Gesundheit-NAchrichten-Pressemeldungen

Die B-E-R-G-Formel

Auf dem Gipfel der Gesundheit

Gesund und schlank, fit und aktiv, entspannt und glücklich – in der Gesundheitsbranche gibt es viele, die all das durch schnelle Diäten, Trainings und Konzepte versprechen. Wer dabei am lautesten schreit und die meiste Werbung macht, bekommt den größten Zuspruch. Doch die wenigsten dieser Programme helfen wirklich. Und seien wir mal ehrlich: Wäre nicht alle Welt längst gesund, schlank, fit, entspannt und glücklich, wenn es so einfach wäre?

Gesundheitsexperte Manuel Eckardt zieht nach 30 Jahren Berufserfahrung in seinem neuen Ratgeber „Die B-E-R-G-Formel“ das Fazit: „Wer seine Gesundheit in die eigenen Hände nimmt, dem muss klar sein, dass das mit Arbeit verbunden ist.“ Er verspricht somit keine schellen, kurzlebigen Erfolge, sondern will seinen Leserinnen und Lesern eine langfristige Lösung bieten. Anhand der vier Säulen Bewegung, Ernährung, Regeneration und Geist vermittelt er Wissen, Grundwerte und Verhaltensweisen, die zu einer ganzheitlichen Veränderung sowie nachhaltiger Gesundheit, Fitness und Wohlbefinden führen. Unterstützt wird der Ratgeber von einem Online-Angebot mit Videos und Downloads, bei dem Manuel Eckardt beratend und persönlich zur Seite steht.

Fit und vital durch Bewegung und gesunde Ernährung

Die erste Säule B-E-R-G-Formel ist die Bewegung, bestehend aus einem Kräftigungsteil und einem Ausdauerteil. Manuel Eckardt zeigt in seinem Ratgeber, was der Unterschied zwischen Muskel- und Herz-Kreislauf-Training ist, welche positiven Auswirkungen die jeweilige Trainingsform auf den Körper hat und welche Vorteile eine Kombination beider Bewegungsformen bringt. Mit der zweiten Säule seiner Formel, der Ernährung, erklärt er, wie wichtig es ist, Nahrung nicht mehr nur als Genussmittel zu betrachten, sondern als Treibstoff, Heilstoff, Nährstoff und Booster. Er erklärt, welche Nährstoffe der Körper braucht, und wie es gelingt, bewusster und gesünder zu essen.

Gesund und motiviert durch Entspannung und Wissen

Nicht nur Ernährung und Bewegung sind wichtig, um den Körper gesund und fit zu halten – auch Entspannung und Regeneration tragen ihren Teil dazu bei. Sie bilden daher die dritte Säule der B-E-R-G-Formel. Welche Rolle der Stressabbau für die Gesundheit spielt und wie man ihn mit Mentaltraining und Atmungstechniken bewusst aktivieren und nutzen kann, erklärt der Gesundheitsexperte in seinem Buch. Die vierte Säule, der Geist, zeigt schließlich, dass man nur mit dem entsprechenden Wissen selbstsicher und motiviert an die Sache herangehen und den Prozess der ganzheitlichen Gesundheit in die richtige Richtung lenken kann. An dieser Stelle zeigt Manuel Eckardt, wie man seine Motivation steigern und sich die entsprechenden Kenntnisse aneignen kann, um das Beste aus seiner persönlichen B-E-R-G-Besteigung zu machen.

Der Autor:

Manuel Eckardt ist einer der führenden Gesundheitsexperten Deutschlands. Sport und Ernährung begleiten ihn seit über 30 Jahren und er beschäftigt sich intensiv mit den Themen Gesundheit, Molekularmedizin, Sportmedizin, Fitness und Mentaltraining. Neben Meisterschaftserfolgen im Bereich Bodybuilding kann er auf eine erfolgreiche Karriere als Motivations- und Gesundheitstrainer zurückblicken. 2009 gründete er pur-life.de, das erste und größte Live-Portal für Gesundheit. Manuel Eckardt betreibt zudem ein Gesundheitszentrum und ist deutschlandweit auf Kongressen und in Firmen als Speaker unterwegs.

Hier das Buch auf Amazon ansehen: Die B-E-R-G-Formel: Bewegung, Ernährung, Regeneration, Geist. Das Manuel-Eckardt-Programm, das dein Leben verändert

Pressekontakt:

Melanie Asche, Kommunikationsmanagerin humboldt Ratgeber, Schlütersche Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG, Postanschrift: 30130 Hannover, Adresse: Hans-Böckler-Allee 7, 30173 Hannover, mailto:asche@humboldt.de, Telefon 0511 8550-2562, Telefax 0511 8550-992562, www.humboldt.de, www.schluetersche.de

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Trendreport Ernährung 2021

Pflanzlich, smart und klimafreundlich

NUTRITION HUB hat Anfang des Jahres den Trendreport Ernährung 2021 herausgegeben. Basis hierfür sind Interviews mit 75 Expertinnen und Experten aus dem Ernährungssektor in Deutschland. Die zehn wichtigsten Ernährungstrends der nächsten Dekade sind nach Ansicht der Befragten gemäß ihrer prozentualen Nennung:

