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Drei Fruchtsaft-Mythen auf dem Prüfstein

Es gibt einige Mythen rund um das Thema Fruchtsaft, die sich selbst unter Ernährungsexperten überaus hartnäckig halten.

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenEine forsa Umfrage unter deutschen Ernährungsexperten zeigte jüngst, dass nur 60 % der befragten Ernährungswissenschaftler und -berater wussten, dass Fruchtsaft immer zu 100 % aus Frucht besteht. 40 % waren der Meinung, dass Fruchtsaft Zucker zugesetzt wird, was jedoch nicht stimmt.

Diese Ergebnisse hat die vom Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie in Deutschland gestartete Informationsinitiative “Fruit Juice Matters” zum Anlass genommen, Vorurteile und Irrtümer zum Thema Frucht- und Orangensaft wissenschaftlich basiert und mit Fakten aufzuarbeiten. Besonders die drei folgenden Fruchtsaft-Mythen stehen dabei im Fokus der Aktivitäten.

MYTHOS 1: Fruchtsaft wird Zucker zugesetzt

Wie die forsa-Ergebnisse zeigen, nehmen rund 40 % der befragten Ernährungsexperten fälschlicherweise an, dass Fruchtsaft Zucker zugesetzt werde. Dies ist jedoch europaweit gesetzlich verboten.[1] Dabei macht es keinen Unterschied, ob es sich um Direktsaft oder um Fruchtsaft aus Fruchtsaftkonzentrat handelt. Beide bestehen ausschließlich aus den gepressten Früchten und enthalten daher wie die Früchte selbst nur den natürlich in der Frucht enthaltenen Zucker, darunter Glukose, Fruktose und Saccharose. Generell sollte Zucker nicht aus energiedichten und nährstoffarmen, sondern nährstoffreichen Nahrungsmitteln, zu denen auch Fruchtsaft gehört, konsumiert werden.

MYYHOS 2: Im Fruchtsaft sind kaum noch Nährstoffe enthalten

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Ebenso wie die verschiedenen Früchte bietet jeder Fruchtsaft eine einzigartige Mischung an Nährstoffen: Orangensaft etwa enthält unter anderem Vitamin C, Folat, Kalium sowie sekundäre Pflanzenstoffe wie Carotinoide und Flavonoide. Das schonende Verfahren der Pasteurisierung dient dazu, unerwünschte Keime und Mikroorganismen abzutöten und den Fruchtsaft haltbar zu machen. Die wertvollen Inhaltsstoffe der Früchte bleiben dabei weitgehend erhalten. Die kurzzeitige Erhitzung bei circa 85 Grad garantiert eine bestmögliche Qualität und Haltbarkeit des Safts. Um die Nährstoffe optimal zu schützen, wird der Saft in luft- und blickdichte Verpackungen gefüllt.

Es gibt sogar Nährstoffe, die durch das Pressen der Früchte biologisch besser verfügbar werden, wie zum Beispiel die Carotinoide in Orangensaft. Prof. Dr. Reinhold Carle und seine Arbeitsgruppe von der Universität Hohenheim konnten in einer Studie nachweisen, dass die Freisetzung der Carotinoide von 11 % in der Frucht auf über 28 % im Frischsaft und bis zu 40 % im pasteurisierten Saft anstieg.[2] “Die Inhaltsstoffe im Saft werden bei der Pasteurisierung besser freigesetzt als beim Verzehr der ganzen Frucht und können so vom Körper besser aufgenommen und verstoffwechselt werden.”[3], so das Fazit der Studie.

MYTHOS 3: Die Deutschen trinken zu viel Fruchtsaft

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) definiert Fruchtsaft aufgrund seiner hohen Nährstoffdichte als pflanzliches Lebensmittel und nicht als Erfrischungsgetränk und empfiehlt ihn daher als wichtigen Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung. Im Rahmen der “5 am Tag”-Kampagne kann ein Glas Fruchtsaft gelegentlich eine Portion Obst ersetzen und dazu beitragen, die Aufnahme von Obst und Gemüse zu steigern.[4] Dabei empfiehlt die DGE eine Portionsgröße von einem kleinen Glas Saft mit 150 ml. Der durchschnittliche Fruchtsaftverzehr der Deutschen liegt mit 90 ml pro Tag noch deutlich unter dieser Menge.[5]

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Quellen:
[1] RICHTLINIE 2001/112/EG DES RATES vom 20. Dezember 2001 über Fruchtsäfte und bestimmte gleichartige Erzeugnisse für die menschliche Ernährung. Abrufbar unter http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:L:2012:115:0001:0011:DE:PDF (zuletzt eingesehen am 9. Februar 2017)

[2] JK Aschoff, S Kaufmann, O Kalkan, S Neidhart, R Carle, RM Schweiggert: In Vitro Bioaccessibility of Carotenoids, Flavonoids, and Vitamin C from Differently Processed Oranges and Orange Juices [Citrus sinensis(L.) Osbeck]. In: Journal of Agricultural and Food Chemistry. 2015. 63 (2): 578

[3] Universität Hohenheim: Orange oder Orangensaft: Was ist gesünder. Pressemitteilung vom 23.03.2015. Abrufbar unter https://www.uni-hohenheim.de/pressemitteilung?&tx_ttnews%5Btt_news%5D=26826&cHash=38957cf8b4, (zuletzt eingesehen am 01.02.2018)

[4] http://www.dge.de/ernaehrungspraxis/vollwertige-ernaehrung/5-am-tag/ (zuletzt eingesehen, 09.02.2018)

[5] Pro-Kopf-Konsum 2016: 33 Liter/365 Tage = 90 ml. Abrufbar unter https://www.fruchtsaft.de/presse/meldungen/jahrestagung-vdf-2017 (zuletzt eingesehen, 09.02.2018)

Fruit Juice Matters ist eine europaweite Informationsinitiative, die auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse über die ernährungsrelevanten Aspekte von Fruchtsaft informiert. Weitere Informationen unter: https://fruitjuicematters.de/de/ueber-fruit-juice-matters

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Mutter Natur sorgt für eine gesunde Verdauung

Mit den neuen Artischocke-Kapseln will der bekannte Essener Hersteller natürlicher Nahrungsergänzung und Vitalstoffe Natura Vitalis Menschen bei ihrem Kampf gegen Magenbeschwerden unterstützen und eine gute Verdauung fördern.

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenBauchschmerzen, Magendrücken, Übelkeit, Blähungen oder gar krampfartige Schmerzen im Bauchraum: Das sind Beschwerden, die in Deutschland weit verbreitet sind. Untersuchungen zufolge leiden beispielsweise bis zu 25 Prozent der Männer und 60 Prozent der Frauen unter Stuhlverstopfung. “Die Gründe dafür liegen auf der Hand. Viele Menschen ernähren sich falsch, haben zu viel Stress und/oder bewegen sich zu wenig. Das ist für die Verdauung alles andere als förderlich”, sagt Frank Felte, Gründer und Inhaber von Natura Vitalis, einem der bekanntesten und führenden Hersteller natürlicher Vitalstoffe und Nahrungsergänzung in Deutschland ( www.naturavitalis.de).

