Schlagwort-Archive: Vitamin D

Vielen Kindern fehlt Vitamin D

Mangel gefährdet Entwicklung

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenFast zwei Drittel aller Kinder und Jugendlichen in Deutschland haben zu niedrige Werte an Vitamin D. Eine der Hauptursachen: Statt sich im Freien bei Sport oder Spiel zu bewegen und Sonne zu tanken, wird zu viel Zeit in geschlossenen Räumen vor Bildschirmmedien verbracht.

Kein Wunder, dass in der aktuellen KiGGS-Studie zur Gesundheit von Kindern bei den größten Stubenhockern auch der gravierendste Vitamin-D-Mangel festgestellt wurde. Weil dieses Vitamin wichtig für den Aufbau der Knochen sowie für die Versorgung des Herzmuskels und des Nervensystems ist, gefährdet das bewegungslose Sitzen im Haus die Entwicklung und das Wachstum. Eltern sollten ihre Sprösslinge deshalb täglich zu mindestens einer Stunde körperlicher Aktivität motivieren. Anregungen dazu finden sie auf Internetportalen wie z. B. www.familienaufstand.de, www.kindergesundheit-info.de sowie www.komm-in-schwung.de.

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Grippe ade! Jetzt Sonne und Vitamin D tanken!

Vitamin D schützt Säuglinge vor Grippe

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenIn einer aktuellen klinischen Studie mit 400 Kindern wurde die präventive Wirkung von Vitamin D3 auf die saisonale Grippeerkrankung untersucht. Jeweils die Hälfte der Kinder im Alter von 3-12 Monaten erhielt über einen Zeitraum von vier Monaten täglich Vitamin D3 in einer niedrigen (400 I.E.) oder hohen (1200 I.E.) Dosierung. In der Gruppe mit 1200 I.E. Vitamin D3 litten deutlich weniger Kinder an einer Infektion mit dem Influenza-A-Virus (43 Kinder) als in der Gruppe mit 400 I.E. Vitamin D3 (78 Kinder). Zudem verschwanden die Symptome Fieber, Husten und keuchender Atem schneller.

Die Viruslast reduzierte sich im Zeitverlauf bei beiden Gruppen signifikant, in der Hochdosis-Gruppe jedoch deutlich stärker. Nebenwirkungen traten nur äußerst selten auf und waren unabhängig von der Höhe der Dosierung.

Vitamin D senkt das Risiko für akute Atemwegsinfekte um bis zu 70 Prozent

Akute Atemwegsinfektionen sind weltweit eine wichtige Ursache von erhöhter Sterblichkeit. Vitamin D bewirkt die Bildung von antimikrobiellen Proteinen. Daher ist eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D von besonderer Bedeutung für unser Immunsystem und schützt vor den gefährlichen Atemwegsinfekten. Menschen mit niedrigem Vitamin-D-Spiegel leiden signifikant häufiger an Atemwegsinfekten wie bei einer Erkältung, einer Grippe oder einer Bronchitis. Eine aktuelle Übersichtsstudie ergab, dass eine Supplementierung von Vitamin D das Risiko für akute Atemwegsinfekte um durchschnittlich 12 Prozent senkte. Bei Personen mit einem niedrigen Vitamin-D-Spiegel sank das Risiko sogar um bis zu 70 Prozent. Dies fällt angesichts des hierzulande weit verbreiteten Vitamin-D-Mangels besonders ins Gewicht.

Es wundert nicht, dass Grippe und Erkältung meist am Ende des Winters auftreten: Denn dann ist der Vitamin-D-Spiegel aufgrund andauernden Sonnenmangels und aufgebrauchter Speicher am niedrigsten.

 Vom Schmerz zur Heilung

Vitamin D schützt vor Epstein-Barr- und Herpes-Zoster-Virus

Vitamin D wird nicht nur für das Immunsystem, Knochen und Muskeln benötigt. Es spielt auch eine zentrale Rolle in der Prävention von Infektions- und Autoimmunerkrankungen.

Patienten mit Pfeifferschem Drüsenfieber zeigen zum Zeitpunkt der Infektion signifikant niedrigere Vitamin-D-Spiegel als Kontrollpersonen. Das Pfeiffersche Drüsenfieber wird durch das Epstein-Barr-Virus ausgelöst, das damit – neben Vitamin-D-Mangel – einer der beiden Hauptrisikofaktoren für Autoimmunerkrankungen ist. Epstein-Barr-Virus-Infektionen sind auch häufig kausal an einem chronischen Erschöpfungssyndrom beteiligt.

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Gürtelrose ist eine häufige und überaus schmerzhafte Erkrankung bei älteren und immungeschwächten Personen. Verantwortlich ist das Herpes-Zoster-Virus, das bei jüngeren Menschen Windpocken auslöst. Eine Gürtelrose kann noch Jahre nach einer Ansteckung mit dem Virus auftreten und schlägt vor allem in Zeiten eines geschwächten Immunsystems zu. Dialyse-Patienten sind für Gürtelrose daher besonders anfällig. Hier konnte in einer klinischen Studie konkret der Zusammenhang zwischen niedrigen Vitamin-D-Spiegeln und dem vermehrten Auftreten von Gürtelrose nachgewiesen werden. Vitamin D kann das gesamte Wirkspektrum des Herpes-Zoster-Virus beeinflussen, vor allem im Hinblick auf Krankheitsanfälligkeit und -verlauf, Wirksamkeit der pharmakologischen Behandlung und die während einer Behandlung auftretenden Komplikationen. Auch den Verlauf einer postherpetischen Neuralgie – starken Nervenschmerzen als Folge einer Gürtelrose – kann Vitamin D möglicherweise abmildern.