Vegane und pflanzenbasierte Ernährung (72 %) Personalisierte Ernährung und Digitalisierung (59 %) Klimaneutrale und nachhaltige Ernährung (55 %) Health at Every Size und Intuitives Essen (27%) Ernährungsmythen und falsche Ernährungsinformationen (25 %) Betriebliche Gesundheitsförderung (21 %) Ernährungsbildung (20 %) Mahlzeitenersatz und Essen „to go“ (17 %) Digitalisierung in der Ernährungstherapie (16 %) Bewusstsein für gesunde Ernährung (12 %)

Hier eine Auswahl von Schlaglichtern, die der Report auf unsere Ernährung der Zukunft wirft:

Auf Internetseiten, Blogs und sozialen Plattformen ist das Thema der pflanzenbasierten Ernährung gefragter denn je. Die Anzahl der einschlägigen Suchen hat sich zwischen 2016 und 2020 vervierfacht. Auch in der Ernährungsberatung und -therapie mache sich ein gesteigertes Interesse an vegetarischen sowie veganen Lebensweisen sowie auch Rezepten für die praktische Umsetzung einer solchen Ernährungsweise bemerkbar.

Bei der personalisierten Ernährung werden individualisierte Ernährungskonzepte für den Einzelnen erstellt, die den persönlichen Vorlieben und Gesundheitsbedürfnisse anzupassen sind. Die Verknüpfung mit digitalen Technologien wie Apps, Tracker oder Wearables wird hierbei zwangsläufig sein.

Hersteller registrieren eine wachsende Nachfrage von Produkten, die mit Nachhaltigkeits-Siegeln gekennzeichnet sind. Das Bewusstsein, das jedes Lebensmittel auch Ressourcen kostet, nimmt offensichtlich zu.

Mit größerem Abstand folgt die viertwichtigste Entwicklung, die 27 Prozent der befragten Experten nannten: „Health at Every Size“ – zu Deutsch „Gesundheit in jeder Größe“ –, das Körpergewicht tritt demnach in den Hintergrund. Grundlage ist eine medizinisch erprobte, gewichtsneutrale Anleitung zu mehr Gesundheit und Wohlbefinden. Das Prinzip steht auf den drei Säulen Selbstakzeptanz, intuitive Ernährung und Bewegung aus Freude; wobei intuitives Essen wiederum ein Verhalten ist, das eine positive Beziehung zu Nahrung und zum Vorgang des Essens schafft.

Mit 12 Prozent der Expertenmeinungen kommt Bewusstsein für Ernährung und Lebensmittel an letzter Stelle der zehn wichtigsten Entwicklungen. Generell beobachteten die Befragten, dass es mehr Gesundheitsbewusstsein gebe und dass die Bereitschaft steige, mit bewussterer Ernährung etwas für die eigene Gesundheit zu tun. Zusätzlich ist durch die Corona-Pandemie ein größeres Bewusstsein für die regionale Herkunft von Lebensmitteln entstanden sowie eine höhere Wertschätzung dieser Produkte. So konstatiert Martin Schlatzer, Wissenschaftler am Zentrum für globalen Wandel und Nachhaltigkeit, BOKU Wien: „Der kritische Blick der Konsumenten auf die Intensivtierhaltung hat sich durch die COVID-19-Ausbrüche in Schlachthäusern in Deutschland, Großbritannien und den USA verschärft und auch das Bewusstsein für gesündere und pflanzenbetonte Ernährungsweisen gesteigert.“

In einem separaten Kapitel geht der Trendreport auf den Einfluss der Corona-Pandemie auf die Ernährung ein. Hier zeigt sich eine Zunahme widersprüchlichen Verhaltens: Auf der einen Seite neigen viele Konsumenten aufgrund der psychisch belastenden Situation dazu, zu viel zu essen. Auf der anderen Seite interessieren sich viele Menschen vermehrt für gesunde Ernährung (siehe Trend „Bewusstsein für gesunde Ernährung“).

Summa summarum verdient der Report das Prädikat: lesenswert.

Rüdiger Lobitz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

Das Nutrition-Hub versteht sich als Netzwerk für Ernährungsexperten. „Unser Ziel: Eine Welt, in der Ernährung nachhaltig und gesund für Menschen und für unseren Planeten ist“, so die Gründerin Simone Frey. Dazu bietet die Gesellschaft eine Plattform für Wissenschaftler, Start-up-Szene und Entscheider aus der Industrie, um die Zukunft der Ernährung wissenschafts- und technologiegetrieben zu gestalten.

www.nutrition-hub.de/post/nutrition-trend-report-die-10-wichtigsten-ernährungstrends-2021

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Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)
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Dr. Hanns-Christoph Eiden
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Auch Sport kann nachhaltig

Mit kleinen Veränderungen die Umwelt schonen

Mit dem Jahreswechsel nehmen sich viele Menschen vor, wieder mehr Sport zu treiben. Gerade während des “harten Lockdowns” sorgt ausreichend Bewegung für notwendigen Ausgleich und Abwechslung. Doch was unserer Gesundheit gut tut, ist nicht immer auch gut für die Umwelt. Mit folgenden Tipps können Sie Ihr Sportprogramm nachhaltiger gestalten.