Dass Verstopfungen, Blähungen und Co. wirklich unangenehm sein können, weiß Gesundheitsexperte Frank Felte ebenso: “Wer darunter leidet, büßt natürlich erheblich an Lebensqualität ein, ganz abgesehen von den nicht zu unterschätzenden Schmerzen. Die Beschwerden können sogar so weit führen, dass Betroffene nicht mehr in die Öffentlichkeit treten, auf Einladungen verzichten etc. Das darf aber nicht die Folge sein!”

Deshalb habe Natura Vitalis, das für seine natürlichen Gesundheitsprodukte seit vielen Jahren anerkannt ist, ein neues Angebot entwickelt. Mit den Artischocke-Kapseln wollen die Essener Menschen bei ihrem Kampf gegen Magenbeschwerden unterstützen. “Die Artischocke ist nicht nur ein leckeres Gemüse – wegen ihrer gesunden Inhaltsstoffe gilt sie auch sehr gut wirksam, wenn es um die Förderung der Verdauung geht. Traditionell wird sie auch gegen Blähungen und Völlegefühl eingesetzt”, weiß Frank Felte. Artischocke bringe die komplette Verdauung auf Trab, fördert die Fettverdauung und unterstützt Leber und Galle.

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Dies gelte nach Aussagen der offiziellen deutschen Kommission E beziehungsweise der europäischen Kommission ESCOP, die wissenschaftliche Bewertungen pflanzlicher Heilmittel vornehme, bei einer ausreichenden Dosierung als gesichert. “Daher sind wir glücklich, dass wir mit unseren Artischocke-Kapseln jetzt ein Produkt anbieten zu können, dass auf rein pflanzlicher Basis für eine gesunde Verdauung und gute Magengesundheit sorgt”, sagt Frank Felte. Die gallebildende Wirkung von Artischockenpräparaten sei durch kontrollierte Studien am Menschen belegt. Da sich der Gallefluss mehr als verdopple, könnten die Präparate bei Verdauungsbeschwerden aufgrund einer gestörten Gallebildung hilfreich sein. Zudem erhöhten die Mittel auch die Konzentration von Gallensäuren in der Gallenflüssigkeit, was die Fettverdauung erleichtere. Auch bei längerer Einnahme schwächten sich die verdauungsfördernden und krampflösenden Wirkungen nicht ab, sondern blieben erhalten.

Frank Felte weist darauf hin, dass es bei Artischockenpräparaten unbedingt darauf ankomme, nur zu sehr hochwertigen Produkten zu greifen. “Insbesondere die sekundären Pflanzenstoffe, Chinasäurederivate und Bitterstoffe wie beispielsweise das Cynarin machen die Artischocke zum herausragenden gesundheitsfördernden Helfer. Die Bitterstoffe gelangen vor allem dann zur Wirksamkeit, wenn sie aus der frischen Pflanze extrahiert werden und in Form von Artischocken-Kapseln, -Dragees oder -Tabletten zugeführt werden. Entscheidend ist: Nur die Gesamtheit aller Inhaltsstoffe in ihrem Zusammenspiel macht die positive Wirkung der Artischocke aus.” Die Natura Vitalis-Kapseln enthalten dementsprechend reines, hochkonzentriertes Artischockenextrakt, und es wird auf unnötige Füll- und Zusatzstoffe wie Konservierungsstoffe, tierische Fette, Zucker, Alkohol etc. vollständig verzichtet.

“Durch die hohe Dosierung des reinen Artischockenextraktes in unseren Kapseln erzielen die Nutzer mit unserem Produkt eine sehr schnelle Wirkung. Und da wir ausschließlich die einjährigen Grundblätter einsetzen, ist unser neues Produkt auch noch sehr gut verträglich”, fasst der Natura Vitalis-Gründer zusammen. Aber natürlich sei auch ein gesunder Lebensstil mit ausgewogener Ernährung und ausreichend Bewegung sehr wichtig, um die Gesundheit zu erhalten.

Die Gesundheit der Menschen ist die Leidenschaft von Natura Vitalis. Unter dem Motto “natürlich gut” stellt das Essener Unternehmen Natura Vitalis seit mehr als 15 Jahren Gesundheitsprodukte auf rein natürlicher Basis her, um so Wohlergehen und Wohlbefinden zu fördern und langfristig zu erhalten. Die Bandbreite ist groß: Natura Vitalis, das zu den führenden Herstellern in diesem Segment in ganz Deutschland gehört und vor allem durch Gründer und Inhaber Frank Felte aus dem TV bekannt ist, bietet die passenden Produkte für so gut wie alle Anwendungsbereiche, von der Nahrungsergänzung bis hin zu Hyaluron-Gels und -Kapseln zur Behandlung von Falten. Ein traditioneller Schwerpunkt ist die vitalstoffreiche Mikroalge Spirulina. Die Algen werden aufgrund ihrer besonderen Eigenschaften mittlerweile bei der Raumfahrtbehörde NASA eingesetzt. Natura Vitalis war das erste Unternehmen, das Spirulina, dieses”Kraftwerk der Natur”, eingesetzt hat und kultiviert die Alge auf einer eigenen Farm. Natura Vitalis ist ein offizieller Partner des”GOGREEN”-Programms und trägt damit aktiv zum Klimaschutz bei. Weitere Informationen auf www.naturavitalis.de

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Weg mit den überflüssigen Pfunden

Neuer Hörfunkbeitrag vom Bundeszentrum für Ernährung

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenGeht es Ihnen nach den Feiertagen auch so? Da hat man geschlemmt und es sich gut gehen lassen, aber jetzt im neuen Jahr will man endlich Nägel mit Köpfen machen und ein paar überflüssige Pfunde abnehmen.

Leichter gesagt als getan, denn Diäten lösen doch letztlich sehr gemischte Gefühle aus. Mühsames Kalorienzählen, Verzicht, komplizierte Diätvorschriften sind da nur drei Stichworte. Dass es auch anders geht, erklärt Ernährungswissenschaftler Harald Seitz vom Bundeszentrum für Ernährung: „Eine dauerhafte Veränderung des eigenen Essverhaltens erreicht man nicht mit fader Schmalkost oder Vorschriften, die von den normalen Gewohnheiten abweichen. Außerdem schränken Diäten die Lebensqualität viel zu sehr ein.“

Im Mittelpunkt steht stattdessen die sogenannte Energiedichte von Lebensmitteln. Das Prinzip ist nicht neu, rückt aber mehr und mehr in den Fokus. Denn Wissenschaftler haben erkannt, dass die kontroverse Diskussion um einzelne Bausteine unserer Ernährung nicht zielführend ist. Da muss es nicht um Pro oder Contra Fett oder Kohlenhydrate gehen. „Dreh- und Angelpunkt ist die Energiedichte. Wie viel Energie hat ein Lebensmittel pro Gramm. Tortellini mit Käsesauce haben beispielsweise eine Energiedichte von 2,4 kcal/g und eine Portion liefert rund 1205 kcal. Essen Sie die gleiche Menge Tortellini mit Tomaten-Basilikumsauce kommen Sie auf eine Energiedichte von 1 kcal/g und nur noch 535 kcal pro Portion“, so Seitz.

