Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Glücklich und gesund

Neue Ernährungsratgeber bei Südwest

Es gibt kein Rezept für Glück? Von wegen – Im neusten Buch des erfolgreichen schwedischen Autorenduos Niklas Ekstedt und Henrik Ennart „Noch mehr Happy Food“ enthält mehr als 50 glücklich machende Rezepte.

Der Sternekoch Niklas Ekstedt und der prämierte Journalist Henrik Ennart präsentieren in 14 Kapiteln die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse rund um den Zusammenhang von Ernährung, Darmgesundheit und Glück.

Anders als in ihrem ersten Buch konzentrieren sie sich dabei im Hauptteil vor allem auf die sozialen Aspekte des Essens – im Lauf der Menschheitsgeschichte, in unserer heutigen Gesellschaft sowie innerhalb einer Familie. Es geht um Anbau, Ernte und Verarbeitung unserer Nahrung und die Einflüsse auf Qualität und Stellenwert einer Mahlzeit durch unsere veränderten Lebensumstände und Gewohnheiten. Das Ergebnis ist eine perfekte Mischung aus fundierter Information und kulinarischer Inspiration und die klare Erkenntnis: Je bunter, desto besser!

Das Buch:

Südwest, 978-3-517-09869-2

22,00 € (D), 22,70 € (A), CHF 30,90*, HC, Pappband, 256 Seiten

Hier das Buch auf Amazon ansehen: Noch mehr Happy Food: Glückliche Menschen essen bunt – Mit 50 neuen Rezepten

Die Autoren:

Henrik Ennart ist ein mehrfach ausgezeichneter Wissenschaftsjournalist und Autor aus Schweden. Seit 15 Jahren recherchiert und berichtet er über den Zusammenhang zwischen Ernährung und Gesundheit für das Svenska Dagbladet, Schwedens größte Zeitung.

Niklas Ekstedt ist ein aus dem Fernsehen bekannter schwedischer Sternekoch, Restaurantbesitzer und Autor. Seine intensive Auseinandersetzung mit den Ursprüngen unserer Ernährung sowie sein Fachwissen über Nährstoffe und Lebensmittel ermöglicht ihm, wissenschaftliche Erkenntnisse in köstliche Rezepte für den Alltag umzuwandeln.

Pressekontakt:

Christiane Kochseder, Presseabteilung, Südwest / Bassermann / Irisiana

Verlagsgruppe Random House GmbH | Neumarkter Straße 28| 81673 München, Phone +49 (0) 89/ 4136-3934| Fax +49 (0) 89/ 4136-3507, christiane.kochseder@randomhouse.de

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Eine Gefahr für das Immunsystem

Warum manche Schwäche gesund sein kann

In der feuchten und kalten Jahreszeit ist ein starkes Immunsystem überlebenswichtig. Zur Gefahr kann es werden, wenn die Abwehrkräfte erschöpfen.

Neue wissenschaftliche Erkenntnisse, warum das Immunsystem erschöpfen kann

Husten, Schnupfen, Heiserkeit gehören zu unserem winterlichen Alltag. Vor allem in der Hochsaison von Erkältungen im Januar und Februar eines Jahres bleibt kaum jemand verschont. Wie gut, wenn wir dann ein leistungsfähiges Immunsystem haben. Nicht nur, um eine gesunde reinigende Erkältung durchzumachen, wie es Naturmediziner interpretieren, sondern damit wir diese Phase schadlos überstehen. Jedoch können die Immunzellen erschöpfen, haben Wissenschaftler herausgefunden. Das sei immer dann der Fall, wenn es dem Immunsystem nicht gelingt, das Gleichgewicht im Milieu aufrecht zu erhalten. Und dann ist dies sogar noch eine positive Reaktion. Ansonsten würde eine zu starke Immunantwort die Zellen zu stark belasten (Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)). Eine Schwäche kann also auch schützen.

