Was bedeutet Wetterfühligkeit?

Ein drohendes Gewitter, eine nahende Kaltfront oder ein warmer Fallwind aus den Bergen – was für viele gewöhnliche Wettererscheinungen sind, kann wetterfühlige Menschen krank machen. Claudia Galler, Gesundheitsredakteurin von Deutschlands größter Arztempfehlung jameda (http://www.jameda.de), erklärt, wie sich Wetterfühligkeit bemerkbar macht und was Betroffene dagegen unternehmen können.

Jeder zweite bezeichnet sich als wetterfühlig

Normalerweise kann sich der Körper gut an Änderungen des Wetters anpassen. Er reagiert dann beispielsweise kurzzeitig mit Frieren, um Wärme zu produzieren oder mit Schwitzen, um Verdunstungskälte zu bilden. Wetterfühlige Menschen dagegen reagieren auf Wetterveränderungen sehr empfindlich und können sich nur schwer darauf einstellen. Sie leiden dann unter Symptomen wie Kopfschmerzen, Migräne, Müdigkeit und Konzentrationsstörungen. Auch Kreislaufprobleme, Schwindel und Schlafstörungen können auftreten. Die Ursache für die Wetterfühligkeit ist weitgehend ungeklärt. Man vermutet sie z. B. im veränderten elektrischen Feld bei Wetterumschwüngen, in einer erniedrigte Reizschwelle und einer ungenügenden Anpassung der körpereigenen Druckrezeptoren bei Betroffenen.

Migräne, Rheuma & Co können wetterempfindlich machen

Von der Wetterfühligkeit ist die Wetterempfindlichkeit zu unterscheiden. Hiervon spricht man, wenn Grunderkrankungen den Menschen für bestimmte Witterungserscheinungen sensibel machen. So verspüren beispielsweise Rheumatiker, Fibromyalgie-, Migräne-Patienten und Personen mit Amputations- oder Operationsnarben oft Kopf-, Glieder- und Gelenkschmerzen, wenn sich das Wetter ändert.

Föhn, Hitze  und tiefe Temperaturen bereiten die meisten Probleme

Wetterfühligen und wetterempfindlichen Menschen machen vor allem schnelle Veränderungen des Wetters zu schaffen. Die auftretenden Symptome sind dabei individuell sehr verschieden. Viele Betroffene haben bei Föhn, einem warmen Fallwind in Alpennähe, Kopfschmerzen und Kreislaufprobleme, fühlen sich gereizt und müde. Hitze und Schwüle können ebenfalls zu Störungen des Kreislaufs führen, feuchtes Wetter plagt dagegen häufig Menschen mit Gelenkserkrankungen wie Rheuma. Herrschen tiefe Temperaturen unter null Grad, nehmen Ereignisse am Herzen wie Herzinfarkt und Angina-Pectoris-Anfälle zu. Auch verschließen sich bei Kälte Blutgefäße leichter, da das Blut dicker und die Gefäße enger werden.

Bestimmte Wetterlagen begünstigen Schadstoffe und Pollen

Für Allergiker, Patienten mit chronischer Bronchitis und Asthmatiker sind sogenannte Inversionswetterlagen oft eine Belastung. Durch die speziellen Luftdruckverhältnisse dieser Wetterlagen werden Schadstoffe und Pollen nicht fortgeweht, sondern bleiben vor Ort und reizen so verstärkt die Atemwege. Auch vor Gewittern nimmt die Konzentration an Allergenen in der Luft zu, da sie durch den Wind aufgewirbelt werden.

Was kann man gegen Wetterfühligkeit tun?

Um besser mit dem Wetter und seine Änderungen zurechtzukommen, sollten wetterfühlige Menschen ihren Körper an unterschiedliche Witterungen gewöhnen. Dazu eignen sich tägliche Spaziergänge an der frischen Luft. Die Kleidung sollte hierbei nicht zu warm sein, eher sollte der Körper durch die Bewegung Wärme erzeugen. Auch Wechselduschen und Kneipp“sche Anwendungen wie Tau- und Wassertreten helfen dem Körper, sich an unterschiedliche Umwelteinflüsse anzupassen.

Sollten Sie ebenfalls unter Wetterfühligkeit leiden, ist es Ihnen zu raten, einen Arzt aufzusuchen. Gut bewertete Ärzte finden Sie z.B. auf jameda (http://www.jameda.de/aerzte/allgemein-u-hausaerzte/fachgebiet/).

Quellen:

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Kontakt: jameda GmbH, Elke Ruppert, Klenzestraße 57b, 80469  München, presse@jameda.de, 089/2000 185 85, http://www.jameda.de

 

 

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