 Wegweiser Abnehmen

Den vollständigen Hörfunkbeitrag „Gute Vorsätze fürs neue Jahr – Weg mit den überflüssigen Pfunden“ finden Sie unter https://www.bzfe.de/inhalt/hoerfunkbeitraege-2018-31366.html. Hier steht der Beitrag direkt als mp3-Datei zum Anhören oder Herunterladen bereit. Ebenso finden Sie hier das Text-Manuskript als PDF-Dokument.

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Gesundheit – Schicksalhafte Gene?

Werk des Lebensstils

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenWer träumt nicht davon bis ins hohe Alter gesund und vital das Leben zu beschreiten? Doch welche Faktoren beeinflussen unsere Lebenserwartung? Sind wir unseren Genen ausgeliefert oder können wir aktiv durch einen gesunden Lebensstil unsere Gesundheit verbessern oder sogar Lebenszeit gewinnen?

Einflussfaktor Gene

Unsere Lebenserwartung ist zu rund einem Viertel genetisch vorprogrammiert, so ergeben grobe Schätzungen. Forscher der Universität Edinburgh (Joshi et al., 2017) untersuchten das Erbgut von über einer halben Million Menschen aus Großbritannien, um den Einflussfaktor – Varianten gesundheitsrelevanter Gene – zu erforschen.

Bestimmte Genvarianten schützen vor der Entstehung von Autoimmunerkrankungen und können so die Lebenserwartung erhöhen, andere erhöhen das Risiko, Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu erleiden und reduzieren somit die Lebenserwartung um 8 Monate. Wieder andere Genvarianten spielen eine wichtige Rolle im Fettstoffwechsel und beeinflussen die Lebensdauer auf diese Weise.

Basierend auf diesen neuen Ergebnissen scheinen die Gene nur einen begrenzten Einfluss von wenigen Monaten auf die Lebenserwartung zu haben.

Entscheidender Einflussfaktor Lebensstil

 Vom Schmerz zur Heilung

Laut den Forschungsergebnissen von Joshi und Mitarbeitern (2017)
– reduziert das tägliche Rauchen einer Packung Zigaretten (20 Stück) das Leben um knapp 7 Jahre
– verkürzt ein hoher systolischer Blutdruck die Lebenszeit um rund 5 Jahre
– reduzieren zu hohe Insulinwerte das Leben um ca. 4 Jahre
– verkürzt jedes Kilo mehr bei Adipositas die Lebenszeit um 2 Monate

Lebensstiländerungen schenken bis zu 17 Lebensjahre

Ein gesunder Lebensstil schlägt sich in einer erhöhten Lebenserwartung nieder, der Konsum von Tabak, Alkohol und rotem Fleisch kostet hingegen Lebensjahre. Das zeigen die Ergebnisse einer Studie des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) (Kuanrong et al., 2014). Die Ergebnisse der Studie basieren auf den Daten, die im Rahmen der EPIC-Studie von den Heidelberger Studienteilnehmern erhoben wurden. Die Forscher berechneten, wie sich ein einzelnes Risikoverhalten auf die durchschnittliche Lebenserwartung auswirkt. Außerdem wurden die Folgen der kombinierten Risiken ermittelt.

Die Fakten:
– Ein Mann, der mehr als zehn Zigaretten pro Tag raucht, verliert 9,4 Lebensjahre, bei einer Frau sind es 7,3 Lebensjahre. Bei zehn Zigaretten täglich oder weniger wird die Lebenserwartung beider Geschlechter um ca. 5 Jahre reduziert.
– Adipöse Männer und Frauen verlieren etwa 3 Lebensjahre.
– Starker Alkoholkonsum (mehr als 4 Drinks/Tag) verkürzt das Leben von Männern um 3,1 Jahre.
– Hoher Verzehr von verarbeitetem und/oder rotem Fleisch (ab 120 g/Tag) reduziert das Leben von Männern um 1,4 Jahre, bei Frauen sind es 2,4 Jahre.

Meist treten die Risikofaktoren kombiniert auf. Die Forscher berechneten, dass ein adipöser starker Raucher, der viel Alkohol trinkt und viel verarbeitetes/rotes Fleisch verzehrt, gegenüber seinen Mitmenschen mit günstigem Risikoprofil 17 Jahre an Lebenserwartung einbüßt. Bei einer Frau sind es 13,9 Jahre.

Wegweisende Studienergebnisse zur Lebenszeit (Adventist Health Study)

In der Adventist Health Study untersucht die Loma Linda-Universität eine christliche Glaubensgemeinschaft, die Adventisten, die eine gesunde Lebens- und Ernährungsweise pflegt.

Ergebnisse der Studie zeigten bereits in den 1970er und 1980er Jahren, dass Vegetarier unter der Gruppe länger leben als Nicht-Vegetarier. Im Vergleich zur kalifornischen Durchschnittsbevölkerung lebten im Jahr 1985 vegetarische Adventisten im Schnitt 9,5 (Männer) beziehungsweise 6,1 Jahre (Frauen) länger (Fraser und Shavlik, 2001).

Männer, die sich vegetarisch ernährten und gleichzeitig gesund lebten, wurden im Schnitt sogar 87 Jahre, Frauen 88,5 Jahre alt. Im Vergleich zur kalifornischen Durchschnittsbevölkerung sind dies 13,2 bzw. 8,9 Jahre mehr (Fraser und Shavlik, 2001), im Vergleich zu deutschen Männern im gleichen Zeitraum sogar 15,5 Jahre (Statistisches Bundesamt, 2012).
(Eine gesunde Lebensweise im Rahmen der Studie bedeutete: intensive körperliche Betätigung mindestens dreimal pro Woche, Verzehr von Nüssen öfter als viermal wöchentlich, lebenslang Nichtraucher sowie ein BMI von unter 25,9 bei Männern und unter 25,2 bei Frauen (Fraser und Shavlik, 2001).)

 Vom Schmerz zur Heilung

Seit 2002 läuft die Adventist Health Study 2 mit 96.000 Teilnehmern. In einem Zeitraum von 5,8 Jahren hatten darin Vegetarier im Vergleich zu Nicht-Vegetariern eine 52 % niedrigere Mortalität durch Nierenversagen und eine 39 % niedrigere Diabetes-Mortalität. Bei männlichen Vegetariern war die Herz-Kreislauf-Mortalität 29 % niedriger (Orlich et al., 2013). Vegetarier leiden nur etwa halb so häufig an Diabetes mellitus Typ 2 wie Mischköstler (Tonstad et al., 2013) und haben zudem ein 56 % geringeres Risiko, ein metabolisches Syndrom zu entwickeln (Rizzo et al., 2011).

Das Risiko für gastrointestinale Krebsarten kann durch eine vegetarische Ernährung um 24 % vermindert werden. Eine vegane Ernährung senkt das Risiko für frauenspezifische Krebserkrankungen um 34 % (Tantamango-Bartley et al., 2013). Auch das Risiko, an Prostatakrebs zu erkranken, wird durch eine rein pflanzliche Ernährung um 35 % gesenkt. Dieser Effekt war mit 37 % insbesondere bei weißen Männern zu sehen (Tantamango-Bartley et al., 2016). Ein hoher Konsum von Fleisch, Eiern, Käse und Milch ging in der Adventist Health Study 1 mit einem 3,6-fachen Risiko für einen tödlich verlaufenden Prostatakrebs einher (Snowdon et al., 1984).