Der richtige Blick auf das Immunsystem

Es gibt zahlreiche Gründe, warum das Immunsystem schwach werden kann. Bei vielen Menschen liegt bereits eine Veranlagung dazu vor, erläutert der Gesundheitsexperte Michael Petersen. Das mag erklären, warum bestimmte Menschentypen in manchen Jahreszeiten gehäuft mit entsprechenden Beschwerdebildern aufwarten. Hinzu kommen Einflüsse von außen, wie eine ungünstige Lebens- und Ernährungsweise, aber auch durch schädliche Stoffe, wie sie heute als Umweltbelastungen allgegenwärtig sind. Das Verständnis aus der Ganzheitsmedizin: Kommen diese Faktoren zusammen, geraten die Selbstregulationskräfte unseres Organismus bei dementsprechend disponierten Menschen aus dem Gleichgewicht. Mit der Folge, dass das Immunsystem erschöpft. Die gute Nachricht: es gibt Lösungen, um die Abwehrkräfte unseres Immunsystems zu unterstützen. Voraussetzung ist, dass wir den Hinweisen ganzheitlich nachgehen und Störungen regulieren, so der Experte.

Der Trick mit dem ImmunsystemDer Gesundheitsexperte Michael Petersen stellt solche Gründe und deren Lösungsmöglichkeiten aus ganzheitlicher Sicht in seinem Buch “Der Trick mit dem Immunsystem” ausführlich vor (Info-Seite zum Buch: Für stärkere Abwehrkräfte: Der Trick mit dem Immunsystem).

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Was Hänschen nicht lernt…

US-Studie zu Hunger nach Süßem bei Kleinkindern

Die alte Weisheit „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr“ kann man einer neuen US-Studie zufolge auch getrost umdrehen, wenn es um den Genuss von Zucker in Nahrungsmitteln geht: „Was Hänschen schon früh lernt – das verlernt er nicht mehr“.

Untersuchungen des „National Centers for Health Statsitics“ in Hyattsville/USA haben gezeigt, dass fast ein Drittel amerikanischer Babys und 98 Prozent der Kleinkinder zugesetzten Zucker in ihrer täglichen Nahrung zu sich nehmen – vor allem über Joghurts und Fruchtdrinks. Ein ernstzunehmendes Problem in diesem Zusammenhang sei die frühe Entwicklung von Ernährungsgewohnheiten, verbunden mit gesundheitlichen Problemen, die frühere Studien bereits belegt hatten. Demnach ist es doppelt so wahrscheinlich, dass Sechsjährige zuckerhaltige Getränke konsumieren, wenn sie diese schon im dem ersten Lebensjahr bekommen hatten.

Auch wurde in früheren Untersuchungen der Zusammenhang zwischen Zuckeraufnahme und Karies, Asthma, Übergewicht, Bluthochdruck und veränderten Fettsäurezusammensetzungen bei Kindern bestätigt. US-Gesundheitsorganisationen empfehlen die Begrenzung der täglichen Zuckeraufnahme auf 9 Teelöffel für Männer und 6 Teelöffel für Frauen und Mädchen über 2 Jahre. Die Realität ist jedoch anders: schon Babys (6 bis 11 Monate) verzehren der Studie zufolge schon einen ganzen Teelöffel Zucker pro Tag, Kleinkinder (12-23 Monate) bereits die tolerierbare Menge einer erwachsenen Frau.

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Die Studie empfiehlt Eltern besonders in der Zeit der Umstellung auf feste Nahrungsmittel aufzupassen: hier manifestierten sich den Forschern zufolge spätere Ernährungsgewohnheiten bzw. -bedürfnisse. Immerhin: ab 2020 sei die Angabe des Zuckergehalts auf dem Etikett verpflichtend. Im Zweifel sei der Kinderarzt zu Rate zu ziehen, um entsprechende Empfehlungen zu geben. Muttermilch, Instantmilch, Wasser und Milch seien als Getränke empfehlenswert. Vorsicht sei dagegen geboten bei allen zuckerhaltigen Getränken, einschließlich aromatisierter Milch, kalorienarmer Milch und anderen Arten von „Kindergetränken“, die keinen ernährungsphysiologischen Zusatznutzen haben.

Friederike Heidenhof, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

https://www.eurekalert.org/pub_releases/2019-11/e-uhc111219.php

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Essen nach Regeln oder Bauchgefühl

Ernährungsempfehlungen bald überflüssig?

Keine Diäten mehr, keine Ernährungsregeln, keine Unterscheidung in gesund oder ungesund, erlaubt oder verboten: Beim sogenannten intuitiven Essen soll uns unser Körper sagen, was gut für uns ist. Das ist aber einfacher gesagt als getan, denn dazu müssen wir ihn auch hören.

