Spätfolgen der Krebstherapie

In Deutschland leben nach Schätzung des Robert-Koch-Instituts rund zwei Millionen Menschen, deren erste Krebsdiagnose zehn Jahre und länger zurückliegt

Auch wenn Krebstherapien viele Menschenleben retten, leidet ein Teil der Betroffenen unter den Spätfolgen von Chemo- und Strahlentherapie.

Das deckt sich auch mit den Erfahrungen der Krebsspezialistin Professor Sophie D. Fosså, Leiterin des norwegischen Ressourcenzentrums für Langzeitüberleben nach Krebs in Oslo: “In unserer Forschungsgruppe haben wir den Eindruck, dass die Altersgruppe der 60- bis 69-jährigen Langzeitüberlebenden deutlich mehr Gesundheitsprobleme hat, als Menschen der gleichen Altersgruppe ohne Krebsvorgeschichte”, berichtet die Forscherin.

Auch der Deutsche Krebskongress 2012 widmet sich scherpunktmäßig dem Thema Krebstherapien und deren Spätfolgen. Er findet unter dem Motto “Qualität sichern – Forschung fördern” vom 22. bis 25. Februar im Internationalen Congress Centrum Berlin (ICC Berlin) statt.

Eine Krebstherapie greift nicht nur den Krebs an, sondern den gesamten Körper des Betroffenen. Zu den Spätfolgen gehören je nach Therapieform beispielsweise chronische Müdigkeit oder das metabolische Syndrom mit hohem Blutdruck, erhöhten Blutfettwerten und Typ-2-Diabetes. Auch Herzkrankheiten werden als Spätfolge beobachtet, weil bei einigen Krebstherapien auch Medikamente zum Einsatz kommen, die die Herzmuskelzellen schädigen können.

ellviva hat für Sie umfangreiche Informationen rund um das Thema Krebsrkrankungen zusammengestellt: http://www.ellviva.de/Gesundheit/Krebserkrankungen.html

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