Mit Vitamin D Leben retten

Eine optimale Vitamin-D-Versorgung senkt bei Erwachsenen mit metabolischem Syndrom das Risiko an Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu sterben um rund 66 %. Die Gesamtsterblichkeit sinkt bei ausreichender Vitamin-D-Versorgung im Vergleich zu Personen mit Vitamin-D-Mangel sogar um 75 %. Da das metabolische Syndrom in unseren Breitengraden sehr verbreitet ist, hat eine gute Vitamin-D-Versorgung das Potential, die Zahl vorzeitiger Todesfälle erheblich zu reduzieren.

Eine Studie zeigt, dass ein ausreichender Vitamin-D-Status in der allgemeinen Bevölkerung die Gesamtsterblichkeit deutlich reduzieren könnte. Lediglich 7 % der Studienteilnehmer erreichten den empfohlenen Serumwert. Der ermittelte durchschnittliche Serumwert lag knapp 50 % unter dem empfohlenen Wert. Anhand von Berechnungen wurde ermittelt, dass jedes Jahr 18.300 Leben in Deutschland gerettet werden könnten, wenn die gesamte deutsche Bevölkerung den empfohlenen Wert erreichen würde.

Was sind natürliche Vitamin-D-Spiegel? Was uns Naturvölker verraten

Hinsichtlich des empfohlenen Vitamin-D-Serumwerts sind sich Ärzte und Wissenschaftler nicht ganz einig. Die Hauptquelle des Menschen für die Bildung von Vitamin D ist die Sonneneinstrahlung auf die Haut. Da unser Lebensstil häufig mit einem geringen Aufenthalt im Freien verbunden ist, und wir unsere Haut größtenteils mit Kleidung bedecken, ist die Vitamin-D-Bildung stark beeinträchtigt.

Traditionell lebende Völker aus Ostafrika, die das ganze Jahr über Sonnenlicht auf ihre Haut scheinen lassen, können uns Informationen zum natürlichen und somit optimalen Vitamin-D-Status liefern. Eine Studie untersuchte Massai und Hadzabe, Völker, die nahe des Äquators in Tansania leben. Beide Völker bedecken ihren Körper nur moderat mit Kleidung und halten sich tagsüber hauptsächlich im Freien auf, meiden dabei jedoch direkte Sonneneinstrahlung. Die Werte reichten von 58 bis 171 nmol/l. Der Durchschnitt bei beiden Völkern war sehr ähnlich und betrug insgesamt 46 ng/ml (115 nmol/l) – unabhängig von Geschlecht, Alter, BMI und Ernährung. Der wichtigste Faktor war die Sonnenlicht-Exposition.

Damit werden Vitamin-D-Experten wie Michael Holick, der berühmte Entdecker der aktiven Form von Vitamin D, bestätigt: Vitamin-D-Werte sind optimal im Bereich von 40-60 ng/ml (100-150 nmol/l), Werte zwischen 20-30 ng/ml kennzeichnen einen moderaten Mangel, ein ausgeprägter Mangel liegt bei Werten unter 20 ng/ml (50 nmol/l) vor.

Speziell für Personen im höheren Alter hat die American Geriatrics Society eine Empfehlung herausgegeben. Um Vitamin-D-Serumwerte von größer/gleich 30 ng/ml (größer/gleich 75 nmol/l) zu erzielen, sollten Personen ab 70 Jahren täglich 4000 I.E. Vitamin D supplementieren. Die Gesellschaft bezieht sich hierfür auf Studien, in denen diese Serumwerte nachweislich das Risiko für Stürze und Knochenbrüche in dieser Personengruppe senkten.

Wichtige Tipps

Es ist besonders wichtig, seinen Vitamin-D-Spiegel im Blut über das Jahr hinweg möglichst konstant zu halten. Die tägliche Aufnahme geringer Mengen Vitamin D ist dabei sinnvoller als die monatliche Aufnahme hoher Dosen. Dies entspricht auch am ehesten einer täglichen Sonnenlicht-Exposition der Haut.

Sonnenlicht ist gesund – in Maßen. Intensives Sonnenlicht macht die Haut faltig und fördert auch die Entstehung von Hautkrebs. Daher sollte man sich nicht zu intensiv der Sonne aussetzen und besonders die Hautareale schützen, die ohnehin von der Sonne geschädigt werden, also den Kopf und das Gesicht. Die Mittagssonne mit ihrem hohen UV-Anteil ist am wirkungsvollsten in der Vitamin-D-Bildung. Im Süden sollten Sie sich der intensiven Mittagssonne nicht länger als 30 bis maximal 60 Minuten – je nach Hauttyp – aussetzen – mit freiem Oberkörper und nackten Beinen, aber immer mit Sonnenhut und Sonnenbrille, denn Sonnenlicht verursacht grauen Star. Die Sonne am späten Nachmittag enthält vor allem Infrarot-Strahlen, die das in der Haut gebildete Vitamin D eher wieder abbauen.

