Gesundheit 2030 – ein Zukunftszenario

Was die Menschen im Jahre 2030 über Gesundheit denken könnten

Machen wir eine Vision in die Zukunft. Wir schreiben das Jahr 2030. Schwere Jahre des gesellschaftlichen Umschwungs liegen hinter uns. Und auch die Gesundheit stand in dieser Zeit vor großen Herausforderungen. Die Welt ist eine andere geworden.

Ein Mediziner berichtet:

Die fortschreitenden und weit verbreiteten Krankheiten, wie Krebs, Allergien etc. haben in ihrem Höhepunkt zu einem Umdenken der Menschen geführt. Ihnen ist bewusst geworden, dass man nicht erst wartet, bis die Krankheit diagnostiziert wird. Sondern dass die Diagnose das Ergebnis eines langen Prozesses fehlerhafter Regulation des Organismus ist. Angelegt zumeist schon von Geburt an.

Ein Beispiel: Wenn ein Neugeborenes eine gelbliche Hautverfärbung hat, dann haben die Mediziner der letzten Generation gemeint, dass das Leber/Galle-System in der frühen Entwicklungsphase eines Menschen erst noch eine Anlaufzeit braucht. Heute wissen wir, dass es in diesen Familien häufig Stoffwechselerkrankungen gegeben hat. Schließlich ist das Neugeborene das Produkt seiner Vorfahren.

Aus dieser Erkenntnis heraus unterstützen wir heute den Organismus schon sehr früh, in diesen gesunden Tagen, und zwar täglich. Dabei besinnen wir uns auf die Heilkräfte der Natur, so, wie wir sie schon immer kennen. Die Früchte der Natur sind für uns nicht nur Nahrung, sondern zugleich Heilmittel. Wir wissen beispielsweise um die Heilkräfte, die im Obst stecken. Und manche Stoffe aus der Natur nehmen wir in sorgfältig aufbereiteter Form. Früher nannten sie das homöopathisch.

Dabei orientieren wir uns an unseren Empfindungen. Spüren wir eine Empfindlichkeit im Bauch, geht die Verdauung vielleicht schwer, nehmen wir ein anderes Mittel, als wenn wir schlapp, müde und blass sind. Außerdem können wir mit hochempfindlichen Messgeräten die Leistungsfähigkeit unseres Organismus und die Schwachstellen exakt feststellen. Dabei dringen wir vor bis zu den Atomen, aus denen unsere Zellen bestehen. Jeder kann einen solchen Checkup in wenigen Sekunden entweder an einem der vielen Medical Stations in den Städten, oder elektronisch von zu Hause aus, selbst machen. Und in Notfällen können wir Mediziner mit verfeinerten Messverfahren in kürzester Zeit einen Gesamtstatus des Organismus ermitteln und auf die verschiedenen Mechanismen in Körper einwirken.

Längst nutzen wir aber nicht mehr nur die althergebrachten „Transportmittel“ Globulis, Tropfen, Tabletten oder ähnliches. Sondern wir nutzen die neuen Möglichkeiten der Physik und Elektronik, wie sie um die Jahrtausendwende ihren Siegeszug angetreten haben.

So, wie wir früher Botschaften auf dem Papier, später mit Emails und heute mit elektromagnetischen Signalen unserer persönlichen elektronischen Module tun, so können wir heute Reize auf die Selbstheilungskräfte unseres Organismus auf dieselbe Weise auslösen. Sogar über weite Entfernungen hinweg.

Und was machen die Menschen zu Hause?

Lassen wir eine Mutter zu Wort kommen:

Unsere Ernährung stellen wir ganz nach den Bedürfnissen unserer Gesundheit zusammen. Mal geht es darum, den Stoffwechsel zu verbessern, mal die Entgiftung zu unterstützen und ein anderes Mal die Abwehrkräfte zu stärken. Der regelmäßige elektronische Gesundheitscheck liefert uns die Hinweise, in welchem Bereich jeder von uns gerade die größten Bedürfnisse hat. Und einmal im Monat bekommt unser betreuender Mediziner die Daten automatisch übermittelt. Entdeckt er größere Schieflagen, übermittelt er uns auf unsere persönlichen elektronischen Module entsprechende Hilfsmittel. Außerdem haben wir alle in der Schule ein paar wichtige Grundlagen gelernt, wie wir an äußeren Zeichen unseres Körpers Handlungsbedarf erkennen. Gesundheitsvorsorge gehört eben für uns zum Tagesablauf, genauso wie unsere Hygiene, oder unser Essen und Trinken.

Da meldet sich ein Kommunizierer zu Wort (das ist so etwas wie Journalisten und Coach/Personaltrainer in einem, denn im Zeitalter des interaktiven Internets wird der Publizist immer mehr zu einer Art Ratgeber):

Ist Ihnen aufgefallen, dass in dieser Message immer von Medizinern die Rede ist? Ja, heute gibt es weder den Arzt noch den Heilpraktiker. Das sind jetzt ganzheitliche Mediziner. Nur so konnten wir die ausufernden Erkrankungen der letzten Jahrzehnte in den Griff bekommen.

Nur eine Phantasie? Es wird spannend.

Josef Senn, Redaktion mediportal-online

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