Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Wie Verbraucher echten Manuka Honig erkennen

Manuka Hersteller Comvita etabliert Dreifach-Test Garantie

Der neuseeländische Manuka Honig ist in Deutschland in aller Munde. Gerade in der Winterzeit kaufen ihn viele Verbraucher, um sich gegen Erkältungen zu wappnen. Die Auswahl an Manuka Honig in den Regalen von Bioläden, Apotheken und Drogerien ist schier unendlich. Doch ist auch in jedem Glas, auf dem Manuka Honig steht, auch wirklich Manuka Honig drin? Um das zu beweisen, hat der neuseeländische Manuka Honig Hersteller Comvita die Dreifach-Test Garantie für Verbraucher eingeführt.

Nur die Hälfte des Manuka Honigs ist echt

Nach Angaben eines führenden neuseeländischen Exporteurs werden jährlich 10.000 Tonnen als Manuka Honig verkauft, aber nur gut die Häfte davon – 5.300 Tonnen – ist wirklich echter Manuka Honig. Echter Manuka Honig enthält natürliches MGO. Dieser wichtige Bestandteil besitzt antibakterielle, entzündungshemmende Eigenschaften. Unechter Manuka-Honig wird mit normalem Honig gestreckt oder mit synthetischem MGO angereichert. Nicht umsonst sind nach einer Studie des Meinungsforschungsinstituts One Poll vier von fünf Verbrauchern hinsichtlich der Qualität besorgt. Zwei Drittel der Konsumenten sind verunsichert, welche Klassifizierung die beste Auskunft über die Konzentration und Echtheit des Manuka Honigs gibt.

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Dreifach-Test Garantie für echten Manuka Honig

Comvita ist seit zehn Jahren der größte Produzent von UMF Manuka Honig in Neuseeland. Die Firma ist als einziger Manuka Honig Produzent für natürliche Gesundheit in Neuseeland gelistet. Das qualitätsorientierte Unternehmen betreibt eine intensive, wissenschaftliche Forschung zu Manuka Honig in den hauseigenen Laboren. Die Comvita Wissenschaftler haben auch die Dreifach -Test Garantie entwickelt. Mit ihrer Hilfe sollen Verbraucher die Echtheit und Qualität des Manuka Honigs sicher beurteilen.

Die Dreifach-Test Garantie versichert dem Verbraucher erstens, ob ausschließlich natürliches MGO im Honig enthalten ist. Zweitens verifiziert er den aktuellen MGO-Gehalt. Und drittens stellt die Garantie sicher, dass die auf der Packung angegebene MGO-Konzentration über die gesamte Haltbarkeitsdauer des Honigs beständig bleibt.

UMF(TM) Klassifizierung für mehr Verbrauchersicherheit

Als weiteres Qualitätskriterium gilt die UMF(TM) Klassifizierung. Diese dürfen nur Produzenten ausweisen, die der Unique Manuka Factor Honey Association (UMFHA) angehören. Hier haben sich qualitätsbewusste Manuka Honig Hersteller zusammen geschlossen. Das Zertifikat bescheinigt den MGO-Gehalt und damit die antibakterielle Aktivität und wird von unabhängigen, staatlichen Stellen in Neuseeland geprüft. Mehr Informationen unter: www.comvita.de
Original Comvita UMFTM Manuka Honig und andere Produkte sind in Deutschland exklusiv im Online-Shop von DM erhältlich über www.dm.de

HBI Health & Beauty International GmbH betreibt den Vertrieb von Comvita Produkten in Deutschland. Comvita ist ein international agierendes Unternehmen im Bereich der natürlichen Gesundheit mit starken neuseeländischen Wurzeln. Comvita engagiert sich auf der Basis wissenschaftlicher Forschung für die Entwicklung von innovativen Produkten für die Gesundheit und das Wohlbefinden.

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After Diet

Dauerhaft schlank bleiben. Orientierung im Ernährungsdschungel.

