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Was Hänschen nicht lernt

Mit Kindern Lebensstil trainieren

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenBabyspeck ist süß, Erwachsene haben dagegen am Übergewicht schwer zu tragen. Babys und Kleinkinder dürfen durchaus ein bisschen pummelig sein. Das sieht nicht nur niedlich aus, sondern ist auch sinnvoll, um erste Kinderkrankheiten gut zu überstehen. Sobald der Nachwuchs aus dem Kleinkind-Alter heraus ist, sollte jedoch auf ein mögliches Übergewicht geachtet werden.

Eltern, die ihr kleines Pummelchen dann immer noch süß finden, schaffen für ihr Kind eventuell ein Problem fürs Leben.

Eine Studie von niederländischen Forschern hat gezeigt, dass Eltern hier oft wenig selbstkritisch sind. Befragt wurden 800 Eltern von insgesamt 439 vier- bis fünfjährigen Kindern. Von diesen Kindern waren fünf Prozent übergewichtig und weitere vier Prozent sogar adipös. Die Eltern sollten das Gewicht ihrer Kinder beurteilen. Dabei zeigte sich, dass 75 Prozent der Eltern übergewichtiger Kinder ihren Nachwuchs als normalgewichtig einstuften. Und selbst bei den adipösen Kindern hielten 39 Prozent der Väter und 50 Prozent der Mütter das Gewicht für gut und problemlos.

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Damit werden oft die Weichen für lebenslanges Übergewicht gestellt. Gewichtsprobleme bei Kindern und Jugendlichen sind beharrlich. Die meisten der übergewichtigen Kinder werden auch als Erwachsene zu viele Pfunde auf die Waage bringen. Die aktuelle KiGGS-Studie des Robert Koch-Instituts hat dies eindrucksvoll bestätigt. Hier wurden zwei- bis sechsjährige Kinder über einen Zeitraum von elf Jahren beobachtet. Die Mehrheit der Mädchen und Jungen ohne Übergewicht hatten auch als Jugendliche kein Gewichtsproblem. Von den Kindern mit Übergewicht behielten 24 Prozent ihr Übergewicht und 29 Prozent entwickelten sogar eine Adipositas. Das Fazit der Forscher: Es ist notwendig, der Entstehung von Gewichtsproblemen bereits im Kindergarten und auch im Schulalter vorzubeugen. Deshalb ist es wesentlich für die Gesundheit des Nachwuchses, zum einen auf eine ausgewogene Ernährung, zum anderen auf genügend Bewegung im Alltag zu achten. Auch dazu liefert die Studie besorgniserregende Zahlen. Rund 75 Prozent der Mädchen und 70 Prozent der Jungen erreichen nicht die WHO-Empfehlung von mindestens 60 Minuten körperlicher Aktivität pro Tag. Ein ausbalancierter Lebensstil sollte deshalb dem Nachwuchs möglichst frühzeitig vermittelt werden. Tipps dazu bietet ein Internetportal wie www.komm-in-schwung.de Das Portal gibt Eltern wie Erziehern Anregungen, wie sie dem jeweiligen Alter des Nachwuchses entsprechende Bewegungseinheiten in den Alltag integrieren können.

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Ohne Balance hilft keine Diät

Lebensweise entscheidet über das Gewicht

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenDie Flut der Diät-Ratgeber in Büchern oder auf Internet-Portalen ist mittlerweile unüberschaubar. Da gerät schon die Auswahl eines individuell passenden Wegs zur schlanken Linie zur schweißtreibenden Mammutaufgabe. Aber ist diese aufwändige Diät-Suche überhaupt notwendig?

Forscher der Stanford Universität haben jetzt herausgefunden, dass weder die genetische Veranlagung noch z. B. die Frage, ob eher auf Fett oder auf Kohlenhydrate verzichtet wird, eine Rolle spielen. Entscheidend für einen Gewichtsverlust sei allein die Menge der zugeführten Kalorien.