Kleidung: Sportkleidung besteht meist überwiegend aus synthetischen Fasern, bei deren Veredlung oft eine ganze Reihe von Chemikalien zum Einsatz kommt. Textilien, die bspw. als “geruchsneutralisierend” beworben werden, enthalten zinnorganische Verbindungen. Diese stehen in Verdacht, die Fruchtbarkeit zu schädigen. Zudem sind Umwelt- und Arbeitsschutzauflagen in den Herstellungsländern oft ungenügend. Mittlerweile gibt es eine Reihe von Herstellern, die nachhaltig produzierte Sportkleidung anbieten. Orientierung liefern beim Kauf zudem verlässliche Labels wie “GOTS”, “IVN Best”, “OEKO-TEX” oder der “Blaue Engel”.

Equipment: Vom Boxsack über den Fußball bis hin zu Yogamatte und Pilates-Rolle: Für viele Sportarten benötigt man neben der Kleidung bestimmtes Equipment. Häufig sind diese Geräte nicht nachhaltig produziert, verwendete Kunststoffe können bedenkliche Chemikalien enthalten. Doch es gibt immer mehr Hersteller und Marken, die nachhaltig und fair produzierte Sportartikel anbieten, etwa Yogaklötze aus Kork, Faszien-Rollen aus Holz oder fairtrade-Fußbälle. Am klimafreundlichsten ist es, wenn Sportartikel in Deutschland oder der EU hergestellt wurden.

Location: Pandemiebedingt bleiben Fitnessstudios und andere Sportstätten derzeit geschlossen. Eine gesunde und zugleich nachhaltige Alternative ist Sport im Freien. Wer draußen joggt, walkt oder Fahrrad fährt, ist nahezu klimaneutral unterwegs – während bspw. das Training im Studio immer auch mit hohem Energieverbrauch (Strom, Heizung, Belüftung etc.) einhergeht. Wer tagsüber draußen Sport treibt, tut gleichzeitig etwas gegen Müdigkeit und Winterblues. Denn Tageslicht steigert die Produktion des Hormons Melatonin, das sich günstig auf unseren Tag-Nacht-Rhythmus auswirkt. Am umwelt- und klimafreundlichsten ist es, wenn man den Weg zur Sportstätte nicht motorisiert zurücklegt – und am besten direkt ab der Haustür durchstartet.

Mikroplastik: Viele Outdoor-Sportplätze bestehen mittlerweile aus Kunstrasen oder anderen Kunststoffbelägen. Die ständige Reibung am Material führt zum Eintrag von Mikroplastik in die Umwelt, wo es Organismen schädigen kann. Dasselbe gilt für Sportschuhe mit Kunststoffsohlen, für die Naturkautschuk eine Alternative darstellt. Auch daher empfiehlt sich Sport in der freien Natur – einen sorgsamen Umgang mit empfindlichen Ökosystemen vorausgesetzt: Müll gehört sachgerecht entsorgt und Wege sollten in geschützten Gebieten nicht verlassen werden!

Mehr Tipps zum Thema Sport enthält die Broschüre “Basiswissen Entspannung & Fitness” der VERBRAUCHER INITIATIVE. Das 16-seitige Themenheft kann für 2,00 Euro (zzgl. Versand) unter www.verbraucher.com bestellt oder heruntergeladen werden.

Die VERBRAUCHER INITIATIVE e.V. ist der 1985 gegründete Bundesverband kritischer Verbraucherinnen und Verbraucher. Schwerpunkt ist die ökologische, gesundheitliche und soziale Verbraucherarbeit.

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Der Darm als Schlüssel für ein langes und gesundes Leben

Prof. Axt-Gadermann erklärt in ihrem neusten Ratgeber wie man mit einem gesunden Mikrobiom Krankheiten vorbeugt und das Immunsystem fit halten kann.

Wer sich in jedem Alter fit, gesund und jung fühlen will, kommt um den Verdauungstrakt nicht herum.

Ein gesundes Mikrobiom ist wichtig für unsere Gesamtgesundheit. Eine vielfältige Darmflora senkt unseren Blutdruck, hält die Gefäße elastisch und sorgt dafür, dass Medikamente optimal wirken. Darmbakterien können sowohl die Leistungsfähigkeit von Sportlern messbar steigern als auch Senioren vor Gebrechlichkeit schützen. Sie regulieren unseren Stoffwechsel, stärken das Immunsystem, senken das Risiko für Zuckerkrankheit und Übergewicht, halten den Cholesterinspiegel in Schach und unterstützen sogar die Krebstherapie. Und auch das Nervensystem profitiert: Bei der Behandlung von Parkinson, Alzheimer oder Depressionen sollte man immer auch die Darmbakterien berücksichtigen.