Mit diesem Ratgeber setzt Anne Hild auf Aufklärung: Wie schaffen wir es dauerhaft unser Gewicht zu halten? Sei es nach einer Diät oder während der Wechseljahre. Wie lässt sich der Jo-Jo-Effekt erklären und wie können wir ihm Einhalt gebieten? In kurzer und prägnanter Form veranschaulicht die Autorin einschlägige Prozesse unseres Stoffwechsels, erläutert die Wirkungsweise bestimmter Nährstoffe und bedient sich dabei neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse.

Sie erläutert, wie etwa Diabetes oder Fettleibigkeit entstehen und stellt heraus, inwiefern ein nicht ausbalanciertes Hormonsystem ein schwerwiegender Grund für Übergewicht sein kann. Oder, warum wir laut moderner Ernährungspyramide den Konsum der geliebten Kohlehydrate besser einschränken sollten. Außerdem zeigt sie auf, wie u.a. das Unterbewusstsein unser Verhalten, Denken und unsere Gewohnheiten sowie unsere gefühls- und körperlichen Reaktionen steuert und somit auch großen Einfluss auf unsere Ernährung hat.

Darüber hinaus lässt uns die Autorin an ihren eigenen Erfahrungen mit Diäten teilhaben und verrät, wie sie es inzwischen schafft, dauerhaft schlank zu bleiben. Sie nimmt uns mit auf eine Reise zu diversen Spitzenköchen, die im Interview über ihren Werdegang berichten und sich ganz praktisch im ausführlichen Rezeptteil einbringen. Dieses Buch ist informativ und macht Lust, die zahlreichen Tipps und Tricks gleich auszuprobieren. Dass es so undogmatisch daherkommt und die Leserinnen und Leser zu keiner bestimmten Ernährungsweise missionieren will, macht es umso wertvoller.

Auch als reines Rezeptbuch ein Knüller! After Diet bietet DAS Konzept, um das Wunschgewicht zu halten – unabhängig davon, welche Diät zuvor gemacht wurde.

Über die Autorin:
Anne Hild ist ausgebildete Heilpraktikerin und klassische Homöopathin. Seit Jahren beschäftigt sie sich mit der Bedeutung und Wirkung der Hormone auf unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden. Ihre Bücher zur “hCG Diät” sind innerhalb weniger Monate zu Bestsellern geworden und haben sich über 400.000 Mal verkauft. Anne Hild betreibt unter www.hormony.de ein Internetportal zum Thema natürliche Gesundheit.

Über das Buch:
Anne Hild
After Diet
Dauerhaft schlank bleiben
328 Seiten, 18,00€
ISBN: 978-3-95883-446-0

Das Buch genauer ansehen: After Diet: Dauerhaft schlank bleiben

Wie das Gold (lat. Aurum) der Alchemisten, das dem Verlag seinen Namen gab, steht das Aurum-Programm für bleibende Werte und Veränderung. Unser Anliegen ist, verschiedene Weisheitstraditionen, wie christliche Mystik, Buddhismus und alte fernöstliche sowie westlichen Lehren, zu interpretieren und in frischer, undogmatischer Art zugänglich zu machen, um Ihnen Inspiration für Ihre ganz persönliche Suche und Ihren individuellen Weg zu sein. Neben spirituellen Büchern finden Sie eine Reihe zum Thema Hormontherapie (Anne Hild) sowie Titel zum Thema ganzheitlichen Gesundheit – Schwerpunkte sind chinesische Medizin, indisches Ayurveda, Yoga und alternative, europäische Entwicklungen. Bücher über Kreativität zeigen außerdem, wie wir unsere Schöpferkraft freisetzen, in den Alltag integrieren und als ganz natürlichen Teil unserer Spiritualität erleben.

* Die Kamphausen Media GmbH mit den Verlagen J.Kamphausen, Aurum, Fischer & Gann, Theseus, Lüchow, LebensBaum und der Tao Cinemathek wurde 1983 in Bielefeld gegründet. Das Lieferprogramm umfasst mehr als 1.000 Titel aus den Themenbereichen ganzheitliche Gesundheit, Persönlichkeitsentwicklung und Wirtschaft. Einzelne Titel erreichen Auflagen in Millionenhöhe.