Aber ebenso wichtig wie die Ernährung ist natürlich die richtige Balance in der persönlichen Lebensweise. Die täglich verzehrten Kalorien müssen in einem stimmigen Verhältnis zum Verbrauch, also zur körperlichen Aktivität stehen. Das gilt für Erwachsene mit einem vorwiegend sitzenden Tagesablauf, der durch Sport und Spaziergänge ausgeglichen werden sollte. Das gilt aber auch für Kinder, die frühzeitig auf einen gesunden und bewegungsfreudigen Lebensstil vorbereitet werden sollten. Tipps dafür gibt es auf Portalen wie www.familienaufstand.de, www.komm-in-schwung.de sowie www.kindergesundheits-info.de.

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Kinder sitzen sich krank

Fatale Bewegungsarmut bei Heranwachsenden

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenWer kann sich noch an die Zeiten erinnern, in denen Kinder jede freie Minute zum Toben und Spielen im Freien nutzten und in ihrer Bewegungsfreude kaum zu bremsen waren? Von diesem idyllischen Bild sind die heutigen Heranwachsenden weit entfernt. Im Alter von drei bis 17 Jahren erfüllen 77,6 Prozent der Mädchen noch nicht einmal die Mindest-Bewegungsempfehlung der WHO (Weltgesundheitsorganisation) von wenigstens 60 Minuten mäßig bis anstrengender körperlich-sportlicher Aktivität am Tag.

Nur wenig besser sieht es bei den Jungen aus, bei denen die bedenkliche Bewegungsarmut auf 70,6 Prozent zutrifft. Zu diesem Ergebnis kommt die KIGGS Welle 2 (2014 bis 2017), eine Folgeerhebung des Robert Koch-Instituts zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland.

Dabei zeigte sich erneut, dass das Bewegungsdefizit mit steigendem Lebensalter kontinuierlich ausgeprägter wird. Während bei den drei- bis sechs-jährigen Mädchen immerhin noch 42,5 Prozent der Minimalanforderung entsprechen, sind es bei den 14- bis 17-Jährigen nur noch 7,5 Prozent. Im gleichen Alter kommen Jungen auf 48,9 Prozent bzw. auf 16 Prozent. Der Rückgang an körperlicher Aktivität fällt bei ihnen somit nicht ganz so fatal aus.

 Vom Schmerz zur Heilung

Unbestritten und durch zahlreiche Untersuchungen belegt ist jedoch, dass ein bewegungsfreudiger Lebensstil insbesondere in den Entwicklungsphasen Kindheit und Jugend einen unersetzlichen und nicht wieder aufholbaren Stellenwert für die physische, psychische sowie soziale Gesundheit hat. Chronische Defizite an körperlicher Aktivität haben lebenslange Konsequenzen zur Folge. Bewegungsförderung sollte deshalb ein zentrales Anliegen der Kitas und Schulen sein, vor allem aber auch der Eltern, die großen Einfluss auf das Freizeitverhalten ihrer Kinder nehmen können. “Gemeinsam den Alltag körperlich aktiv gestalten und Freude an sportlichem Engagement vorleben und vermitteln, sollte die Devise lauten”, fordert Dr. Axel Armbrecht (Institut für Bewegungstherapie, Eutin), der sich für diese Einstellung als Experte u. a. auf den Ratgeberportalen www.komm-in-schwung.de sowie www.familienaufstand.de stark macht.

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Positive Ernährungs-Erziehung

Essen soll Freude machen

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenViele Eltern sind heute sehr verunsichert, wenn es um die Ernährung ihres Nachwuchses geht. Nahezu täglich werden sie mit neuen Empfehlungen und Warnungen konfrontiert, welche Nahrungsmittel sie lieber nicht auf den Tisch bringen sollten. Dabei sind diese Hiobsbotschaften, die selbst vor Milch nicht haltmachen, je nach ideologischer Ausrichtung der meist selbst ernannten Experten oftmals äußerst widersprüchlich.