Deutschlands Darm-Spezialistin Prof. Dr. Michaela Axt-Gadermann klärt hier über alles auf, was man über den Zusammenhang zwischen Darmgesundheit und einem langen, gesunden Leben wissen muss. Sie gibt einen breiten Überblick über eine darmgesunde Ernährung, geeignete probiotische Bakterien und notwendige Labortests.

Inhalt:

Wer gut auf seine Darmflora achtet:

– fühlt sich dauerhaft fitter und vitaler.

– sieht jünger aus und hat eine strahlendere Haut.

– lebt länger und ist glücklicher.

– senkt das Risiko für Depressionen und Ängste.

– ist resistenter gegen Stress.

– bleibt länger körperlich und mental leistungsfähig.

– ist resistenter gegen Krankheitserreger.

– beugt Übergewicht vor.

– verhindert zu hohen Blutdruck und erhöhte Cholesterinwerte.

– hat ein geringeres Krebsrisiko.

– senkt das Risiko für Parkinson, Alzheimer und Demenz.

Die Autorin:

Prof. Dr. Michaela Axt-Gadermann ist Ärztin und Professorin für Gesundheitsförderung an der Hochschule Coburg. Dort erforscht sie unter anderem die vielfältigen Zusammenhänge zwischen Darmflora, Hautflora und Gesundheit.

Hier das Buch auf Amazon ansehen: Gesund mit Darm. Fitter, gelassener und jünger mit dem richtigen Mikrobiom

2020 entwickelte sie die erste Hautkur mit lebenden probiotischen Bakterien, die nachweislich das Hautmikrobiom in Balance bringt und den Hautzustand bei Neurodermitis bessert www.aktivaderm.de. 2018 hat sie das lizensierte Online-Ernährungscoaching „Gesund mit Darm“ konzipiert, das von den gesetzlichen Krankenkassen bezuschusst wird. https://www.hausmed.de/kurs/gesund-mit-darm

Weitere Themen, über die die Medizinerin regelmäßig schreibt, sind Ernährung, Hauterkrankungen und Better Aging. Michaela Axt-Gadermann lebt mit Mann und Kindern in der Nähe von Fulda.

Mehr Informationen zum Thema „Darm“ finden Sie auch auf der Internetseite www.gesund-mit-darm.de

Pressekontakt:

Christiane Kochseder, Presseabteilung, Südwest / Bassermann / Irisiana/ Ariston / Ansata/ Lotos / Integral

Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH | Neumarkter Straße 28| 81673 München, Phone +49 (0) 89/ 4136-3934| Fax +49 (0) 89/ 4136-3507, mailto: christiane.kochseder@randomhouse.de | www.penguinrandomhouse.de

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Natürlich nachhaltig (Klima)bewusst

Ernährungstrends der Zukunft

Die Ernährung der Zukunft wird bestimmt vom Mega-Trend Nachhaltigkeit, davon ist Dr. Margareta Büning-Fesel, Leiterin des Bundeszentrums für Ernährung (BZfE) überzeugt. Im Cook &Talk-Gespräch „Wie schmeckt die Zukunft? – Ernährungstrends & Transformation“ mit Christoph Minhoff vom Deutschen Lebensmittelverband im Rahmen der Internationalen Grünen Woche digital stellte Büning-Fesel weiter fest, dass das Interesse an einer pflanzenbetonten Ernährung wächst und die Verbraucher sich zunehmend kritisch mit dem Konsum tierischer Lebensmittel auseinandersetzen.

Der Wertewandel hin zu einem geringeren Fleischkonsum sei definitiv da, und vor allem die jüngere Generation würde sich zunehmend aus pflanzlichen Proteinquellen ernähren, so Büning-Fesel. Wobei sich dieser Trend nicht 1:1 in den Absatzzahlen vegetarischer oder veganer Lebensmittel im Handel widerspiegeln muss. Schließlich können einfach mehr Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte und Nüsse gekauft werden und nicht unbedingt besonders als vegetarisch oder vegan gelabelte Alternativen zu Fleischprodukten.

Ein weiterer Trend ist das Interesse der Menschen, sich klimafreundlicher zu ernähren. Hier kommen sowohl das wachsende Interesse an Bioprodukten als auch die „Planetary Health Diet“ ins Spiel, die die Gesundheit des Menschen und die des Planeten gleichermaßen im Blick hat. Die Bereitschaft der Bevölkerung, auch mehr „moderne“ Lebensmittel wie Insektenmehl, genetisch optimiertes Gemüse oder in-vitro-Fleisch in ihren Ernährungsalltag zu integrieren, sieht Büning-Fesel dagegen verhalten. Diese Lebensmittel werden ihrer Einschätzung nach eher in Nischen bleiben und nicht bei einer Mehrheit der Verbraucherinnen und Verbraucher auf dem Teller landen. Auch wenn der Mehlwurm das erste Insekt werden könnte, das von der EFSA als unbedenklich eingeschätzt und als Lebensmittel in der EU zugelassen wird.

