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Positiv ausgerichtete Ernährungserziehung

Gesundheitsargumente wenig zielführend

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenRitualisierte Mahlzeiten im Kreise der Familie, die für Kinder mit Genuss, Freude und Neugier verbunden sind, bilden die beste Basis für eine positiv ausgerichtete Ernährungserziehung. Kontraproduktiv wirken sich Psychologen zufolge hingegen Verbote, Ermahnungen und Gesundheitsargumente aus. „Genuss ist elementarer Bestandteil der Selbstfürsorge und trägt zur seelischen Balance bei“, bestätigt der Psychologe Dr. Rainer Lutz (Philipps-Universität Marburg), der sich als Experte u. a. für die Portale genuss-tut-gut.de sowie komm-in-schwung.de engagiert. Wird die tägliche Ernährung hingegen von den Eltern negativ besetzt und problematisiert, kann dadurch das Risiko für Über- wie auch Untergewicht oder Essstörungen erhöht werden. Eine Erziehung zu einer abwechslungsreichen, ausgewogenen Kost gelingt am ehesten, wenn Kinder Mahlzeiten in einer angenehmen, stressfreien Atmosphäre genießen können und nicht mit kritischen Blicken und Bemerkungen verfolgt und kommentiert werden, was sie sich auf den Teller füllen.

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Nächtlicher Medienkonsum schadet Schulkindern

Schlafmangel macht dick und krank

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Übergewicht ist mittlerweile nicht nur bei Erwachsenen, sondern auch schon bei Kindern und Jugendlichen weit verbreitet. Bereits bei der Einschulung bringt rund jeder zehnte Abc-Schütze zu viele Pfunde auf die Waage. Als wesentliche Ursachen für diese Entwicklung gelten Bewegungsarmut und Überernährung. Weniger bekannt ist, dass auch Schlafmangel dick und krank macht. Die Beweislage hierzu ist laut Prof. Sebastian M. Schmid (Medizinische Universitätsklinik I, Lübeck) eindeutig: „Jede Stunde weniger Schlaf pro Tag ist in epidemiologischen Studien mit einer Zunahme von Übergewicht, Typ-2-Diabetes, erhöhten Cholesterinwerten und Bluthochdruck verbunden.“

Während Erwachsene durchschnittlich sieben bis acht Stunden Schlaf pro Nacht benötigen, ist der Schlafbedarf im Wachstums- und Entwicklungsalter deutlich höher. Laut dem Online-Familienhandbuch des Staatsinstituts für Frühpädagogik (IFP) gelten zur Orientierung für Eltern als Richtwerte für Fünf- und Sechsjährige ein Schlafpensum von 11,5 Stunden, für Sieben- bis Neunjährige elf Stunden, für Zehn- und Elfjährige 10,5 Stunden, für Zwölf- sowie 13-Jährige zehn Stunden und für 14- bis 16-Jährige neun Stunden.

Doch diesen Empfehlungen entsprechen Studien zufolge immer weniger Schulkinder. Insbesondere der seit Jahren zunehmende nächtliche Medienkonsum in Kinderzimmern begünstigt chronischen Schlafmangel. Dieses Defizit hat nicht nur negativen Einfluss auf die Leistungsfähigkeit, sondern auch auf die psychische wie physische Gesundheit. Hinzu kommt: Untersuchungen zeigen, je weniger Kinder sich tagsüber bewegen, desto länger brauchen sie zum Einschlafen.

Experten raten deshalb Eltern, sich unbedingt für einen altersadäquat limitierten Gebrauch von digitalen Medien stark zu machen. Um einen angemessenen Umgang mit Fernseher, Spielkonsolen und Smartphones effektiv kontrollieren zu können, sollte auf eigene Geräte im Kinderzimmer verzichtet werden. Wichtig ist zudem, dass Eltern bewegungsfreudige Freizeitaktivitäten und sportliches Engagement als Ausgleich zum Reiz der IT-Welt gezielt fördern und auch einfordern. Kids, die sich tagsüber ausreichend körperlich auspowern, kommen aus eigenem Bedürfnis auf ein gesundes Schlafpensum.

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Viele Kids leiden unter Rückenschmerzen

Konsequenzen des bewegungsarmen Lebensstils

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Noch in den 1980er Jahren traten Rückenschmerzen bei Kindern nur selten auf und waren dann meist Symptome einer ernstzunehmenden Erkrankung. Diese Situation hat sich heute drastisch verändert. „Inzwischen sind Rückenschmerzen bei Kindern und Jugendlichen ein weit verbreitetes Phänomen und haben in den letzten Jahren massiv zugenommen“, warnt Prof. Berthold Koletzko, Vorsitzender der Stiftung Kindergesundheit (www.kindergesundheit.de). Laut der KiGGS-Studie des Robert Koch-Instituts (Berlin) klagt fast die Hälfte der Elf- bis 17-jährigen Kinder über Rückenprobleme. Jedoch nur bei höchstens 15 Prozent der Betroffenen steckt hinter den Schmerzen eine organische Ursache wie Skoliose oder die Scheuermann-Krankheit.

Eine bundesweite Forsa-Umfrage bei 100 Kinder- und Jugendärzten zeigt, dass die überwiegende Mehrheit der Kids aufgrund des heutigen Lebensstils unter Rückenproblemen leidet. Zu den häufigsten Ursachen zählen nach Einschätzung der Ärzte mit 98 Prozent der Nennungen der Bewegungsmangel in der Freizeit und damit eng verknüpft mit 95 Prozent die hohe Nutzungsdauer von digitalen Medien. Außerdem glauben 91 Prozent der Ärzte, dass Eltern die motorische Entwicklung ihrer Sprösslinge nicht ausreichend anregen. 60 Prozent der Befragten bemängeln zudem, dass Kinder zu wenig oder schlechten Schulsportunterricht erhalten.

Für die Vermutungen der Ärzte gibt es handfeste Beweise. Laut Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sollten Kinder und Jugendliche mindestens eine Stunde pro Tag eine moderate bis starke Bewegungsaktivität ausüben. Dieser Richtwert wird nach Zahlen der KiGGS-Studie von mageren 27,5 Prozent der Drei- bis 17-Jährigen erreicht. Je älter Kinder werden, umso mehr sinkt ihr Bewegungspensum. Von den Jungen zwischen 14 und 17 Jahren entsprechen lediglich 15 Prozent der WHO-Empfehlung, bei den gleichaltrigen Mädchen sind es sogar nur acht Prozent.

 Vom Schmerz zur Heilung

Die Konsequenzen des bewegungsarmen Lebensstils von Kindern und Jugendlichen sind weitreichend: Neben Rückenschmerzen, Haltungsstörungen und motorischen Defiziten wird bei Heranwachsenden auch das Risiko für Übergewicht, Stoffwechselstörungen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöht. Die Zunahme von psychischen Verhaltensauffälligkeiten geht ebenfalls auf das Konto von Bewegungsmangel. Die Stiftung Kindergesundheit appelliert deshalb an die Eltern, bewegte Vorbilder für ihre Kinder zu sein. Sie sollten von klein auf mit ihrem Nachwuchs gemeinsame körperliche Aktivitäten entfalten. Tipps und Anregungen für einen bewegungsfreudigen Lebensstil finden Eltern z. B. auf dem von Experten entwickelten mehrsprachigen Ratgeber-Portal www.komm-in-schwung.de.

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