In der unnötig kompliziert gewordenen Ernährungsdebatte rät der Ernährungspsychologe Dr. Thomas Ellrott (Institut für Ernährungspsychologie, Universitätsmedizin Göttingen) zu mehr Gelassenheit und vor allem zu einer grundsätzlich positiv ausgerichteten Ernährungs-Erziehung.

Eltern sollten ihre Vorbildfunktion wahrnehmen und ihre Kinder für eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung begeistern. Dabei dürfen die Geschmacksvorlieben der Heranwachsenden natürlich nicht zu kurz kommen. Beste Rahmenbedingungen hierfür bilden regelmäßige Mahlzeiten im Kreise der Familie in entspannter, stressfreier Atmosphäre. Wichtig ist zudem, dass Eltern ihrem Nachwuchs vermitteln, dass Essen nicht nur dem Sattwerden dient, sondern auch eine wertvolle Quelle für Freude und Genuss ist. “Denn Genuss ist ein elementarer Bestandteil der Selbstvorsorge und trägt zur seelischen Balance bei”, erinnert der Psychologe Dr. Rainer Lutz (Philipps-Universität Marburg), der sich z. B. für die Ratgeberportale www.genuss-tut-gut.de sowie www.komm-in-schwung.de engagiert.

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Nicht empfehlenswert und fast immer sogar kontraproduktiv ist es, wenn Eltern ihren Kindern eine bestimmte Ernährungsweise mit Gesundheitsargumenten schmackhaft machen wollen. Auch grundlegende Regeln der Ernährungswissenschaft sprechen gegen die oft vorgenommene Einteilung in vermeintlich gesunde bzw. ungesunde Nahrungsmittel. “Allein entscheidend für eine ausgewogene Ernährung ist immer die Gesamtauswahl der Speisen, einzelne Lebensmittel als gut oder schlecht zu bezeichnen, macht deshalb keinen Sinn”, bestätigt Dr. Ellrott.

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Orientierungshilfe für Eltern

Begrenzter Medienkonsum für Kids

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenDie Dosis macht bekanntlich das Gift. Das gilt auch für den Umgang mit elektronischen Medien. PC, Tablet, Handy und Co. sind zu einem nahezu unverzichtbaren Bestandteil des Berufsalltags wie auch der Freizeit geworden. Das gilt nicht nur für Erwachsene, sondern vor allem auch für Kinder und Jugendliche, die mit diesen Medien groß geworden sind und oftmals viel spielerischer und vertrauter mit ihnen umgehen können als ihre Eltern.

Die digitalisierte Welt ist aus der Kinderwelt nicht mehr wegzudenken. Daraus ergeben sich unbestritten große Vorteile und Chancen, aber auch erhebliche Gefahren für die körperliche und psychische Gesundheit von Kids, die häufig unterschätzt werden.

Die BLIKK Medienstudie, bei der auf Initiative des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) das Medienverhalten von über 5.500 Kindern bis 14 Jahren bei den Kids selbst bzw. bei deren Eltern in 84 Arztpraxen erfragt wurde, zeigt eindeutige Zusammenhänge zwischen Entwicklungsproblemen und der Nutzungsdauer von digitalen Medien. Bei Kindern bis zu sechs Jahren sind dies bei nicht altersgemäß angepasstem Konsum insbesondere Störungen der Sprachkompetenz. Bei Schulkindern wurde das vermehrte Auftreten von schlechten schulischen Leistungen, ADHS sowie sozial bedingten Auffälligkeiten, außerdem Übergewicht und Schlaf- sowie Angststörungen beobachtet.