Informationen und Anregungen für eine nachhaltigere und klimafreundlichere Ernährung finden Sie auf den Internetseiten des BZfE www.bzfe.de/nachhaltiger-konsum/

Renate Kessen, www.bzfe.de

Weitere Informationen zum Thema:

www.topagrar.com/gefluegel/phw-stellt-neue-veggie-studie-vor-12460186.html

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Gut schlafen auch in schwierigen Zeiten

Was hilft gegen Schlafstörungen?

Schlafstörungen gehören zu den häufigsten gesundheitlichen Problemen der Deutschen. Die Corona-Pandemie macht das nicht besser: Im Rahmen einer bundesweiten Studie der Universität Duisburg-Essen gaben rund 13,5 Prozent der Teilnehmer kurz nach dem ersten Shutdown an, dass sich ihre Schlafqualität deutlich verschlechtert habe. Was Betroffene gegen Schlafstörungen tun können und wann ein Besuch beim Arzt ratsam ist, weiß Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte der DKV.

Stress und Angst als Auslöser

Wer über einen längeren Zeitraum Probleme beim Ein- oder Durchschlafen hat, der leidet an einer Schlafstörung. Das ist nicht nur unangenehm, es kann auch gesundheitliche Folgen haben, zum Beispiel Antriebslosigkeit, Konzentrationsschwäche oder Kopfschmerzen. Die Ursachen für Schlafstörungen können ganz unterschiedlich sein. “Während der Corona-Pandemie spielen Stress und Sorgen, aber auch mangelnde Bewegung zunehmend eine Rolle”, so Dr. Wolfgang Reuter. Auch permanente Erreichbarkeit und Reizüberflutung durch elektronische Medien begünstigen Schlafstörungen. Und wer mehrere Nächte hintereinander schlecht geschlafen hat, befindet sich oft in einer Negativspirale: “Gedanken wie “jetzt kann ich bestimmt wieder nicht schlafen” führen dazu, erst recht keine erholsame Nachtruhe zu finden”, erläutert der Gesundheitsexperte. Doch es gibt Maßnahmen, die Betroffenen zu einem besseren Schlaf verhelfen und die sie teilweise sogar selbst umsetzen können. Dazu zählen vor allem körperliche Aktivität und die sogenannte Schlafhygiene.

Schlaf verbessern durch körperliche Aktivität

Um eine bessere Schlafqualität zu erreichen, sollten Betroffene auf eine gesunde Lebensweise mit ausreichend körperlicher Bewegung achten. Dr. Reuter empfiehlt, regelmäßig an der frischen Luft aktiv zu sein oder Sport zu treiben. Das sorgt zusätzlich für Stressabbau. Wer sich tagsüber bewegt, ist am Abend ausgeglichener und wird schneller müde. Von intensivem Kraft- oder Konditionstraining kurz vor dem Schlafengehen rät der Gesundheitsexperte allerdings ab. “Nach sehr anstrengenden Sporteinheiten braucht der Körper erstmal wieder einige Zeit, um runterzufahren”, erläutert Dr. Reuter. Es muss auch nicht immer gleich Sport sein. Es hilft schon, einfach etwas mehr Bewegung in den Alltag zu integrieren: Ein Spaziergang in der Mittagspause, Treppe statt Aufzug nehmen oder mit dem Rad zum Einkaufen fahren.

Schlafhygiene: Regeln für guten Schlaf

Auch die sogenannte Schlafhygiene kann gegen Schlafstörungen helfen. Dazu gehören beispielsweise feste Schlafenszeiten. Das bedeutet: Immer zur gleichen Zeit ins Bett gehen und wieder aufstehen – auch am Wochenende. “Das fällt vielen zwar schwer, aber ein konstanter Rhythmus hilft dem Körper, in den Schlaf zu finden”, so Dr. Reuter. “Auch feste Einschlafrituale, wie wir sie aus der Kindererziehung kennen, sind bei Schlafproblemen hilfreich.” Das Schlafzimmer sollte ruhig und abgedunkelt sein, eine Temperatur zwischen 16 und 18 Grad ist ideal. Wer schlecht schläft, sollte Kaffee oder Energydrinks nach der Mittagszeit sowie üppige Mahlzeiten kurz vor dem ins Bett gehen vermeiden. Elektronische Geräte wie Fernseher, Tablet oder Smartphone am besten aus dem Schlafzimmer verbannen und abends lieber noch ein Buch lesen.

