Schlagwort-Archive: Prostatakrebs

Prostatakrebs – Traditioneller Naturstoff hemmt Metastasen

Bei Arthrose und anderen Leiden ist die Gelbwurzel seit Jahrtausenden als Heilmittel bekannt. Sie enthält einen Wirkstoff, der Entzündungen hemmt und auch der Bildung von Metastasen vorbeugen kann, wie neue Ergebnisse nun zeigen.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news501201

Quellen: Ludwig-Maximilians-Universität München, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Ingwer-Extrakt bei Prostata-Krebs?

Bestandteile aus Ingwer können Prostatakarzinomzellen schädigen

Ingwer wird weltweit vorwiegend als Gewürz gebraucht und ist eine hervorragende Quelle für verschiedene bioaktive Phenolsäuren.

Die antientzündlichen, zellschützenden und antiproliferativen (d.h. gegen eine Gewebevermehrung gerichteten) Eigenschaften von Ingwer sind bekannt – denn schon in früheren Zellkulturexperimenten hatten Substanzen aus Ingwer das Wachstum von Brust- und Darmkrebszellen gehemmt. Zudem wirken Phenolverbindungen aus Ingwer gegen Entzündungen und fördern die Apoptose, d.h. den programmierten Zelltod.

Mehr Infos unter http://www.carstens-stiftung.de/artikel/ingwer-extrakt-bei-prostata-krebs.html

Quelle: Carstens-Stiftung

Was bedeutet ein erhöhter PSA-Wert?

Krebs, Prostatakrebs – Verwirrungen um den PSA-Wert

Die Bedeutung der Tumormarker richtig einschätzen

Die Irritationen darüber, was der PSA-Wert bedeutet, halten sich seit Jahren aufrecht. Für die einen ist es die absolute Warnung vor Prostatakrebs. Anderen warnen vor voreiligen Schlussfolgerungen.

Im Grunde genommen erleidet der PSA-Wert das ähnliche Schicksal wie fast alle Tumormarker. Hierbei handelt es sich in erster Linie um biologische Stoffe, die sich im Blut nachweisen lassen. Ist ihre Konzentration erhöht, dann lassen sich daraus gesundheitliche Schlüsse ziehen.

Doch hier scheiden sich die Geister: Was bedeutet das?

Streng genommen heißt das nur, dass im Organismus Prozesse ablaufen, die mit dem Absterben von Zellen einhergehen. Das kann aber auch beispielsweise mit einer Entzündung zusammen hängen. Eine Entzündung ist ein Heilungsprozess, der auch zur Vernichtung von beschädigten Zellen führt. Was wiederum dafür zuständige Proteine aktiviert, die dem Tumormarker zugrundeliegen.

Da man beobachtet hat, dass der PSA-Wert häufig bei Krebsgeschehen erhöht ist, folgerte man früher daraus, dass ein erhöhter PSA-Wert Krebs bedeutet. Tatsächlich aber kann die Erhöhung des Wertes auch durch eine Prostataentzündung bedingt sein.

Vor diesen Missverständnissen warnt auch ein Institut, das berufener nicht sein könnte, das Deutsche Krebsforschungszentrum: http://www.krebsinformation.de/untersuchung/tumormarker-faq.php

Letztlich ist schon die Bezeichnung des Markers als Tumormarkers missverständlich und vermutlich der Grund dafür, weshalb sich die Irritationen so lange aufrechterhalten.

Der Tipp: Bei Erhöhung der Marker heißt es, Ruhe zu bewahren und den Grund für die Erhöhung durch weitere Untersuchungen abzuklären.

Josef Senn, Redaktion mediportal-online

 

Software erkennt Stadien von Prostatakrebs

Siemens-Forscher haben eine Software darauf „trainiert“, verschiedene Krebsstadien von Prostatazellen zu unterscheiden. Sie fütterten das Bildanalysesystem mit vielen Beispielen medizinischer Bilder. Fernziel ist ein Expertensystem, das pathologische Diagnosen schnell, kostengünstig sowie zuverlässig erstellt und damit menschliche Experten unterstützt. Bislang hat die Software des Status eines Prototyps und ist nicht kommerziell verfügbar.

Mehr Infos unter http://www.idw-online.de/de/news470032

Quellen: Siemens AG, Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Granatapfel – Wirkung gegen Prostatakrebs

Granatapfel – die Heilkraft des Obstes

Untersuchungen haben ergeben, dass Granatapfel gegen Prostatakrebs wirkt. So wurde es auf dem Krebskongress der American Society of Clinical Oncology (ASCO) bekannt gegeben. Aber nicht nur das. Der Granatapfel schein ein richtiges Multitalent zu sein, denn seine Polyphenole helfen noch bei einigen anderen Leiden: bei Herz-Kreislauferkrankungen, bei Demenz, gegen Arteriosklerose und damit coronarer Herzerkrankung und bei Gelenkbeschwerden. Auch für Diabetiker ist der Saft gesund. Schließlich soll er auch bei Magengeschwüren helfen.

Die Universität Hohenheim hat viele der am Markt erhältlichen Produkte auf die Zusammensetzung der Wirkstoffe hin untersucht. Am besten abgeschnitten hat GranaProstan (Dr. Jacob`s Medical).

Quelle: Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e.V., http://www.biokrebs.de