Tatsächlich ist vielen Menschen diese Fähigkeit heute verloren gegangen. Sie essen nicht nach Bauchgefühl, sondern aus Gewohnheit, Geselligkeit, Frust oder Langeweile. Oder sie ignorieren den knurrenden Magen, weil sie abnehmen möchten oder gerade Intervall-Fasten angesagt ist.

Also brauchen wir doch Ernährungsempfehlungen, die uns sagen, was wir in welcher Menge essen sollen? „Die Menschen brauchen keine strikten Regeln“, sagt Dr. Margareta Büning-Fesel vom Bundeszentrum für Ernährung (BZfE). „Viele wünschen sich aber eine Orientierungshilfe und die gibt zum Beispiel die Ernährungspyramide vom BZfE“. Sie teilt Lebensmittel und Getränke nicht in gesund oder ungesund ein. Sie gibt vielmehr Anregungen, wovon wir besser mehr – zum Beispiel Gemüse und Obst – oder weniger – zum Beispiel Fleisch und Wurst – essen sollten. Und zwar nicht nur mit Blick auf unsere eigene Gesundheit, sondern auch mit Blick auf die Gesundheit unseres Planeten.

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Gleichzeitig ist es natürlich überaus sinnvoll, vor, während und nach dem Essen in sich hineinzuhorchen: Habe ich Hunger oder Appetit? Wann fühlt sich mein Magen angenehm satt an? Habe ich wirklich Lust auf den Schokoriegel oder bin ich nur zu faul, stattdessen die Orange zu schälen?

Achtsamkeit heißt der Schlüssel zur Beantwortung dieser und anderer Fragen. Sie ist die Technik hinter intuitivem Essen, mit der wir lernen können, unser Bauchgefühl (wieder) zu spüren und von anderen Emotionen zu unterscheiden. Keine leichte Übung, die viel Disziplin und Ausdauer erfordert. Und die sich nicht in jeder Situation realisieren lässt.

Den Beitrag finden Sie hier: https://www.bzfe.de/inhalt/intuitiv-essen-oder-nach-ernaehrungsregeln-34862.html

Gabriela Freitag-Ziegler, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

https://www.bzfe.de/inhalt/tabuwoerter-in-der-ernaehrungsbildung-32623.html

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Mehr Mut

Wie man mit Ängsten wächst und Selbstvertrauen gewinnt

Angstgefühle gehören zum Leben dazu. Häufig bremsen sie einen aus, aber man kann an ihnen auch wachsen. Wie man mit Ängsten umgeht und mehr Selbstvertrauen gewinnt, zeigt der neue Ratgeber „Mehr Mut“ von Caroline Foran aus dem TRIAS Verlag.

Caroline Foran: Mehr Mut. Wie Sie an Ihren Ängsten wachsen und mehr Selbstvertrauen gewinnen, TRIAS Verlag, Stuttgart. 2019, EPUB EUR [D] 11,99 EUR [A] 11,99, Buch EUR [D] 16,99 EUR [A] 17,50, Buch ISBN: 9783432109343, EPUB ISBN: 9783432109350, Das Buch auf Amazon ansehen: Mehr Mut: Wie Sie an Ihren Ängsten wachsen und mehr Selbstvertrauen gewinnen

„Es geht darum, wie man sich trotz seiner Angst in die Welt hinaustraut, um seine Ziele zu erreichen. Ich hoffe, dass Ihnen dieses Buch dabei helfen wird, Ihre Komfortzone zu verlassen“, erklärt Foran, die selbst lange unter Angst und Panikattacken litt. Sie vermittelt Techniken, Tipps und Strategien, wie man seine subjektiven Ängste ausschaltet und mehr Selbstvertrauen gewinnt. Beim „Angst-Hacking“ malt man sich beispielsweise das schlimmste anzunehmende Ergebnis aus und bereitet sich auf alle negativen Eventualitäten vor. Mit Hilfe der Strategie „Stoizismus ist geil“ lernt man zu akzeptieren, worauf man keinen Einfluss hat, und kann seine Energie in andere Dinge stecken.