Therapie statt Pillen

Wer trotz aller Maßnahmen weiter schlecht schläft und das über einen längeren Zeitraum, sollte sich an einen Arzt wenden. Der Weg zurück zu erholsamem Schlaf muss nicht immer zur Einnahme von Schlaftabletten führen. Sie bringen zwar in der Regel eine kurzfristige Besserung, langfristig hilft aber oft nur, Stress abzubauen sowie Gewohnheiten und Denkmuster zu ändern. Wer sich sehr gestresst fühlt, dem können beispielsweise Entspannungstechniken wie autogenes Training, progressive Muskelentspannung, Atemtherapie oder Meditation helfen. Wer unter ausgeprägten Ängsten und Sorgen leidet und immer wieder in negativen Gedankenspiralen landet, für den kann eine Psychotherapie die Lösung sein. Die kognitive Verhaltenstherapie etwa versucht, für den Patienten ungünstige Denk- und Verhaltensmuster durch konstruktive zu ersetzen und kann ihm so unter anderem zu einer besseren Schlafqualität verhelfen.

Weitere Ratgeberthemen finden Sie unter www.ergo.com/ratgeber Weitere Informationen zur Krankenversicherung finden Sie unter www.dkv.de

Über die DKV
Die DKV ist seit über 90 Jahren mit bedarfsgerechten und innovativen Produkten ein Vorreiter der Branche. Der Spezialist für Gesundheit bietet privat und gesetzlich Versicherten umfassenden Kranken- und Pflegeversicherungsschutz sowie Gesundheitsservices, und organisiert eine hochwertige medizinische Versorgung. 2018 erzielte die Gesellschaft Beitragseinnahmen in Höhe von 4,87 Mrd. Euro.
Die DKV ist der Spezialist für Krankenversicherung der ERGO und gehört damit zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger.
Mehr unter www.dkv.com

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Natur-Hygiene. Viren und Bakterien natürlich entfernen

Viren und Bakterien entfernen durch natürliche Hygiene

Gerade in Zeiten der Corona-Krise ist die richtige Hygiene ein wichtiges und alltägliches Thema. Chemische Desinfektions- und Reinigungsmittel können allerdings schädliche Auswirkungen auf Mensch und Umwelt haben. Wie natürlich hergestellte Mittel uns dennoch ausreichend schützen können und die Umwelt schonen, erklärt Angelika Kaluza in ihrem Buch Natur-Hygiene.

Die Autorin teilt in ihrem Buch Hygiene-Hotspots, praktische Ratschläge und Regeln, wie wir ganz ohne Chemie eine natürliche Sauberkeit zu Hause und unterwegs erreichen. Biologische Inhaltsstoffe wie Essig, Zitronensäure, Natron und Wasser bilden dabei das Konzept der Natur-Hygiene. Rezepturen zur Desinfektion sparen Geld, schonen die Umwelt und sind ein wirksamer Beitrag für Gesundheit und mehr Nachhaltigkeit. Angelika Kaluza erklärt außerdem, wie der menschliche Körper Krankheitserreger wirksam bekämpft: mit Hilfe seiner Sinne, dem Säureschutzmantel der Haut, der Magensäure, dem Darm-Mikrobiom oder mit Hitze bei Fieber und seinem Immunsystem. Am Beispiel des Menschen wird systematisch gezeigt, dass es ganz natürliche Hygiene gibt und der menschliche Körper viele Mechanismen und Stoffe einsetzt, um gesund zu bleiben und die Angriffe von pathogenen Keimen abzuwehren. Der Ersatz von Chlor- oder alkoholhaltigen Desinfektionsmitteln durch natürliche Lebensmittelsäuren ist möglich und Studien zeigen ihre hygienische Wirksamkeit bei gleichzeitiger Verträglichkeit für Mensch und Umwelt. Rohkost, wie Obst, Salat und Gemüse wird durch die Wasserknappheit infolge des Klimawandels zunehmend mit Keimen und Pestiziden belastet. Auch für dieses Problem gibt es eine Lebensmittel-Hygienelösung. Außerdem zeigt Angelika Kaluza eine Küchenhygiene, die auf Tenside und Chlor verzichtet sowie eine hautverträgliche Alternative für Haut- und Handhygiene. Für eine gezielte und natürlich wirksame Hygiene sind die Hotspots im Haushalt separat aufgelistet. Die notwendigen Hygienemittel werden mit Do-it-yourself Rezepturen vorgestellt.

Aus dem Inhalt: Was bedeutet Natur-Hygiene? – Zehn Regeln der Natur-Hygiene – Basishygiene mit der AHA-Regel – Flächenhygiene im Haushalt. Es geht auch ohne viel Chemie! – Die Küche-den „gefährlichsten“ Ort im Haushalt sauber halten – Hygiene-Hotspots und Hygienemittel

Hier das Buch auf Amazon ansehen: Natur-Hygiene

Die Autorin

Angelika Kaluza ist Diplom-Oecotrophologin und zertifizierte Ernährungsberaterin VDOE. Sie besitzt langjährige Erfahrung im Bereich Hauswirtschaft, Ernährung, Beratung und in der Erwachsenenbildung. Als Dozentin für Ernährung und Diätetik hat sie unter anderem an der Krankenpflegeschule der Universitätsmedizin Mainz unterrichtet. Sie ist Mitautorin von Lehrwerken für Fachschulen und berät heute Firmen in Ernährungs- und Hygienefragen.

