz zu entwickeln, vermindern könnte“, fasste Studienautor Priv.-Doz. Dr. Roman Pfister vom Herzzentrum der Universitätsklinik Köln zusammen.

Mehr Infos dazu unter http://idw-online.de/de/news549333

Quellen: Deutsche Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung e.V., Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Koronare Herzkrankheit: Wer sich regelmäßig bewegt, senkt Risiko für Herzinfarkt und Herzschwäche

Kardiologen setzen bei Vorbeugung und Therapie der KHK verstärkt auf körperliche Ausdaueraktivität und mehr Bewegung im Alltag

Körperliche Aktivität kommt im normalen Tagesablauf vieler Menschen, auch im Leben der Kinder und Jugendlichen, kaum noch vor. Arbeit findet meist im Sitzen statt, Rolltreppen und Fahrstuhl ersetzen das Treppensteigen, Computerspiele das Toben im Freien. Vor dieser Entwicklung warnen Kardiologen und Internisten, denn Bewegungsmangel ist ein wesentlicher Risikofaktor für die Entstehung und das Fortschreiten einer koronaren Herzkrankheit (KHK). Diese ist dadurch charakterisiert, dass sich Herzkranzgefäße in einem langen schleichenden Prozess verengen, so dass die Durchblutung des Herzens behindert wird. Schlimmstenfalls kommt es zu Herzinfarkt und Herzschwäche. Allein in Deutschland sind etwa 2,34 Mio. Frauen und 3,16 Mio. Männer von einer KHK betroffen.* Über 59 000 Menschen sterben bundesweit jedes Jahr an einem Herzinfarkt.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news503707

Quellen: Deutsche Herzstiftung e.V./Deutsche Stiftung für Herzforschung, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Herzpatienten mit Nierenproblemen haben schlechte Aussichten

Herzschwäche-Patienten, die darüber hinaus auch an einer Niereninsuffizienz leiden, haben eine deutlich schlechtere Krankheits-Prognose als ihre Leidensgenossen mit funktionstüchtigen Nieren. Das zeigen an sieben deutschen Kliniken ausgewerteten Daten des „EVITA-HF-Registers“, die auf der Herbsttagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) und der Jahrestagung der Arbeitsgruppe Rhythmologie in Hamburg präsentiert wurden.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news501368

Quellen: Deutsche Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung e.V., Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Diabetes Kongress 2012: Herzschwäche bei Diabetes wird häufig übersehen und erst spät behandelt

Mehr als drei Viertel aller Menschen mit Diabetes mellitus Typ 2 sterben an Herz-Kreislauferkrankungen, vor allem am Herzinfarkt. Etwa die Hälfte aller Diabetiker leidet an Herzschwäche. Eine Herzinsuffizienz wird bei ihnen häufig zu spät erkannt, da viele Patienten zu Beginn der Erkrankung keine Beschwerden verspüren. Herzkranke Menschen mit Diabetes haben daher eine deutlich niedrigere Lebenserwartung als herzgesunde.
Quellen: Deutsche Diabetes Gesellschaft, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

Cor – das Herzprogramm der BKK advita

Telefonische Beratung und Telemedizin: Nachhaltiger Mehrwert für Patienten mit Herzinsuffizienz

Gut leben trotz und mit der Herzschwäche – das ist das Ziel des neuen Herzprogramms „Cor- das Herzprogramm der BKK advita“, das die BKK advita in Kooperation mit der 4sigma GmbH zum 01. Januar 2012 startete. Das Betreuungskonzept umfasst die intensive telefonische Beratung betroffener Versicherter sowie den Einsatz telemonitorischer Geräte im häuslichen Umfeld.