Forans Strategien helfen dabei, Mut für neue Herausforderungen zu fassen und mentale Blockaden zu eliminieren. Den richtigen Umgang mit Angst münzt sie in Selbstvertrauen um: „Angst verhindert weder Mut noch Selbstvertrauen. Ganz im Gegenteil. Die Frage lautet: Lassen Sie sich von Ihrer Angst lähmen oder lernen Sie, damit umzugehen, was wiederum ihr Selbstvertrauen immens stärkt“, erklärt Foran.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Pressekontakt:

Bettina Ziegler, Thieme Communications, TRIAS Verlag in der Georg Thieme Verlag KG, ein Unternehmen der Thieme Gruppe, Rüdigerstraße 14, 70469 Stuttgart, Fon: +49 (0)711 8931-319, Fax: +49 (0)711/8931-167, Bettina.ziegler@thieme.de, www.thieme.de | www.facebook.de/georgthiemeverlag | www.twitter.com/ThiemeMed

Rückenschmerzen Geheimnisse

Rückenschmerzen und ihre wahren Geheimnisse

Hintergründe und Lösungsansätze bei Rückenschmerzen, erläutert von der Bioresonanz-Redaktion

Von Verspannungen im Nacken über Verrenkungen bis hin zu Schmerzen im Kreuz reicht das Spektrum der Volkskrankheit Rückenschmerzen. Die Bioresonanz-Redaktion ist den Ursachen nachgegangen.

Laut Statista gehören die Rückenschmerzen zu den häufigsten Anlässen für eine Arbeitsunfähigkeit. Jeden dritten Erwachsene in Deutschland trifft es, Männer häufiger als Frauen (Quelle: Statista).

Die Ursachen der Rückenschmerzen

In der Regel wird unsere heutige Lebensweise verantwortlich gemacht. Wenig Bewegung bei gleichzeitig sitzender Tätigkeit vor dem Computer führen bei vielen Menschen zu Verspannungen und Rückenschmerzen. Ganzheitsmediziner befürchten gar, dass die Belastungen mit Elektrosmog aus den elektronischen Medien einen maßgeblichen Beitrag leisten. So haben Physiotherapeuten und Fitness-Einrichtungen Dauerkonjunktur. Die häufigste Empfehlung ist es, für genügend Bewegung zu sorgen.

Rückenschmerzen und BioresonanzLesetipp: Dieser Report will bei Rückenschmerzen helfen, eine Lösung zu finden.

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Die Ursachensuche bei Rückenschmerzen muss tiefer gehen

Für Ganzheitsmediziner ist das nur die halbe Wahrheit. Für sie sind die heutigen Lebensweisen überwiegend Auslöser und Verstärker. Die wahren Geheimnisse hinter den Rückenschmerzen würden viel tiefer liegen. Sie haben Erfahrungen darin gesammelt, dass es zwischen den Rückenschmerzen und Störungen innerhalb des Organismus einen Zusammenhang gibt. So verwundert es nicht, dass Frauen mit Unterleibsproblemen häufig Schmerzen in der Lendenwirbelsäule haben. Dasselbe gilt für Männer im Hinblick auf die Prostata. Dementsprechend gibt es zahlreiche ursächliche Zusammenhänge für Rückenbeschwerden, wie beispielsweise bei Nackenschmerzen beim HWS-Syndrom. Sie werden mit Störungen im Brustraum und Oberbauch in Zusammenhang gebracht. Oft sind die Rückenschmerzen der Anfang eines langen Leidensweges. Nach den Erfahrungen der Ganzheitsmediziner machen sich Rückenschmerzen lange vor einer Erkrankung bemerkbar, wenn der Organismus auf dem Weg zur Krankheit ist. Mit der Energiemedizin, hier mit der Bioresonanz, lassen sich solche Zusammenhänge verblüffend häufig nachvollziehen. Die Bioresonanz-Redaktion hat dies an einem Fallbeispiel erläutert (Beitrag: Bioresonanz-Fallbeispiel: Rückenschmerzen in der Lendenwirbelsäule).

Der Rat der Ganzheitsmediziner

Neben der Veränderung der Lebensweise, mit mehr Bewegung und gesunder Ernährung, und der klinischen Abklärung der akuten Situation, sollte eine energetische Analyse einbezogen werden. Beispielsweise hält die Bioresonanz nach Paul Schmidt themenspezifische Testprotokolle bereit, die eine Vielzahl möglicher Ursachenzusammenhänge berücksichtigen.

Wichtiger Hinweis: Die Bioresonanz gehört in den Bereich der Erfahrungsmedizin. Die klassische Schulmedizin hat die Wirkung bioenergetischer Schwingungen weder akzeptiert noch anerkannt.