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Denise Dengel, Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH | Neumarkter Str. 28 | 81673 München, Tel. +49 (0) 89-41 36-37 26 | Fax +49 (0) 89-41 36-37 26, denise.dengel@randomhouse.de | www.penguinrandomhouse.de

Alterungsprozess-Fehlregulation im alternden Gehirn

Alterungsprozess: Fehlregulation im alternden Gehirn

Die Bioresonanz-Redaktion erläutert neuere wissenschaftliche Erkenntnisse, wie es im Alter verstärkt zu neurodegenerativen Erkrankungen kommt.

Während des Alterns kommt es vermehrt zu neurodegenerativen Erkrankungen, wie beispielsweise Alzheimer/Demenz. Wissenschaftler haben einen Mechanismus identifiziert.

Was beim Alterungsprozess im Gehirn passiert

Im zunehmenden Alter kommt es zu einer erhöhten Durchlässigkeit der Blut-Hirn-Schranke. Dies fördert neurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer/Demenz. Wissenschaftler haben einen Mechanismus entdeckt, bei dem das sogenannte Komplementsystem eine Rolle spielt. Hierbei handelt es sich um einen Teil unseres angeborenen Immunsystems, das aus mehr als vierzig Proteinen besteht. Dazu gehören Komplementfaktoren sowie deren Spaltprodukte und entsprechender Rezeptoren. Dieses System wirkt maßgeblich bei der Abwehr von Mikroorganismen mit. Kommt es hier zu einer Fehlsteuerung, kann dies eine überschießende Immunreaktion nach sich ziehen und Gewebeschäden verursachen, wie wir sie bei den altersbedingten Erkrankungen vorfinden. Die Studie zeigte auf, dass im alternden Gehirn die Produktion bestimmter Komplementfaktoren zunimmt und die entsprechenden Rezeptoren in den Gefäßzellen des Gehirns aktiviert werden. (Quelle: Exzellenzcluster Präzisionsmedizin für chronische Entzündungserkrankungen, Informationsdienst Wissenschaft (idw)).

Die Schlussfolgerung der Bioresonanz-Experten

Es ist wichtig, die Hintergründe zu verstehen, wie und warum wir altern, wenn wir mit den typischen altersbedingten Erkrankungen fertigwerden wollen. Dabei sind die ursächlichen Zusammenhänge zur angeborenen und erworbenen Immunabwehr von zentraler Bedeutung, wie die Bioresonanz-Redaktion in einem früheren Beitrag berichtete (Zum Beitrag: Bioresonanz zu: warum wir altern). Entscheidend ist, die mitwirkenden Regulationssysteme im Organismus in einem natürlichen Gleichgewicht zu halten.

Wichtiger Hinweis: Die Bioresonanz gehört in den Bereich der Erfahrungsmedizin. Die klassische Schulmedizin hat die Wirkung bioenergetischer Schwingungen weder akzeptiert noch anerkannt.

Die Redaktion von www.bioresonanz-zukunft.de veröffentlicht regelmäßig aktuelle Informationen über die Bioresonanz. Von den Hintergründen bis hin zu den Anwendungsmöglichkeiten, mit zahlreichen Erfahrungsberichten direkt aus den anwendenden Praxen. Aber auch zu den Fortschritten in der Wissenschaft.

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Kontakt
bioresonanz-zukunft, M+V Medien- und Verlagsservice Germany UG (haftungsbeschränkt)
Michael Petersen
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Grün oder versteckt

Algensnacks aus dem 3D-Drucker

Mikroalgen sind eine vielversprechende Zutat für innovative Lebensmittel. Denn sie versorgen den Körper mit wertvollem Eiweiß, mehrfach ungesättigten Fettsäuren, Kalium, Kalzium, Eisen und Selen. In der Praxis ist der Algenanteil aber begrenzt, da die intensiv dunkelgrüne Farbe für manche Produktgruppen wie zum Beispiel Backwaren vom Verbraucher kaum akzeptiert wird.

Wissenschaftler der niederländischen Universität Wageningen und der spanischen Universität Valencia haben sich mit der Frage beschäftigt, wie hoch das Potenzial des 3D-Drucks zur Einarbeitung von Mikroalgen in gebackene Getreidesnacks ist. In der Studie lag der Fokus auf den im Süßwasser lebenden Arten Chlorella vulgaris (Chlorella) und Arthrospira platensis (Spirulina). Die Lebensmitteltechnologen ersetzten einen Teil des Weizenmehls im Rezept durch unterschiedliche Mengen gefriergetrocknete Mikroalgen-Biomasse. Anschließend prüften sie die Auswirkungen des Algen-Zusatzes auf die Fließ- und Formbarkeit des Teiges, die Druckbarkeit in 3D und die Produkteigenschaften der „Kekse“ wie Form, Textur und Farbe.

