Rückenschmerzen: Ursachen überwiegend unklar?

Zum Tag der Rückengesundheit am 15. März (Teil 2)

In rund 85 Prozent der Fälle finden die Mediziner keine eindeutige Ursache, die Rückenschmerzen gelten als unspezifisch (Quelle: www.tk.de). In der Regel ist die Behandlung deshalb ausschließlich darauf beschränkt, die Symptome zu lindern.

Doch was sind überhaupt die wirklichen Ursachen?

Bevor wir diese wichtige Frage beantworten können, müssen wir uns erst einmal darüber verständigen, was man unter dem Begriff „Ursachen“ überhaupt versteht. Wir wollen uns dabei aber nicht einem Theorienstreit hingeben. Das Verständnis zu diesem Begriff ist von elementarer Bedeutung, wenn man eine wirkliche Veränderung der Situation erreichen will.

In der Schulmedizin spricht man dann von einer gefundenen Ursache, wenn man etwas sieht. Zum Beispiel ein veränderter Zustand der Wirbelsäule oder der Wirbel. Beispielsweise wenn die klinische Untersuchung optisch sichtbar veränderte Wirbelkörper ergibt. Oder die Untersuchungen eine Osteoporose ergeben. Was man nicht sieht oder wissenschaftlich nicht nachweisen kann, das gibt es nicht. Jeder, der schon einmal gesundheitliche Beschwerden hatte, und der Arzt nichts feststellen konnte, kennt diese Situation.

Ganzheitliche Mediziner wissen, dass der Körper Signale, also Symptome, zeigen kann, wenn er sich mit einem Problem herumquält, ohne dass klinisch gleich etwas „kaputt“ sein muss. Simples Beispiel: Schlägt man sich auf den Finger, ohne dass eine Verletzung entsteht, kann das Stunden später noch weh tun. Obwohl man nichts sieht.

Wir kommen später auf die nicht sichtbaren Ursachen wieder zurück. Soweit schon jetzt: Bezieht man sie mit in die Statistik ein, dann schmilzt die Quote der unklaren Rückenschmerzen dahin.

Im nächsten Beitrag (Teil 3) beschäftigen wir uns mit der Frage, welche Rolle falsches Liegen und Bewegen spielt.

Josef Senn, Redaktion mediportal-online

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