Die Redaktion von www.bioresonanz-zukunft.de veröffentlicht regelmäßig aktuelle Informationen über die Bioresonanz. Von den Hintergründen bis hin zu den Anwendungsmöglichkeiten, mit zahlreichen Erfahrungsberichten direkt aus den anwendenden Praxen. Aber auch zu den Fortschritten in der Wissenschaft.

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Adipositas – nicht heilbar, aber behandelbar

Diäten wenig erfolgreich

Von Adipositas (lateinisch adeps = das Fett) spricht die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ab einem Body-Mass-Index (BMI) von 30. Gemäß der WHO-Klassifikation gilt ein BMI-Wert von 25 bis 30 als Übergewicht. Demzufolge ist über die Hälfte aller Erwachsenen in Deutschland übergewichtig: Laut Statistischem Bundesamt hatten im Jahr 2017 hierzulande 53 Prozent der Menschen im Alter von über 18 Jahren einen Body-Mass-Index von mindestens 25. Nach einer Studie des Robert-Koch-Instituts (RKI, 2018) sind 15,4 Prozent der Mädchen und Jungen im Alter zwischen drei und 17 Jahren übergewichtig. Fast sechs Prozent davon haben Adipositas.

Auch wenn der BMI nur ein Richtwert ist, so sehen die Leitlinien der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) e.V. ab einem BMI von 30 und darüber eine Adipositas-Behandlung für angebracht. Beträgt der BMI 25 bis 30 sollte ebenfalls eine Behandlung erfolgen, bei gleichzeitigem Vorliegen von

  • einer übergewichtsbedingen Gesundheitsstörung (zum Beispiel Bluthochdruck, Diabetes Typ 2),
  • einer vermehrten Ansammlung von Fett in der Gürtelregion (abdominale Adipositas),
  • Erkrankungen, die durch Übergewicht verschlimmert werden (zum Beispiel Gelenk- und Rückenleiden oder
  • einem hohen psychosozialen Leidensdruck.

Was sind die gesundheitlichen Folgen? Welche Rolle spielt das Mikrobiom und welche Behandlungsoptionen stehen zur Verfügung? – Das sind nur einige von vielen Fragen und Themen, die kürzlich auf den „Forschungstagen Bariatrie und Adipositas“ am Universitätsklinikum Leipzig diskutiert wurden.

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Adipositas wird mit einer Vielzahl von Folgeerkrankungen in Verbindung gebracht: Insulinresistenz, Diabetes mellitus Typ 2, Nierenkomplikationen, erhöhte Blutfettwerte, Leberverfettung, Bluthochdruck, ferner Auswirkungen auf die Lungenfunktion, auf Herz und Gefäße sowie auf das Hirn (Gedächtnisleistung, Verminderung der grauen Substanz) und die Psyche (erhöhtes Depressionsrisiko), um nur einige zu nennen.

Wie entsteht Übergewicht und Adipositas? Gewiss ist es vordergründig eine Frage der Energiebilanz: wer mehr isst, als sein Körper verbraucht, nimmt zu. Die spannende Frage ist, warum isst die betreffende Person zu viel? Hier lediglich Willensschwäche zu unterstellen, ist zu kurz gegriffen. Es kann ein ganzes Ursachenbündel in Frage kommen. Genetische Disposition, pharmakologische Ursachen, Veränderungen im neuronalen Belohnungsnetzwerk. Hier hat der Botenstoff Dopamin eine entscheidende Funktion bei der Assoziation zwischen Reiz und Belohnung. In jüngster Zeit ist auch die Rolle des Mikrobioms (älterer Begriff = Darmflora) stärker in den Fokus der Wissenschaft getreten. Deren Zusammensetzung wird von vielen Faktoren beeinflusst, Alter, Ernährung, Gewicht, Medikamente, Immunsystem u.v.a. Das Mikrobiom hat Einfluss auf Gesundheit und Krankheit des Menschen. Da liegt der Gedanke eines Fäkalen Mikrobiom Transfers (FMT) nahe: die Übertragung von Stuhl von gesunden Spendern an Empfänger zu therapeutischen Zwecken. FMT ist bei Adipositas denkbar und vielleicht auch erfolgreich. Aber es gibt zurzeit noch zu viele Unbekannte in dieser Gleichung, sodass sie aktuell nicht als eine Therapieoption angesehen wird, resümiert Doktor Jürgen Feisthammel, Gastroenterologe am Universitätsklinikum Leipzig.