 Psychische Probleme – Ansatz der Bioresonanz

Eine ganz wesentliche Herausforderung für Eltern, aber auch für Kitas, Schulen und Ärzte besteht deshalb darin, ihre digitale Fürsorgepflicht wahrzunehmen. Und diese erstreckt sich nicht nur auf die Kontrolle, welche Inhalte für den Nachwuchs geeignet sind, sondern vor allem auch auf die Nutzungsdauer von elektronischen Medien. Als Orientierungshilfe empfiehlt das Bundesfamilienministerium bei Kindern im Alter von drei bis fünf Jahren maximal 30 Minuten pro Tag, für Sechs- bis Neunjährige höchstens eine Stunde täglich und für Zehn- bis Dreizehnjährige rund neun Stunden je Woche. In der Realität fällt das Mediennutzungsverhalten bei der überwiegenden Mehrheit der Heranwachsenden deutlich höher aus. So hat z. B. eine Umfrage offenbart, dass es mehr als 60 Prozent der Neun- bis Zehnjährigen nicht mehr schaffen, sich eine halbe Stunde lang ohne Fernseher oder Computer zu beschäftigen. Diese starke Fixierung auf digitale Medien hat zur Folge, dass eine körperlich aktive Freizeitgestaltung oftmals viel zu kurz kommt. So zeigen Untersuchungen, dass weniger als die Hälfte der Sechs- bis Zwölfjährigen in Deutschland der WHO-Minimalanforderung von täglich einer Stunde moderater bis intensiver körperlicher Anstrengung entsprechen. “Sinnvolle Begrenzung des Medienkonsums auf der einen Seite, Förderung eines bewegungsfreudigen Lebensstils auf der anderen Seite bilden eine wichtige Basis für gesundes, ausgeglichenes Heranwachsen”, bestätigt Dr. Axel Armbrecht (Institut für Bewegungstherapie, Eutin), der sich als Experte u. a. für die Portale www.komm-in-schwung.de sowie www.familienaufstand.de engagiert.

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Vielen Kindern fehlt Vitamin D

Mangel gefährdet Entwicklung

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenFast zwei Drittel aller Kinder und Jugendlichen in Deutschland haben zu niedrige Werte an Vitamin D. Eine der Hauptursachen: Statt sich im Freien bei Sport oder Spiel zu bewegen und Sonne zu tanken, wird zu viel Zeit in geschlossenen Räumen vor Bildschirmmedien verbracht.

Kein Wunder, dass in der aktuellen KiGGS-Studie zur Gesundheit von Kindern bei den größten Stubenhockern auch der gravierendste Vitamin-D-Mangel festgestellt wurde. Weil dieses Vitamin wichtig für den Aufbau der Knochen sowie für die Versorgung des Herzmuskels und des Nervensystems ist, gefährdet das bewegungslose Sitzen im Haus die Entwicklung und das Wachstum. Eltern sollten ihre Sprösslinge deshalb täglich zu mindestens einer Stunde körperlicher Aktivität motivieren. Anregungen dazu finden sie auf Internetportalen wie z. B. www.familienaufstand.de, www.kindergesundheit-info.de sowie www.komm-in-schwung.de.

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Ende der Diät-Mythen?

Nur die Balance entscheidet

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenDie Auswahl der richtigen Diät für die schlanke Linie ist eine in der Presse und auf Blogs diskutierte Dauer-Debatte. Im Internet werben Anbieter bereits mit besseren Erfolgsaussichten, wenn man sich das Ernährungsprogramm auf das eigene genetische Muster zuschneiden lässt.

Nimmt man individuell besser ohne Fett in der Ernährung ab oder sollte man auf Kohlenhydrate verzichten? Wie reagieren Menschen genetisch bedingt auf unterschiedliche Diäten? Lässt sogar die individuelle Insulinsekretion auf den Erfolg einer Diät schließen? Eine Studie der Stanford Universität kommt zu dem ernüchternden Ergebnis, dass keine Unterschiede bei den verschiedenen Diäten erkennbar sind.

Prof. Christopher Gardner und sein Team haben 609 übergewichtige und adipöse Probanden nach Genotypen und sogar ihren jeweiligen Insulinsekretions-Mustern eingeteilt und sowohl mit fett- als auch kohlenhydratreduzierter Ernährung verglichen. Es machte keinen Unterschied, bei welcher Energieform Verzicht geübt wurde. Die Erkenntnis der Wissenschaftler: Allein die Menge der zugeführten Kalorien entscheidet, ob man Gewicht verliert oder nicht.

