Immunsystem – Neue Erkenntnisse zu Infektionskrankheiten

Immunsystem und Infektionskrankheiten – Bedeutung der Genetik

Wissenschaftler der Universität Tübingen und der McMaster University in Kanada ist es gelungen, das Genom des Erregers des Schwarzen Todes zu entschlüsseln. Hierbei handelt es sich um den Erreger, der im Mittelalter als Pest bekannt geworden ist und die Hälfte der Europäer ausradierte.

Dazu der Wissenschaftler Hendrik Poinar: „Die genetischen Informationen zeigen uns, dass der mittelalterliche Peststamm der Vorläufer aller heute noch vorkommenden Pestbakterien ist. Jeder heutige Pestausbruch auf der Erde geht auf einen direkten Nachfahren der mittelalterlichen Pest zurück.“

Die Experten gehen davon aus, dass dies zu einem besseren Verständnis zur Entwicklung moderner Infektionskrankheiten führt.

Quelle: Universität Tübingen,  http://idw-online.de/de/news445364

Anmerkung mediportal-online: Wie man sieht, hinterlassen Krankheiten genetische Spuren. So die großen Epidemien, wie die genannte Pest, später Syphilis und Gonorrhoe, Tuberkulose und heute womöglich HIV und Herpes. Derart geprägte Immunsysteme sind heute anfälliger gegenüber modernen Erkrankungen. Ganzheitliche Mediziner sehen darin unter anderem auch die Neigung zu chronischen Krankheitsprozessen begründet.

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