Schlaganfall – Jede Minute zählt!

In Deutschland erleiden jedes Jahr rund 250.000 Menschen erstmalig einen Schlaganfall. Etwa 20 Prozent der Patienten sterben innerhalb von vier Wochen, knapp 40 Prozent innerhalb des folgenden Jahres. Das sind alarmierende Zahlen, doch eine schnelle und gezielte medizinische Hilfe kann Leben retten und das Risiko für eine lebenslange Behinderung senken. Claudia Galler, Gesundheitsredakteurin von Deutschlands größter Arztempfehlung jameda (http://www.jameda.de) erklärt die Entstehung eines Schlaganfalls, wie man ihn erkennt und wie die erste Hilfe aussieht.

Plötzlicher Sauerstoffmangel im Gehirn

Bei einem Schlaganfall (auch Hirninfarkt, Gehirnschlag, Apoplex oder Insult genannt) ist die Blutversorgung in Teilen des Gehirns plötzlich unterbrochen. Durch den entstehenden Sauerstoffmangel kann das Gehirn nur noch lückenhaft arbeiten. Bei 80 von 100 Fällen ist ein Gefäßverschluss im Gehirn der Grund dafür. Eine Hirnblutung löst 20 Prozent der Schlaganfälle aus. Hierbei tritt Blut aus einem verletzten Gefäß aus, drückt auf Teile des Gehirns und behindert dort die Sauerstoffversorgung.

Die Anzeichen für einen Schlaganfall können sehr unterschiedlich sein

Je nach Ausmaß und Ort des Sauerstoffmangels im Gehirn zeigen sich unterschiedliche Symptome. Eine plötzliche Schwäche, Sprach- und Schluckstörungen oder eine halbseitige Lähmung von Gesicht und/oder Körper können auftreten. Auch Sehstörungen, Schwindel, starke Kopfschmerzen bis hin zur Bewusstseinseintrübung zeigen einen möglichen Schlaganfall an.

Einfacher Test bei Verdacht auf Schlaganfall

Ein Test, den auch Laien durchführen können, gibt Hinweise auf Lähmungserscheinungen und Sprachstörungen: Gelingt es dem Betroffenen nicht, seine Hände mit den Handflächen nach oben anzuheben, normal zu lächeln und einen längeren Satz flüssig aufzusagen, könnte er einen Schlaganfall erlitten haben.

Jede Minute zählt – Mit 112 den Notarzt rufen

Bei Verdacht auf Schlaganfall muss sofort der Notarzt alarmiert werden (Telefon 112). Zusätzlich sorgt man für frische Luft, öffnet enge Kleidung und entfernt eventuell vorhandene Zahnprothesen. Puls und Atmung werden geprüft. Bei Bewusstlosigkeit bringt man den Patienten in die stabile Seitenlage.

Quellen:

Übermittelt durch www.pr-gateway.de

Kontakt: jameda GmbH, Elke Ruppert, Klenzestraße 57b, 80469  München, presse@jameda.de, 089/2000 185 85, http://www.jameda.de

 

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