Durch die Anreicherung mit Mikroalgen verbesserte sich die Druckbarkeit der Getreidesnacks mit einem Extrusionsverfahren. Dabei werden weiche oder flüssige Nahrungsmittel wie ein Teig durch eine Extrusionsdrüse in eine bestimmte Form gepresst. Offenbar ist die Masse durch den Zusatz von Mikroalgen formbeständiger. Die genauesten Strukturen lieferten Snacks mit einem Anteil von drei und vier Prozent Chlorella. Allerdings waren die Kekse nach dem Backen sehr dunkel und grün bis bräunlich gefärbt.

In einem weiteren Schritt testeten die Wissenschaftler eine andere Drucktechnik, die ein praktikabler Ansatz sein könnte. In ersten Experimenten wurden Snacks hergestellt, bei denen die Mikroalgen-angereicherte Masse im Innern platziert war. Von außen war die grüne Farbe nicht sichtbar. Zur Anwendung in der Praxis sind aber weitere Versuche notwendig.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

www.doi.org/10.1007/s11947-020-02544-4

Algen in der Ernährung

www.bzfe.de/lebensmittel/trendlebensmittel/algen/

Spirulina als Eiweißlieferant?

www.bzfe.de/service/news/aktuelle-meldungen/news-archiv/meldungen-2018/september/mikroalgen-in-lebensmitteln/

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Trockene Winterhaut natürlich pflegen

Die VERBRAUCHER INITIATIVE sagt, woran Naturkosmetik zu erkennen ist

Kälte draußen und warme Heizungsluft drinnen machen der Haut zu schaffen. Sie kann mit Trockenheit und schuppigen Stellen reagieren. Wer bei einer Extra-Portion Pflege auf Naturkosmetik setzen möchte, kann sich beim Kauf an glaubwürdigen Siegeln orientieren. Welche das sind, hat die VERBRAUCHER INITIATIVE zusammengestellt.

Tagsüber schützen fettreiche Cremes und Gesichtsöle die Haut vor kaltem Wind und niedrigen Temperaturen. Zum Hauttyp passende Masken, Seren und Ampullen liefern zusätzlich Feuchtigkeit und Fett. Sie ergänzen die tägliche Pflege-Routine und werden etwa ein- bis zweimal pro Woche angewendet. Nicht nur die Gesichtshaut ist im Winter stärker beansprucht, die Haut am Körper ist ebenfalls trockener und kann gereizt reagieren. Eine reichhaltige Körperlotion oder Körpermilch pflegen die trockenen Stellen.

Zertifizierte Naturkosmetik-Produkte setzen dabei auf Rohstoffe pflanzlichen, tierischen und mineralischen Ursprungs. Dazu gehören pflanzliche Öle, Fette und Wachse sowie Bienenwachs. Daneben kommen beispielsweise Kräuterauszüge, Blütenextrakte, ätherische Öle, Alkohol und Wasser zum Einsatz. Auf Mineralöl basierende Inhaltsstoffe wie Paraffin, Silikone oder PEG (Polyethylenglykole) dürfen dagegen nicht enthalten sein. Cremes, Lotionen, Öle & Co., die nach anerkannten Naturkosmetik-Standards hergestellt sind, tragen beispielsweise die Siegel BDIH/COSMOS, NATRUE, ECOCERT, Demeter, CSE Certified Sustainable Economics, ICADA Natural oder neuform Qualität.

Stammen bei den Produkten mindestens 95 Prozent der eingesetzten Naturstoffe aus kontrolliert ökologischem Anbau, werden sie als Biokosmetik bezeichnet. Die Inhaltsstoffe sind in der Zutatenliste meistens entsprechend gekennzeichnet. Auf Biokosmetik weisen zudem Label wie BDIH/COSMOS Organic, NATRUE Biokosmetik, ECOCERT Biokosmetik oder Demeter hin.

Wer Wert auf vegane oder fair gehandelte Kosmetik legt, muss auch bei Naturkosmetik genauer hinschauen. Sie kommt zwar ohne Inhaltsstoffe von toten Wirbeltieren aus, ist aber nicht automatisch vegan. Rohstoffe von lebenden Tieren, von abgetöteten Cochenille-Läusen sowie Seidenraupen dürfen eingesetzt werden. Naturkosmetik-Produkte, die ganz auf tierische Inhaltsstoffe verzichten, sind am Europäischen V-Label mit dem Zusatz “vegan”, am Vegan-Label (“Veganblume”) oder am Zeichen “vegan neuform Qualität” zu erkennen.

Mehr über Naturkosmetik, die Unterschiede zu naturnaher Kosmetik und die einzelnen Siegel verrät das Themenheft “Natur- und Biokosmetik” der VERBRAUCHER INITIATIVE. Die 16-seitige Broschüre mit Tipps zum Einkauf kann für 2,00 Euro (zzgl. Versand) unter www.verbraucher.com bestellt oder heruntergeladen werden.

Die VERBRAUCHER INITIATIVE e.V. ist der 1985 gegründete Bundesverband kritischer Verbraucherinnen und Verbraucher. Schwerpunkt ist die ökologische, gesundheitliche und soziale Verbraucherarbeit.

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