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Beim Essen Salz sparen

Was man selber tun kann

Wir essen zu viel Salz – jedenfalls häufig mehr als die 6 g, die die Deutsche Gesellschaft für Ernährung als Orientierungswert für die tägliche Speisesalzzufuhr empfiehlt. Ein Grund dafür ist, dass wir neben dem in Lebensmitteln natürlicherweise vorkommenden Salz noch verarbeitete Lebensmittel essen und fertige Speisen am Tisch nachsalzen.

Genau hier liegt das Einsparpotenzial. Darauf macht die Fachzeitschrift Ernährung im Fokus vom Bundeszentrum für Ernährung aufmerksam. Salz kann einsparen, wer möglichst wenig Fertiggerichte – und wenn, dann solche mit wenigen Zutaten – und mehr naturbelassene Lebensmittel einkauft und isst. Naturbelassene Lebensmittel von guter Qualität brauchen nicht mehr viel, um gut zu schmecken, schreibt Melanie Kirk-Mechtel in ihrem Beitrag.

In der passenden Saison vollreif geerntetes, frisches Gemüse ist besonders aromatisch. Wer es schonend in wenig Wasser oder Brühe dünstet, kann den Eigengeschmack der Lebensmittel erhalten und so Fett und Salz einsparen. Vor allem das Nachsalzen ist eine Stellschraube, an der wir drehen können, wenn es um Salzsparen geht. Lassen Sie einfach den Salzstreuer vom Tisch – häufig wird aus Gewohnheit nachgesalzen, ohne das Gericht überhaupt probiert zu haben.

Zum Würzen ohne Salz eignen sich frische Kräuter und Wildkräuter sehr gut. Sie liefern neben besonderen Aromen zusätzlich sekundäre Pflanzenstoffe. Auch scharfe Gewürze wie Chili oder Pfeffer machen zusätzliches Salz überflüssig.

Es ist also leichter als gedacht, Salz zu ersetzen. Einfach anfangen, möglichst selber kochen und wenn möglich auf Fertigprodukte verzichten. Am besten auf die Zutatenliste schauen und die Nährwertangaben vergleichen. Da gibt es durchaus große Unterschiede.

Renate Kessen, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

http://www.bzfe.de/inhalt/salz-31688.html

Ernährung im Fokus, Ausgabe 4/2019

https://www.ble-medienservice.de/5984/ernaehrung-im-fokus-04-2019?number=5984

http://www.bzfe.de/inhalt/ernaehrung-im-fokus-93.html

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Schadet Milch bei einer Erkältung?

Gesundheitsmythen auf dem Prüfstand

Wer eine schlimme Erkältung hat, der sollte auf Milch verzichten, so ein weitverbreiteter Volksglaube. Milchprodukte würden die Atemwege verschleimen, heißt es. Doch stimmt das überhaupt? Marlene Haufe, Gesundheitsexpertin beim unabhängigen Preisvergleichsportal für Apothekenprodukte apomio.de, gibt Entwarnung: Für die Verschleimung sind entzündliche Prozesse im Körper verantwortlich – nicht aber die Milch. Auch nach dem Genuss von Milch steigt die Sekretproduktion nicht an.

Der Verschleimungsmythos hält sich hartnäckig. Und das liegt vor allem an folgendem Phänomen: “Wenn Milch und Speichel aufeinandertreffen, dann entsteht eine sahnige Emulsion im Mund, die sich aufgrund ihrer Konsistenz her wie Schleim anfühlt”, erklärt Marlene Haufe. Je höher der Fettanteil in der Milch, desto schleimiger wirkt dabei die Speichel-Milch-Mischung. “Allerdings hat diese Emulsion nichts mit dem Erkältungsschleim zu tun”, so Haufe. Vielmehr entsteht die schleimige Emulsion dadurch, dass sich Fett nicht im Speichel löst und zu zähen Fäden zusammenfügt.

