12 Schüßler-Salze für 2012

Dr. Wilhelm Heinrich Schüßler und seine Mineralsalze sind in der Medizin seit Langem ein Begriff. Doch passt denn diese 140 Jahre alte Heilmethode aus 12 Schüßler-Salzen auf die Menschen des Jahres 2012? Die Antwort heißt „ja“. Schüßlers Therapiekonzept ist geradezu ideal auf die gesundheitlichen Herausforderungen der modernen Zeit zugeschnitten. Der Heilpraktiker und Verhaltenstherapeut Günther H. Heepen erläutert nachfolgend, bei welchen „modernen“ Beschwerden Schüßler-Salze besonders hilfreich sein können.

Problem Nr. 1 der Neuzeit: Entzündungen

Entzündungen sind häufig Ursache oder Folge von Erkrankungen und belasten das Immunsystem heute viel stärker als früher. Dieser Umstand geht einher mit der Zunahme chronischer Erkrankungen wie Allergien, Arthrose oder Hautprobleme. Auch die hohe Lebenserwartung ist eine neue Herausforderung für das Immunsystem. Man spricht vom „Entzündungsaltern“ und meint damit das Nachlassen der reaktiven Immunabwehr: Infekte im Alter können also stärker und unkontrollierter ablaufen.

In drei Stufen gegen Entzündungen

Dr. Schüßler hat die Schlüsselrolle der Entzündungen für Krankheit und Gesundheit erkannt. Er wusste, in welchen Stadien die Entzündung voranschreitet und vor allem, wie man die Entzündungsspirale in den verschiedenen Stufen wieder verlassen kann, um gesund zu werden. Denn die umgangssprachliche „Verschleppung“ ist leider bei Entzündungen sehr häufig; die Resultate sind Müdigkeit, Leistungsminderung, Anfälligkeit für Infekte und oft die Entstehung weiterer Erkrankungen. Dr. Schüßler stellte für den Umgang mit Entzündungen mehrere Mineralsalze zusammen:

Für akute Entzündungen empfahl er die Nr. 3 Ferrum phosphoricum D12. Dieses Salz verbessert die Sauerstoffaufnahme im Gewebe, regt die Aktivität der Immunzellen an und hilft, Giftstoffe (Toxine) zu eliminieren. Es unterstützt schnell die körpereigene Immunabwehr bis zum Ausheilen des Infektes. Das „Akutsalz“ kommt sofort bei Infekten zum Einsatz.

Bei fortgeschrittenen Entzündungen eignet sich die Nr. 4 Kalium chloratum D6. Bei Infekten sind meist die Schleimhäute mit betroffen, entweder von Anfang an oder in einem späteren Stadium. Die Entzündung geht mit der Bildung von weißen Sekreten oder Belägen einher, wie man sie von einer Rachenentzündung kennt. Auch bei chronischen Entzündungen der Gelenke, der Magenschleimhaut oder des Nierenbeckens ist die Nr. 4 das richtige Salz.

Bei verschleppten Entzündungen kommt die Nr. 6 Kalium sulfuricum D6 zur Anwendung. Das Salz hilft, wenn der Körper nicht mehr in der Lage ist, selbständig die Erkrankungen zu überwinden, z. B. bei Haut-, Bronchial- und Lebererkrankungen und bei „wandernden“ rheumatischen Beschwerden. Die Nr. 6 unterstützt die Entgiftung von Schadstoffen über die Leber und ist auch richtig, wenn nach durchgemachten Erkrankungen keine Erholung eintritt.

Problem Nr. 2 der Neuzeit: Toxin-Belastungen

Durch die Schadstoffbelastung der Umwelt gelangen Toxine aller Art in den Körper. Sie werden dort in einem feinen Gewebe gespeichert, das Matrix genannt wird. Die Matrix umschließt alle Zellen mit einem feinen Faserwerk (daher der Name), in dem sich die Schadstoffe anreichern. Das führt zu Funktionsstörungen und zur Übersäuerung des Gewebes. Nährsubstanzen und Botenstoffe gelangen nur noch schwer durch die Matrix. Die Zellen erhalten nicht mehr ausreichend Nährstoffe, und der Organismus wird anfällig für viele Erkrankungen. Auch diesen Zusammenhang hat Dr. Schüßler schon berücksichtigt. Drei Salze sind speziell auf die gute Funktion der Matrix zugeschnitten:

Für die Toxinlösung eignet sich die Nr. 6 Kalium sulfuricum D6. Es regt die Ausleitung von Schadstoffen aus dem Gewebe an. Die „gesäuberte“ Matrix entlastet die Zellen, dies fördert die Regeneration und Widerstandskraft und unterstützt, alte Entzündungen abzuheilen. Vor allem bei chronischen Problemen ist das eine wichtige Hilfe.