Rizzo et al. (2013) analysierten die spezifische Ernährung der Adventisten. Die veganen Adventisten, die in den Studien besonders gut abschnitten, aßen relativ viel Soja (durchschnittlich 10,9 g Sojaprotein/Tag). Die Ovolacto-Vegetarier verzehrten relativ viele Sojaprodukte (8 g Sojaprotein/Tag), aber im Vergleich zu anderen US-Amerikanern und Europäern wenige Milchprodukte (4,8 g Milchprotein, entspricht etwa 150 ml Milch). Adventisten, die öfter als einmal am Tag einen Sojadrink zu sich nahmen, hatten ein 70 % niedrigeres Risiko für Prostatakrebs (Jacobsen et al., 1998).

Dass Prostatakrebs eine oft vermeidbare Zivilisationserkrankung und nicht das Ergebnis des Alterns an sich ist, wird im “Prostatakrebs-Kompass” von Dr. med. L. M. Jacob auf 350 Seiten mit fast 1000 Studien aufgezeigt.

Das tödliche Quartett der westlichen Zivilisationskost

Fleisch- und Milchprodukte, Zucker und Salz: Das tödliche Quartett der Zivilisationskost fördert die sogenannten Zivilisationskrankheiten wie Hypertonie, Diabetes mellitus Typ 2, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Demenz und Krebs. Viele Studien bestätigen diesen Zusammenhang. Besonders gravierend ist der Einfluss der Ernährung bei gleichzeitigem Bewegungsmangel.

Insulin spielt bei der Entwicklung von Zivilisationserkrankungen eine große Rolle. Das Hormon der Bauchspeicheldrüse senkt den Blutzuckerspiegel, indem es Körperzellen dazu anregt, Glukose aus dem Blut aufzunehmen. Vor allem gesättigte Fettsäuren und Proteine aus Fleisch und Milchprodukten fördern bei mangelnder körperlicher Aktivität die Insulinresistenz (verminderte Reaktion der Zellen auf Insulin), während die Kombination von Zucker mit tierischem Eiweiß zu besonders hohen Insulinausschüttungen führt. Auch die Verfettung von Bauch und Leber fördert Insulinresistenz, chronische Hyperinsulinämie und das metabolische Syndrom und begünstigt damit Erkrankungen, die mit einer stark verringerten Lebenserwartung einhergehen.

Wirkung von Lebensstiländerungen

Eine Veränderung der Lebens- und Ernährungsweise zeigt deutliche Anti-Aging-Langzeiteffekte, das beweisen zahlreiche klinische Studien. Forscher beobachteten eine Verlängerung der relativen Telomerlänge (verkürzte Telomere von Chromosomen können zur Prognose von Alterung, Erkrankungen und frühzeitiger Sterblichkeit herangezogen werden) (Ornish et al., 2013), den Rückgang von arteriosklerotischen Gefäßverengungen (Ornish et al., 1990 und 1998) und eine Linderung von Diabetes mellitus Typ 2 (Barnard et al., 2006 und 2009; Pischke et al., 2006). Durch eine Energierestriktion, die mit dem Abbau von Leberfett einhergeht, kann Diabetes Typ 2 sogar geheilt werden (Lim et al., 2011).

Eigenverantwortlich handeln

“Eine natürliche Ernährung, ausreichende körperliche Aktivität und Maßhalten in allen Dingen des Lebens sind das beste Rezept, um in Gesundheit alt zu werden.” (Hippokrates)

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Diese Weisheit ist schon seit Jahrtausenden bekannt und braucht sicherlich keine weiteren Studien. Das Geheimnis gesunden Alterns besteht im Maßhalten, Verzicht auf schädliche Ernährungs- und Lebensgewohnheiten, in moderater Bewegung, Stressreduzierung sowie dem Vermeiden von Giften wie Nikotin. Das sind die effektivsten Methoden, um dem Alterungsprozess entgegenzuwirken. Die Kalorienrestriktion ist dabei evidenzbasiert die wirkungsvollste Anti-Aging-Methode, um oxidativen Stress und vorzeitiges Altern zu vermeiden.

Das Fachbuch “Dr. Jacobs Weg des genussvollen Verzichts” untermauert mit 1400 zitierten wissenschaftlichen Studien die Inhalte dieses alten Wissens.

Die Literatur zum Artikel können Sie anfordern unter: info@drjacobsinstitut.de

Das Dr. Jacobs Institut für komplementärmedizinische Forschung ( http://www.drjacobsinstitut.de) hat sich zum Ziel gesetzt, ganzheitliche Zusammenhänge in der Ernährungs- und Naturheilkunde wissenschaftlich aufzuklären.

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Multiple Sklerose

Hat Ernährung Einfluss auf den Verlauf?

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenEine gesunde Ernährung mit viel Obst, Gemüse und Vollkorn kann den Verlauf einer Multiplen Sklerose möglicherweise günstig beeinflussen. Offenbar entwickeln die Betroffenen weniger Beschwerden und sind in ihrem Alltag nicht so stark beeinträchtigt. So lautet das Fazit einer Studie der Johns Hopkins School of Medicine in Baltimore, an der knapp 7.000 Menschen mit Multiple Sklerose (MS) beteiligt waren.

Multiple Sklerose ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung des Zentralnervensystems, die meist bei jungen Menschen zwischen dem  20. und 40. Lebensjahr erstmals auftritt. Die Entzündungen werden durch den Angriff körpereigener Abwehrzellen auf die Myelinscheiden der Nerven verursacht. Die Folgen reichen von Sehstörungen bis hin zu allgemeiner Schwäche, Müdigkeit, Depression und Lähmungen.

Für die Untersuchung machten die MS-Patienten in Fragebögen Angaben zu ihrer Ernährung. Per Definition lag eine gesunde Kost vor, wenn die Probanden viel Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte, aber wenig zuckerhaltige Süßspeisen und Erfrischungsgetränke, rotes und verarbeitetes Fleisch konsumierten. Außerdem beurteilten die US-amerikanischen Wissenschaftler, ob der Lebensstil insgesamt gesund war. Dafür wurden neben der Ernährung weitere Umstände wie ein gesundes Körpergewicht, regelmäßige körperliche Aktivität und Nichtrauchen berücksichtigt. Zudem gaben die Probanden zu Protokoll, ob im vergangenen halben Jahr MS-Symptome erneut aufgetreten oder kontinuierlich schlechter geworden waren. Sie sollten einschätzen, wie schwer sie sich dadurch beeinträchtigt gefühlt hatten.

 Vom Schmerz zur Heilung

Bei Patienten mit einer besonders gesunden Ernährungsweise kam es mit einer um 20 Prozent geringeren Wahrscheinlichkeit durch die Krankheit zu starken Beeinträchtigungen als bei Probanden mit einer ungesunden Kost. Das Ergebnis war unabhängig von Alter und Krankheitsdauer.