Eine australische Studie legt zudem nahe, dass auch der Glaube an den Mythos die subjektiven Beschwerden beeinflusst. Dabei erhielt eine Gruppe der erkälteten Probanden echte Kuhmilch, die andere ein Placebo in Form von Sojamilch. In keiner der Gruppen erhöhte sich die Schleimproduktion nach der Milchaufnahme. Allerdings beklagten die Testpersonen, die von der schädlichen Wirkung von Milch überzeugt waren, häufiger über Schluckbeschwerden und verdickten Speichel – unabhängig davon, welches Milchgetränk sie bekommen hatten.

Der Trick mit dem ImmunsystemLesetipp: Für stärkere Abwehrkräfte: Der Trick mit dem Immunsysystem…>>>hier klicken!   Anzeige

Viel trinken hilft!

“Es gibt keinen Anlass, bei Erkältungen auf Milch, Käse oder Joghurt zu verzichten”, verdeutlicht die Gesundheitsexpertin. Vielmehr kann ein Glas heiße Milch sogar sehr wohltuend sein. “Die heiße Milch legt sich wie ein Schutzfilm auf die entzündete Schleimhaut”, so Haufe. Grundsätzlich empfiehlt die Gesundheitsexpertin viel zu trinken – etwa Tee, Säfte, Wasser oder Milch. Eine normale Erkältung klingt in der Regel nach spätestens zehn Tagen wieder ab. Bei länger anhaltenden Beschwerden, hohem Fieber oder auch farbigem, gelb-grünem Auswurf, sollte in jedem Fall ein Arzt aufgesucht werden.

Wer sich eingehend informieren möchte, der findet beim unabhängigen Vergleichsportal apomio.de nicht nur jede Menge Wissenswertes zu Erkältungskrankheiten, sondern auch einen Überblick über unterschiedliche Tees und Arzneimittel. Außerdem besteht die Möglichkeit, die Produkte online zu bestellen oder in der Apotheke vor Ort zu reservieren.

Weitere Informationen unter www.apomio.de

Das digitale Vergleichsportal apomio.de stellt transparent und unabhängig die tagesaktuellen Preise der Produkte von über 90 Versandapotheken gegenüber. Das Portal ist keine Apotheke, sondern vermittelt Kaufinteressenten. Sie erhalten eine Übersicht, welche Apotheke für ihren gesamten Warenkorb am günstigsten ist und werden direkt per Mausklick an die jeweiligen Versandapotheken weitergeleitet. Auf dem Portal werden ausschließlich Apotheken aufgeführt, die den gesetzlichen Bestimmungen entsprechen und eine Lizenz für den Internet-Verkauf haben. apomio.de finanziert sich über die Abrechnungen mit den Versandapotheken auf cost-per-click-Basis sowie auf cost-per-order-Basis. Für Verbraucher ist die Nutzung des Portals kostenfrei. Kaufinteressenten in Österreich erreichen das Portal unter apomio.at. Das Unternehmen mit Sitz in Nürnberg wurde 2014 von der Müller Medien-Unternehmensfamilie übernommen.

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Vereinfachung ist kein guter Ernährungsratgeber

Nutri-Score-Kennzeichnung verhindert Ausgewogenheit

Grün hält gesund und fit, rot macht krank und dick. So lässt sich, etwas plakativ formuliert, die Botschaft des neuen Nährwertkennzeichnungssystems Nutri-Score beschreiben. Mit den Ampelfarben Grün bis Rot auf der Vorderseite von Lebensmittelverpackungen sollen Verbraucher sofort erkennen, was sie guten Gewissens kaufen dürfen. Die jeweilige Bewertung ergibt sich aus einer Punktetabelle, mit der die “guten” und “schlechten” Nährwertelemente eines Produkts gegeneinander verrechnet werden.