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Aber es geht nicht nur um die isolierte Betrachtung der Kalorien, sondern um die richtige Balance in der persönlichen Lebensweise. Die täglich verzehrten Kalorien stehen in Relation zu ihrem Verbrauch, also zur körperlichen Aktivität. Wir brauchen einen vitalen Lebensstil. Für erwachsene Menschen mit einem vorwiegend sitzenden Tagesablauf heißt das Ausgleich durch Spaziergänge und Sport. Familien mit Kindern sollten ihren Nachwuchs schon frühzeitig auf einen gesunden Lebensstil vorbereiten. Anregungen, die am jeweiligen Alter der Kinder orientiert sind, gibt es auf Portalen wie www.familienaufstand.de, www.komm-in-schwung.de sowie www.kindergesundheits-info.de.

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Bluthochdruck bei Kindern

Sport ist gute Therapie

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenKinder mit einem bewegungsarmen Lebensstil haben nicht nur ein Risiko für Übergewicht, sondern auch für Bluthochdruck. Eine Langzeitstudie des Robert Koch-Instituts zeigt, dass der Anteil der Kinder mit Bluthochdruck von 2,9 Prozent im Jahr 1993 auf 10,3 Prozent im Jahr 2015 gestiegen ist.

Einen wesentlichen Grund sehen die Mediziner in der vorwiegend sitzenden Lebensweise. Prof. Elke Wühl (Uniklinikum Heidelberg) unterstreicht, dass Schlankheit und Sport in der Regel zu einer Normalisierung des Blutdrucks führen. Ein guter Richtwert sind 60 Minuten körperliche Aktivität täglich. “Weniger als ein Drittel der Kinder und Jugendlichen erreicht heute noch diese Bewegungsempfehlung”, warnt Dr. Axel Armbrecht (Institut für Bewegungstherapie, Eutin), der sich als Experte für Ratgeberportale wie www.familienaufstand.de sowie www.komm-in-schwung.de engagiert.

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 Bluthochdruck Gefahr muss nicht sein

Stubenhocker mit Mangelerscheinungen

Vitamin D nicht unterschätzen

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenVitamin D hat eine Sonderstellung unter den Vitaminen. Unser Körper, genauer gesagt die menschliche Haut, stellt das wichtige Vitamin selbst her. Benötigt werden dazu allerdings die ultravioletten Strahlen der Sonne, die aus in der Haut lagernden Vorstufen das Vitamin D aktivieren.

Dieses Vitamin ist besonders für das Wachstum von Kindern, für den Aufbau der Knochen und auch zur Versorgung des Herzmuskels und des Nervensystems von großer Bedeutung. So ist die ausreichende Versorgung mit Vitamin D dafür verantwortlich, den wichtigen Baustein Kalzium in die Knochen einzubauen.

In der größten Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland (KiGGS) wurde festgestellt, dass 63 Prozent des Nachwuchses mehr oder weniger zu niedrige Werte an Vitamin D haben.

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Auch die Faktoren, die zu einem Mangel an Vitamin D führen, wurden untersucht. Ausgeprägt war der Mangel bei Kindern und Jugendlichen, die nur wenig Sport treiben, selten im Freien spielen und bei Kindern mit einem ausgeprägten Fernseh- und Medien-Konsum. Das Leben als Stubenhocker lässt also den Vitamin D-Spiegel sinken.