Das Risiko für eine Depression ließ sich mit einer gesunden Ernährung ähnlich stark verringern. MS-Patienten mit einem allgemein gesunden Lebensstil litten seltener an starker Müdigkeit (minus 31 %), Schmerzen (minus 44 %) und Depression (minus 47 %). Allerdings lässt sich mit diesem Studiendesign kein kausaler Zusammenhang nachweisen, geben die Autoren im Fachblatt „Neurology“ zu bedenken. Es wäre möglich, dass die gesunde Ernährung über Darmflora und Immunsystem den Krankheitsverlauf lindert. Allerdings können weitere Faktoren wie Rauchen und die Genetik eine Rolle spielen. Daher sind Langzeitstudien notwendig, um die Resultate zu untermauern und die Hintergründe zu erforschen.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

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https://doi.org/10.1212/WNL.0000000000004768

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Nachhaltige Ernährungsinitiativen

Kleine Systematik für eine große Bewegung

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenAuf allen Stufen der Lebensmittelkette entstehen nachhaltige Ernährungsinitiativen. In Urban Gardening Projekten und Selbsterntegärten, Food Coops und Erzeuger-Verbrauchergemeinschaften aber auch in regionalen Netzwerken ist Tatendrang spürbar, sich an der Lösung gesellschaftlicher Probleme zu beteiligen.

Etwas Positives bewirken – das steht für viele im Vordergrund ihrer Motivation. Im neuen BZfE-Internetschwerpunkt zur Nachhaltigen Ernährung beschreibt Dr. Irene Antoni Komar, Universität Oldenburg, Motive, Praktiken und Ansätze von Ernährungsinitiativen und -unternehmen, die sich für einen nachhaltigen Gesellschaftswandel – eine Transformation – einsetzen. Sie unterscheidet drei Ebenen, abhängig von ihrer räumlichen Reichweite und organisatorischen Ausdehnung:

Auf der Mikroebene sind dies Beziehungen zwischen Bürgern oder Haushalten und befähigungsorientierten Initiativen zur Unterstützung von Selbstversorgung mit Lebensmitteln. Zum Beispiel Gemeinschaftsgärten, Selbsternteprojekte oder auch komplexe Aquaponic-Technik.

Die Ebene der lokalen Gemeinschaften umfasst Beziehungen zwischen städtischen oder dörflichen Gemeinschaften bzw. lokalen Konsumentengruppen und landwirtschaftlichen Betrieben. Hier finden sich Geschäftsmodelle wie Food Coops und Erzeuger-Verbraucher-Gemeinschaften. Sie tragen zur langfristigen Verbindung regionaler landwirtschaftlicher Produktion mit definierten Konsumentenkreisen bei.

Auf der dritten Ebene schließlich sind es die regionalen Netzwerke, wie Regionalmarken, Solidargemeinschaften, Ökodörfer, Ernährungsräte etc. Sie knüpfen Beziehungen zwischen (Groß-)Verbrauchern und Anbieternetzwerken über verschiedene Wertschöpfungsstufen hinweg.

Zum Treiber für Veränderung wird Selbstermächtigung, das gemeinschaftliche Experimentieren und Üben. Das Prinzip des Do-It-Together transformiert die herkömmliche Ernährungspraxis grundlegend, aber auch die Machtverhältnisse. Dieser Prozess bedarf einer Vielzahl hoch motivierter und engagierter Menschen. Sie schöpfen ihre Motivation aus einem hohen Grad an Experimentierfreude und Sinnstiftung im Eintreten für gemeinsame Ziele.

www.bzfe.de

Weitere Informationen:

https://www.bzfe.de/inhalt/nachhaltige-ernaehrungsinitiativen-31324.html

Forschungsprojekt nascent – Neue Chancen für eine nachhaltige Ernährungswirtschaft durch transformative Wirtschaftsformen:
www.nascent-transformativ.de

http://www.nascent-transformativ.de/nascent-der-film/

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Ernährungstherapie und Diätberatung endlich als Heilmittel anerkannt

Ab Januar 2018 können Ärzte bei bestimmten Erkrankungen eine ambulante Ernährungstherapie und Diätberatung bei staatlich geprüften Diätassistenten verordnen

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenAb dem ersten Januar 2018 gehört die Ernährungstherapie und damit auch die Diätberatung (medizinisch-therapeutische Ernährungsberatung) bei Mukoviszidose und bestimmten seltenen angeborenen Stoffwechselerkrankungen zu den verordnungsfähigen Heilmitteln, wie aus einer Veröffentlichung im Bundesanzeiger hervorgeht, die das Inkrafttreten des Beschlusses zur Heilmittel-Richtlinie beinhaltet, informiert Sven-David Müller, Vorsitzender des Deutschen Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik e. V.

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hatte in seiner Sitzung vom 21. September 2017 beschlossen, dass die Ernährungstherapie bei Mukoviszidose und bestimmten seltenen angeborenen Stoffwechselerkrankungen in die vertragsärztliche Versorgung aufgenommen werden soll [1].

Damit können insbesondere staatlich geprüfte Diätassistenten mit mindestens 1-jähriger Berufserfahrung und spezifischer Therapieerfahrung bei Mukoviszidose und bestimmten seltenen angeborenen Stoffwechselerkrankungen das Heilmittel Ernährungstherapie inklusive der notwendigen Diätberatung auf ärztliche Verordnung in ihrer Praxis anbieten und mit den gesetzlichen Krankenversicherungen abrechnen. Das bedeutet eine deutliche Verbesserung der Versorgung von bestimmten Patientengruppen durch staatlich geprüfte Diätassistenten und Mediziner im ambulanten Bereich. Bisher gehörte die Ernährungstherapie inklusive Diätberatung nicht zu den verordnungsfähigen Heilmitteln. Lediglich im stationären Bereich konnten entsprechende Maßnahmen durchgeführt werden, sofern die Diätberatung in den Fallpauschalen der klinischen Einrichtungen vorhanden waren. Auch weiterhin bezuschussen die gesetzlichen Krankenkassen gemäß § 20 Sozialgesetzbuch (SGB) 5 die prophylaktische Ernährungsberatung und Schulungsmaßnahmen nach § 43 SGB 5 – es handelt sich dabei um eine Kann-Leistung für chronisch kranke Menschen.

Diätberatung bei seltenen Erkrankungen jetzt als Heilmittel anerkannt

Die Änderung der Heilmittel-Richtlinie, die am 23. November 2017 im Bundesanzeiger veröffentlich worden ist, tritt am ersten Januar 2018 in Kraft [2]. Ab diesem Zeitpunkt können Patienten, die unter Mukoviszidose oder bestimmten seltenen angeborenen Stoffwechselerkrankungen wie beispielsweise spezifischen Störungen des Kohlenhydrat-, Protein- oder Lipidstoffwechsels, leiden, eine Ernährungstherapie inklusive der notwendigen Diätberatung vom behandelnden Arzt verordnet bekommen. Es handelt sich um einen langfristigen Heilmittelbedarf, der nach Expertenanhörung bei Mukoviszidose und bestimmten seltenen angeborenen Stoffwechselerkrankungen gegeben ist. Ohne Ernährungstherapie inklusive Diätberatung käme es bei Mukoviszidose oder seltenen angeborenen Stoffwechselerkrankungen ansonsten zum Tod oder es droht eine schwere Behinderung. Eine lebenslange phasen- und situationsgerechte Therapie mittels einer Ernährungstherapie inklusive Diätberatung ist demzufolge unerlässlich. Auf Grund der Langfristigkeit und Schwere der funktionellen/strukturellen Schädigungen des Verdauungs- und Stoffwechselsystems bei den vorgenannten Erkrankungsbildern und der daraus resultierenden Beeinträchtigungen der Aktivitäten kann von einem langfristigen Heilmittelbedarf mit Ernährungstherapie inklusive Diätberatung ausgegangen werden [3].