Diese grobe Vereinfachung des komplexen Themas Ernährung durch ein fünfstufiges Kennzeichnungsmodell ist durchaus gewollt: “Es kann helfen, die gesunde Wahl zur einfachen Wahl zu machen”, begründet Verbraucherschutzministerin Julia Klöckner die geplante Einführung. An diesem Argument wird von wissenschaftlicher Seite allerdings massiver Zweifel angemeldet.

Es müsse immer um die Gesamtheit der Ernährung gehen, so die Kritik, nicht um den Inhalt einzelner Lebensmittel. Außerdem würden Mineralstoffe, Vitamine oder z. B. der Vollkornanteil bei der Nutri-Score-Verrechnung gar nicht berücksichtigt. Und frische Artikel wie Obst oder Gemüse bekommen überhaupt keine Kennzeichnung, weil das System nur verarbeitete und verpackte Produkte erfasst. Dass die Frage, was jemand essen darf oder sollte, natürlich auch von dessen Lebensstil abhängt, spielt beim Nutri-Score erst recht keine Rolle.

“Mehr Verwirrung als Orientierung” bescheinigen deshalb die Ernährungsexperten Eva-Maria Endres und Daniel Kofahl vom Büro für Agrarpolitik und Ernährungskultur (APEK) dem umstrittenen Kennzeichnungssystem: “Durch die komplexitätsreduzierte Einteilung des Nutri-Scores, jedem Lebensmittel eine vermeintlich eindeutige Ampelfarbe von “grün” bis “tiefrot” zuzuordnen, entsteht der Eindruck, dass man sich durchaus gesund ernähren würde, wenn man jeden Tag zwei Kilo Weißbrot, ein Pfund Pommes und drei Liter Cola light zu sich nimmt.” Solch eine eher fragwürdige Zusammenstellung ließe sich nämlich nach den Nutri-Score-Kriterien ausschließlich aus grün bewerteten Produkten komponieren. Ein Vorbild in Sachen gesunder und ausgewogener Ernährung wäre man mit diesen Mahlzeiten aber wohl nicht.

In der isolierten Betrachtung einzelner Speisen sieht auch der Publizist Detlef Brendel einen der wesentlichen Schwachpunkte der neuen Nährwertkennzeichnung. Der Autor des Buchs “Schluss mit Essverboten” (Plassen-Verlag) warnt davor, dass alle bisherigen Bemühungen, seriös über abwechslungsreiche, vielseitige und damit ausgewogene Ernährung zu informieren, unterlaufen werden könnten: “Der Nutri-Score kann zu einer Ernährung, die diesen Grundsätzen entspricht, nicht beitragen. Er gefährdet sie sogar, weil aus der Summe vieler grün gekennzeichneter Produkte keine Ernährung resultiert, die insgesamt eine grüne Bewertung verdienen würde.”

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Chilipfeffer gut für Herz und Gefäße?

Capsaicin mit positiven Eigenschaften

Chilipfeffer ist ein üblicher Bestandteil einer traditionellen mediterranen Ernährung. Das scharfe Gewürz soll möglicherweise das Risiko für kardio- und zerebrovaskuläre Erkrankungen (Störungen der Blutversorgung des Gehirns) verringern. Das jedenfalls legen Ergebnisse einer Studie aus Italien nahe, kürzlich veröffentlicht im Journal of the American College of Cardiology.

Die italienische Autorengruppe hatte für ihre Studie 22.811 erwachsene Personen nach den Essensgewohnheiten befragt. In einer Nachbeobachtungszeit von rund acht Jahren wurden insgesamt 1.236 Todesfälle festgestellt. Die kardiovaskuläre und die zerebrovaskuläre Sterblichkeit lag bei den Teilnehmenden, die ihr Essen regelmäßig mit Chilipfeffer würzten, deutlich niedriger als bei Personen, die niemals oder selten Chilipfeffer verwendeten.