Die Sonne lacht schon jetzt bald im April intensiv. Dann heißt es ab in den Garten, um die Vitamin-D-Spiegel wieder aufzuladen!

Die Literatur zum Artikel können Sie anfordern unter: info@drjacobsinstitut.de

Das Dr. Jacobs Institut für komplementärmedizinische Forschung ( http://www.drjacobsinstitut.de) hat sich zum Ziel gesetzt, ganzheitliche Zusammenhänge in der Ernährungs- und Naturheilkunde wissenschaftlich aufzuklären.

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Stubenhocker mit Mangelerscheinungen

Vitamin D nicht unterschätzen

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenVitamin D hat eine Sonderstellung unter den Vitaminen. Unser Körper, genauer gesagt die menschliche Haut, stellt das wichtige Vitamin selbst her. Benötigt werden dazu allerdings die ultravioletten Strahlen der Sonne, die aus in der Haut lagernden Vorstufen das Vitamin D aktivieren.

Dieses Vitamin ist besonders für das Wachstum von Kindern, für den Aufbau der Knochen und auch zur Versorgung des Herzmuskels und des Nervensystems von großer Bedeutung. So ist die ausreichende Versorgung mit Vitamin D dafür verantwortlich, den wichtigen Baustein Kalzium in die Knochen einzubauen.

In der größten Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland (KiGGS) wurde festgestellt, dass 63 Prozent des Nachwuchses mehr oder weniger zu niedrige Werte an Vitamin D haben.

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Auch die Faktoren, die zu einem Mangel an Vitamin D führen, wurden untersucht. Ausgeprägt war der Mangel bei Kindern und Jugendlichen, die nur wenig Sport treiben, selten im Freien spielen und bei Kindern mit einem ausgeprägten Fernseh- und Medien-Konsum. Das Leben als Stubenhocker lässt also den Vitamin D-Spiegel sinken.

“Ausreichende Bewegungserfahrungen sind insbesondere in den ersten zwölf Jahren unersetzlich, weil sie entscheidend wachstums- und reifungsbedingte Veränderungen des Muskel-, Skelett- und Nervensystems prägen”, betont Dr. Axel Armbrecht (Institut für Bewegungstherapie, Eutin), der sich als Experte für das Ratgeber-Portal www.komm-in-schwung.de engagiert. Eltern sollten ihre Sprösslinge täglich mindestens eine Stunde lang zu moderater bis intensiver körperlicher Aktivität motivieren. Und das sollte möglichst im Freien sein, um den Stubenhocker-Mangel an Vitamin D auszugleichen. Anregungen zu einem dem jeweiligen Alter ihrer Sprösslinge angemessenen Lebensstil finden Eltern z. B. auf Portalen wie www.familienaufstand.de, www.kindergesundheit-info.de sowie www.komm-in-schwung.de.

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Vitamin D: Mangel im Winter führt zu Krankheiten

Viele Menschen haben im Winter einen gesundheitsgefährdenden Vitamin-D-Mangel, ohne es zu wissen. Die Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V . empfiehlt, den Vitamin-D-Spiegel zu messen.

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenFachleute sprechen vom „Vitamin-D-Winter”. Zwischen Oktober und April reicht die UV-B-Strahlung der Sonne nicht mehr aus, damit wir das lebenswichtige Vitamin D bilden. So sinkt der Spiegel im Blut im Winter auf einen gesundheitsgefährdenden Wert. Rund ein Drittel der deutschen Bevölkerung ist mangelhaft mit Vitamin D versorgt, stellte die bundesweite „Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland” (DEGS) im Sommer 2017 fest. Sie haben eine Serumkonzentrationen von < 30 nmol/l 25-Hydroxyvitamin-D (= weniger als 12 ng/l). Nur knapp 40 Prozent sind ausreichend versorgt, heißt es im 13. DGE-Ernährungsbericht der Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. weiter. Als idealer Wert gelten unter Experten Werte von 30 ng bis 50 ng Vitamin D pro ml Blut.

Bewährtes Mittel: Vitamin-D-Spiegel messen

Die meisten Menschen nehmen den zu niedrigen Vitamin-D-Spiegel nicht wahr. Symptome wie Müdigkeit, die „Winterdepression”, Muskelschwäche oder eine schlechte Immunabwehr werden oft nicht auf das fehlende Sonnenhormon zurückgeführt. Doch zu wenig Vitamin D ist für Gesunde wie für Krebspatienten gefährlich. „Vitamin D ist an der Entstehung oder Vermeidung fast aller chronischen Krankheiten beteiligt”, sagt Professor Dr. med. Jörg Spitz, der Präsident der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V. (GfBK).

Die Gesellschaft empfiehlt deshalb, in der kalten Jahreszeit den Vitamin-D-Spiegel im Blut prüfen zu lassen und für einen Wert von 30 bis 50 ng/ml Blut zu sorgen. „Besonders Krebs-patienten sollten zumindest im Winter zusätzlich Vitamin-D-Präparate mit 2000 I.E. (Internationale Einheit) täglich einnehmen”, sagt Dr. med. György Irmey, Ärztlicher Direktor der GfBK. Über die Nahrung, etwa fettreichem Fisch oder Milchprodukten, können Menschen höchstens 20 Prozent des Bedarfs am „Sonnenhormon” decken. Auch ein Weihnachtsurlaub in der Sonne reicht nicht aus für den Rest des Winters, so Untersuchungen.