Zum Basisprogramm einer jeden Adipositas-Behandlung gehören:

  • Ernährungstherapie – Nahrungsumstellung, Kalorienreduktion,
  • Bewegungstherapie – Steigerung der körperlichen Aktivitäten,
  • Verhaltenstherapie – Änderung des Verhaltens, „lifestyle“.

Leider haben Ernährungstherapien nur eine sehr geringe Erfolgsquote, so Professor Martina de Zwaan, von der Medizinischen Hochschule Hannover. Zum einen ist der Gewichtsverlust gering und zum anderen kann das Gewicht nicht gehalten werden: Sobald eine hypokalorische Diät gelockert wird, steigt das Gewicht wieder an; oft über das Ausgangsgewicht (Jojo-Effekt). Die Energiezufuhr müsste dauerhaft reduziert und mit abnehmendem Gewicht immer stärker reduziert werden. Wichtig ist hierbei, die eigenen Ziele nicht zu hoch zu stecken. Bei einem BMI von 25 bis 35 sollte eine Gewichtsreduktion von 5 Prozent angestrebt werden, bei einem BMI von über 35 sollten es 10 Prozent sein, so de Zwaan. Und weiter: „Um das Gewicht langfristig zu stabilisieren, bedarf es einer andauernden kognitiven Kontrolle der Nahrungsaufnahme. Eine adipogene Umwelt und die Biologie sind dabei mächtige Widersacher.“ Der Lohn: selbst eine moderate Gewichtsreduktion verbessert eigentlich alle Werte, metabolisch, hormonell und neuronal.

„Adipositas ist nicht heilbar – aber behandelbar“, so Professor Arne Dietrich, Leiter des Bereichs Adipositas- und metabolische Chirurgie am Universitätsklinikum Leipzig. Während konservative Therapien und auch pharmakologische Therapien oft nicht den erwünschten Gewichtsverlust bringen, zeigen operative Behandlungen nachhaltige Erfolge. Ab einem BMI von 40 und darüber, ohne Begleiterkrankungen und Kontraindikationen und nach Erschöpfung konservativer Therapien sowie nach umfassender Aufklärung über eine adipositaschirurgische Operation ist diese, gemäß der oben genannten Leitlinie, angezeigt. Das gleiche gilt für Patienten mit einem BMI von 35 und darüber, wenn Adipositas assoziierte Begleiterkrankungen vorhanden sind.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten der chirurgischen Therapie. Bei einigen wird der Magen verkleinert oder es werden „Umgehungsstraßen“ (Bypässe) angelegt. Je nach Verfahren wird erreicht, dass nicht mehr so viel Nahrung aufgenommen werden kann, dass sich das Sättigungsgefühl eher einstellt oder dass die Nahrung nicht mehr vollständig vom Körper verwertet werden kann. Auf diese Weise verlieren Operierte 60 bis 80 Prozent ihres Übergewichts. Allerdings – und darüber muss man sich im Klaren sein – bedeutet dies, dass eine lebenslange prophylaktische Supplementation mit Vitaminen und Mineralstoffen notwendig ist, weil diese nicht mehr in ausreichendem Maße resorbiert werden können. Zur Stabilisierung des Gewichtsverlustes sollten ferner Diätvorgaben eingehalten sowie eine entsprechende körperliche Aktivität angestrebt werden.

Rüdiger Lobitz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

https://www.adipositas-gesellschaft.de/index.php?id=9

https://de.wikipedia.org/wiki/Bariatrie

https://www.bzfe.de/inhalt/bmi-rechner-5423.php

https://www.in-form.de/

http://www.bzfe.de/inhalt/trainermanual-adipositas

Trainermanual Adipositasschulung für Kinder und Jugendliche – Grundlagen
Broschüre, A4, Bestell-Nr. 1657, Preis: 12,00 Euro

Besser essen. Mehr bewegen. Prävention von Übergewicht bei Kindern – Hilfestellung für Planende und Entscheidungsträger – das bringt Maßnahmen voran
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Grünkohl – vielseitiges, heimisches Superfood

Schon länger wird das klassische Wintergemüse als modernes “Superfood” gehandelt

Die Grünkohl-Saison hat begonnen. Schon länger wird das klassische Wintergemüse als modernes “Superfood” gehandelt. Völlig zu Recht, denn es hat wertvolle Inhaltsstoffe, stammt aus heimischem Freilandanbau und lässt sich vielfältig zubereiten. Die VERBRAUCHER INITIATIVE rät, das Potential von Grünkohl und anderen Kohlsorten für die saisonale und regionale Küche zu nutzen.