Allerdings: Es handelt sich um eine retrospektive Assoziationsstudie. Diese kann mögliche Kausalzusammenhänge zwar nahelegen, jedoch nicht endgültig nachweisen. „Die Frage ist, ob man tatsächlich mit so einer simplen Maßnahme wie dem scharfen Würzen das kardiovaskuläre Risiko in einem relevanten Ausmaß reduzieren kann“, so der Neurologe Professor J. David Spence vom Stroke Prevention and Atherosklerosis Research Center, London, Ontario.

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Biologisch scheint der protektive Effekt scharfer Gewürze aber zumindest teilweise plausibel. Denn für den wesentlichen Wirkstoff der Chilischote Capsaicin wurden in experimentellen wie klinischen Studien günstige Effekte auf Funktionen des Herzkreislaufsystems und auf metabolische Vorgänge sowie antientzündliche Wirkungen nachgewiesen. Entscheidend scheine aber das komplette Ernährungsmuster und weniger eine einzelne Nahrungskomponente zu sein, so Spence. Besonders günstig sei eine mediterrane Kost, reich an Früchten, Obst, Fisch und Vollkorn. „Mit einer Prise Tabasco wird man aus Fastfood kein gesundes Essen zaubern können.“

Ganz allgemein ist das Nutzen von Kräutern und Gewürzen in der Küche aus ernährungsphysiologischer Sicht positiv zu beurteilen. Neben der geschmacklichen Aufwertung bieten sie Mikronährstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe und helfen Salz einzusparen, von dem wir meist zu viel verwenden.

Rüdiger Lobitz www.bzfe.de

Weitere Informationen:

https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0735109719382063

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Erkältungszeit – Ingwerzeit?

Verbraucherfrage der Woche der DKV

Simone Z. aus Gummersbach:

Die Ingwerknolle gilt als Wundermittel gegen Erkältungen und Übelkeit. Doch wenn ich Ingwertee trinke, bekomme ich oft Bauchschmerzen. Woran liegt das?

Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte bei der DKV Deutsche Krankenversicherung:
Die Ingwerwurzel kommt in der traditionellen chinesischen, japanischen und indischen Medizin als entzündungshemmendes und schmerzstillendes Mittel zum Einsatz. Allerdings gibt es bisher keine medizinischen Studien, die dies untermauern. Klinisch bewiesen ist hingegen, dass ihre Inhaltsstoffe, auch Scharfstoffe genannt, bei leichten Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit und Erbrechen helfen. Bekannt ist auch eine Wirkung auf Rhinoviren, also Schnupfenviren. Doch vor allem Menschen mit einem empfindlichen Magen können auf die Scharfstoffe mit leichten Magenschmerzen, Blähungen oder Unwohlsein reagieren. Dann entweder ganz auf Ingwer verzichten oder den Ingwertee schwächer dosieren, also mehr Wasser auf weniger Wurzelstücke. Bei Schwangeren kann Ingwer auch Sodbrennen oder Kopfschmerzen auslösen. Sie sollten daher vor dem Verzehr Rücksprache mit ihrem Arzt halten.

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Weitere Ratgeberthemen finden Sie unter www.ergo.com/ratgeber Weitere Informationen zur Krankenversicherung finden Sie unter www.dkv.de

Über die DKV
Die DKV ist seit über 90 Jahren mit bedarfsgerechten und innovativen Produkten ein Vorreiter der Branche. Der Spezialist für Gesundheit bietet privat und gesetzlich Versicherten umfassenden Kranken- und Pflegeversicherungsschutz sowie Gesundheitsservices, und organisiert eine hochwertige medizinische Versorgung. 2018 erzielte die Gesellschaft Beitragseinnahmen in Höhe von 4,87 Mrd. Euro.
Die DKV ist der Spezialist für Krankenversicherung der ERGO und gehört damit zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger.
Mehr unter www.dkv.com

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Diabetes Typ 2

Die Stärkung gesunder Darmbakterien ist wichtig

Ernährungswissenschaftlerin Alexandra Renkawitz und Internistin Dr. Ulrike Keim zeigen in dem TRIAS Ratgeber „Diabetes besiegen mit einem gesunden Darm“, wie Typ-2-Diabetiker gute Darmbakterien stärken und ihren Stoffwechsel so ins Gleichgewicht bringen.