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Schutzschild gegen Krebs und andere Krankheiten

Die positiven Wirkungen von Vitamin D sind durch zahlreiche Studien belegt. Es wirkt antientzündlich und immunstabilisierend. Eine gute Vitamin-D-Versorgung kann vor Rückfällen und Metastasen schützen, wie z. B. das Review des Deutschen Krebsforschungszentrums feststellte (Maalmi H/Eur J Cancer 2014). Dies ist bisher vor allem für Brust- und Darmkrebspatienten nachgewiesen. „Menschen mit einem hohen Vitamin-D-Spiegel im Blut, erkranken bis zu 40 Prozent seltener an Darmkrebs”, zitiert Professor Spitz eine große Studie mit mehr als eine halbe Millionen Personen aus zehn westeuropäischen Ländern (Jenab et al./British Medical Journal 2010). Doch auch gegen andere Krankheiten wie Rheuma, Knochenerkrankungen wie Osteoporose, Herzinfarkt wirkt Vitamin D vorbeugend.

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Rainer Lange, Pressereferent
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Vitamin D – besonders wichtig für die ältere Generation

Vitamin D senkt das Risiko für akute Atemwegsinfekte um bis zu 70 Prozent

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenAkute Atemwegsinfektionen waren im Jahr 2013 weltweit für knapp drei Millionen Todesfälle verantwortlich. Vor allem ältere Menschen haben ein erhöhtes Risiko an einer Lungenentzündung zu erkranken, insbesondere bei einem stationären Krankenhausaufenthalt oder wenn sie in einem Altenheim wohnen.

Vitamin D unterstützt den Körper bei der Bildung antimikrobieller Proteine, wenn dieser von Viren oder Bakterien angegriffen wird. Auf diese Weise kann ein ausreichender Vitamin-D-Spiegel vor den gefährlichen Atemwegsinfekten schützen.

Einer aktuellen Übersichtsstudie zufolge senkt die Supplementierung von Vitamin D das Risiko für akute Atemwegsinfekte um durchschnittlich 12 %. Besonders vorteilhaft wirkte sich dabei – im Vergleich zur einmaligen, hohen Vitamin-D-Gabe (Bolus) – die tägliche oder wöchentliche Gabe von Vitamin D aus. Dadurch sank das Risiko für akute Atemwegsinfekte um 25 % bei Personen mit Vitamin-D-Serumwerten von größer/gleich 10 ng/ml bzw. 25 nmol/l. Personen mit sehr niedrigen Vitamin-D-Werten (unter 10 ng/ml bzw. 25 nmol/l) hatten sogar ein um 70 % reduziertes Infektrisiko (Martineau et al., 2017). Durch den in unseren Breitengraden sehr häufig vorkommenden Vitamin-D-Mangel sind diese Studienergebnisse besonders wichtig.

Risiko für Herzversagen 12-mal höher bei älteren Personen mit Vitamin-D-Mangel

Eine weitere Studie, die mit 137 älteren Herzpatienten durchgeführt wurde, zeigt, dass ein Vitamin-D-Mangel das Risiko für ein Herzversagen auf das 12-Fache ansteigen lässt. Die Autoren der Studie vermuten, dass die entzündungshemmenden Eigenschaften des Vitamins für diesen Effekt verantwortlich sind. Entzündungen sind ein bekannter Auslöser für Herzversagen (Porto et al., 2017).

Eine positive Besonderheit der Studie lag in den Grenzwerten, die für die Einordnung der Studienteilnehmer in Personen mit oder ohne Vitamin-D-Mangel angewandt wurden. Hierfür wurde der Grenzwert mit einem Vitamin-D-Serumspiegel von 30 ng/ml (75 nmol/l) für Studien ungewöhnlich hoch angesetzt (Porto et al., 2017). In den meisten Studien liegt dieser Wert deutlich niedriger.

Vermindertes Sturz- und Frakturrisiko durch Vitamin D

Vitamin-D-Serumwerte von unter 10 ng/ml bzw. 25 nmol/l führen zu Mineralisationsstörungen in den Knochen. Das daraus entstehende Krankheitsbild wird bei Kindern als Rachitis bezeichnet, bei Erwachsenen als Osteomalazie. Auch auf die Muskeln wirken sich diese niedrigen Vitamin-D-Werte negativ aus, was sich als Muskelschwäche und -schmerzen äußert (Gröber et al., 2013). Eine schwache Muskulatur, gepaart mit brüchigen Knochen ist eine fatale Kombination, die im Alter leider häufig vorkommt.

Eine Meta-Analyse mit insgesamt 2426 Probanden ab 65 Jahren ergab, dass das Risiko zu stürzen bei Vitamin-D-Serumwerten von über 24 ng/ml (60 nmol/l) um 23 % geringer war als bei Vitamin-D-Serumwerten unter diesem Wert (Bischoff-Ferrari et al., 2009a). Eine weitere Studie zeigt, dass die reduzierte Muskelkraft, die für die erhöhte Sturzrate bei älteren Menschen von entscheidender Bedeutung ist, durch eine gute Vitamin-D-Versorgung positiv beeinflusst wird (Bischoff et al., 1999). Da durch eine bessere Vitamin-D-Versorgung auch die Knochenmineralisierung erhöht wird, kann durch die Supplementierung von Vitamin D auch die Knochenfrakturrate bei älteren Personen reduziert werden, wie eine andere Meta-Analyse zeigt (Bischoff-Ferrari et al., 2009b).

