“ Äpfel, Nuss und Mandelkern“

Zahngesunder Nikolausteller hat lange Tradition

Frankfurt, 05. Dezember 2011. Zum Nikolaustag am 06. Dezember verweisen die Hessischen Zahnärztinnen und Zahnärzte auf die lange Tradition zahngesunder Nikolausteller. Nicht erst seit Theodor Storms bekannter Nikolausballade „Drauß“ vom Walde komm ich her“ ist es Brauch, Kindern in der Vorweihnachtszeit mit einem bunten Mix aus knackigen Äpfeln und Nüssen eine Freude zu machen. Diese gesunden Gaben werden heutzutage jedoch fast völlig von stark zuckerhaltigen Naschereien aus den Nikolausstiefeln und von den Gabentellern verdrängt.

Obst und Nüsse zum Nikolaus fördern die Kauaktivität und sorgen durch verstärkten Speichelfluss dafür, dass die Selbstschutzfunktion gesunder Zähne aktiviert wird. Speichel remineralisiert den Zahnschmelz, die natürliche Schutzschicht jedes Zahns, schafft einen Puffer gegen aggressive Säuren und entfaltet im ganzen Mundraum eine Wirkung gegen Bakterien und Krankheitserreger. Zudem enthalten gerade Nüsse  – allen voran die Walnuss – eine große Menge mehrfach ungesättigter Fettsäuren, die die Blutgefäße und das Herz schonen. Der Genuss von Süßigkeiten wie Schokoladenweihnachtsmännern und Lebkuchen hingegen lässt den Säurespiegel im Mund binnen kurzer Zeit ansteigen, wodurch der Zahnschmelz geschädigt und Karies verursacht werden kann.

„Es geht nicht darum, Schokolade und Plätzchen zu verteufeln, sondern um einen Apell zu gesundem und bewusstem Naschen – nicht nur in der Weihnachtszeit.“, betont Dr. Giesbert Schulz-Freywald, Vizepräsident der Landeszahnärztekammer Hessen. „Warum nicht an bewährte Traditionen anknüpfen und anstelle von Unmengen zahnschädigender Süßwaren, die zudem zu Übergewicht und Diabetes führen können, in einen knackigen Apfel beißen? Bei einem gesunden Nikolausteller fällt dann auch die eine oder andere Marzipankartoffel nicht mehr ins Gewicht.“

Auch nach dem Genuss zahngesunder Naschwaren am Nikolaustag sollten kurze Zeit später die Zähne geputzt werden – zumal auch die beliebten Mandarinen als Zitrusfrüchte viel Säure enthalten. 

Quellen:

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Kontakt/Verfasser:

Landeszahnärztekammer Hessen, Annette C.  Borngräber, Rhonestraße 4, 60528 Frankfurt, borngraeber@lzkh.de, 069427275114, http://www.lzkh.de

 

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