Grünkohl ist reich an Vitaminen wie Beta-Carotin (Provitamin A), einigen B-Vitaminen, Folsäure und Vitamin C. Bei den Mineralstoffen fallen die Gehalte an Kalzium und Eisen ins Auge. Hinzu kommen sekundäre Pflanzenstoffe wie Glucosinolate, die maßgeblich zum “Superfood”-Status beitragen. Die auch als Senfölglykoside bezeichneten Verbindungen sind für den charakteristischen, scharf-würzigen Geschmack von Kohlgemüse, Senf und anderen Gemüsesorten wie Rettich oder Radieschen verantwortlich. Ihnen werden zellschützende, antibiotische und immunstärkende Wirkungen zugeschrieben.

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Traditionell wird Grünkohl als Schmorgericht mit Mettwurst, Kasseler oder Speck zubereitet. Ebenfalls geschmort ist er eine beliebte Beilage zum Gänse- oder Entenbraten. Aber der Kohl vom heimischen Feld kann noch mehr. Er eignet sich bestens für Aufläufe, Suppen, Nudel- und Fischgerichte. Und er harmoniert mit vielen Gewürzen und Zutaten. Es lohnt sich, die krausen Blätter beispielsweise mediterran mit Olivenöl, Knoblauch und Thymian, exotisch mit Ingwer, Chilis und Sojasoße oder orientalisch mit Kreuzkümmel, Koriander und Minze zu probieren. Um die Vitamine zu schonen, ist Dünsten in Öl oder Wasser und Garen im Dampf für etwa 10 bis 15 Minuten empfehlenswert. Rohkost-Fans kommen mit einem Grünkohl-Salat oder einem Grünkohl-Smoothie auf ihre Kosten.

Frisch gekaufter Grünkohl sollte innerhalb weniger Tage verbraucht werden. Bis dahin ist er im Gemüsefach des Kühlschranks gut aufgehoben. Für die Zubereitung werden die Stiele entfernt, die Blätter von den Blattrippen gezupft und gründlich gewaschen. Den Kohl kurz in Salzwasser zu blanchieren, verbessert die Bekömmlichkeit und kann den Nitratgehalt vermindern. Anschließend kann er zerkleinert und weiter verarbeitet werden.

Grünkohl ist ebenso wie Rot- und Weißkohl, Wirsing- und Rosenkohl aus deutschem Anbau dem vermeintlichen Superfood aus fernen Ländern vorzuziehen. Ihre Gehalte an gesundheitsfördernden Inhaltsstoffen können problemlos mit den Produkten aus Übersee mithalten. Mehr Informationen dazu bietet das Themenheft “Superfood” der VERBRAUCHER INITIATIVE. Die 16-seitige Broschüre kann für 2,00 Euro (zzgl. Versand) unter www.verbraucher.com bestellt oder heruntergeladen werden.

Die VERBRAUCHER INITIATIVE e.V. ist der 1985 gegründete Bundesverband kritischer Verbraucherinnen und Verbraucher. Schwerpunkt ist die ökologische, gesundheitliche und soziale Verbraucherarbeit.

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ZELLPOWER

Mehr Lebensenergie durch die richtige Ernährung – wie Frauen ihre Zellen stärken können und dadurch sich selbst

Jede Frau braucht Energie – sei es für den morgendlichen Start in den Tag, das anstehende Meeting oder das Spielen mit den Kindern. Leider fehlt oft genau diese dringend benötigte Energie und frau fühlt sich schlapp. Marjolein Dubbers, eine der führenden Expertinnen für Frauengesundheit, liefert ein Konzept, wie der eigene Energiespeicher wieder aufgefüllt werden kann und Frau dadurch zugleich mehr Lebensfreude erhält.

In ihrem neuen Sachbuch „Zellpower“ zeigt die Ernährungsexpertin, wie man durch die Stärkung der Zellen mehr Energie gewinnen kann. Dabei spielen vor allem die Mitochondrien als Zellkraftwerke eine besondere Rolle, denn sie liefern die benötige Energie an die Zellen.  Dubbers betont, dass die Ernährung der Schlüssel für leistungsfähige Mitochondrien ist. Ihre Ziele sind: Müdigkeit bekämpfen, Gewicht reduzieren und Krankheit vorbeugen.

