Alle Jahre wieder: Pressemitteilung zur Publikation des Buches „Die Homöopathie-Lüge“

Dazu nehmen die „Stiftung Homöopathie-Zertifikat“, der „Verband Klassischer Homöopathen Deutschlands“ und „Homöopathen ohne Grenzen“ Stellung.

Alle Jahre wieder – und mit immer größer werdendem publizistischem und finanziellem Aufwand – wird die Diskussion um die Homöopathie in der Öffentlichkeit angefacht. Die neueste Publikation der sogenannten Skeptiker ist das Buch „Die Homöopathie-Lüge“. Dazu nehmen die „Stiftung Homöopathie-Zertifikat“, der „Verband Klassischer Homöopathen Deutschlands“ und „Homöopathen ohne Grenzen“ Stellung. Obwohl aufwändig recherchiert kommt das Buch zu dem Schluss, Homöopathie sei „Hokuspokus“. Schade, denn dabei lassen die Autoren einen zentralen Punkt außer Acht: Homöopathie wirkt und hat bereits Millionen von Menschen geheilt.

Nicole Heißmann, Stern-Redakteurin und Christian Weymayr, Journalist und Mitglied der GWUP, der Skeptikerbewegung, formulieren alle Vorurteile, die gegen die Homöopathie gegenwärtig existieren. Ihre Argumentationslinie ist dabei keine neue: Homöopathie kann ihrer Meinung nach nicht wirken, da die Arzneimittel zu hoch verdünnt seien, man Ähnliches mit Ähnlichem nicht heilen könne und die Wirkung zudem noch nie wissenschaftlich belegt wurde. Der einzige Effekt, den homöopathische Heilmittel hätten, so folgern die beiden Journalisten, sei der Placebo-Effekt. Ihr Fazit: Wer Homöopathie anwende, müsse auch an Voodoo und Verschwörungstheorien glauben.

Die Tatsache, dass Homöopathie wirkt und dies bereits in Studien nachgewiesen wurde, tun die beiden Skeptiker als Anekdoten ab. „Damit übergehen sie nicht nur relevante Forschungsergebnisse, sondern schreiben den Anwenderinnen und Anwendern von homöopathischen Arzneimitteln jegliche Zurechnungsfähigkeit ab“ so Marion Kampmann, Vorstandsvorsitzende der Stiftung Homöopathie Zertifikat (SHZ), die seit 13 Jahren eine homöopathische Praxis betreibt.

„Wir fragen uns schon, was so sehr den Widerspruch der sogenannten Skeptiker reizt und sie vor vehementen Aussagen dieser Art nicht zurück schrecken lässt“ fügt Kampmann hinzu. „Und dies vor allem im Hinblick darauf, dass allein in Deutschland Millionen von Menschen der Homöopathie vertrauen.“ Laut einer Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach im Jahr 2009 sind 25 Prozent aller Deutschen überzeugte Verwender von homöopathischen Arzneimitteln.

Einen guten Überblick über Wirksamkeit, Nutzen, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit der homöopathischen Therapie gibt die Veröffentlichung „Homöopathie in der Krankenversorgung“ von Prof. Matthiessen. „Millionen Patienten und viele Therapeuten haben positive Erfahrungen mit der klassischen Homöopathie gemacht und wollen wissen, wie sie funktioniert“ so Kampmann weiter. „Wir brauchen daher mehr Studien zur Wirkweise. Da ist die Forschung gefragt.“

Die drei Organisationen betonen auch, dass sich Homöopathie in der Regel nicht zur Selbstbehandlung eigne, da die Wahl des richtigen Mittels umfassende Kenntnisse benötige. „Eine homöopathische Behandlung sollte nur ein erfahrener Therapeut vornehmen“ so Frau Kampmann. „Die SHZ hat dazu ein Zertifizierungssystem entwickelt, das nachprüfbare Qualitätsstandards garantiert.“

VKHD, SHZ und HOG empfehlen jedem, sich von allen Seiten zu informieren. „Wir begrüßen einen kritischen Umgang mit der Homöopathie genauso wie mit der konventionellen Medizin,“ so Kampmann „wir möchten außerdem jeden ermuntern, sich einen qualifizierten homöopathischen Therapeuten zu suchen und sich eine eigene Meinung über die Homöopathie zu bilden.“

Hintergrund

Eine gute Übersicht über die Forschung zur Homöopathie in der Krankenversorgung liefern: Bornhöft G., Matthiessen P.F. (Hrsg.), Homöopathie in der Krankenversorgung – Wirksamkeit, Nutzen, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit, 2006.

Quellen:

Übermittelt durch www.pr-gateway.de

Kontakt: SHZ, VKHD, HOG, Ingrid Holzmayer, Wagnerstraße 20, 89077 Ulm, PRESSE-hog-shz@vkhd.de, 0151 56 88 87 12, http://www.homoeopathie-zertifikat.de   www.vkhd.de   www.homoeopathenohnegrenzen.de

 

 

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