Schwitzen für die Gesundheit – Ab in die Sauna!

Früher diente das wöchentliche Saunieren vor allem der Körperreinigung. Heute genießen Saunabesucher die wohlige Entspannung und stärken gleichzeitig ihr Immunsystem. Claudia Galler, Gesundheitsredakteurin von Deutschlands größter Arztempfehlung jameda (http://www.jameda.de), erklärt die Wirkungen des heilsamen Schwitzbades.

Schwitzen auf Holzbänken bei 50-80°C

In der Sauna, einem mit Holz ausgekleideten Raum, erwärmt ein Ofen die Luft auf etwa 100°C. Die Sitzbänke sind in Stufen angeordnet, so dass dort mit aufsteigender Höhe Temperaturen von 50-80°C herrschen. Beim Saunaaufguss wird Wasser auf die heißen Steine des Ofens gegeben, Wasserdampf entsteht. Dadurch steigt die gefühlte Temperatur kurzzeitig an und der plötzliche Hitzereiz fordert den Körper erneut zum Schwitzen heraus. Zusätze im Aufguss wie ätherische Öle verbreiten ein angenehmes Raumklima.

Saunieren bedeutet Entspannung

Regelmäßige Saunabesuche einmal pro Woche können die Gesundheit optimal unterstützen. Dabei besteht ein Besuch meist aus drei Saunagängen à 10 bis 15 Minuten. In den Pausen außerhalb des Schwitzbades kühlt man den Körper mit kalten Güssen und ruht. Da der Körper mit dem Schweiß viel Flüssigkeit abgibt, ist ausreichendes Trinken nach dem Saunabesuch ein Muss. Alkohol ist hier keinesfalls zu empfehlen, da er durch seine gefäßerweiternde Wirkung den Kreislauf zu sehr belastet. Sehr sinnvoll und angenehm ist das Saunieren nach dem Sport, um die Muskeln zu durchwärmen und den Körper zu entspannen.

Die Haut: Samtweich, rosig und besser geschützt

Die Hitze in der Sauna sorgt für eine starke Durchblutung der Haut. Der Stoffwechsel und die Zellerneuerung werden dadurch angeregt, der Schutzmantel der Haut festigt sich. So kann die Haut mehr Feuchtigkeit speichern und erhält ein frisches und straffes Aussehen. Bei Hauterkrankungen wie Schuppenflechte und Neurodermitis lösen sich Schuppen leichter ab, hier ist eine rückfettende Pflege der Haut nach der Sauna besonders wichtig.

Training für die Blutgefäße

Der Temperaturwechsel ist eine gute Übung für die Blutgefäße: In der Wärme weiten sie sich, mit den kalten Güssen in den Pausen verengen sich die Gefäße wieder. So lernt der Körper, sich rascher auf Umwelteinflüsse wie Temperaturschwankungen einzustellen.

Krankheitserreger schneller bekämpfen

Die Körpertemperatur in der Sauna kann sich auf etwa 39 °C erhöhen. Wie im Falle eines Fiebers wird dabei die Abwehr von Bakterien und Viren gesteigert. Geübte Saunabesucher erwerben so ein gutes Immunsystem und leiden weniger unter Erkältungen und anderen Infekten.

Wer darf in die Sauna?

Akute Erkrankungen wie ein grippaler Infekt verbieten einen Saunabesuch. Auch Gefäßerkrankungen verschlechtern sich durch Hitze, beispielsweise Venenleiden und Entzündungen der feinen Kapillaren im Gesicht (Rosacea). Bei Asthma oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen sollte der Arzt um Rat gefragt werden. Für Schwangere ist das Saunieren auf jeden Fall geeignet, sofern sie an regelmäßige Saunabesuche gewöhnt sind. Auch Kinder dürfen unter kundiger Anleitung der Eltern ins Schwitzbad. Für sie ist das Trinken besonders wichtig, da sie durch das Schwitzen schneller Flüssigkeit verlieren als Erwachsene. Wer gerade gegessen oder Alkohol getrunken hat, sollte auf den Saunabesuch verzichten.

Generell gilt: Wer Zweifel hat, ob ein Saunabesuch für die individuelle Gesundheitssituation empfohlen ist, wendet sich besser an einen Arzt. Gut bewertete Ärzte findet man beispielsweise auf jameda: http://www.jameda.de/arztsuche/

Quellen:

Übermittelt durch www.pr-gateway.de

Kontakt: jameda GmbH, Elke Ruppert, Klenzestraße 57b, 80469  München, presse@jameda.de, 089/2000 185 85, http://www.jameda.de

 

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