“Ausreichende Bewegungserfahrungen sind insbesondere in den ersten zwölf Jahren unersetzlich, weil sie entscheidend wachstums- und reifungsbedingte Veränderungen des Muskel-, Skelett- und Nervensystems prägen”, betont Dr. Axel Armbrecht (Institut für Bewegungstherapie, Eutin), der sich als Experte für das Ratgeber-Portal www.komm-in-schwung.de engagiert. Eltern sollten ihre Sprösslinge täglich mindestens eine Stunde lang zu moderater bis intensiver körperlicher Aktivität motivieren. Und das sollte möglichst im Freien sein, um den Stubenhocker-Mangel an Vitamin D auszugleichen. Anregungen zu einem dem jeweiligen Alter ihrer Sprösslinge angemessenen Lebensstil finden Eltern z. B. auf Portalen wie www.familienaufstand.de, www.kindergesundheit-info.de sowie www.komm-in-schwung.de.

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Kopflastige Ernährungserziehung wenig sinnvoll

Kindern Freude, Neugier und Genuss vermitteln

Gesundheit_Nachrichten,_PressemeldungenWie sieht eine empfehlenswerte Ernährung für Kinder aus? Während sich Eltern früher diese Frage nur selten stellten und bevorzugt nach dem Motto handelten “es wird gegessen, was auf den Tisch kommt”, treibt heute viele Väter und Mütter die Sorge um, in dieser Hinsicht bloß nichts falsch zu machen.

Welche Lebensmittel sind gesund und welche sind ungesund, wie verhindere ich, dass mein Kind zu dick wird oder Essstörungen bekommt? Die Beschäftigung mit solchen Gedanken ist inzwischen weit verbreitet. Und da es immer mehr Experten gibt, oft allerdings nur selbsternannte, die vor allem nur Warnungen und Verbote aussprechen, ist die Verunsicherung bei Eltern mittlerweile sehr groß geworden.

Auf der Strecke bleibt bei der oft kopflastig orientierten Ernährungserziehung vor allem eine ganz wesentliche Grundhaltung zur täglichen Ernährung: Essen sollte Spaß machen und mit Genusserlebnissen verbunden sein. Und bei Kindern sollte außerdem Neugierde auf bislang unbekannte Geschmacksrichtungen geweckt werden. Solch eine offensive Einstellung zur Ernährung spielt eine große Rolle, damit Kinder unter dem Strich für eine abwechslungsreiche Kost begeistert werden können. “Genuss ist ein elementarer Bestandteil der Selbstfürsorge und trägt zur seelischen Balance bei”, erinnert der Psychologe Dr. Rainer Lutz (Philipps-Universität Marburg), der sich u. a. für die Portale www.genuss-tut-gut.de sowie www.komm-in-schwung.de engagiert. Mahlzeiten sollten für Kinder ein stressfreies, freudiges Zusammensein in entspannter Atmosphäre bilden und kein Anlass für vermeintliche Gesundheitsaufklärung sein.

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Ohnehin ist die von vielen Eltern vorgenommene Unterteilung von Lebensmitteln in gesund bzw. ungesund auch unter ernährungswissenschaftlichen Gesichtspunkten wenig sinnvoll. Denn entscheidend für eine insgesamt ausgewogene Ernährung ist die Gesamtauswahl und nicht einzelne Produkte. Grundsätzlich darf alles auf den Tisch kommen, was schmeckt, satt macht und möglichst viele Nährstoffe enthält, bestätigt die Kinderärztin Prof. Olga Kordonouri (Kinder- und Jugend-Krankenhaus Auf der Bult, Hannover): “Auch Süßigkeiten und Fast Food sind erlaubt, der Anteil sollte aber möglichst nicht mehr als zehn Prozent der täglichen Ernährung ausmachen.” Wichtig sind zudem regelmäßige Essenszeiten, am besten im Kreis der Familie, damit keine Heißhungerphasen entstehen, bei denen Lebensmittel oft völlig unkontrolliert verzehrt werden. Generell gilt: Eine positiv ausgerichtete Ernährungserziehung mit Wahrnehmung der Vorbildfunktion sowie oftmals auch mehr Gelassenheit bewahren Kinder und Jugendliche viel eher vor einer einseitigen Ernährungsweise als permanente Ermahnungen und Belehrungen.

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