Offizielle Leitlinie der American Geriatrics Society

Auf solche Studienergebnisse reagieren mittlerweile auch verschiedene Fachgesellschaften und Organisationen. So empfiehlt die International Osteoporosis Foundation (IOF) für ältere Personen Vitamin-D-Serumwerte von mindestens 30 ng/ml (75 nmol/l) (Dawson-Hughes et al., 2010).

Und auch die American Geriatrics Society hat speziell für Personen im höheren Alter eine Empfehlung herausgegeben. Um Vitamin-D-Serumwerte von größer/gleich 30 ng/ml bzw. 75 nmol/l zu erzielen, sollten Personen ab 70 Jahren täglich 4000 I.E. Vitamin D supplementieren. Die Gesellschaft bezieht sich hierfür auf Studien, in denen diese Serumwerte nachweislich das Risiko für Stürze und Knochenbrüche in dieser Personengruppe senkten (American Geriatrics Society Workgroup on Vitamin D Supplementation for Older Adults, 2014).

Die natürlichen Vitamin-D-Serumwerte

Bei der Einordnung der Vitamin-D-Spiegel sind sich Ärzte und Wissenschaftler noch immer nicht ganz einig. Vitamin-D-Experten wie Michael Holick, der berühmte Entdecker der aktiven Form von Vitamin D, vertreten die folgende Ansicht: Vitamin-D-Werte sind optimal im Bereich von 40-60 ng/ml (100-150 nmol/l), Werte von 20-30 ng/ml (50-75 nmol/l) kennzeichnen einen moderaten Mangel, ein ausgeprägter Mangel liegt bei Werten unter 20 ng/ml (50 nmol/l) vor (Gröber et al., 2013).

Diese Werte werden durch eine Studie bestätigt, die das Potential hat, uns Informationen zu unserem natürlichen und somit optimalen Vitamin-D-Status zu liefern. Sie wurde an traditionell lebenden Völkern in der Nähe des Äquators durchgeführt. Diese lassen das ganze Jahr über reichlich Sonnenlicht auf ihre Haut scheinen, was die Hauptquelle des Menschen für Vitamin D, die Eigenbildung in der Haut, antreibt. Die Menschen dieser Völker halten sich tagsüber hauptsächlich im Freien auf und tragen dabei nur wenig Kleidung, meiden jedoch die direkte Sonneneinstrahlung. Der Vitamin-D-Serumwert beider Völker betrug im Durchschnitt 46 ng/ml (115 nmol/l) – unabhängig von Geschlecht, Alter, BMI und Ernährung (Luxwolda et al., 2012).

Die Empfehlungen verschiedener Organisationen und Gesellschaften (Deutsche, Österreichische und Schweizerische Gesellschaft für Ernährung, Institute of Medicine, International Osteoporosis Foundation und weitere Osteoporose-Gesellschaften), kombiniert mit Erkenntnissen bezüglich der Reduktion von Stürzen und Knochenbrüchen ergibt die folgende Einordnung der Vitamin-D-Serumwerte (Dawson-Hughes et al., 2010; DGE, 2011 und 2015; Ross et al., 2011):

Vitamin-D-Status:
Optimal: 75-125 nmol/l bzw. 30-50 ng/ml
Ausreichend: 50-75 nmol/l bzw. 20-30 ng/ml
Insuffizient: 30-50 nmol/l bzw. 12-20 ng/ml
Defizient: unter 30 nmol/l bzw. unter 12 ng/ml

Vitamin D3 oder Vitamin D2 – welches ist die bessere Wahl?

Vitamin D2 zeigt eine deutlich geringere physiologische Aktivität als Vitamin D3. In einer 12-wöchigen Studie an 335 Frauen erhöhte die tägliche Aufnahme von 15 µg Vitamin D3 den Vitamin-D-Serumspiegel um 75 % bzw. 74 %, je nach Form der Supplementierung (Vitamin D3 in Saft bzw. Keksen). Vitamin D2 schaffte lediglich eine Erhöhung um 33 % bzw. 34 % (Tripkovic et al., 2017). Vitamin D3 war damit also im Vergleich zu Vitamin D2 mehr als doppelt so effektiv und sollte daher vor allem bei einem vorliegenden Mangel bevorzugt werden.

Wichtige Faktoren für die Langzeitstabilität von Vitamin-D-Produkten

Zusätzlich zur Vitamin-D-Form sollte bei der Wahl des Produktes auch die Vitamin-D-Stabilität im Produkt beachtet werden. Dass eine durchgehend hohe Stabilität von Vitamin D3 keine Selbstverständlichkeit ist, zeigt eine Studie aus dem Jahr 2015. In dieser Studie wurde über einen Zeitraum von zwei Monaten die Stabilität von Vitamin D3 in Sojaöl unter verschiedenen Bedingungen untersucht. Zum Ende der Untersuchung betrug der Vitamin-D3-Verlust 61-68 % bei Lagerung unter natürlichem Licht sowie 24-44 % bei Lagerung im Halbdunkel. Der Studie zufolge sind wichtige Faktoren für ein stabiles Vitamin D3 eine dunkle Lagerung sowie Vitamin E als antioxidatives Vitamin (Hemery et al., 2015).

