Osteopathie – Trends und Akzeptanz

Die Osteopathie gewinnt in Deutschland immer mehr an Relevanz und vor allem an Akzeptanz. Immer mehr Menschen vertrauen diesem Zweig der Alternativmedizin, dessen wichtigster Grundsatz lautet: “Leben ist Bewegung”.

Osteopathie – Was ist das überhaupt?

Ein Osteopath ist kein Wunderheiler oder Zauberer, sondern leitet seine Behandlungserfolge von der ganzheitlichen Betrachtung des Menschen ab. Die Osteopathie geht davon aus, dass viele Krankheiten durch Bewegungsblockaden entstehen. Diese Blockaden durch gezielte Handgriffe zu lösen und damit eine Heilung herbeizuführen, ist die Aufgabe eines Osteopathen. Dieser kann diese Spannungen mit den Händen erspüren und sie anschließend sanft lösen. Das oberste Ziel ist stets, das individuelle Gleichgewicht wieder herzustellen und zu halten – denn nur ein Mensch, der sich im Gleichgewicht befindet, ist ein gesunder Mensch.

Übrigens kann man nicht so einfach Osteopath werden: Nur ausgebildete Ärzte, Heilpraktiker, Physiotherapeuten und medizinische Bademeister bzw. Masseure können eine Osteopathie-Ausbildung absolvieren. Der Verband der Osteopathen Deutschlands (VOD) überwacht die Qualität und gute Aus- und Weiterbildung seiner Therapeuten.

Wer hat die Osteopathie erfunden?

Als Vorläufer der Osteopathie kann das “Bone Setting” – damit sind bestimmte Techniken zum Einrenken von Knochen und Gelenken gemeint – verstanden werden. Diese Methoden sind schon seit vielen Jahrhunderten bekannt und waren seit dem frühen 17. Jahrhundert auch Bestandteil der medizinischen Forschung. Schon damals kannten sogenannte “Bone-Setter” auch heute noch übliche Handgriffe, die beispielsweise Schmerzen in der Wirbelsäule lindern sollten.

Andrew Taylor Still, ein US-Amerikaner, entwickelte die bereits bekannten Techniken des “Bone Settings” weiter zu einer alternativen Behandlungsweise, die er schon als Osteopathie bezeichnete. Still handelte aus Verzweiflung: Er hatte seine erste Frau sowie vier seiner Kinder sterben sehen, ohne das die herkömmliche Medizin etwas dagegen tun konnte. Also begab er sich auf Spurensuche und fand eine Lösung in den Bewegungsabläufen des menschlichen Körpers: Nur wenn dieser sich im Gleichgewicht befindet, alles “im Fluss” ist, kann der Mensch gesunden. Die Osteopathie hat sich seit ihrer Entdeckung vor 130 Jahren natürlich weiterentwickelt: In Deutschland werden ihre Behandlungsmethoden stets mit den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen verbunden. In den USA, dem Ursprungsland der Osteopathie, darf sich nur “Doctor of Osteopathic Medicine” nennen, wer eine dementsprechende ordentliche Ausbildung als Arzt an einem College durchlaufen hat.

Osteopathie in Deutschland

Die Osteopathie kam schon recht früh nach Deutschland: Bereits 1927 existierte eine entsprechende Ausbildungsstätte in Dresden. Der ehemalige Pastor Gustav A. Zimmer hatte für einige Zeit in den USA gelebt und dort eine Ausbildung als Osteopath absolviert. Seine Schriften über Osteopathie wurden jedoch von den Nationalsozialisten verboten. Seit den 1950er Jahren bieten auch deutsche Ärzte und vor allem Heilpraktiker verstärkt sogenannte “manuelle Therapien” bzw. Chiropraktik an. Doch erst seit Ende der 1980er Jahre konnte die Osteopathie richtig in Deutschland Fuß fassen – seitdem sind die helfenden Hände der osteopathischen Therapeuten nicht mehr aus der deutschen Medizin wegzudenken.

In Deutschland gilt diese Behandlungsmethode übrigens im Sinne des Heilpraktikergesetzes als Heilmethode. Eine staatliche Regelung zur Aus- und Weiterbildung von Osteopathen in Deutschland fehlt jedoch, diese Lücke versucht etwa der bereits erwähnte VOD zu füllen. Der Verband legt großen Wert auf die wissenschaftliche Bildung seiner Mitglieder – zum Wohle der Patienten.

Osteopathie für Kinder

Viele Eltern kennen Osteopathie als erfolgreiche Behandlungsmethode geburtstraumatisierter Kinder. Bei der Geburt des Babys können Blockaden entstehen, die dem Kind Schmerzen verursachen und es in seiner Entwicklung behindern können. Zahlreiche sogenannte Schreibabys konnten schon durch die sanfte Behandlung eines Osteopathen von ihren Blockaden befreit werden – und waren anschließend fröhlich und kaum noch wieder zu erkennen.

Verhaltensauffällige, in ihrer Entwicklung verzögerte oder auffallend häufig kranke Kinder (die etwa an Ohrinfektionen, Kopfschmerzen, Krämpfen oder Lernschwierigkeiten leiden) können von einer osteopathischen Behandlung profitieren. Auch bei Stillproblemen, einem Schiefhals oder dem bekannten KISS-Syndrom sollte ein kompetenter Osteopath zu Rate gezogen werden.

Mehr Infos unter www.osteopathie.de

Quellen:

Übermittelt durch www.pr-gateway.de

Kontakt: ostheopathie.com, Florian Friedman, Flughafenstrasse 29, 95695 Mähring, info@ostheopathie.com, 09639/93654, http://www.ostheopathie.com

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