Staatlich geprüfte Diätassistenten als Heilmittelerbringer

Zur Erbringung des Heilmittels Ernährungstherapie inklusive Diätberatung sind insbesondere Ärzte und staatlich geprüfte Diätassistenten befugt. Staatlich geprüfte Diätassistenten gehören zu der Gruppe der Heilberufe und Heilmittelerbringer [6]. Gegenstand des Berufs des Diätassistenten ist gemäß des in § 3 des Gesetzes über den Beruf des Diätassistenten (Diät-AssG) definierten Ausbildungsziels die eigenverantwortliche Durchführung diättherapeutischer und ernährungsmedizinischer Maßnahmen aufgrund ärztlicher Anordnung oder Verordnung, das Erstellen von Diätplänen, das Planen, Berechnen und Herstellen wissenschaftlich anerkannter Diätformen sowie die Mitwirkung bei der Prävention und Therapie von Krankheiten mitzuwirken und ernährungstherapeutische Beratungen und Schulungen durch-zuführen [5]. Demzufolge sind staatlich geprüfte Diätassistenten mit spezifischer Berufs- und Therapieerfahrung berechtigt, Diätberatung bei Patienten mit Mukoviszidose und seltenen angeborenen Stoffwechselerkrankungen durchzuführen und mit den gesetzlichen Krankenkassen abzurechnen. Zu den seltenen angeborenen Stoffwechselerkrankungen gehören insbesondere (3, 4):

– proteinarme Diätkostformen bei angeborenen Stoffwechselstörungen,
– Störungen im Abbau von Aminosäuren,
– Störungen im Abbau des Phenylalanin-Stoffwechsels (Phenylketonurie),
– Störungen im Abbau der verzweigtkettigen Aminosäuren (MSUD),
– Störungen im Abbau des Lysin-Stoffwechsels (Glutarazidurie),
– Störungen im Abbau des Methionin-Stoffwechsels (Homocystinurie),
– Organoazidurie – Störungen im Propionat- und Methylmalonat-Stoffwechsel,
– Harnstoffzyklusdefekte,
– Kohlenhydratdefinierte Diäten bei Störungen im Kohlenhydratstoffwechsel,
– Glykogenose,
– Galaktosämie,
– hereditäre Fruktoseintoleranz,
– Lipiddefinierte Diätkostformen bei Störungen im Fettstoffwechsel),
– Störungen im Transport exogener Lipide (ß-Oxydationsstörungen),
– Störungen im Fett- und Energiestoffwechsel (PDH-Defekte, MAD-Defekte).
– Biotinidasemangel
– Galaktosämie
– Aminoacidopathien,
– Fettsäureoxidationsdefekte (z.B.: Medium-Chain-Acetyl-CoA-Dehydrogenase-Mangel, Long-Chain-3-OH-AcVI-CoA-Dehydrogenase-Mangel, Very-Long-Chain-Acetyl-CoA-Dehydrogenase-Mangel,
– Carnitinzyklusdefekte (z. B.: Carnitin-Palmityl-Translerase-I-Mangel, Carnitin-Palmityl-Transferase-II-Mangel, Carnitin-Acylcarnitin-Translocase-Mangel und
– Organoacidämien (z. B.: Glutaracidurie Typ I, Isovalerianacidämie).

Die Heilmittel-Richtlinie muss um weitere Erkrankungsbilder erweitert werden

Die ab dem ersten Januar 2018 definierten Indikationen und Patientengruppen sind nicht ausreichend, um Menschen vor den Schäden einer Fehl- und/oder Unterernährung zu schützen und vor Erkrankungsschäden zu schützen. Das Deutsche Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik e. V. setzt sich dafür ein, dass das Indikationsspektrum der Ernährungstherapie inklusive Diätberatung erweitert wird. In jedem Falle ist es nach Ansicht der Experten des Deutschen Kompetenzzentrums Gesundheitsförderung und Diätetik not-wendig, insbesondere eine Ernährungstherapie inklusive Diätberatung bei chronisch dekompensierter Niereninsuffizienz (nicht-dialysepflichtige Niereninsuffizienz), dialysepflichtiger Niereninsuffizienz, glutensensitiver Enteropathie (Zöliakie/Sprue), dekompensierter Leberzirrhose mit hepatischer Enzephalopathie und/oder Ascites oder natriumsensitiver Hypertonie in die Heilmittel-Richtlinie aufzunehmen. Es ist davon auszugehen, dass eine Vielzahl von chronischen Erkrankungen der langfristigen Ernährungstherapie inklusive Diätberatung bedarf. Zudem fordert das Deutsche Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik e. V. die Diätberatung, die im ambulanten Bereich bisher durch § 43 SGB 5 als Kann-Leistung bezuschusst wird, zu einer Regelleistung zu machen. Es wäre natürlich auch vor dem Hintergrund des Kostendrucks sinnvoll, bei morbider Adipositas (BMI über 35/40) mit metabolischem Syndrom und gegebenenfalls auch Diabetes mellitus vom Typ 1 und 2 eine Möglichkeit der Ernährungstherapie inklusive Diätberatung auf Verordnung zu Lasten der GKV zu ermöglichen.

[1] https://www.g-ba.de/informationen/beschluesse/3072/
[2] https://www.bundesanzeiger.de/ebanzwww/wexsservlet?genericsearch_param.start_date%3A0=23&genericsearch_param.start_date%3A1=11&genericsearch_param.start_date%3A2=2017&genericsearch_param.stop_date%3A0=23&genericsearch_param.stop_date%3A1=11&genericsearch_param.stop_date%3A2=2017&%28page.navid%3Ddetailsearchlisttodetailsearchlistupdateresetpage%29=Dokumente+anzeigen&genericsearch_param.fulltext=BAnz+AT+23.11.2017+B1
[3]
https://www.g-ba.de/downloads/40-268-4317/2017-03-16_HeilM-RL_Ernaehrungsberatung-Stoffwechselerkrank-Mukoviszidose_ZD.pdf
[4]
https://www.g-ba.de/downloads/39-261-2907/2017-03-16_HeilM-RL_Ernaehrungsberatung-Stoffwechselerkrank-Mukoviszidose_BAnz-WZ.pdf
[5] http://www.gesetze-im-internet.de/di_tassg_1994/__3.html
[6] https://www.vdd.de/fileadmin/downloads/D_I/D_I_Fokus_2016/DundI_4_2016_SONDERTEIL_Web.pdf

Das Deutsche Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik e.V. ist eine interdisziplinärer anerkannte Fachgesellschaft, die sich im deutschsprachigen Raum für ganzheitliche wissenschaftliche begründete Gesundheitsförderung und die Förderung der gesunden Lebensführung (Diätetik) einsetzt. Das Deutsche Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik e. V. fordert die rechtliche Absicherung der Ernährungsberatung. Mitglied im Deutschen Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik e. V. sind insbesondere staatlich geprüfte Diätassistenten, Ärzte, Trainer, Physiotherapeuten, Apotheker, Ernährungswissenschaftler, Pädagogen, Psychologen und Heilpraktiker.