Wenn Sie sich also für ein Vitamin-D-Produkt in Ölform entscheiden – was aufgrund der verbesserten Bioverfügbarkeit des fettlöslichen Vitamins durchaus Sinn macht – dann sollten Sie darauf achten, dass Sie das Fläschchen dunkel lagern, z. B. in einer Faltschachtel, und Vitamin E (Tocopherole) als Antioxidans enthalten ist.

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Zur Mineralstoffversorgung in Deutschland

Mangel an Vitamin D und Jod

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenIn Deutschland haben viele Menschen einen Vitamin-D-Mangel. Auch bei Jod ist die Versorgung für jeden dritten Erwachsenen nicht optimal, hat die Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland (DEGS) gezeigt. Für die erste Erhebungswelle wurden in den Jahren 2008 bis 2011 Blut- und Urinproben von knapp 8.000 Teilnehmern ausgewertet.

Der Körper braucht Vitamin D vor allem für den Knochenstoffwechsel. Allerdings hat nach den aktuellen Daten jeder dritte Deutsche mit einer Serumkonzentration von weniger als 30 nmol/l 25-Hydroxy-Vitamin-D einen Mangel, meldet die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE). Nur knapp 40 Prozent sind ausreichend versorgt. Der Körper kann unter Einfluss von UVB-Licht selbst Vitamin D bilden. Daher sollte man zwischen März und Oktober zwei- bis dreimal in der Woche mit unbedecktem Gesicht, Händen und Armen und ohne Sonnenschutz in die Sonne gehen, aber ohne einen Sonnenbrand zu riskieren.

Folat ist wichtig für Wachstum, Teilung und Differenzierung der Zellen. Eine gute Versorgung ist daher vor allem in der Schwangerschaft und in Phasen des Wachstums von Bedeutung. 86 Prozent der erwachsenen Bevölkerung sind angemessen mit Folsäure versorgt (mindestens 4,4 ng/ml). Die empfohlenen Konzentrationen für Frauen im gebärfähigen Alter werden jedoch von den meisten Frauen nicht erreicht. Wer schwanger werden möchte oder sein könnte, sollte daher im ersten Schwangerschaftsdrittel täglich 400 µg Folsäure als Präparat einnehmen, damit sich das Ungeborene optimal entwickeln kann.

Jod ist ein lebenswichtiges Spurenelement und unter anderem ein Bestandteil der Schilddrüsenhormone. Deutschland ist aufgrund geographischer Gegebenheiten ein Jodmangelgebiet. Für 30 Prozent der Erwachsenen ist die Jodversorgung nicht zufriedenstellend. Eine Lösung könnte laut DGE die vermehrte Verwendung von jodiertem Speisesalz in der Lebensmittelindustrie sein.

Der Mineralstoff Kalium ist unter anderem bei der Regulierung des Wasserhaushalts und der Reizleitung über die Nerven beteiligt. Eine angemessene Zufuhr liegt bei 4.000 mg pro Tag, die in der Regel auch erreicht wird. Bei Natrium ist die Aufnahme sogar zu hoch: Bei einem Großteil liegt die Zufuhr weit über dem Referenzwert von 1,5 g pro Tag für einen Erwachsenen. Bei Männern wurden im Mittel 4,0 g und bei Frauen 3,4 g gemessen, was etwa 10 g bzw. 9 g Speisesalz täglich entspricht. Das ist bedenklich, da zu viel Speisesalz das Risiko für Bluthochdruck erhöht. Empfohlen werden höchstens 6 g pro Tag.

„Wer sich vollwertig ernährt und die Vielfalt der Lebensmittel nutzt, nimmt in der Regel genug Nährstoffe auf“, erklärt Ernährungswissenschaftler Harald Seitz vom Bundeszentrum für Ernährung (BZfE). „Meiden Sie verarbeitete Produkte, die meist viel Salz enthalten.“ Bei bestimmten Erkrankungen und besonderen Belastungen, in der Schwangerschaft und Stillzeit, im hohen Lebensalter und bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten kann die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln sinnvoll sein. „Betroffene lassen sich am besten bei einer Ernährungsfachkraft oder einem Ernährungsmediziner beraten“, rät Seitz.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

www.dge.de

https://www.bzfe.de/inhalt/was-im-essen-steckt-vitamine-und-mineralstoffe-1307.html

Heft „Vitamine und Mineralstoffe – eine starke Truppe“
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Heft „Nahrungsergänzungsmittel – Nutzen oder Risiko?“
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Redaktion:
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Vitamin-Mangel, der Kampf gegen die Antriebslosigkeit und Nahrung für die Nerven

Gesundheitsportal PhytoDoc zu Symptomen, Studien und individuellen Maßnahmen

Pressemeldungen Gesundheit

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Regelmäßig während der dunklen Jahreszeit kommt die Sorge vor der sogenannten Winterdepression auf. Häufig verbirgt sich hinter den Beschwerden aber nicht nur das Schlafhormon Melatonin, sondern Vitamin-Mangel. Das Gesundheitsportal PhytoDoc hat dazu einen umfassenden Überblick erstellt.