Sie erläutert wissenschaftlich fundiert und zugleich unterhaltsam das Wichtigste über eine gesunde Ernährung zur Frauengesundheit im Allgemeinen und liefert spezifische Informationen zu einzelnen Nahrungsbestandteilen wie Fetten, Kohlenhydraten etc. an. Für die praktische Anwendung sorgt Dubbers mit abwechslungsreichen Rezepten, die gebündelt am Ende gesammelt sind.

Das Buch:

Zellpower, Marjolein Dubbers

Heyne 978-3-453-20732-5

20,00 € (D), 20,60 € (A), CHF 28,90*

PB, Klappenbrosch., 288 Seiten

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Die Autorin

Marjolein Dubbers zog nach Jahrzehnten als Führungskraft wegen enormer gesundheitlicher Probleme die Notbremse. Sie ließ sich zum Ernährungscoach ausbilden und entwickelte die »Akademie für energiegeladene Frauen« (Energieke Vrouwen Academie) rund ums Thema Hormone und Frauengesundheit. Inzwischen hat sie mit ihrem Programm bereits Tausende Frauen dazu inspiriert, ihre Lebens- und Ernährungsgewohnheiten zu verändern.

Pressekontakt:

Alexandra Kovanetz, Pressereferentin Heyne Verlag / Ludwig Verlag

Heyne Verlag, Verlagsgruppe Random House GmbH |Neumarkter Str. 28 | 81673 München, Tel. +49 (0) 89-41 36-31 34 | Fax +49 (0) 89-41 36-35 07, alexandra.kovanetz@randomhouse.de | www.heyne-verlag.de

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Bewegungsförderung ist auch im Winter möglich

Outdoor-Aktivitäten als Gesundheitsvorsorge für Kinder

Ein Alltag mit viel Bewegung ist die beste Voraussetzung, um sich vor überzähligen Pfunden und den daraus resultierenden gesundheitlichen Folgen zu schützen. Das gilt auch und gerade für Kinder, denn Übergewicht in jungen Jahren bildet nicht selten den Ausgangspunkt für lebenslange Probleme. Angesichts der massiv gestiegenen Nutzung digitaler Medien, die bei immer mehr Kindern das Spielen und Toben im Freien verdrängen, wächst auch die Verantwortung der Eltern.

Sie sollten stets für einen bewegungsfreudigen Familienalltag sorgen und dabei möglichst mit gutem Beispiel vorangehen. Auch in der kälteren Jahreszeit gibt es keinen Grund, diese Aktivitäten zu reduzieren. Übungen, mit denen Beweglichkeit, Kraft und Koordination von Kindern und Jugendlichen gestärkt werden, lassen sich auch in der Wohnung durchführen. Praktische Anregungen dafür finden sich beispielsweise bei der Plattform Ernährung und Bewegung e. V. (peb). Deren Internetportal gibt Eltern zahlreiche Tipps für einen gesundheitsförderlichen Lebensstil ( www.pebonline.de).

Grundsätzlich gilt aber auch: Niedrige Temperaturen und eine ungemütliche Wetterlage müssen überhaupt kein Hindernis für Outdoor-Aktivitäten sein. Im Gegenteil: Sind Smartphone und PC erst einmal ausgeschaltet, können Kinder mit angemessener Bekleidung sich auch wieder für das Toben im Herbstlaub bzw. für Schneeballschlachten oder Rodelvergnügen im Winter begeistern. Dann sind es oft eher die Eltern, die sich für den Schritt nach draußen ein Beispiel am Nachwuchs nehmen müssen. Gerade während der Weihnachtszeit würden ansonsten in zahlreichen Familien die hartnäckigen Stubenhocker jeden Alters wesentlich mehr Kalorien aufnehmen als verbrauchen. “So erhöht sich das Risiko für Übergewicht“, erklären die peb-Experten: “Präventiv sollten sich Kinder unabhängig von der Jahreszeit ausgewogen ernähren und sich mindestens eine Stunde am Tag bewegen, am besten an der frischen Luft.” Eine Empfehlung übrigens, deren gesundheitsfördernde Wirkung sich nicht nur auf den Gewichtsaspekt beschränkt: Wer dem schlechten Wetter trotzt und sich regelmäßig im Freien bewegt, der stärkt auch sein Immunsystem und beugt Erkältungen vor.

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