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Ernährungsrisiko Klimawandel – Klimarisiko Ernährung

Nichtstun wird teuer

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenUnser Ernährungsstil trägt maßgeblich zum Klimawandel bei und umgekehrt: Der Klimawandel gefährdet die Ernährungssicherheit. Neue Modellrechnungen zeigen, welche Folgen steigende Temperaturen für die Versorgung mit den wichtigsten Grundnahrungsmitteln haben können. Mit jedem Grad mehr stehen der Weltbevölkerung 6 Prozent weniger Weizen zur Verfügung, 7 Prozent weniger Mais sowie jeweils 3 Prozent weniger Reis und Soja. In manchen Ländern lässt sich dieser Negativtrend jetzt schon beobachten. Die Modellierungen wurden Ende August 2017 von einem 30köpfigen Wissenschaftlerteam um Zhao Chuang von der Peking Universität publiziert. An der Arbeit beteiligten sich auch Wissenschaftler vom Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und der Universität Bonn.

Unser heutiges Ernährungssystem gilt gleichzeitig als Mitverursacher des Klimawandels. In Deutschland entstehen gut 25 Prozent aller klimawirksamen Emissionen bei der Herstellung, Vermarktung und Zubereitung von Lebensmitteln, schätzt der wissenschaftliche Beirat für Agrarpolitik, Ernährung und gesundheitlichen Verbraucherschutz des Bundesernährungsministeriums.

Zu den Maßnahmen mit dem größten Einsparungspotenzial gehört die Reduktion des Fleischverzehrs. Wenn alle Bundesbürger theoretisch nur die Fleischmenge essen würden, die von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung empfohlen wird, dann sänken unsere ernährungsbedingten Treibhausgasemissionen bereits um rund 9 Prozent. Das Einsparungspotenzial durch gezielte Auswahl von klimafreundlichen Lebensmitteln ist noch viel größer. Mittlerweile beschäftigen sich zahlreiche nationale und internationale Behörden und Forschungsteams mit der Frage, wie eine gesunde und zugleich klimafreundliche Ernährungsweise wohl aussehen könnte. Bislang gilt eine vielfältige mediterrane Ernährungsweise als beste  Schnittmenge zwischen Gesundheit und Nachhaltigkeit.

Doch mit einer Ernährungsumstellung allein ist es noch nicht getan, erfährt man im Gutachten des verbraucherpolitischen Beirates. Er enthält ein umfangreiches Maßnahmenpaket aus dem Bereich Land- und Forstwirtschaft. Ein großes Gewicht haben aus Sicht des Beirates internationale Klimaschutzabkommen. Die Bundesregierung müsse deutlich mehr Ressourcen in die Entwicklung und Durchsetzung einer globalen Klimaschutzstrategie investieren und dabei gleichzeitig ambitionierte nationale und europäische Klimaschutzziele  verwirklichen. Sie soll sich u.a. dafür einsetzen Treibhausgasemissionen zu verteuern und den Verbrauch von fossilen Energieträgern zu besteuern, auch für internationale Transporte per Schiff oder Flugzeug.

 Vom Schmerz zur Heilung

Auch die monetären Kosten für eine Klimastabilisierung lassen sich mittlerweile abschätzen. Dafür trafen sich im Oktober 2017 auf der Impact World Conference über 500 Wissenschaftler in Potsdam. Eine aktive Begrenzung der globalen Erwärmung sei viel günstiger, als einfach nichts zu tun, so Professor Hermann Lotze-Campen, Leiter des Forschungsbereichs Klimawirkung und Vulnerabilität am PIK. „Nichtstun würde uns am Ende ein Vielfaches der rund zwei Prozent der globalen Wirtschaftsleistung kosten, die wir für die Klimastabilisierung aufbringen müssten“.

Gesa Maschkowski, www.bzfe.de

Weitere Informationen

https://www.pik-potsdam.de/aktuelles/pressemitteilungen/die-wahren-kosten-des-klimawandels-impacts-world-konferenz-in-potsdam

Klimagutachten des wissenschaftlichen Beirates für Agrarpolitik, Ernährung und gesundheitlichen Verbraucherschutz des Bundesernährungsminsterium: http://www.bmel.de/SharedDocs/Downloads/Ministerium/Beiraete/Agrarpolitik/Klimaschutzgutachten_2016.pdf?__blob=publicationFile

Veröffentlichung: Temperature increase reduces global yields
http://www.pnas.org/content/114/35/9326.abstract

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Telefon: 0228 / 68 45 – 0
Internet: www.ble.de
E-Mail: info@ble.de

Presserechtlich verantwortlich:
Dr. Margareta Büning-Fesel, BLE

Redaktion:
Harald Seitz, BLE
Renate Kessen, BLE

Der Nahrungs-WAHN-SINN

Leben ohne Sucht- und Zusatzstoffe

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenEnergydrinks, Fabrikzucker, Weißmehle, Milch, Koffein … Überall hören wir von den Risiken, die von einer Ernährung ausgehen, die sich auf diese Komponenten stützt. Aber wie ist es möglich, darauf zu verzichten? Ist das nicht schrecklich aufwändig?

Die erfahrene Gesundheitsberaterin Alexandra Eideloth weiß, worauf im Alltag zu achten ist. Neben zahlreichen wachrüttelnden Informationen enthält das Nachschlage-Handbuch eine Anleitung für eine 4-Wochen-Detox-Kur, mit der es Schritt für Schritt gelingt, ein Gespür für den eigenen Körper zu entwickeln, die ungesunden Gewohnheiten loszulassen und dafür an Lebensfreude hinzuzugewinnen.

Die Kur wird begleitet von vielen Tipps aus dem Bereich Aromatherapie und Kräuterkunde sowie leicht umsetzbaren Anregungen zur Entspannung. Nicht nur durch ihre eigenen Erfahrungen als ehemaliger “Zucker-Junkie” gereift, sondern auch durch den Erfolg zahlreicher Kursteilnehmer, weckt die Autorin mit ihrem Buch das Bewusstsein dafür, wie wertvoll und wohltuend natürliche Lebensmittel sind.

Wer auf eine konventionelle Ernährung mit Sucht- und Zusatzstoffen sowie zu viel Stress verzichten möchte, findet in diesem Buch alles, was er wissen muss, um damit zu beginnen, seinem Körper das zu geben, was er wirklich braucht. Und wer sein Wohlbefinden einmal selbst in die Hand nimmt, wird schnell bemerken, wie sich selbst kleinste Veränderungen positiv auf Körper und Psyche auswirken.