Lichtmangel schlägt automatisch auf die Stimmung, hier können in der Regel zusätzliche Sonnenbäder oder Speziallampen (Lichttherapie) helfen, auch Johanniskraut hat sich bewährt. Wenn jedoch der Stoffwechsel entgleist, kann es zu noch unangenehmeren Symptomen kommen. Wir sollten also besonders jetzt auf eine ausreichende Versorgung mit Mineralstoffen und Vitaminen achten.

Vitamin B12 Mangel droht vor allem Veganern. Das Vitamin kommt nämlich überwiegend in Fleisch, Eiern und Käse vor. Ein Mangel an Vitamin B12 wird als möglicher Risikofaktor für Depressionserkrankungen angesehen. Nahrungsergänzungsmittel können dann durchaus hilfreich sein. Diese Entscheidung sollte aber immer ein Arzt treffen, der auch per Bluttest bestimmen lässt, ob tatsächlich ein Mangel vorliegt.

Im kurzen Überblick:

-Nervennahrung: Vitamin B-Komplex hat sich hier gut bewährt
-Vitamin D: ein ausgeglichener Spiegel von 40 bis 50 ng/ml ist wichtig für die Knochengesundheit, das Immunsystem und die Psyche
-Entkrampfend: Magnesium. Magnesium wird von der orthomolekularen Medizin auch zur Aufhellung der Stimmung eingesetzt.
-Omega-3-Fettsäuren könnten gegen Depressionen durch Stabilisierung der Nervenzellmembranen wirken. Die Wirkung wird diskutiert, ist aber bisher nicht bewiesen.

Vitamin D Mangel ist ein komplexes Thema

Vitamin D hat eine sehr wichtige Funktion für Wohlbefinden und Gesundheit und fast alle Körpergewebe können prinzipiell auf dieses Vitamin reagieren. Zu den Aufgaben von Vitamin D gehören zum Beispiel die Steuerung des Kalziumhaushalts und die Mineralisation der Knochen. Aber auch für die Muskelstärke und Koordination ist Vitamin D wichtig. Kein Wunder also, dass viele Krankheiten zusammen mit einem Vitamin D-Mangel häufiger auftreten. Aber dies ist bisher nur eine beobachtete Korrelation und noch keine kausale Beziehung, hier müssen weitere Studien Klarheit schaffen. Eindeutig ist jedoch die Erkenntnis, dass wenn der Wert massiv und über Jahre unterschritten wird, die Knochengesundheit angegriffen wird. Dann greift der Körper auf alle kalziumreichen Körperbestandteile zu, wie Knochen und Zähne. Unbehandelt kommt es zu einer langsamen Knochenentkalkung, verbunden mit Knochenbrüchen vor allem bei älteren Menschen.

Vitamin D wird übrigens mithilfe des Sonnenlichts über die Haut selbst gebildet. Im Jahresverlauf dauert die Vitamin D- Knappheit daher von Oktober bis März – das sind die klassischen sonnenarmen Monate und auch die Zeit der Winterdepression. Setzt man voll aufgefüllte Körperspeicher voraus, geht der Vorrat Ende Januar, spätestens jedoch Anfang März zur Neige.

Um festzustellen, ob der Vitamin D-Spiegel zu niedrig ist, führt man einen Bluttest durch. Bei einem Vitamin D-Mangel liegt der Wert unter 25 ng/ml, bei schwerem Mangel unter 12,5 ng/ml. Auf Basis der ermittelten Werte und der individuellen Krankheitsvorgeschichte wird der Arzt sein Behandlungskonzept festlegen.

Mehr zum Thema: Risikogruppen und Behandlung von Vitamin D Mangel
Lesen Sie hier außerdem: Tipps und Tricks bei Winterdepression
Mehr zum Thema Gesundheit und Naturheilkunde bei PhytoDoc: http://www.phytodoc.de

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Sonnenvitamin dringend benötigt – Vitamin D hilft bei Rheuma

Etwa jeder zweite Mensch in Deutschland hat einen Vitamin D Mangel. Für die Betroffenen bringt dies nicht nur ein erhöhtes Osteoporose-Risiko mit sich. Wissenschaftliche Studien liefern zunehmend Hinweise darauf, dass Vitamin D möglicherweise über eine anti-entzündliche Wirkung auch gegen entzündlich-rheumatische Erkrankungen wirksam ist. Über die Bedeutung des Vitamin-D-Mangels bei Arthritis, Morbus Bechterew und anderen rheumatischen Erkrankungen diskutieren Experten auf dem Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh), der vom 19. bis 22. September 2012 in Bochum stattfindet.