Unter dem Motto „Nachhaltig gesund“ stellt die BKK advita die individuellen Bedürfnisse ihrer Versicherten in dem Mittelpunkt – besonders in Zeiten der Krankheit. Die Herzinsuffizienz ist mit ca. 2 bis 3 Millionen Betroffenen eine der häufigsten internistischen Erkrankungen in Deutschland. Mit ihrem neuen Herzprogramm „Cor“ trägt die BKK advita diesem epidemiologischen Schwerpunkt Rechnung.  Die Betreuung per Telefon beziehungsweise via Telemonitoring bietet für das Klientel der BKK advita mit einer Herzschwäche klare Vorteile. Sie erhalten begleitend zur ärztlichen Behandlung eine bedarfsorientierte Unterstützung im häuslichen Umfeld – patientenfreundlich,

ortsunabhängig und zeitlich flexibel. Die Teilnahme an diesem neuen Herzprogramm ist freiwillig.

Basis des Herzprogramms ist die regelmäßige telefonische Beratung und Schulung betroffener Versicherter. Mit bedarfsorientierten Informations- und Motivationsgesprächen unterstützt ein persönlicher Coach von 4sigma den Erkrankten bei der aktiven Krankheitsbewältigung. Im Mittelpunkt stehen dabei die Umsetzung eines (herz-)gesunden Lebensstils, die Stärkung der Therapietreue sowie die langfristige Befähigung des Patienten, die eigene Krankheit – im Rahmen der ärztlichen Therapie – weitgehend selbst zu managen. Ergänzt wird das telefonische Coaching durch den Einsatz telemedizinischer Geräte beim Programmteilnehmer zu Hause. Ziel der täglichen Überwachung des Gewichts sowie gegebenenfalls der Blutdruckwerte ist ein verbessertes Notfallmanagement: Durch die langfristige Dokumentation wird eine drohende Dekompensation der Herzschwäche frühzeitig erkennbar – der Coach kann schon bei den ersten Anzeichen einer Verschlechterung reagieren und eine bedarfsgerechte und zeitnahe Krisenintervention veranlassen.

Das Thema Nachhaltigkeit ist bei der BKK advita nicht nur Schlagwort, sondern integrativer Bestandteil der Unternehmensphilosophie. Das Herzprogramm „Cor“ trägt diesem Anspruch Rechnung: Statt auf schnelle kurzfristige Erfolge zielt die Be¬treuung durch 4sigma vor allem darauf ab, den Patienten langfristig zu einem verantwortungsvollen Umgang mit der eigenen Gesundheit zu motivieren. Sie zeigt ihm Möglichkeiten auf, die Herzschwäche auf Dauer besser zu kontrollieren, die ärztliche Therapie aktiv zu unterstützen und trotz Krankheit eine hohe Lebensqualität zu erlangen. Zugleich ist die telemedizinische Begleitung nachweislich dazu geeignet, wiederholte Klinikaufenthalte aufgrund akuter Verschlechterungen und Komplikationen im Krankheitsverlauf zu vermeiden. Für die BKK advita und ihren Kooperationspartner 4sigma liegen die Chancen des Herzprogramms „Cor“ auf der Hand: Mehr Service, Sicherheit und Versorgungsqualität für die Versicherten bei gleichzeitiger Kostendämpfung im Bereich der stationären Ausgaben.   

Das Herzprogramm „Cor“ der BKK advita startete zum 01. Januar 2012. Die 4sigma als ausführender Kooperationspartner implementiert bereits seit 1995 erfolgreich strukturierte Konzepte zur telefonischen und telemedizinischen Betreuung chronisch kranker Menschen Mit der BKK advita verbindet das Unternehmen insbesondere das Ziel, mit seinen bedarfsgerechten Dienstleistungen die Versorgung betroffener Patienten nachhaltig zu verbessern.

Mehr Informationen: www.4sigma.de

 Quellen:

Übermittelt durch www.pr-gateway.de

Kontakt: 4sigma GmbH, Christina Dr. Weber, Bajuwarenring 19, 82041 Oberhaching, christina.weber@4sigma.de, 089/950084446, http://www.4sigma.de