Über das Buch:
Alexandra Eideloth
Der Nahrungs-WAHN-SINN
Vergiftest du dich noch – oder lebst du schon?
208 Seiten
Paperback
978-3-96051-953-9, 19,99 EUR

Über die Autorin:
Alexandra Eideloth, geb. 1969, Mutter von 3 Kindern, ist seit über 20 Jahren als Ganzheitliche Gesundheits- u. Ernährungsberaterin in eigener Praxis tätig. Ihr Anliegen ist es, aufzuzeigen, wie einfach es ist, gesund zu leben, sobald man dem Körper wieder mehr Wertschätzung und Liebe entgegenbringt.
www.alexandra-eideloth.de

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tao.de ist das Selfpublishing-Portal, das AutorInnen mit den Themengebieten Neues Bewusstsein, Ganzheitliche Gesundheit und Spiritualität bei allen Schritten von der Idee über die Produktion von Büchern und ebooks bis zu ihrer Vermarktung begleitet. tao.de ist ein Selfpublishing-Portal der J.Kamphausen Mediengruppe.

* Die J. Kamphausen Mediengruppe mit den Verlagen J.Kamphausen, Aurum, Theseus, Lüchow, LebensBaum und der Tao Cinemathek sowie den Selfpublishing Portalen tao.de und Meine Geschichte wurde 1983 in Bielefeld gegründet. Das Lieferprogramm umfasst mehr als 1.000 Titel aus den Themenbereichen ganzheitliche Gesundheit, Persönlichkeitsentwicklung und Wirtschaft. Einzelne Titel erreichen Auflagen in Millionenhöhe.

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Gesundheit und Fitness in der zweiten Lebenshälfte erhalten

Der Vitalstoffhersteller Natura Vitalis bietet besondere Produkte für die Generation 50+ an. Jetzt darf das Unternehmen die vom Bundesverband Initiative 50 Plus e.V. vergebene “Verbraucherempfehlung 50Plus” führen.

Gesundheit_Nachrichten,_Pressemeldungen34 Millionen: So groß ist die Gruppe der Menschen in Deutschland, die über 50 Jahre alt sind. Diese Menschen werden vom Bundesverband Initiative 50 Plus e.V. vertreten: Die unabhängige Initiative will Hilfen zur Selbsthilfe anbieten und in Politik, Gesellschaft und Wirtschaft auf die Bedürfnisse und die vielfältigen Potentiale der Generation 50 Plus aufmerksam zu machen.

Für ihre Arbeit wurde die Initiative 50 Plus e.V. vom Deutschen Bundestag als Interessenverband registriert, und auch die Antidiskriminierungsstelle des Bundes hat den Bundesverband Initiative 50Plus als Partnerorganisation gelistet.

Eine Aufgabe der Interessengemeinschaft: durch Verbraucherempfehlungen Kunden ab 50 eine Orientierung zu geben, wo sie gute Produkte und einen umfassenden Service finden. “Wir motivieren Unternehmen, sich verstärkt auf die spezifischen Bedürfnisse von Kunden 50Plus einzustellen. Dabei können Unternehmen, die eine Vorbildfunktion übernehmen, dies auch mit unserer Unterstützung in der Öffentlichkeit bekannt machen”, sagt Uwe-Matthias Müller, geschäftsführender Vorstand der Initiative 50 Plus.

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Eines der Unternehmen mit Verbraucherempfehlung, das sich einer eingehenden Überprüfung durch die Initiative unterzogen hat, ist Natura Vitalis aus Essen. Der Spezialist für natürliche Vitalstoffe und Nahrungsergänzung gehört zu den bekanntesten Unternehmen im deutschsprachigen Raum in diesem Bereich und bietet unter anderem besondere Produkte für die Generation 50+ an. “Wir möchten diese gezielt dabei unterstützen, gesund und fit zu altern und die zweite Lebenshälfte vital genießen zu können. Dazu gehören Produkte rund um Abnehmen und Stoffwechsel, körperliche und mentale Entspannung, gute Haut, Haare und Zähne und sogar “Doping für das Gehirn”. Ebenso haben wir unsere Anti-Aging-Presslinge Hyaluronsäure MM zur Faltenreduktion bereits mehr als eine Million Mal verkauft. Die Presslinge sind jetzt noch höher dosiert und mit einer weltweit revolutionären, neuen Freisetzungstechnologie ausgestattet”, sagt Frank Felte, Gründer von Natura Vitalis und einer der bekanntesten TV-Home-Shopping-Moderatoren Deutschlands.

Frank Felte ist sehr glücklich darüber, dass Natura Vitalis von der Initiative 50 Plus empfohlen wird. “Es spricht für unsere hohe Qualität und Zuverlässigkeit in der Zusammensetzung unserer Produkte, dass eine vom Deutschen Bundestag registrierte Initiative unser Unternehmen so auszeichnet. Es zeigt, dass wir bei unserer konsequenten Ausrichtung auf die Bedürfnisse und die Wünsche von Menschen über 50 richtig liegen und die passenden Schwerpunkte setzen, indem wir genau darauf achten, was sie wirklich brauchen, um dauerhaft gesund und fit zu bleiben.”

Natura Vitalis darf ab sofort die “Verbraucherempfehlung 50Plus” führen. Diese stellt der Bundesverband Initiative 50 Plus e.V. nur ausgesuchten Unternehmen zur Verfügung, die nachprüfbar Produkte und/oder Dienstleistungen für Menschen über 50 entwickelt haben. “Wir gehören damit zu einem kleinen Kreis von deutschen Unternehmen, die diese Verbraucherempfehlung erhalten haben. Wir verstehen das Siegel auch als eine Verpflichtung, der wir uns stellen wollen und die uns dauerhaft zu Höchstleistungen motivieren wird, dem Anspruch, den Menschen ab 50 an uns stellen, gerecht zu werden”, betont Frank Felte.

Über Natura Vitalis
Die Gesundheit der Menschen ist die Leidenschaft von Natura Vitalis. Unter dem Motto “natürlich gut” stellt das Essener Unternehmen Natura Vitalis seit 18 Jahren Gesundheitsprodukte auf rein natürlicher Basis her, um so Wohlergehen und Wohlbefinden zu fördern und langfristig zu erhalten. Die Bandbreite ist groß: Natura Vitalis, das zu den führenden Herstellern natürlicher Nahrungsergänzung und Vitalstoffe in ganz Deutschland gehört und vor allem durch Gründer und Inhaber Frank Felte aus dem TV bekannt ist, bietet die passenden Produkte für so gut wie alle Anwendungsbereiche, von der Nahrungsergänzung bis hin zu Hyaluron-Gels und -Kapseln zur Behandlung von Falten. Ein traditioneller Schwerpunkt ist die vitalstoffreiche Mikroalge Spirulina. Die Algen werden aufgrund ihrer besonderen Eigenschaften mittlerweile bei der Raumfahrtbehörde NASA eingesetzt. Natura Vitalis war das erste Unternehmen, das Spirulina, dieses “Kraftwerk der Natur”, eingesetzt hat und kultiviert die Alge auf einer eigenen Farm. Natura Vitalis ist ein offizieller Partner des “GOGREEN”-Programms und trägt damit aktiv zum Klimaschutz bei und darf die vom Bundesverband Initiative 50 Plus e.V. vergebene “Verbraucherempfehlung 50Plus” führen. Weitere Informationen auf www.naturavitalis.de

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Natura Vitalis GmbH
Dr. Patrick Peters
Adlerstraße 29
45307 Essen
0170 5200599
patrick.peters@naturavitalis.com
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