Mehr Infos dazu unter http://www.idw-online.de/de/news490703

Quelle: Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie e.V., Informationsdienst Wissenschaft (idw)

 

Gravierender Vitamin-D-Mangel bei Senioren

Ältere Menschen durch Vitamin D Unterversorgung besonders gefährdet

Ältere Menschen sind weltweit noch stärker vom Vitamin D Mangel betroffen als jüngere Teile der Bevölkerung. Dabei könnte ein hoher Vitamin D Spiegel Menschen jenseits der Lebensmitte wirkungsvoll vor Osteoporose, Herzproblemen, Depressionen etc. schützen. Gründe für den Vitamin D Mangel der Senioren: Sie gehen weniger in die Sonne, die ältere Haut verliert die Fähigkeit, aus Sonnenlicht Vitamin D zu bilden und sie ernähren sich schlechter. Ältere Menschen sollten regelmäßig ihren Vitamin-D-Blutwert testen lassen und mit hochwertigen Vitamin D Präparaten dem Mangel entgegensteuern.

Eine gute Vitamin D Versorgung ist gerade im fortgeschrittenen Lebensalter ungemein wichtig, um die körperliche Verfassung auf einem hohen Niveau zu halten. Der chronische Vitamin D Mangel zeigt sich in diesem Alter mit ersten Symptomen in Form von Abgeschlagenheit und Müdigkeit. Daraus entwickeln sich dann unter Umständen Krankheiten wie Osteoporose, Diabetes, Herzprobleme oder Depressionen. Selbst der Zusammenhang zwischen Vitamin D Mangel und verschiedenen Krebsarten gilt vielen Medizinern mittlerweile als gesichert. Mehr Infos unter www.vit-d.info

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Mit dem Sonnenschein-Vitamin mehr Chancen auf Nachwuchs

Im Jahre 2010 konnte eine türkische Studie bereits nachweisen, dass sich ein ausgeglichener Vitamin D-Spiegel positiv auf die Erfolgschancen einer “In-Vitro-Fertilisation” (künstlichen Befruchtung) auswirkt.

Zu ähnlichen Ergebnissen kamen nun Forscher der Universität in Graz. Diese fanden mögliche Parallelen zwischen der Unfruchtbarkeit von Mann und Frau und einem Vitamin D-Mangel.

Da Vitamin D in fast jeder Zelle unseres Körpers vorkommt und somit besonders wichtig für unsere Gesundheit ist, ließe sich durch einen ausgeglichenen Vitamin D-Spiegel nicht nur das Risiko auf Diabetes und Osteoporose senken, sondern auch das auf autoimmunologische Erkrankungen. Gerade deshalb wird das Thema “Vitamin D-Mangel” in diesen Tagen immer wieder aufgegriffen. Verursacht wird der Mangel an Vitamin D meist durch zu geringe Sonnenexposition. Das sich dieser nicht nur negativ auf unsere Gesundheit, sondern auch auf die Nachwuchsplanung auswirken kann, dürfte vielen Paaren bisher fremd gewesen sein.

Vor diesem Hintergrund wertet die Grazer Medizinerin Obermayer-Pietsch aktuell mit ihrer Kollegin Elisabeth Lechbaum die Vitamin-D-Studien aus der PubMed-Datenbank des National Center for Biotechnology Information (NCBI) in Bethesda (Maryland) aus. Erste, vielversprechende Ergebnisse des Projektes erschienen nun in der aktuellen Ausgabe des “European Journal of Endocrinology”.

Obermayer-Pietsch stellte während ihrer Auswertungen einen  Zusammenhang, zwischen Vitamin D und der Bildung des Hormones “Testosteron” beim Mann, fest. Bei den Männern sei durch die Gabe von Vitamin D eine Verbesserung der Samenqualität zu erkennen. Frauen hingegen könnten oftmals nicht schwanger werden, weil ihr Testosteron- Haushalt zu hoch sei. Durch eine ausreichende Versorgung an Vitamin D, so zeigen es die Studien, ließe sich diese aber senken.

Die noch in den “Kinderschuhen” steckende Studie, der Grazer Medizinierin Obermayer-Pietsch, bestätigt damit eine wissenschaftlichen Studie der medizinischen Fakultät der Universität Kocaeli, Türkei, bezüglich “In-Vitro-Fertilisationen”. Hier konnte bereits festgestellt werden, dass sich ein hoher Vitamin D-Spiegel in der follikularen Flüssigkeit, in welcher sich die Eizelle bei einer künstlichen Befruchtung befindet, positiv auf die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft auswirkt. Das Ergebnis der Studie war: Je höher der Vitamin D Gehalt in der follikularen Flüssigkeit, desto mehr Schwangerschaftsraten konnten verzeichnet werden. Diese Ergebnisse transportieren Hoffnung, wenn man bedenkt, dass allein in Deutschland 15% der Kinderwünsche unerfüllt bleiben und sich dies allein durch ein gesundes Maß an Sonne regulieren ließe. Ca. 90% des vom Körper benötigten Vitamin D SOLLTEN durch die UVB-Strahlen der Sonne in unserem Körper gebildet werden. Dennoch leiden aktuell 80% der Deutschen an einem Vitamin D Mangel. Autorin: Janine Jung

Quellen: Ozkan S, Jindal S, Greenseid K, Shu J, Zeitlian G, Hickmon C, Pal L: Replete vitamin D stores predict reproductive success following in vitro fertilization; in: Fertility & Sterility, 2010 Sep; 94(4): 1314 – 9

Wehr E., Obermayer-Pietsch B. et al. (2010), “Association of vitamin D status with serum androgen levels in men”, Clinical Endocrinology (accepted for publication 12 Dec 2009

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