Alexandra Renkawitz, Ulrike Keim, Diabetes besiegen mit einem gesunden Darm. Wie Sie Ihre guten Darmbakterien stärken und wieder gesund werden. TRIAS Verlag, Stuttgart. 2020, Buch EUR [D] 17,99 EUR [A] 18,50, EPUB EUR [D] 13,99 EUR [A] 13,99, ISBN Buch: 9783432110547, ISBN EPUB: 9783432110554

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Studien haben gezeigt, dass sich im Darm von Typ-2-Diabetiker häufig Bakterien finden, die der Gesundheit nicht guttun und Übergewicht fördern. Die beiden Autorinnen sind überzeugt: Die Mikrobiota, also die Zusammensetzung unserer Darmbakterien, ist entscheidend für Vorbeugung und Krankheitsverlauf der Zuckerkrankheit. Sie zeigen, wie man den Darm ins Gleichgewicht bringt: Kleine Veränderungen in Lebensweise und Ernährung sowie verschiede prä- und probiotische Helfer fördern und hegen die „guten“ Darmbakterien im Körper.

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Bettina Ziegler, Thieme Communications, TRIAS Verlag in der Georg Thieme Verlag KG, ein Unternehmen der Thieme Gruppe

Rüdigerstraße 14, 70469 Stuttgart, Fon: +49 (0)711 8931-319, Fax: +49 (0)711/8931-167, Bettina.ziegler@thieme.de, www.thieme.de | www.facebook.de/georgthiemeverlag | www.twitter.com/ThiemeMed

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Essverhalten gestern und heute

Welche Unterschiede gibt es?

Überall auf der Welt ist die Ernährung im Wandel. Frühere Essgewohnheiten werden durch neue Verhaltensweisen ersetzt und um Lebensmittel anderer Kulturen erweitert. Aber was unterscheidet Essen gestern und heute?

Mit dieser vielschichtigen Frage haben sich Wissenschaftler der Universität Konstanz in einer länderübergreifenden Studie beschäftigt. Dazu werteten sie Veröffentlichungen bis in die 1970er Jahre aus. Zudem haben Arbeitsgruppen aus zehn Ländern über 100 Facetten zu Aspekten von „traditionellem“ und „modernem“ Essverhalten zusammengetragen. Neben Deutschland und Frankreich waren auch die USA, Mexiko, Brasilien, Türkei, Ghana, Indien, China und Japan beteiligt.

Im Allgemeinen werden heutzutage weniger pflanzenbasierte und ballaststoffreiche Lebensmittel wie Getreide, Obst und Gemüse, aber mehr tierische Produkte, Fett, Öl und Zucker verzehrt. Bei einer „traditionellen“ Ernährung kommen bevorzugt frische, unverarbeitete Lebensmittel auf den Tisch, deren Zubereitung häufig mehr Zeit in Anspruch nimmt. Bei einer „modernen“ Art der Ernährung muss es schnell gehen. In der Küche werden auch verarbeitete Produkte genutzt, um den Alltag zu erleichtern. Allerdings liegen die Unterschiede zwischen Essen „gestern und heute“ nicht nur in der Zusammensetzung der Gerichte, sondern auch in der Art der Nahrungsaufnahme. Traditionell nehmen die Menschen ihre Mahlzeiten zu festen Zeiten im Kreis der Familie ein. Dafür lassen sie sich Zeit. Heute ist der Alltag hektischer. Es gibt mehr Zwischenmahlzeiten, die auch außer Haus oder allein gegessen werden. Dabei lassen sich viele vom Fernseher oder Handy ablenken, ist im Fachjournal „BMC Public Health“ zu lesen.