Ein gesundes „Milieu“ im Gewebe schafft die Nr. 9 Natrium phosphoricum D6. Die Nr. 9 reguliert den Säurehaushalt und hilft, die Übersäuerung des Gewebewassers zu regulieren. Der Stoffwechsel wird angekurbelt und angegriffene Zellen können sich erholen. Auch bei säurebedingten Beschwerden wie Sodbrennen (zu viel Magensäure) oder fettige Haut (Fettsäure) kann das Salz Nr. 9 helfen.

Für die Toxinausleitung sorgt die Nr. 10 Natrium sulfuricum D6. Das Salz stimuliert Leber, Galle, Darm und Nieren und fördert so die Ausscheidungsprozesse im Körper. Auch überschüssiges Wasser wird entfernt. Das Salz Nr. 10 kann also auch bei Ödemen oder Nahrungsumstellungen helfen.

Worauf sollte ich bei Schüßler-Salzen achten?

Schüßler-Salze sind Arzneimittel und deshalb apothekenpflichtig. Der richtige Ort für den Einkauf ist deshalb die Apotheke; dort wird man auch kompetent beraten. Alle deutschen Anbieter von Schüßler-Salzen stellen diese nach den offiziell geltenden Vorschriften her; liefern also höchste Qualität. Die Prägungen auf den Tabletten unterschiedlicher Hersteller sind deshalb kein Kriterium für Qualitätsunterschiede. Sie zeigen lediglich den Hersteller, wie z. B. die Deutsche Homöopathie-Union mit der Prägung „DHU“.

Die DHU ist jedoch das Unternehmen mit der längsten Erfahrung in der Herstellung der Schüßler-Salze. Es stellt die Salze schon seit 1873 her, damals noch als Firma Dr. Willmar Schwabe. Im selben Jahr hatte Dr. Schüßler seine neue Therapiemethode in einer großen Fachzeitschrift publiziert. Schüßler selbst hatte sich sogar anerkennend über die hohe Qualität der Herstellvorschriften von Schwabe geäußert. Wer bei der Wahl der Schüßler-Salze Wert auf persönliche Tradition und größtmögliche Erfahrung legt, ist bei der DHU also richtig. Auch die Erfahrung in meiner Praxis als Heilpraktiker ist sehr positiv.

Autor des Artikels: Günther H. Heepen, Heilpraktiker / Verhaltenstherapeut, Bamberg

Buch-Tipp: Günther H. Heepen, Maxi-Quickfinder Schüßler-Salze – Der schnellste Weg zum richtigen Mittel, GU Verlag, München, 2011, ISBN 978-3-8338-2055-7, 24,99 EUR.

Schnell und einfach findet man mit diesem Buch das richtige Schüßler-Salz für 360 leichte und chronische Beschwerden.

Kur-Tipp für den Winter: Für die Stärkung der Abwehr schlage ich eine „Immun-Kur“ mit den Salzen Nr. 3 Ferrum phosphoricum D12, Nr. 6 Kalium sulfuricum D6 und Nr. 7 Magnesium phosphoricum D6 vor. Die Nr. 3 stärkt das Immunsystem, die Nr. 6 befreit von Schadstoffen und die Nr. 7 schafft Kraftreserven. Einnahmeempfehlung: vier Wochen lang vormittags zwei Tabletten der Nr. 3, nachmittags zwei Tabletten der Nr. 7 und abends zwei Tabletten der Nr. 6 .

Quellen:

Übermittelt durch www.pr-gateway.de

Kontakt/Verfasser:

Freudl & Friends GmbH, Agathe Freudl, Steinhäuserstraße 20, 76135 Karlsruhe, info@freudl-friends.de, +49 (0)721 82439 30, http://www.freudl-friends.de

 

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