Tipp: Gesund essen und dabei das Gewicht kontrollieren…>>>hier klicken    Anzeige

„Modernes Essverhalten ist sehr vielfältig, man kann nicht pauschal sagen, dass es schlecht ist“, erklärt Gesundheitspsychologin Gudrun Sproesser. Was „traditionell“ oder „modern“ ist, hängt darüber hinaus von Zeit, Ort, Kultur und Gesellschaft ab. So ist zum Beispiel Sushi in Japan ein Teil des traditionellen Essens, während die Fischhäppchen in Deutschland modern sind. Gleichzeitig gibt es einen Trend zurück zu traditionellem Essen. So werden immer häufiger regionale und saisonale Lebensmittel bevorzugt, Plastikverpackungen vermieden und Abfall eingespart.

In Zukunft soll der Wandel von einer traditionellen zur modernen Ernährung weiter erforscht werden, um die Konsequenzen und Hintergründe besser zu verstehen. Es wäre beispielswiese interessant, das Essverhalten in weiteren Länder unter die Lupe zu nehmen und Menschen verschiedener Kulturen zu ihrer Ernährung zu befragen. In einem weiteren Schritt sollen die Zusammenhänge zwischen den einzelnen Facetten des Essverhaltens und Gesundheitsaspekten beleuchtet werden.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

www.uni-konstanz.de

https://doi.org/10.1186/s12889-019-7844-4

https://www.bzfe.de/inhalt/familienmahlzeiten-33935.html

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Geringere Umweltbelastungen reduzieren Erkrankungen

Studie liefert Nachweis zum Rückgang von Erkrankungen der Atemwege und des Herz-Kreislauf-Systems

Wird die Belastung von Feinstaub und Stickstoffdioxid reduziert, gehen Erkrankungen der Atemwege und des Herz-Kreislauf-Systems zurück. Dies ergab eine Studie des IZA – Institut zur Zukunft der Arbeit. Dazu wurden die Krankenhausdaten im Hinblick auf die Umweltzonen in den deutschen Städten für den Zeitraum von 2006 bis 2016 ausgewertet. (Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)). Die Studie bestätigt, wie effektiv es ist, Umweltbelastungen zu reduzieren, um die Gesundheit zu schützen.

Frühere Studien zeigten Gefährlichkeit von Luftverschmutzung

Wie gefährlich die Luftverschmutzung, beispielsweise mit Feinstaub, ist, ergaben frühere Untersuchungen. Wie die Redaktion berichtete, gehen die Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Chemie von einer deutlich höheren Sterblichkeitsrate durch die Luftverschmutzung aus. So würde sich die Lebenserwartung der Europäer um zwei Jahre verkürzen (zum früheren Bericht der Redaktion: Luftverschmutzung – Gefahr größer als bisher angenommen).

Thema Luftverschmutzung ist ganzheitlich relevant

Die Botschaft ist klar: die Bemühungen um eine Reduktion der Schadstoffbelastungen in der Umwelt müssen weiter verstärkt werden. Für Ganzheitsmediziner reicht dies in vielen Fällen nicht aus. Beispielsweise weisen Bioresonanz-Therapeuten darauf hin, dass es darauf ankomme, wie jeder einzelne Mensch damit zurechtkommt und etwaige Schadstoffbelastungen auch wieder los wird. Es sei wichtig, den Organismus bei seiner Selbstregulation zu unterstützen, um mit den Folgen von Umweltbelastungen besser fertig zu werden. Bioresonanz-Therapeuten nehmen den gesamten Organismus unter die Lupe und versuchen, mit Hilfe von Frequenzen das energetische Gleichgewicht zu fördern.

Wichtiger Hinweis: Die Bioresonanz gehört in den Bereich der Erfahrungsmedizin. Die klassische Schulmedizin hat die Wirkung bioenergetischer Schwingungen weder akzeptiert noch anerkannt.

Die Redaktion von www.bioresonanz-zukunft.de veröffentlicht regelmäßig aktuelle Informationen über die Bioresonanz. Von den Hintergründen bis hin zu den Anwendungsmöglichkeiten, mit zahlreichen Erfahrungsberichten direkt aus den anwendenden Praxen. Aber auch zu den Fortschritten in der Wissenschaft.

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